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Die webbeat-Rubrik "Kino" meldet:


Kritik: Cabin in the Woods




Joss Whedon kann irgendwie alles. Nun ist es ihm auch noch gelungen, gemeinsam mit Dreh Goddard einen vor allem intelligenten und zusätzlich noch lustigen Backwood-Slasher zu schreiben und zu produzieren. The Cabin in the Woods unter der Regie von Goddard, macht sich alle Klischees des Genres zu eigen und wischt damit den blutigen Fußboden auf. Ein Tipp vorab: Wer den Film voll und ganz genießen möchte, sollte sich vom Trailer fernhalten, der enthält nämlich einen dicken, fetten Spoiler.




Joss Whedon und Drew Goddard bei der Arbeit.


Die Geschichte wirkt zunächst wie gewohnte Horror-Kost: Die College-Studenten Curt (Chris Hemsworth), seine Freundin Jules (Anna Hutchison), ihre Mitbewohnerin Dana (Kristen Conolly), Curts Kumpel Holden (Jesse Williams) und Kiffer Marty (Fran Kranz) wollen ein Wochenende in einer abgeschiedenen Waldhütte verbringen. Nebenbei wollen sie Dana mit Holden verkuppeln.

Das Gespann Whedon/Goddard spielt geschickt mit den Erwartungen des Kinozuschauers an einen Backwood-Slasher: Erst gibt das Duo dem Affen Zucker und wartet mit allem auf, was der Zuschauer kennt und von einem Film dieses Titels erwarten darf. Dann tischen die Zwei einen besonderen Dreh auf. Die Mitarbeiter einer scheinbar riesigen wissenschaftlichen Einrichtung beobachten die Urlauber seit ihrer Abfahrt auf Schritt und Tritt über versteckte Kameras. Sie haben sogar die Möglichkeit, über echt abgefahrene technische Möglichkeiten einzugreifen. Hadley (Bradley Whitford) und Sitterson (Richard Jenkins) sind alte Hasen, Lin (Amy Acker) und Praktikant Ronald (Tom Lenk) scheinen Skrupel zu haben – denn offensichtlich haben sie nichts Gutes für die College-Kids geplant. Die wiederum haben absolut keine Ahnung, dass sie gerade Versuchskaninchen spielen.




Sitterson (Richard Jenkins und Hadley (Bradley Whitford) haben finstere Pläne - Lin (Amy Acker) zweifelt.


Gerade aus dieser Dualität dieser zwei Storylines ergibt sich die Faszination des Films. Als Zuschauer fragt man sich ständig, warum die Typen in den weißen Kitteln eigentlich die ganze Studi-Truppe killen wollen und warum sie ein derart ausgefeiltes Horrorszenario dafür geschaffen haben. Goddard/Whedon geben diese Informationen allerdings nur in winzigen Häppchen preis und führen das Publikum dabei ständig in die Irre. Die Erklärung ist meines Erachtens letztendlich etwas dürftig.




Dana (Kristen Conolly) kämpft um ihr Leben.


Obwohl Goddard zum ersten Mal Regie führt, hat er beiden Geschichten genau die richtigen Erzählintervalle zugemessen – eine brillante Inszenierung. Immer, wenn man die Typen in den weißen Kitteln vergessen hat, weil man mit den Akteuren, die um ihr Leben kämpfen mitfiebert, gibt es einen Szenenwechsel. Der wirkt durch den Kontrast der beiden Umgebungen fast schmerzhaft hart. Die Kids kämpfen in der Natur im Dreck und Schlamm um ihr Leben, die Wissenschaftler halten sich in einer blitzsauberen Laborumgebung anscheinend die Zügel in der Hand. Der Zuschauer wird auf diese Weise abrupt in die jeweils andere Storyline katapultiert. Das vorherrschende Weiß und Metall der Laborumgebung unterstreichen die Macht, die anscheinend von den Wissenschaftlern ausgeht.




Marty (Fran Kranz) will sich wehren.


Der Film lebt ebenfalls von seiner ausgezeichneten Besetzung, die zum Großteil auf ausgezeichnete TV-Darsteller (Whitford/The West Wing, Jenkins/Six Feet Under, Williams/Grey's Anatomy) oder dem Whedonverse (Acker, Lenk, Kranz), gewürzt mit Ex-Soapdarstellerin Kristen Conolly (The Guiding Light) und dem Donnergott höchstpersönlich, Chris Hemsworth. Insbesondere Anna Hutchison (Legend of the Seeker) spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Wolf...

Als ob das noch nicht genug wäre, gibt es zum Finale eine neue, völlig unerwartete Wendung, bei der Horrorfans voll auf ihre Kosten kommen – und lustig ist's auch!



4/5


Ein Interview mit Drew Goddard zu The Cabin in the Woods gibt es übrigens in der September/Oktober-Ausgabe der Geek!

Quelle: SFR - Wir schreiben selbst
Die Meldung wurde am 06.09.2012 01:58 Uhr durch Susanne Döpke veröffentlicht.






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  • Kommentare zu dieser Meldung
    06.09.12, 07:02 Uhr
    frost84
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Jan 2012
    Wer glaubt, das es in Hollywood nur noch schlechte Remakes gemacht werden, wird von dem Film wirklich überrascht werden.

    Der beste Film an dem Whedon bis jetzt beteiligt war
    06.09.12, 08:29 Uhr
    Mumie
    SF/ATARI-FAN


    registriert seit:
    Jul 2006
    Traurig, wie man von solche kranken Szenen im Film lustig finden kann!
    Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchfuehren.
    06.09.12, 10:21 Uhr
    kLicker
    unregistriert


    Was ich an dem Film mag:
    Er schafft es herrlich die eingefahrenen "Klischees" der letzten Jahre wunderbar zu dekonstruieren und anschliessend das ganze auch noch wieder aufzuarbeiten.

    Ich fand den Horrormarkt der letzten Jahre nämlich auch ziemlich ermüdend, mit viel zu wenig Ausnahmen.
    (mag aber auch daran liegen das die Horrorfilme meiner Jugend der Exorzist und Alien waren )

    Definitiv eine sehr gute filmische Arbeit.
    Ob man nun das Genre mag oder nicht, muss jedem selbst überlassen bleiben.
    06.09.12, 12:45 Uhr
    c-schroed
    Redshirt ohne Sprechrolle.


    registriert seit:
    Apr 2012
    Hm. So toll fand ich den eigentlich gar nicht. HAuptsächlich, weil er letztlich dieselben dämlichen Logiklöcher beackerte wie alle anderen auch. Ich meine, wie kann in einem Wald voller Kameras irgend etwas passieren, das die Techniker tatsächlich überrascht? Das ist für mich dieselbe billige Dramaturgie wie in allen anderen Horrorstreifen sonst auch. Etwas derb schade (ja, das kann auch Absicht sein, aber eine Hommage auf etwas Blödes ist halt schnell einfach eine blöde Hommage).
    Und - Achtung, eventuell ein SPOILER - die Erklärung am Schluss wurde doch eigentlich schon zur Genüge durch den Vorspann erläutert. Eventueller SPOILER ENDE.

    Aber egal, der Gastauftritt am Ende ist die Kinokarte so oder so komplett wert.
    "Es gibt keinen traurigeren Anblick als den eines jungen Pessimisten."
    Mark Twain
    06.09.12, 17:46 Uhr
    CD&C
    everlivng term & infantile killer


    registriert seit:
    Dez 2006
    Ja, ist ganz nett das Teil ... aber die Erneuerung/Rettung des vor sich hin krebsenden und von Remakes & Sequels erstickenden Horror-Generes ist es jetzt auch nicht gerade geworden .

    Der Trailer spoilert viel zu heftig und die Logik macht mal wieder Urlaub (ist immer gerade bei Filmen die zum mitdenken einladen wollen und dann genau am "Hirn einschalten" des Zuschauers scheitern sehr lustig ).

    Trotzdem hat er seine Momente, das "Bloodbath" gegen Ende & das Ende selbst machen Laune und Amy Acker mal auf der grossen Leinwand zu sehen hat auch was .
    Kommt Zeit ... kommt CD&C!
    07.09.12, 13:16 Uhr
    hoschi
    Trollhunter


    registriert seit:
    Nov 2009
    Hab ihn jetzt auch gesehen:
    Der Film hat Spass gemacht, hat gute Darsteller, unerwartete Wendungen und wartet (wie Whedon es auch schon in "Avengers" getan hat) mit tollen Reminiszenzen an Klassikern wie "Evil Dead" und "Hellraiser" auf.
    Jedoch kann er meiner Meinung nach das Genre-Juwel "Tucker & Dale vs. Evil" nicht toppen.

    Im Gegensatz zum Remake-Sequel-Prequel-Neuinterpretationsscheiss der sonst so in unseren Lichtspielhäusern läuft, ist das Geld für die Kinokarte aber extrem gut investiert!
    08.09.12, 15:36 Uhr
    Zaphod
    zwei Köpfe - eine Meinung


    registriert seit:
    Okt 2007
    So, hab mal einiges über den Film gelesen und keine Spoiler ausgelassen, frage mich, warum der Film so hochgelobt wird.

    Die Auflösung, bei der genre-untypisch alles erklärt wird, ist einfach nur dämlich.

    Wenn ihr mal wirklich guten Horror mit genug Anteil Phantastik erleben wollt, besorgt euch einen gebrauchten Gamecube (oder eine kompatible Wii) und spielt Eternal Darkness.
    27.09.12, 12:08 Uhr
    Susanne Döpke
    Administrator
    Redaktöse
    SF-Radio Team




    registriert seit:
    Feb 2007
    Thread geschlossen.
    Auntie Em, hate you, hate Texas, took the dog.
    Dorothy



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