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Die webbeat-Rubrik "Serien" meldet:


Kritik zu The River - keine Spoiler

Für diejenigen, die nicht wissen, was The River ist:



Okay, es geht also um eine Gruppe von Leuten, die auf der Suche nach dem verschwundenen Dr.Emmet Cole (Bruce Greenwood) sind, unter anderem seine Frau (Leslie Hope), sein Sohn (Joe Anderson), sein Produzent plus Kameramänner, die Tochter seines ebenfalls verschwundenen Begleiters und noch ein paar Leute, die nur dazu da sind, um im richtigen Moment Informationen weiterzugeben, die sie auch schon am Anfang hätten preisgeben können.

Das Ganze wird produziert von Oren Peli (Paranormal Activity), also einem Experten auf dem Gebiet der Found-Footage-Filme oder anders gesagt, der Wackelkamera. Ich bin ein Fan des Genres, das schon mal vorweg. Ich mag die Unmittelbarkeit der Ereignisse, die durch diese Art der Inszenierung entsteht, und die Nähe zu den Protagonisten. Warum also habe ich von den rund neunzig Minuten Pilotfilm zwanzig damit verbracht, auf die Uhr zu sehen?

Nein, nicht weil meine Uhr so toll ist, sondern weil The River sich nicht entscheiden kann, was es eigentlich sein will. Mal ist es Paranormal Activity, dann wieder Lost, zwischendurch ein Familiendrama und gelegentlich einfach nur öde.

Das liegt zum einen an den Charakteren oder besser gesagt den zweidimensionalen Stichwortgebern, die nur handeln, um den Plot voranzutreiben und keine eigene Persönlichkeit besitzen. Die Schauspieler wirken emotonslos, wahrscheinlich ein Schutzmechanismus, um die teils kruden Dialoge ohne Augenlidzucken sprechen zu können.

Interessant ist auch das Drehbuch. Die Autoren setzen auf eine Verwirrtaktik, bei der uns in unregelmäßigen Abständen völlig unmotiviert Geheimnisse oder Informationen präsentiert werden, die uns möglicherweise interessieren könnten, wenn wir die Charaktere nicht mental schon unter "Mir doch egal, ob die leben oder sterben" abgelegt hätten. Und so springt der Pilotfilm munter zwischen drei Zeitebenen, einem Dutzend Figuren und zig Aufnahmen von irgendwelchen Kameras hin und her, ohne je eine richtige Geschichte zu erzählen. Dass da keine Spannung aufkommen kann, ist nicht verwunderlich.

Zuletzt noch ein Wort zum Look der Serie. Es ist mir ein Rätsel, wie Peli so etwas produzieren konnte. Die Wackeleffekte sind offensichtlich digital eingearbeitet, die Bilder der Überwachungskameras entstehen durch einen billig wirkenden Filter und zwischendurch gibt es auch mal Panorama-Aufnahmen, bei denen man sich fragt, wer das eigentlich gerade filmt. Vielleicht die Libellen über dem Schiff, ist ja schließlich eine Mysteryserie.

Trotz aller Kritik sind die anderthalb Stunden nicht völlig verschenkt, denn The River zeigt, wie schwierig es sein kann, ein erfolgreiches Filmgenre ins Fernsehen zu übertragen. Darüber kann man sich immerhin Gedanken machen, wenn es einen schon nicht interessiert, ob Dr. Cole je gefunden wird.

Quelle:
Die Meldung wurde am 10.02.2012 02:52 Uhr durch Claudia Kern veröffentlicht.






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    10.02.12, 12:25 Uhr
    Saftwürstel
    Murmelspieler, originalperverser SF-Repräsentant der Wurst- und Fleischprodukte, SpOp-Süchtiger und -Entzugsgeschädigter sowie möglicherweise ein Spider-Schwein.


    registriert seit:
    Jul 2006
    Vor allem: Wie soll das weitergehen? Jede Woche weiter auf dem Fluss rumschippern und den Horror der Woche treffen? Neben der gelegentlich durchaus vorhandenen Spannung wird mich vor allem diese Frage noch eine Weile vor den Bildschirm locken. Sollte sich aber nichts ändern, wird die Serie in der Prioritätenliste weit nach unteren verschoben.
    Jamie: “So, you guys are like Mulder and Scully or something and the X-Files are real?”
    Dean: “No. The X-Files is a TV-show. This is real.”

    -- Supernatural 4x05: Monster Movie
    10.02.12, 13:02 Uhr
    Mr. Eko
    Bringer of Rain, Slayer of Theokoles, Champion of Capua


    registriert seit:
    Sep 2006
    Ich hab meine Kritik ja schon zur Webbeat-Meldung abgegeben, die weitaus positiver ausgefallen ist, aber im Grunde teile ich die Sorge, wie sowas über längere Zeit funktionieren soll. Naja, andererseits sind es auch nur 8 Folgen.

    *mal einen Themenspagat versuch*
    Ich habe vorgestern angefangen mir American Horror Story anzuschauen, und kann nicht verstehen, wie ich so lange der Serie aus dem Weg gehen konnte. Wer echtes Drama und echten Grusel erleben will, der ist bei AHS bestens aufgehoben. Mich hat die Serie jedenfalls süchtig gemacht (bin bei Folge 7 inzwischen).
    Here's to you, Nicola and Bart,
    Rest forever in our hearts,
    The last and final moment is your's,
    The agony is your triumph.
    19.02.12, 16:38 Uhr
    Susanne Döpke
    Administrator
    Redaktöse
    SF-Radio Team




    registriert seit:
    Feb 2007
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    Auntie Em, hate you, hate Texas, took the dog.
    Dorothy



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