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Die webbeat-Rubrik "Kino" meldet:


Snow White and the Huntsman: Kritik ohne Spoiler









Schneewittchen als Kriegerin? In der Zeit nach Buffy the Vampire Slayer war das wohl irgendwann fällig. Snow White and the Huntsman hat eine gute Story, ist außergewöhnlich gut besetzt und macht Spaß. Besonders die Zwerge. Streckenweise ist der Film vielleicht etwas langatmig, aber die Zeit wird dafür genutzt, die Charaktere auszuarbeiten.

Kristen Stewart spielt gut. Auch wenn sie in ihrer Paraderolle in Twilight hölzern wirkt, hat sie sich davon verabschiedet. Sie ist auch nicht plötzlich zu einer Charakterdarstellerin geworden, bringt aber die Unschuld von Snow White mit ihrer begrenzten Mimik so auf die Leinwand, dass man es ihr abkauft. Wenn ihr nur endlich mal jemand die Haare kämmen würde ...

Charlize Theron gibt großartig die böse Königin, erhält sich aber gleichzeitig ihre Menschlichkeit, indem sie Angst vor Alter, Tod und Krankheit zeigt. Man merkt ihr geradezu an, dass sie sich an ihre Zauberkraft klammert, weil es für sie die einzige Möglichkeit ist, zu überleben. Die Oscarpreisträgerin zeigt sich von ihrer schönsten und bösesten Seite.

Chris Hemsworth spielt richtig gut. Er meistert eine entscheidende Szene mit einem entscheidenden Monolog, den man dem oft etwas tumb wirkendem Australier gar nicht zugetraut hätte. Ein Manko gibt es allerdings – jemand sollte ihm mal beibringen, wie ein Held geht. Teilweise latscht er etwas unmotiviert von A nach B durchs Bild, was seiner Glaubwürdigkeit als hartem Jäger schadet.

William (Sam Claffin) und sein Vater Duke Hammond (Vincent Regan) sind nur schmückendes Beiwerk. William ist ein Bogenschütze und erinnert an Legolas (Orlando Bloom) in Herr der Ringe. Seine Storyline bereitet den Weg in Richtung einer möglichen Fortsetzung, allerdings nicht für William, sondern für den Jäger.

Nun zu den heimlichen Stars des Films, den Zwergen. Ian McShane, Bob Hoskins, Ray Winstone, Nick Frost, Eddie Marsan, Toby Jones, Johnny Harris und Brian Gleeson stehlen den anderen die Show. Sie sind witzig, haben eine tolle Chemie untereinander und geben dem Zuschauer auf charmante Weise eine Einführung in die Zauberwelt. Die Zwergenlieder waren toll und haben dem Film eine Menge Atmosphäre injiziert. Die Naturaufnahmen, die mit ihrem Gesang unterlegt waren, erinnerten an Der Herr der Ringe.



Leider ist Snow White auch ein Film mit vielen verschenkten Möglichkeiten. Man merkt, dass es Rupert Sanders‛ erster Spielfilm ist. Der Streifen wirkt zu großen Teilen unentschlossen bei Entscheidungen, die ein Regisseur treffen muss oder über deren Tragweite er sich bewusst sein sollte. Noch mangelt es handwerklich etwas – anbei zwei Beispiele.

Wenn man die von Colleen Atwood (Alice im Wunderland, Dark Shadows) gestalteten Kostüme und den Look des Films betrachtet fällt auf, dass es nicht gelungen ist, eine Einheit zu schaffen. Die Roben von Charlize Theron sind denen von Cate Blanchett in Elizabeth ebenbürtig und doch hat Sanders sie nicht so in Szene gesetzt, wie sie es verdient hätten. In einem Märchenfilm, der auch eine Sequenz mit Feen und Fabelwesen enthält, die von der Machart fast an Pushing Daisies erinnert, wäre das vollkommen unproblematisch. Entweder hatte Sanders nicht den Mut, diesen Look durchzuziehen, kein Auge dafür oder es war ihm nicht so wichtig. Schade.



Ein weiterer Kritikpunkt ist der Score – da scheint man gespart zu haben, denn Musik wird als Stilmittel vernachlässigt. Ein erfahrener Filmemacher hätte Charlize Therons böser Königin vielleicht etwas mit dem Score unterstützt, um sie mächtiger und bösartiger wirken zu lassen. Ohne diese Stütze wirkte sie an einigen Stellen leicht grotesk.

Der Film ist ein Stückwerk, aus vielen wunderschön ausgearbeiteten Einzelheiten, die leider in ihrer Gesamtheit nicht zu mehr werden, als die Summe der einzelnen Teile.

Abschließend noch eine Frage an diejenigen, die den Film lokalisiert haben – wtf? Ich kann verstehen, dass man „Huntsman“ und „Jäger“ oder so, nicht lippensynchron bekommt. Ebenso „Duke“ und „Herzog“. Aber sich damit zu behelfen, dass man „Huntsman“ als Namen behandelt und Englisch stehen lässt, finde ich nicht gut gelöst. Andererseits ist es nur konsequent, wenn man bedenkt, dass der Filmtitel Englisch belassen wurde.





Quelle: sf-radio - wir gucken selbst
Die Meldung wurde am 02.06.2012 14:00 Uhr durch Susanne Döpke veröffentlicht.






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    15.06.12, 14:40 Uhr
    Susanne Döpke
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    Feb 2007
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