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XMM - Fehlende Materie entdeckt
In den Daten des Röntgenteleskops XMM-Newton haben Wissenschaftler Spuren des Anteils der normalen (baryonischen) Materie entdeckt, welcher bisher noch nicht beobachtet werden konnte.

Computersimulation des kosmischen Materienetzes.
Nach heutigem Kenntnisstand besteht das Universum zu 5% aus baryonischer Materie (Protonen, Neutronen, Elektronen). Der Rest besteht zu 23% aus dunkler Materie und zu 72% aus dunkler Energie. Die Hälfte der Baryonen bilden die beobachtbaren Sterne und Galaxien. Die andere Hälfte konnte bisher nicht beobachtet werden. Nach aktuellen Theorien soll sie sich in feinen fadenartigen Strukturen als dünnes Gas zwischen den Galaxien befinden, welche das gesamte Universum durchziehen. An den dichten Knotenpunkten dieses Netzes sitzen die Galaxien. Durch seine Hitze sollte das Gas Röntgenstrahlung abgeben.
Die geringe Dichte des heißen Gases hat eine Entdeckung bisher unmöglich gemacht. Jetzt haben Forscher in den Daten des europäischen Röntgenteleskops XMM-Newton Spuren des heißesten Bestandteils der fehlenden Materie gefunden. Bei der Beobachtung der beiden Galaxienhaufen Abell 222 und 223 in 2,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung wurde eine Verbindung aus heißem Gas zwischen beiden Objekten entdeckt. Die jetzt beobachtete Materie stellt wahrscheinlich nur den wärmsten Teil der in den Fäden befindlichen Materie dar. Zum Aufspüren der kälteren Bestandteile reicht die Empfindlichkeit heutiger Observatorien noch nicht aus. Das Gas zwischen Abell 222 und 223 konnte nur deswegen entdeckt werden, weil beide Haufen von der Erde aus gesehen fast hintereinander liegen, so dass die Beobachtung entlang des gesamten Materiefadens geschehen konnte. Damit haben sich die Intensitäten der gesamten schwachen Röntgenemissionen addiert und konnten aufgefangen werden.

Kombination aus optischen und Röntgendaten von Abell 222 und 223.
Durch diese erste Entdeckung der postulierten Materieverteilung können deren Eigenschaften, Entwicklung und Verteilung besser abgeschätzt werden. Damit ist es möglich, die Anforderungen an eine Folgemission mit höherer Beobachtungsempfindlichkeit zu definieren, mit der die Jagd nach der "fehlenden" Materie fortgesetzt werden kann. Außerdem können so andere aussichtsreiche Konstellationen für das Auffinden der Materie identifiziert werden.
Quelle: raumfahrer.net
Die Meldung wurde am 10.05.2008 12:12 Uhr durch Michael Dingendorf veröffentlicht.
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10.05.08, 13:16 Uhr
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Sanna Iqbal
unregistriert
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Man ds ist echt interessant.... ich hatte biser nicht gewusst, das die Glaxien durch Gasfähnden verbunden sind.
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10.05.08, 14:08 Uhr
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Mr. Eko
Jesus-Stock-Schwinger, Von-Smokey-Zerschmetterter, leider None-of-the-Oceanic-6 und auf Heroes-Wartender
registriert seit:
Sep 2006
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Zitat: Nach heutigem Kenntnisstand besteht das Universum zu 5% aus baryonischer Materie (Protonen, Neutronen, Elektronen). Der Rest besteht zu 23% aus dunkler Materie und zu 72% aus dunkler Energie.
Ich finds immer wieder drollig, wie sich die Menschen etwas in den Kopf setzen und es dann sogar als Fakt hinnehmen 
"Ja, ja, ich habs mit meiner multiversellen Küchenwaage ausgewogen, das sind genau 23% davon..."
"Am 4. Mai werden wir bei Ihnen sein."
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10.05.08, 14:11 Uhr
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Michael Dingendorf
Convention-Spezialist
SF-Radio Team
registriert seit:
Jul 2006
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Zitat: Zitat von Mr. Eko
Ich finds immer wieder drollig, wie sich die Menschen etwas in den Kopf setzen und es dann sogar als Fakt hinnehmen  "Ja, ja, ich habs mit meiner multiversellen Küchenwaage ausgewogen, das sind genau 23% davon..."
Tja so sind wir Menschen halt  
Immer hübsch freundlich 
Newsposter gesucht....wer Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet darf diese behalten....
I´m the Doctor
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11.05.08, 14:58 Uhr
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Sanna Iqbal
unregistriert
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Das genau eines der Dinge die mich jedes mal auf die Palme treiben. Der Mensch meint immer, er könne das Universum nach seinem Maße zurecht zu prügeln^^...
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13.05.08, 10:01 Uhr
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HJS
Benutzer/in
registriert seit:
Apr 2007
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was habt ihr denn? In irgendeine Maßeinheit muss man es doch quetschen um drüber reden zu können! Wenn dann eines Tages die Vulkanier uns besuchen und uns zeigen wer in der Galaxie das sagen hat, können wir immer noch über ein neues Einheitensystem diskutieren und uns von anderen Erkenntnissen belehren lassen. Meint ihr nicht auch?
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13.05.08, 18:42 Uhr
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Sanna Iqbal
unregistriert
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@HJS: lol... nya hoffen wir mal das sie friedlich gesinnt sind^^
Nya der Kern der Sache leigt ja daran das wir Menschelein meinen wir hätten die Macht über das Universum... ich glaub ich hab mal vor kanger Zeit etwas gelesen, das das Universum sich jeden Moment auflösen könnte, weil einige Wissenschaftler eine falsche beobachtung durch geführt haben...lacht net Leude ich glaub das war in der Zeit-Online oder so, wie auch immer auf jeden Fall hat diese News meine miese Laune an dem Tag etwas gehoben...
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14.05.08, 09:11 Uhr
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HJS
Benutzer/in
registriert seit:
Apr 2007
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Wir Menschlein reden über das ganze Universum ja nur in unseren Maßstäben und Einheiten, weil wir nun mal keine anderen (außerirdischen) Erkenntnisse kennen...
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15.05.08, 10:03 Uhr
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Mr. Eko
Jesus-Stock-Schwinger, Von-Smokey-Zerschmetterter, leider None-of-the-Oceanic-6 und auf Heroes-Wartender
registriert seit:
Sep 2006
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@HJS Ich glaube du hast was missverstanden. Es ging nicht um Einheiten oder das Bezugssystem, sondern um die Maße an sich. Wie kann ein Astronom behaupten, das Universum bestehe aus so und so. Das geht nicht. Und solche Aussagen in wissenschaftlichen Texten finde ich einfach lachhaft. Es klingt so, als ob der Mensch das Universum kennen würde. Es ist ja ok, wenn man das von unserem Sonnensystem behauptet, aber das ganze Universum? Ich weiß ja nicht...
"Am 4. Mai werden wir bei Ihnen sein."
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