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Dr. House erhält Synchronisationspreis
Die Leser von 'Bild + Funk', 'Super TV' und 'Gong' haben entschieden: Dr. House ist der Gewinner des Publikumspreises für die beste Serien-Synchronisation. Der Publikumspreis ist eine Spezial-Kategorie des Deutschen Preises für Synchron, der vom Bundesverband Deutscher Synchronproduzenten verliehen wird. Die Preisverleihung fand am 3. April 2008 im Rahmen einer Gala im Berliner KOSMOS statt.
Dr. House ist mit bis zu 6,20 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil der 14- bis 49-Jährigen von bis zu 35 Prozent die erfolgreichste US-Serie im deutschen Fernsehen. Sie wird von der Hamburger "Cine Entertainment GmbH" synchronisiert. Dort ist Dieter Gerlach als Autor und Regisseur für die deutsche Adaption verantwortlich. Klaus-Dieter Klebsch leiht Dr. Gregory House bzw. Hugh Laurie die deutsche Stimme. Klebsch war unter anderem fünf Jahre lang in der RTL-Daily-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten zu sehen.
Auf RTL wird Dr. House immer dienstags um 21:15 Uhr ausgestrahlt. Aktuell läuft die dritte Staffel und so geht es weiter ( ):
Lupe, eine junge Künstlerin, wird mit lebensbedrohlichen Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert. Foreman, der sie als erster behandelt, tippt auf Drogen. Chase und Cameron glauben an eine Autoimmunerkrankung. Doch Foreman bezweifelt das und schließt nun auf eine Krebserkrankung. Dann versagen die Lunge und die Leber der Patientin - ihr gesamter Zustand verschlechtert sich. Foreman glaubt nach wie vor, dass es Krebs ist und das einzige, was Lupe helfen könnte, wäre eine Ganzkörperbestrahlung. Doch dazu brauchen sie Lupes Einwilligung. Nach längeren Gesprächen mit Foreman willigt sie ein. Doch die Bestrahlung bewirkt das Gegenteil. Lupes Zustand verschlechtert sich mehr und mehr. Nach weiteren Untersuchungen finden sie heraus, dass es kein Krebs ist und auch keine Immunerkrankung. Es ist eine Infektion, und Foreman hat mit seiner Diagnose ihr Immunsystem deaktiviert. Lupe wird in weniger als 24 Stunden sterben.
Quelle: RTL
Die Meldung wurde am 07.04.2008 19:12 Uhr durch Alexander Weigelt veröffentlicht.
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07.04.08, 20:41 Uhr
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Berry.
unregistriert
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Damit scheint House oder besser gesagt Hugh Laurie der zweite Serienstar zu sein, dessen Originalstimme von einem deutschen Sprecher nahezu übertrumpft wurde. Meinen Glückwunsch dafür. Klebsch klingt wirklich cool.
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07.04.08, 21:16 Uhr
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Honk
Moderator/in
Dauernörgler
SF-Radio Team
registriert seit:
Jul 2006
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@ Berry.: Welches war denn deiner Meinung nach der erste Serienstar? Alf oder Bruce Willis?
If complete and utter chaos was lightning,
then he'd be the sort to stand on a hilltop in a
thunderstorm wearing wet copper armour and
shouting "All gods are bastards".
- Rincewind
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07.04.08, 21:17 Uhr
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Jim Profit
Oh, I spent years living in a box.
registriert seit:
Okt 2006
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Zitat: Zitat von Berry.
Damit scheint House oder besser gesagt Hugh Laurie der zweite Serienstar zu sein, dessen Originalstimme von einem deutschen Sprecher nahezu übertrumpft wurde.
Nur interessehalber: Wer wäre der erste Serienstar, auf den das zutreffen soll?
Davon abgesehen: Es kommt vereinzelt vor, daß Synchronsprecher gut klingen. Die besten von diesen Einzelfällen sind ausgebildete Schauspieler. Dennoch sprechen sie nur den übersetzten Originaltext nach. Das geht auch gar nicht anders - wenn sie in einem verdunkelten Tonstudio vor einem Mikrofon und einem Pult mit dem Text stehen. Und außerdem klingen die meisten Synchronsprecher wie sie selbst und nicht wie die Stimme des Originalschauspielers.
Beispiele: Manfred Lehmann macht einen super Job wenn er Bruce Willis spricht, wirklich. Ich erkenne ihm mit geschlossenen Augen. Aber das ist nun mal nicht die Stimme von Bruce Willis, nicht mal ansatzweise so ähnlich. Lehmann klingt rauh und hart, Willis dagegen fast niedlich. Und gerade der Kontrast - harter Kerl, niedliche Stimme - macht den Charakter im Original so interessant.
Noch schlimmer (nur in diesem Zusammenhang): Der von mir sehr geschätzte Wolfgang Pampel - super als J.R. Ewing und genial als Harrison Ford. Aber wenn ich da die Augen schließe ... Ich meine, J.R., also Larry Hagman, klingt doch nicht wie Harrison Ford. Eine Stimme ist doch etwas sehr eigenes, fast (fast!) unverwechselbares. Krass auch, als in den 80er Jahren bei Dallas die "Miss Elly"-Schauspielerin wechselte, in der Synchronisation aber die selbe Sprecherin blieb.
Umgekehrt dazu: das Ärgernis, wenn die Synchronstimme eines Schauspielers gewechselt wird. Die Gründe mal außen vorgelassen (Verträge, Sprecher gestorben u.ä.). Ich sage nur Captain Picard (und andere Beispiele der Star Trek-Serien). Einmal gab es im Fernsehen eine lange Richard-Widmark-Nacht, da hatte er in dem einen Film eine (deutsche) Alkohol-und-Nikotin-Stimme und im nächsten eine ganz hohe Fistelstimme. Sowas tut doch weh.
Was mich immer wieder wundert: Seit 50, 60 Jahren gibt es in Deutschland diese unselige Tradition des Synchronisierens. Warum ist es der Technik immer noch nicht gelungen, die Stimmen von Synchronsprechern elektronisch wenigstens ansatzweise denjenigen der Originalschauspieler anzugleichen?
Zusammengefaßt: Gerade weil ich mir darüber bewußt bin, daß es viele Menschen gibt, die fremdsprachige Filme in der Originalfassung nicht so gut verfolgen können (ich muß mich ja auch mehr konzentrieren), finde ich die Qualität von Synchronfassungen sehr bescheiden.
When a crisis hits, the key is, never be afraid to improvise.
Beitrag geändert von Jim Profit [07.04.08, 21:21 Uhr]
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07.04.08, 21:20 Uhr
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Ryld
Benutzer/in
registriert seit:
Aug 2006
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Ich finde seine Orginalstimme um längen besser als seine Synchronstimme da Hugh Laurie/House im Orginal seinen Sarkasmus/Humor zum Großteil über seine Sprechweise/Betonung vermittelt. In der Synchro bleibt leider "nur" noch der Wortwitz übrig der die Synchro überlebt hat.
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07.04.08, 21:23 Uhr
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Berry.
unregistriert
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Ich rede von Gillian Anderson. Die war von Franziska Pigullas Stimmmodulation so beeindruckt, dass sie ihre Stimme der von Pigulla anzugleichen versuchte.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Das Synchronisieren ist eine Kunst für sich. Die Stimme muss zum Typen passen. Wenn er oder sie das Original übertrifft, dann ist das jeden Preis wert.
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07.04.08, 21:33 Uhr
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Jim Profit
Oh, I spent years living in a box.
registriert seit:
Okt 2006
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Zitat: Zitat von Berry.
Ich rede von Gillian Anderson. Die war von Franziska Pigullas Stimmmodulation so beeindruckt, dass sie ihre Stimme der von Pigulla anzugleichen versuchte.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Das Synchronisieren ist eine Kunst für sich. Die Stimme muss zum Typen passen. Wenn er oder sie das Original übertrifft, dann ist das jeden Preis wert.
Da trifft alles zu, was ich gesagt habe: Sehr gute, ausgebildete Stimme - klingt aber wie Pigulla und nicht wie Anderson, und man hört sie auch in anderen Rollen. Das Original übertreffen? Ähm, was ist süßer, ein Apfel oder eine Birne?
When a crisis hits, the key is, never be afraid to improvise.
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07.04.08, 21:39 Uhr
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Berry.
unregistriert
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Wie gesagt: Anderson ist der Meinung, das Pigullas Stimme besser zu Scully passte als ihre hauseigene.
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07.04.08, 21:57 Uhr
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Valen
unregistriert
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Die Sache mit der Stimme ist doch die: Ich finde, es gibt schon ein paar tolle Synchronsprecher und tolle Stimmen! Z.B. der G'Kar-Sprech (Babylon 5) oder dort auch Londo Mollari. Aber im Original ist das noch viel viel geiler! Auch wenn die sich im O-Ton total anders anhören! Man meint beim ersten Vergleich vielleicht, die dt. Stimme sei schonmal besser, aber wenn man etwas mehr geschaut hat, gibt man diese Meinung wieder ab.
Z.B. Picard's erste Synchronstimme für Mr. Sloane in ALIAS. Einfach cool! Aber O-Ton..: Im Ersten Moment nicht so beeindruckend und auch keine schöne Stimme. Aber mit etwas Zeit... Genial! Das schafft der Synchronsprecher nicht mal ansatzweise!
Und auch wenn - sorry für ein weiteres Beispiel - der Agent Smith Synchronsprecher von den Matrix Filmen meines Erachtens einen wirklich geilen Job gemacht hat (er gleicht seine Stimme und deren Sprechtakt wirklich dem Original an), ist Hugo Weaving nie und nimmer zu toppen! Im O-Ton einfach ein Genuss!
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07.04.08, 22:14 Uhr
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Jim Profit
Oh, I spent years living in a box.
registriert seit:
Okt 2006
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Zitat: Zitat von Berry.
Wie gesagt: Anderson ist der Meinung, das Pigullas Stimme besser zu Scully passte als ihre hauseigene.
Es spricht für Gillian Anderson, daß sie die Arbeit einer Kollegin dermaßen lobt. Das zeugt von Größe. Ich finde ja auch, daß Franziska Pigulla die Scully sehr gut gesprochen hat. Und vielleicht wäre ihre Stimme sogar die bessere Wahl gewesen. Aber die Rolle wurde nunmal von von Gillian Anderson gespielt und deren Stimme klingt wie die Stimme von Gillian Anderson. Und die Stimme von Franziska Pigulla klingt nicht wie die Stimme von Gillian Anderson, sondern wie die Stimme von Franziska Pigulla.
Ähnlich sieht es Pigulla selbst: http://www.hoernews.de/Interviews/Franziska_Pigulla.html "11. Gillian Anderson soll angeblich von Ihrer Synchronisation der Dana Scully so begeistert gewesen sein, dass sie seitdem versucht, ihre Stimme der von Ihnen anzugleichen. Ist an diesem Gerücht was dran?
Die Geschichte stimmt tatsächlich, und sie macht mich auch außerordentlich stolz: Eines Tages schickte mir eine Zuschauerin liebenswürdigerweise einen Mitschnitt von einem Rundfunk-Interview, das Gillian Anderson in England gegeben hatte. Und da sagt sie tatsächlich genau das! Allerdings hat dieser "Imitationsversuch", wie sie außerdem sagte, wohl nicht so recht funktioniert, weshalb sie ihn schnell wieder aufgegeben hat. Zu Recht, wie ich finde, denn mir persönlich gefällt ihre Stimme sehr gut, warum sollte sie also, wen auch immer, zu imitieren versuchen?"
When a crisis hits, the key is, never be afraid to improvise.
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07.04.08, 22:24 Uhr
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Sandwichmaker
unregistriert
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Wo wir gerade so schön bei Synchronstimmen sind, da fällt mir Randolf Kronberg ein, der bis zu seinem Tod, im letzten Jahr, Eddie Murphy synchronisiert hat. Der war meines Erachtens ein wirklich genialer Synchronsprecher, der mir teilweise mehr zusagte, als Murphys Stimme selbst.
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07.04.08, 22:33 Uhr
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Jim Profit
Oh, I spent years living in a box.
registriert seit:
Okt 2006
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Zitat: Zitat von Sandwichmaker
Wo wir gerade so schön bei Synchronstimmen sind, da fällt mir Randolf Kronberg ein, der bis zu seinem Tod, im letzten Jahr, Eddie Murphy synchronisiert hat. Der war meines Erachtens ein wirklich genialer Synchronsprecher, der mir teilweise mehr zusagte, als Murphys Stimme selbst.
... und mußte Murphy seit dem Erfolg von "Beverly Hills Cop" in jedem Film mit der hektischen, schrillen Stimme von Axel Foley sprechen, selbst wenn Murphy die anderen Charaktere ganz anders, differenzierter gespielt hat. Kronbergs Synchro wurde auf den *Typ* Axel Foley festgelegt.
When a crisis hits, the key is, never be afraid to improvise.
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07.04.08, 23:43 Uhr
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st
unregistriert
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Klar gibt es ein paar gute Synchronsprecher, aber das sind wirklich die Ausnahmen. Für jede gute gibt es 20 schlechte, die die Serien und Filme langweiliger machen. Oder im schlimmsten Fall völlig verhunzen, weil von der Ausstrahlung und Sprechweise des Originals nichts mehr übrig ist. In der Stimme steckt einfach unglaublich viel, und viele Sprecher labern ihre Texte einfach nur runter. Wirklich schlimm wird es dann wenn bei Charakteren stark auf Akzente und Dialekte gesetzt wird. Das geht zwangsläufig immer verloren. Von der textlichen Übersetzung mal ganz abgesehen.
Wegen Gillian Anderson: Die Stimme ist auf Deutsch wirklich gut. Aber ich sehe mir im Moment wieder mal X-Files an, diesmal durchgehend auf Englisch, und am Anfang musste ich mich noch etwas an die Originalstimme gewöhnen, aber das hat sich in wenigen Episode gelegt. Danach fand ich die Stimme absolut passend und will es nicht anders haben.
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08.04.08, 10:14 Uhr
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Scirius
unregistriert
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Zitat: Zitat von Jim Profit
Was mich immer wieder wundert: Seit 50, 60 Jahren gibt es in Deutschland diese unselige Tradition des Synchronisierens. Warum ist es der Technik immer noch nicht gelungen, die Stimmen von Synchronsprechern elektronisch wenigstens ansatzweise denjenigen der Originalschauspieler anzugleichen?
Das ist einfach zu erklären, bzw. es gibt wissenschaftliche Studien, die die Snychronarbeiten der entsprechenden Firmen beleuchten, und wo mit den Verantwortlichen der Synchronfirmen wurde: Übereinstimmend war das Ergebnis bzw. die Antwort, dass die Stimme der neuen "Zielsprache" zuvorderst eben nicht der Originalstimme möglichst nahe kommen muss, sondern dass sie vor allem zum Typen passt, um eine möglichst perfekte Illusion zu erzeugen. Und das gelingt ja mit Manfred Lehman als Bruce Willis' Stimme ja nun mal sehr gut. Ein gutes Beispiel sind da sicherlich auch die Filme mit Bud Spencer. Wozu braucht man eine Annäherung an die Originalstimme, wenn die neue Stimme sogar viel eher zum Äußeren oder zum Typus der Figur passt? Ich finde, diese Freiheit in der Arbeit hat durchaus seine Berechtigung. Zudem wären die Sprachcastings auch um ein vielfaches komplexer, wenn man sich auf die Suche nach einer möglichst identischen Stimme begeben müsste.
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08.04.08, 10:17 Uhr
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Knut
Benutzer/in
registriert seit:
Jul 2006
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Schlechte Synchronsprecher sind meiner Meinung nach oft diese ganzen Milchgesichter, die junge Schauspieler zwischen 15 und 30 sprechen. Ich finds fürchtrlich, wenn ein 30 Jähriger wie ein Teeny spricht. DIe älteren Sprecher gefallen mir aber zum großen Teil. Klaus Sonnenschein, Wolfgang Pampel, ROlf Schult, Hartmut Neugebauer und wie sie alle heißen, sind tolle Synchronsprecher.
Wo wir gerade bei guten Sprechern sind: Michael Douglas deutsche Standartstimme klingt übrigens fast genau wie er. Mir fällt der Name gerade nicht ein. Positiv dabei ist auch noch, dass dieser Douglas immer spricht, und ansonsten kaum verbraucht wird. Wenn man da Thomas Danneberg mal gegen hält - wohlgemerkt ein guter Sprecher - dann hört man in seiner Stimme dutzende Charaktere.
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08.04.08, 10:59 Uhr
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Synco
unregistriert
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Ich verstehe nur nicht die Leute die sich Ständig über Synchronisation in Foren aufregen. Da sie ja mit ihren Meckern Beweisen, das Sie des Englische Gut mächtig sind. Und sich gerne Serien In Original Downloaden. Frage ich mich warum müssen Sie Ständig Foren. Seiten weisen zumüllen. Damit wie Schlecht alles in Deutsch ist. Die Schauen sich die sowieso in Englisch an. Aber man kann natürlich Prima mit seinen Kenntnissen und fähichkeiten angeben. Und mit Grenzenlose Überheblichkeit fordern diese Personen dann Ständig. Das man mit Synchrconsisation aufhören soll. Moto alle Welt muss Sich nach mir Drehen, weil Ich ja So Intelligent bin. Tatsache ist das man sich in Foren nie. Über Serien und ihren Inhalt unterhalten kann. Weil Seitenweise nur über die Synchronisationen geschimpft wird. Und es Dreht sich oft nur um Kleinichkeiten.
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08.04.08, 11:22 Uhr
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Jim Profit
Oh, I spent years living in a box.
registriert seit:
Okt 2006
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@Scirius: Das bestätigt meine Vermutung: Die Synchronfirmen *wollen* es so, sie wollen Typen statt Charakteren. Wie ich schon sagte und ehrlich meinte, Manfred Lehmann spricht Bruce Willis toll. Aber durch seine harte Stimme macht er aus der Figur einen harten Typen, während Bruce Willis' Stimme aus der Figur einen differenzierten Charakter macht. Und merkst Du etwas - wir sind hier nur bei den Actionfilmen. Wie passend ist die harter-Typ-Stimme bei anderen Filmen? Ich könnte mich auf folgendes einigen: In der Originalfassung erlebe ich den tollen Willis-Willis und in der Synchronisation den tollen Lehmann-Willis. Und wenn ich die Wahl habe, nehme ich Willis-Willis.
@Synco: Hier fordert niemand, daß die Synchronisation von Filmen eingestellt werden soll. Vielleicht hast Du das überlesen:
Zitat: Zitat von Jim Profit
Zusammengefaßt: Gerade weil ich mir darüber bewußt bin, daß es viele Menschen gibt, die fremdsprachige Filme in der Originalfassung nicht so gut verfolgen können (ich muß mich ja auch mehr konzentrieren), finde ich die Qualität von Synchronfassungen sehr bescheiden.
P.S.: Selbst auf die Gefahr, daß ich wieder in ein Fettnäpfchen trete: Hast Du absichtlich jedes zweite Wort in Deinem Posting falsch geschrieben?
When a crisis hits, the key is, never be afraid to improvise.
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08.04.08, 11:53 Uhr
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Scirius
unregistriert
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Zitat: Zitat von Jim Profit
@Scirius: Das bestätigt meine Vermutung: Die Synchronfirmen *wollen* es so, sie wollen Typen statt Charakteren. Wie ich schon sagte und ehrlich meinte, Manfred Lehmann spricht Bruce Willis toll. Aber durch seine harte Stimme macht er aus der Figur einen harten Typen, während Bruce Willis' Stimme aus der Figur einen differenzierten Charakter macht. Und merkst Du etwas - wir sind hier nur bei den Actionfilmen. Wie passend ist die harter-Typ-Stimme bei anderen Filmen? Ich könnte mich auf folgendes einigen: In der Originalfassung erlebe ich den tollen Willis-Willis und in der Synchronisation den tollen Lehmann-Willis. Und wenn ich die Wahl habe, nehme ich Willis-Willis.
Das Problem wirst du aber niemals umgehen können, nicht einmal mit einer deutschen Stimme, die der Original-Willis-Stimme sehr nahe kommt. Gerade wegen der Originalsprache und den landesspezifischen Intonationen, wirst du niemals einen deutschen Willis-Willis hinbekommen. Der Original-Charakter ergibt sich nunmal aus dem originalen Schauspieler mit seiner originalen Stimme. Kopieren ist aus o.g. Intonationsspezifika unmöglich; also besser bestmöglich adaptieren bzw. zielsprachenspezifisch modellieren.
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08.04.08, 12:05 Uhr
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Bluebird
Benutzer/in
registriert seit:
Okt 2006
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Zitat: Zitat von Jim Profit
Zitat: Zitat von Berry.
Damit scheint House oder besser gesagt Hugh Laurie der zweite Serienstar zu sein, dessen Originalstimme von einem deutschen Sprecher nahezu übertrumpft wurde.
Nur interessehalber: Wer wäre der erste Serienstar, auf den das zutreffen soll? Davon abgesehen: Es kommt vereinzelt vor, daß Synchronsprecher gut klingen. Die besten von diesen Einzelfällen sind ausgebildete Schauspieler. Dennoch sprechen sie nur den übersetzten Originaltext nach. Das geht auch gar nicht anders - wenn sie in einem verdunkelten Tonstudio vor einem Mikrofon und einem Pult mit dem Text stehen. Und außerdem klingen die meisten Synchronsprecher wie sie selbst und nicht wie die Stimme des Originalschauspielers. Beispiele: Manfred Lehmann macht einen super Job wenn er Bruce Willis spricht, wirklich. Ich erkenne ihm mit geschlossenen Augen. Aber das ist nun mal nicht die Stimme von Bruce Willis, nicht mal ansatzweise so ähnlich. Lehmann klingt rauh und hart, Willis dagegen fast niedlich. Und gerade der Kontrast - harter Kerl, niedliche Stimme - macht den Charakter im Original so interessant. Noch schlimmer (nur in diesem Zusammenhang): Der von mir sehr geschätzte Wolfgang Pampel - super als J.R. Ewing und genial als Harrison Ford. Aber wenn ich da die Augen schließe ... Ich meine, J.R., also Larry Hagman, klingt doch nicht wie Harrison Ford. Eine Stimme ist doch etwas sehr eigenes, fast (fast!) unverwechselbares. Krass auch, als in den 80er Jahren bei Dallas die "Miss Elly"-Schauspielerin wechselte, in der Synchronisation aber die selbe Sprecherin blieb. Umgekehrt dazu: das Ärgernis, wenn die Synchronstimme eines Schauspielers gewechselt wird. Die Gründe mal außen vorgelassen (Verträge, Sprecher gestorben u.ä.). Ich sage nur Captain Picard (und andere Beispiele der Star Trek-Serien). Einmal gab es im Fernsehen eine lange Richard-Widmark-Nacht, da hatte er in dem einen Film eine (deutsche) Alkohol-und-Nikotin-Stimme und im nächsten eine ganz hohe Fistelstimme. Sowas tut doch weh. Was mich immer wieder wundert: Seit 50, 60 Jahren gibt es in Deutschland diese unselige Tradition des Synchronisierens. Warum ist es der Technik immer noch nicht gelungen, die Stimmen von Synchronsprechern elektronisch wenigstens ansatzweise denjenigen der Originalschauspieler anzugleichen? Zusammengefaßt: Gerade weil ich mir darüber bewußt bin, daß es viele Menschen gibt, die fremdsprachige Filme in der Originalfassung nicht so gut verfolgen können (ich muß mich ja auch mehr konzentrieren), finde ich die Qualität von Synchronfassungen sehr bescheiden.
so ein bloedsinn , ich denke nur mal an die wenigen die auch deutsch sprechen ! das klingt schon total anders auch wenn es die selbe stimme ist , gerade kim cattral oder sandra bullock , die stimmen sind schon in ihrer jeweiligen sprach derart anders , wer will da noch sagen das oder jenes ist richtig ! ich guck ja zum teil auch viel oton , aber ne gescheite synchro mag nicht real sein , aber wer will schon realitaet wenn es gut passt dann kann es auch besser sein ... wer will im fernsehn schon immer realtaet haben ? das hab ich leben genug auserdem muss das nichtmal das schlechteste sein , gerade bei spielen zum film serie hat man es mit der synchrpo meist oefter mit den "original" stimmen zu tun , weil die serien stars zum teil eben mehr kosten als manche software frrma ausgeben will , synchro sprecher sind ja arme schweine die man leicht bekommt *zwinker*
wie gesagt ich lasse mir gute synchros nicht madig machen , wir sollten eher froh sein das wir so ne synchro haben , das ohne synchro das english besser werden soll halte ich auch fuer ien geruecht , deutschje filme wuerden wohl besser , aber naja das ist wohl auch mehr hoffnung ... 
mfg Bluebird
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08.04.08, 12:06 Uhr
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berg-ulme
Benutzer/in
registriert seit:
Aug 2007
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Die Stimme elektronisch angleichen?! Igittibäh... Was glaubt ihr denn was dabei rauskommt? Wenn die Firmen, die jetzt schon schlechte Synchros machen mit was anfangen, hörte sich das blad an wie die Stimme, die einem SMS vorliest, wenn man das die aufs Festnetz bekommt.
Ich weiss auch nicht, warum sich alle immer so auufregen. Ich finde Synchros lustig.
Ich halte es auch für ein Gerücht, dass man Englisch usw. lernt, wenn man die Filme mit Untertiteln sieht. Man trainiert vielleicht oder lernt ein paar Vokabeln dazu, aber das ersetzt kann systematischen Üben von Regeln und Grammatik.
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