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Die webbeat-Rubrik "Serien" meldet:


Mach's gut, Fringe. War schön mit dir.

Die letzte Folge Fringe ist in den USA gelaufen, es ist an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. Solltet ihr nicht auf dem aktuellen Stand sein, könnten sich die nächsten Zeilen für euch ungefähr so anfühlen:



Ihr seid gewarnt.

Fringe drohte bereits seit der ersten Folge die Absetzung. Die Quoten waren nie gut, die Produktionskosten dafür hoch. Dass sie fünf Staffeln, wenn auch nur knapp, durchgehalten hat, ist allein den Fans zu verdanken, die loyal zu ihrer Serie standen, die DVDs kauften und bei jedem Absetzungsgerücht so viel Lärm machten, dass Fox immer wieder nachgab.

Fringe war auch nie eine wirklich tolle Serie, dafür erlaubte sie sich zu viele Fehler. In der ersten Staffel bombardierte sie uns mit Verschwörungen, bei denen selbst Chris Carter den Überblick verloren hätte, rettete sich in der zweiten aber mit der Einführung des Paralleluniversums. Die dritte litt unter dem ewig langen Handlungsstrang um Olivia und Fauxlivia, die vierte drehte dank David Robert Jones und der neuen Zeitlinie richtig auf, bevor die fünfte einen Schlussstrich unter den Handlungsstrang im Paralleluniversum zog (na ja, fast). Sie schleuderte uns ins Jahr 2036, in die Beobachter-beherrschte Welt, die in der Folge "Letters of Transit" bereits vorweggenommen worden war.

Diese Entscheidung stieß in Fankreisen auf teils heftige Kritik. Man befürchtete, die Serie würde ihre Geschichte nicht zu Ende verlieren und sich zu sehr auf die Beobachter konzentrieren. Die Kritik war nicht unberechtigt. Es mussten neue Charaktere eingeführt werden, unter anderem Olivias und Peters erwachsene Tochter Etta, sowie die ganze Widerstandsbewegung. Manche Folgen wirkten wie Quests aus einem Rollenspiel. "Geht dahin, holt irgendwas, und kommt zurück."

Es gab auch Handlungsstränge, die im Nichts endeten, vor allem Peters Verwandlung in einen Beobachter, die mich zu der kühnen Annahme verleitete, Peter würde der Endgegner der Serie. Daraus wurde (zum Glück?) nichts. Der Handlungsstrang lief einfach ins Leere.

Dass die Staffel so wie alle vor ihr auch tolle Folgen hatte und zwar deutlich mehr als schlechte, beweisen allein "Anomaly XB-6783746", in der Nina Sharp stirbt, und die phänomenale Monty-Python-Sequenz in "Black Blotter".



Im Zentrum von Fringe, und daran ändern weder Gestaltwandler, Paralleluniversen noch Zeitreisen etwas, steht die Geschichte eines Mannes, der bereit ist, ganze Welten zu riskieren, um seinen Sohn zurückzubekommen. Fünf Staffeln lang hadert Walter Bishop mit den Konsequenzen dieser Entscheidung, in der letzten Folge darf er endlich Wiedergutmachung dafür leisten. Durch seinen Entschluss, Michael in die Zukunft zu begleiten, sichert er den Neustart der Zeit und rettet das Leben seiner Enkelin, dafür verliert er jedoch Peter, sein "very favourite thing", wie er sagt.

Das ist ein toller Abschluss für eine Serie, die sich ähnlich wie Walter manchmal verrannte, selbst verwirrte und übernahm. Was sie rettete, war der Respekt vor ihren Figuren, vor Walter, Peter, Olivia, Astrid, Nina, William Bell, September, Broyles und natürlich Gene.

Gene, die Kuh

Um ihnen zusehen zu können, akzeptierte man so manche frustrierende oder schlichtweg irre Wendung mit einem Schulterzucken. "Ist halt Fringe."

Ich habe das bis zum Ende nicht bereut.

Fringe-Hauptfiguren

Quelle:
Die Meldung wurde am 20.01.2013 18:51 Uhr durch Claudia Kern veröffentlicht.






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  • Kommentare zu dieser Meldung
    20.01.13, 19:05 Uhr
    Anthropologe
    unregistriert


    Ich will hier wieder Kommentare zur Schädelform von Anna Torv lesen!
    20.01.13, 19:06 Uhr
    AlphaBolley
    Alpha Centaurianer


    registriert seit:
    Jul 2006
    "Fringe drohte bereits seit der ersten Folge die Absetzung. Die Quoten waren nie gut"
    Uhm.. nein. Fringe war 08/09 der Newcomer-Hit der Season. Profitierte zwar vom starken Lead-In, aber im ersten war Fringe überaus erfolgreich und das ohne erkennbaren Abwärtstrend.
    ink.orange-metropolis.de
    Orange Metropolis Journal
    20.01.13, 19:20 Uhr
    bla
    unregistriert


    Ich fand nur die ersten 2 Seasons interessant, auch konnte ich kein Episches Ende bei den letzten zwei Episoden erkennen, was ja versprochen wurde, es endete, sagen wir mal, recht simpel. Die Ratings der beiden letzten Folgen ist klar und deutlich. Fringe war schon lange tot, und kaum einer hat das Ende wissen wollen..
    20.01.13, 19:22 Uhr
    Kernforce
    Administrator
    SF-Radio Team




    registriert seit:
    Nov 2011
    Zitat:
    Zitat von AlphaBolley

    Uhm.. nein. Fringe war 08/09 der Newcomer-Hit der Season. Profitierte zwar vom starken Lead-In, aber im ersten war Fringe überaus erfolgreich und das ohne erkennbaren Abwärtstrend.


    Das ist nicht ganz richtig. Fringe hielt seine Quote zwar, aber die lag bei etwas über 9 Millionen Zuschauern in der ersten Staffel, was sie zur 41. erfolgreichsten Serie in diesem Herbst machte.

    Die Verschiebung auf den neuen Sendeplatz am Donnerstag Abend (mit Beginn der zweiten Staffel) und Freitag Abend (Mitte der dritten) verschärfte die Diskrepanz zwischen Quote/Kosten. Die Zuschauerzahlen sanken kontinuierlich und pendelten sich in der vierten und fünften Staffel schließlich bei etwas über drei Millionen ein.
    20.01.13, 21:26 Uhr
    Marty McFly
    unregistriert


    Eine Frage an die, die das Finale bereits gesehen und auch sonst so ziemliche alle Folgen gesehen haben:

    Lohnt es sich die Serie nachzuholen? Von Anfang bis zum Ende? Ich habe noch keine einzige Folge gesehen.
    Bin interessiert auf eure Meinung dazu
    Marty
    20.01.13, 21:46 Uhr
    Caphalor
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Jun 2010
    Erstmal finde ich das einen echt guten Artikel!

    Ich habe die letzte STaffel noch nicht selbst gesehen, habe vorab aber viel über den Inhalt gelesen. Ja, der Mystery-Effekt war weg, da gab es nicht viel, von dem ich Angst hatte, das man den Spaß beim Sehen verliert, wenn man es vorher bereits weiß. Warum ich die Serie dennoch gelungen finde? Keine Serie aus diesem Genre hatte jemals ein für mich überzeugendes Ende im Hinblick auf die Auflösung von Rätseln, trifft halt auch auf Fringe zu. ABer die Serie hatte starke Charaktäre, ein im Artikel hervorragend erklärtes zentrales ethisches Element, dass sich auch durch viele Einzelfolgen zieht und immer gut umgesetzt war: das Wohl vieler gegen das Wohl weniger abwägen und was das für einzelne Menschen bedeutet. Außerdem ist das Wechselspiel mit den Paralleluniversen wirklich absolut herausragend, finde ich! Die verschiedenen Versionen der Charaktäre, die sich da begegnen und welche Entscheidungen und Begebenheiten dazu geführt haben, dass sie sich so unterschiedlich entwickelt haben, das ist wirklich groß! Genau wie die Unterschiede der Welt an sich. Und dazu stimmen auch noch Action und Spannung, Musik und Inszenierung... einfach fast alles bis auf die Auflösung bestimmter Verschwörunen. Wenn man darauf gesteigerten Wert leg,t war die Serie wohl ein Flop, wobei ich wie gesagt keine kenne, die das besser gelöst hätte. Wenn man eine spannende Serie mit Charakter und Tempo haben will find ich Fringe wirklich wert, dass man sie von Anfang bis Ende schaut.
    20.01.13, 22:14 Uhr
    kLicker
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von Marty McFly

    Lohnt es sich die Serie nachzuholen? Von Anfang bis zum Ende? Ich habe noch keine einzige Folge gesehen.


    Ich hab die Serie erst recht spät angefangen, und war sogar ein wenig froh darüber.
    Man muss den ersten Folgen zwar ein wenig Aufwärmphase zugestehen, danach machte mich die Serie allerdings süchtig, und habe Staffel 1-3 dann so ziemlich genau innerhalb einer Woche geschaut.

    In der Serie passt einfach alles, und immer wenn es irgendwo ein Loch gab, wurde es später gefüllt. Geglaubte Fakten wurden nachträglich neuinterpretiert und ergaben plötzlich einen ganz anderen Sinn. Jede Staffel hatte ein gewisses Grundthema als Handlunsbogen und alle zusammen einen weiteren.

    Hat mich jedenfalls bestens unterhalten, zu Ostern steht dann ein Serienmarathon an
    20.01.13, 22:41 Uhr
    bla
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von Marty McFly

    Eine Frage an die, die das Finale bereits gesehen und auch sonst so ziemliche alle Folgen gesehen haben:

    Lohnt es sich die Serie nachzuholen? Von Anfang bis zum Ende? Ich habe noch keine einzige Folge gesehen.
    Bin interessiert auf eure Meinung dazu
    Marty


    Es ist eine gute Serie, aber keine Blockbuster Serie. Schau doch einfach die erste Season testweise. Kommt wahrscheinlich auch darauf an wieviel Serien du parallel konsumierst, ich meine die Welt ist ziemlich groß, und man kann ja eigendlich alles relevante fast in Echtzeit schauen. Fringe ist und bleibt eine Geschmackssache, entweder funkt es und man baut eine Bindung auf, oder sie lässt einen kalt.
    21.01.13, 10:17 Uhr
    AlphaOrange
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von Kernforce

    Zitat:
    Zitat von AlphaBolley

    Uhm.. nein. Fringe war 08/09 der Newcomer-Hit der Season. Profitierte zwar vom starken Lead-In, aber im ersten war Fringe überaus erfolgreich und das ohne erkennbaren Abwärtstrend.


    Das ist nicht ganz richtig. Fringe hielt seine Quote zwar, aber die lag bei etwas über 9 Millionen Zuschauern in der ersten Staffel, was sie zur 41. erfolgreichsten Serie in diesem Herbst machte.

    Die Verschiebung auf den neuen Sendeplatz am Donnerstag Abend (mit Beginn der zweiten Staffel) und Freitag Abend (Mitte der dritten) verschärfte die Diskrepanz zwischen Quote/Kosten. Die Zuschauerzahlen sanken kontinuierlich und pendelten sich in der vierten und fünften Staffel schließlich bei etwas über drei Millionen ein.

    Das mag alles richtig sein, dennoch war Fringe der Zielgruppen(!)-Hit des Jahres und die Verlängerung nach Season 1 reine Formsache.



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