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Die webbeat-Rubrik "Serien" meldet:


Dark Shadows Retrospektive - Teil 1: The Beginning



Bisher veröffentlicht:

Teil 1: The Beginning (Folgen 1-126)
Teil 2: Laura the Phoenix (Folgen 123-210)
Teil 3: Barnabas (Folgen 211-365)
Teil 4: 1795 (Folgen 366-460)
Teil 5a: Dream Curse/Adam and Eve (Folgen 461-548)
Teil 5b: Dream Curse/Adam and Eve (Folgen 548-637)
Teil 6: Werewolf/Quentin's Ghost (Folgen 638-700)


Einleitung:

Wer es noch in keinem anderen Beitrag gelesen hat: Dark Shadows war eine tägliche Gothic Soap, die von 1966 bis 1971 über 1225 Folgen lang lief und im Laufe der Zeit immer mehr übernatürliche Elemente (Geister, Vampire, Hexen, Zeitreisen, Werwölfe, Leviathane usw.) eingeführt hat. Der grosse Durchbruch gelang ihr dabei mit der Einführung der Figur des Vampirs Barnabas.
Tatsächlich ist es sogar so, dass die ersten Folgen vor dem ersten Auftritt von Barnabas ein unbeliebtes Dasein führen. So werden diese bei Wiederholungen gerne ausgelassen und auch bei den DVDs begann die Box Nr.1 mit der Folge 210 und enthielt eine 13-minütige Zusammenfassung der ersten Folgen. Erst nach der Veröffentlichung aller Folgen danach wurden diese ersten Folgen ebenfalls mit der Reihe Dark Shadows: The Beginning veröffentlicht.
Wer sich die folgende Zusammenfassung durchliest, bekommt auch einen guten Eindruck woran dies liegt. Die Serie begann als recht normale Soap mit eher übliche Soap-Elementen, nur halt in einer spukigen Umgebung. Übernatürliche Elemente wurden erst nach und nach eingeführt, in der Hoffnung, die Quoten zu steigern.
Ursprünglich war es meine Absicht, diese Prä-Barnabas-Folgen komplett in diesem ersten Teil abzuhaken, fand dann aber einen späteren Handlungsbogen wert, als eigenen Teil abzuhandeln.


Zusammenfassung Folgen 1-126:

Victoria Winters

Die Serie beginnt mit Victoria Winters (Alexandra Molke) (kurz: Vicki) Ankunft im Fischerdorf Collinsport. Dort soll sie für die Collins auf Collinwood als Tutorin für den neunjährigen David Collins (David Henesy) arbeiten. Doch bereits nach ihrer Ankunft wird sie von ihrem Mitreisenden Burke Devlin (Mitchell Ryan) und der Kellnerin Maggie Evans (Kathryn Leigh Scott) vor den Collins gewarnt, ohne dass diese aber dabei spezifisch werden.
Vicki hat ihr gesamtes bisheriges Leben in einem Waisenhaus in New York verbracht, vor dem sie ausgesetzt wurde. Nur eine Botschaft mit ihrem Vornamen lag dabei, ihr Nachname stammt daher, dass sie im Winter ausgesetzt wurde. Jeden Monat bekam das Waisenhaus einen Brief ohne Absender mit einem Scheck, welcher in Bangor, Maine abgestempelt wurde. Als sie wie aus heiterem Himmel ein Stellenangebot aus der Nähe von Bangor erhielt, nahm sie dieses an, in der Hoffnung, ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen.
Das Angebot stammt von Elizabeth Collins Stoddard (Joan Bennet), Davids Tante. Diese hat das Haus nicht mehr verlassen, seit ihr Mann verschwunden ist. Dies geschah kurz vor der Geburt ihrer inzwischen 18jährigen Tochter Carolyn Stoddard (Nancy Barrett). Auf Vickis Frage, warum ausgerechnet sie engagiert wurde, antwortet Elizabeth ausweichend.
Elizabeth hat Vicki entgegen den Wünschen ihres Bruders und Davids Vater Roger Collins (Louis Edmonds) nach Collinwood geholt, womit er Vicki gegenüber entsprechend barsch reagiert. Dass David sie mit "Ich hasse dich" begrüßt, macht es für sie nicht angenehmer. Ebensowenig, dass ihr von Carolyn (scherzhaft) und David (ernsthaft) erzählt wird, dass es auf Collinwood spuken würde. Ein Gerücht, das von plötzlich zuschlagenden Türen und einem mysteriösen Weinen unterstützt wird.
Ebenfalls als von Geistern heimgesucht gilt Widows' Hill, auf dem Collinwood steht. Von dem Cliff dort sind im Laufe der Zeit zwei Frauen runtergesprungen, namentlich Josette Collins und Samantha Collins. David prophezeit Vicki, dass sie die Dritte wird. (Wir kommen darauf zurück.)


Burke Devlin

Dafür, dass in den ersten Folgen auch was passiert, sorgt Vickis Mitreisender Burke Devlin. Dieser war nämlich vor Jahren mit Roger und dessen späterer Frau Laura gut befreundet. Doch nach einer Party haben die Drei einen Mann totgefahren. Roger und Laura haben ausgesagt, dass Burke am Steuer saß und Burke wanderte für fünf Jahre ins Kittchen. Obwohl Burke zu betrunken war, um sich an den Abend zu erinnern, ist er sich sicher, dass er nicht am Steuer saß und schwor Rache gegen Roger. Nach seiner Freilassung gelang es ihm, grosse Geldsummen zu verdienen und kehrte nach Collinsport zurück.
Burke und Carolyn beginnen bald heftig zu flirten, was Roger ebensowenig gefällt wie ihrem Freund Joe Haskell (Joel Crothers). Auch sind sich Burke und David symphatisch, was einerseits daran liegt, das nicht ganz klar ist, ob Roger der Vater ist oder vielleicht doch Burke, und auch an der Antipathie zwischen David und seinem Vater, die ebenfalls auf dem eben genannten Grund fusst. Auch mit Vicki versteht Burke sich immer mehr.
Burke versucht Informationen von seinem früheren Freund (und Vater von Maggie) Sam Evans (ein paar Folgen Mark Allen, dann umbesetzt mit David Ford) zu bekommen. Sam ist Maler und hatte irgendetwas mit der Sache zu tun, jedenfalls ist er seit damals ständig betrunken.

Es folgt ein kurzes aber erstaunlich langweiliges Intermezzo: Nachdem Roger gedroht hat, David wegzuschicken manipuliert dieser die Bremsen seines Vaters (genauer gesagt: er entfernt das "bleeder valve"). Dusseligerweise kommt kurz darauf Burke in die Garage und wird von Vicki mit der Zange in der Hand gesehen. Es kommt wie es kommen muss: Rogers Bremsen versagen, er wird nur leicht verletzt und alle denken, Burke war's. Nachdem wochenlang jeder jedem erklärt, was eine "bleeder valve" ist, kommt irgendwann heraus dass es David war und die Sache löst sich in wohlgefallen auf.

Burke versucht, der Collins-Familie geschäftlich zu schaden. Bill Malloy (Frank Schofield), Manager der Fabrik der Familie, Bewunderer von Elizabeth und nicht gut zu sprechen auf Roger, trifft mit ihm ein Abkommen: Wenn er für Burke herausfindet, was passiert ist, lässt Burke Elizabeth in Ruhe. Bill hat vom betrunkenen Sam erfahren, dass dessen Aussage Roger ins Gefängnis bringen könnte. Er arrangiert ein Treffen zwischen Burke, Sam und Roger, taucht aber selber nicht auf. Einen Tag später entdecken Vicki und Carolyn seine Leiche auf den Felsen vor Widows' Hill.


Der Mord an Bill Malloy

Elizabeth und Roger schicken Collinwoods Hausmeister Matthew Morgan (Thayer David, bevor die Rolle interessant wurde George Mitchell), um was die Mädchen gesehen haben zu überprüfen. Dieser meldet, nur Seetang gefunden zu haben, der wie ein Körper aussah. Carolyn und Vicki glauben dies nicht ganz und später gibt Matthew auch zu, dass er Bills Leiche gesehen hat und sie zum Schutz der Familie wieder ins Meer schob. Elizabeth verständigt Sheriff Patterson (Dana Elcar).
Roger ist natürlich der Hauptverdächtige. Mrs. Johnson (Clarice Blackburn), Bill Malloys Haushälterin, verbündet sich mit Burke und beginnt für die Collins-Familie zu arbeiten um herauszufinden, was die Familie mit Malloys Tod zu tun hat.

Nach 70 Folgen fängt die Serie endlich an, interessant zu werden: Im "Old House" (dem ehemaligen Sitz der Collins-Familie) steigt der Geist von Josette Collins (Kathryn Leigh Scott aka Maggie Evans unter meterweise Tüll) von ihrem Porträt herab und rennt ein paar Mal vor dem Haus auf und ab, wird aber von niemanden beobachtet.
David öffnet den versiegelten Flügel von Collinwood, lockt Vicki hinein und schließt sie darin ein. Dort taucht Bill Malloys Geist auf, warnt sie, aus Collinwood zu fliehen und hinterlässt nur Seetang. Nach einer Weile wird sie von Roger befreit, der durch eine Geheimtür in den versiegelten Bereich gelangte. Dass Vicki einen Geist gesehen hat ändert Davids Einstellung zu ihr.
Vicki beginnt immer mehr über den Mord herauszufinden, was dazu führt, dass irgendjemand versucht, sie zu umzubringen. Wie sich herausstellt war es Matthew Morgan. Dieser hat auch Bill Malloy ermordet, da er dachte, dieser wolle Elizabeth schaden. Vicki entkommt, erzählt alles, Matthew flieht und versteckt sich im Old House. Später nimmt er Vicki erneut gefangen und sperrt sie gefesselt und geknebelt in einem Geheimraum ein. Matthew dreht immer mehr ab und macht Vicki für alles Schlimme verantwortlich. Nach einer Weile beginnt er die Stimme von Josette zu hören. David, der nicht an Matthews Schuld glaubt, ihn im Old House entdeckt hat und mit Essen versorgte, entdeckt Vicki im Versteck. Doch aus Angst, ins Gefängnis zu kommen, lässt er sie dort. Bills Geist erzählt Matthew, das diese Nacht jemand in Collinwood sterben wird. Matthew interpretiert dies falsch und beschließt, Vicki umzubringen. Josettes Geist erscheint Vicki und spricht ihr Mut zu. David erzählt schließlich doch Burke und Roger vom Versteck. Matthew erscheinen die Geister von Bill Malloy und der Witwen von Widows' Hill und stirbt. Vicki wird von Burke und Roger befreit.
Eine mysteriöse Frau taucht in der Stadt auf. Es ist Laura Murdoch Collins (Diana Millay), Rogers Frau und Davids Mutter!

Fortsetzung folgt...


Beobachtungen, Hintergrund, Fazit & Co:

So, das war viel Text und größtenteils kein unbedingt so interessanter Inhalt. Ich möchte erinnern: 126 halbstündige Folgen. Folgen die nicht sehr beliebt sind, aber schon einige Elemente einführen, die hier nicht unbedingt schon eine grosse Rolle spielen, aber später noch wichtig werden. Dasselbe gilt auch für die Charaktere. Beginnen wir doch mit den Wichtigsten:
Victoria ist (zumindest bis ein gewisser jemand mit spitzen Zähnen auftaucht) die Hauptperson dieser Serie. Sie ist nett, liebenswert, ein bisschen zu neugierig für ihre Gesundheit und sieht schnuckelig aus.
Elizabeth ist etwas mysteriös und unnahbar, aber auch warmherzig.
Roger ist sehr abweisend, spottend, gefühlskalt, ruppig, hasst seinen Sohn, kurz: Ein ziemlicher Arsch. Glücklicherweise bessert er sich.
Der kleine David ist kurz gesagt ein Psychopath. Dies bessert sich in Zukunft auch, normal wird die Rolle aber nie. Man hat allerdings mit David Henesy einen sehr guten Kinderdarsteller engagiert, was sich später noch zeigen wird.
Carolyn ist auf den ersten Blick sympathisch, das ändert sich aber, wenn man sie genauer kennenlernt. Sie ist reichlich verzogen und wird schnell kindisch. Das äußert sich sehr gut darin, das sie bei Kleinigkeiten völlig übertrieben eifersüchtig wird, aber nicht einsieht, dass ihr Freund es nicht gern hat, wenn sie den ganzen Abend in Hotelzimmern älterer Männer rumhängt. Auch sie bessert sich deutlich.
Burke Devlin ist ein interessanter Charakter: Sein Zorn auf Roger ist gerechtfertigt, seine Methoden sind aber teilweise recht übertrieben. Mehrere Mitglieder der Familie sind ihm symphatisch, trotzdem greift er die Familie als Ganzes an. Auch wieviel seiner Flirterei mit Carolyn auf Berechnung beruht, ist schwer zu sagen. (Detail am Rande: Der Darsteller spielte in einer TNG-Folge Rikers Vater.)
Sheriff Patterson taucht in dieser Aufzählung nur auf, weil sein Darsteller Dana Elcar vielen aus MacGyver als MacGyvers Freund/Chef Pete Thornton bekannt ist.

Allgemein kann man zu der Serie sagen, dass sie sehr unter ihren Produktionsbedingungen leidet. Die Folgen wurden in einem Rutsch gedreht, einen zweiten Versuch gab es in der Regel nicht. Daher sind die Folgen vollgestopft mit Produktionsfehlern. Versprecher sind an der Tagesordnung, wobei ich persönlich gerne Louis Edmonds hevorhebe, da er häufig Versprecher durch etwas Improvisation wieder kitten konnte. (...when I got to that big curve a hundred miles... a hundred miles... it seemed like a hundred miles... a hundred feet from...)
Mikrofonschatten sieht man so häufig, das die Serie von manchen als "Mike Shadows" bezeichnet wird. Auch größere Fehler kommen ab und zu vor. (Oh, da wird gerade Kamera 2 ins Bild geschoben!)

Andere Randbemerkungen: Die Folgennummerierung unterlag einem bestimmten Schema: Am Montag endete eine Folgennummer mit 1 oder 6, am Dienstag mit 2 oder 7 usw. Wenn jetzt an einem Tag mal keine Folge lief, so wurde die Nummer einfach übersprungen. So kommt es auch, das die letzte Folge die Nr. 1245 trägt, es aber die 1225. Folge ist.
Auch kam es ab und zu zu Umbesetzungen. So gab es hier schon zwei Charaktere, die die ersten paar Folgen von anderen Darstellern gespielt wurden, sich aber scheinbar als nicht so gute Wahl herausstellten. Die Späteren sind auch besser. Später kommt es auch zu Umbesetzungen, da der Schauspieler ausstieg oder ständig besoffen war, aber dazu kommen wir, wenn es so weit ist.


Komm doch nochmal auf diese Folgen hier zurück.

Ups, sorry. Also wir haben einige recht interessante Charaktere, aber zu Beginn wirklich sehr soapige Plots. Und bei der Bleeder-Valve-Geschichte konnte ich meinen Sarkasmus auch in der Zusammenfassung nicht für mich behalten. Mit der Bill-Malloy-Storyline und dem Einbauen der ersten übernatürlichen Elemente verbessert es sich schon deutlich, aber etwas Zeit benötigt die Serie noch, um ihre Identität zu finden. Die damit eingeführte Figure der Josette (wenn hier auch noch unter Tüll) wird sich noch als sehr wichtig erweisen. Auch das eine Darstellerin zum ersten Mal in der Serie noch einen anderen Charakter spielt, wird wegweisend sein (wenn auch, wie gesagt, noch unkenntlich, Tüll eben).
Recht interessant, kann man aber schon noch weglassen.


Was gibt's neben der Serie noch?

Nach Serienende wurden zwei Spielfilme gedreht (House of Dark Shadows, Night of Dark Shadows) mit Originalschauspielern, aber nicht dem Canon der Serie folgend. Außerdem gab es Buch- und Comic-Reihen. Derzeit noch laufend ist eine Hörspiel/Hörbuch-Reihe mit Originaldarstellern bei Big Finish (die auch die Doctor-Who-Hörspiele machen).
1991 wurde ein Remake als Prime-Time-Serie gemacht, dieses schaffte es aber nur auf zwölf Folgen. Ein weiteres Remake wurde 2004 versucht, aber nicht umgesetzt und der (unfertige) Pilotfilm wurde nur auf Festivals gezeigt.
Und natürlich noch das aktuelle Kino-Remake von Tim Burton.


Gibt's das auch auf deutsch?

Die Original-Serie? Nö. Was es aber gibt: Das 1991er-Remake lief auf RTL im Nachtprogramm. Auch sind ein paar der Bücher in den Heftroman-Reihen "Gaslicht" und "Vampir Horror Roman" als Subserie "Barnabas der Vampir". Auch Comics wurden in der Serie "Dracula und Co." veröffentlicht. Auch die beiden Filme gab' es schon mal in Deutschland, hier unter den Titeln "Das Schloß der Vampire" und "Das Schloß der verlorenen Seelen". (Wer das kennt, bitte schreiben!)

Fortsetzung folgt mit: Teil 2 - Laura the Phoenix


Folgen veröffentlicht in: Dark Shadows: The Beginning 1-4 oder der Superbox (Neuauflage, Limited schon vergriffen).

Quelle:
Die Meldung wurde am 27.03.2012 02:34 Uhr durch Stefan Müller veröffentlicht.






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    27.03.12, 07:05 Uhr
    Stefan Müller
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    Yavin
    Dark Lord of the Perv


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    Stefan Müller
    Der Cyberman mit den Schnürsenkeln
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    Kaoru is here
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    So ca die ersten 30 Folgen verlangen einem schon wirklich etwas an Standhaftigkeit ab. Episoden 1 bis 4 machen zwar noch sehr viel Spaß mit der 60er Schwarz/Weiß-Optik, der Psychomusik, den Schauspielern... aber nach ihnen wird es schnell offensichtlich, daß der Serie eine Richtung fehlt. An dem Zeitpunkt habe ich mich dann auch angefangen zu fragen, ob ich das noch lange durchhalte... aber dann kam der Mordfall und die Handlung zog dann endlich an, und der Humor (auch der freiwillige!) ließ mich ebenfalls an der Serie kleben. Roger Collins hat oft sehr geniale Lines!

    Aber so richtig interessant wird die Serie dann doch erst mit dem Auftreten mit dem Phoenix Laura. Ihre Folgen würde ich auch eher als Einstieg empfehlen als die ersten 100. Man muß da schon ein harter Knochen sein um das teils arge Hickhack um Details in Zeugenaussagen durchzuhalten.
    27.03.12, 13:19 Uhr
    Stefan Müller
    Der Cyberman mit den Schnürsenkeln
    SF-Radio Team




    registriert seit:
    Jul 2006
    Ja, darum hab' ich mich auch dazu entschlossen, die "Laura the Phoenix"-Storyline extra zu behandeln. (Das und das die Zusammenfassung davon jetzt schon so lang ist wie die Zusammenfassung hier.)
    Ich schliesse mich an, die hier abgehandelten Folgen sind schon eher was für Extremisten. Aber mit dieser Zusammenfassung und dem Anfang der erwähnten Zusammenfassung von der ersten DVD-Box (husthustyoutubehust) kann man dann auch gut in den folgenden Storybogen einsteigen.
    Fahrenheit 451. Read it.
    27.03.12, 21:29 Uhr
    Barnabas
    unregistriert


    Sehr schön diese Zusammenfassung!
    09.04.12, 11:45 Uhr
    Susanne Döpke
    Administrator
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