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Die webbeat-Rubrik "Kino" meldet:


Justice League am Ende?



Im sicheren Marvel-Lager sitzt Mark Millar und wirft mit Steinen. Der Comic-Autor glaubt nicht an einen Erfolg der Superhelden-Liga Justice League des Konkurrenten DC, in Zusammenarbeit mit dem Filmstudio Warner.

Laut Millar sind die Charaktere alle überaltert. Die meisten wurden vor 75 Jahren erschaffen, der "Jüngste" ist 68 Jahre alt. In den Comics käme man, seiner Meinung nach, mit vielen "merkwürdigen" Aspekten davon (z.B. Aquaman vs. Sprechblasen unter Wasser), für einen Film sind die einzelnen Figuren viel zu problematisch.

"Justice League ist eine gute Gelegenheit, 200 Millionen Dollar in den Sand zu setzen."

Seit Jahren wird versucht, den Film um Superman, Batman, Wonder Woman und Co. auf die Beine zu stellen. Seit Marvels hauseigene Avengers sämtliche Kassenrekorde gebrochen haben, hat man die Justice League auf die Überholspur geschoben. Kinostart ist im Sommer 2015 geplant (nach Avengers 2).

Passend zu Millars Äußerungen der Häme sickerte dann noch etwas anderes durch.

Anscheinend ist das Drehbuch von Will Beall (Gangster Squad) so schlecht, dass man keinen Regisseur dafür begeistern konnte. Inzwischen hat man sich wohl dafür entschlossen, ganz von vorn anzufangen. Quellen behaupten allerdings, dass der Film nie zustande kommen wird, bzw. Warner abwarten will, wie sich Man of Steel überhaupt an den Kinokassen schlägt.

Quelle: Badass Digest
Die Meldung wurde am 08.02.2013 02:31 Uhr durch Sebastian Lorenz veröffentlicht.






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  • Kommentare zu dieser Meldung
    08.02.13, 03:30 Uhr
    Kai "the spy"
    Fan of Tomorrow


    registriert seit:
    Jul 2006
    Es sollte vielleicht nicht unerwähnt bleiben, dass Millar jahrelang ziemlich aggressiv versucht hat, den Drehbuch-Job für den neuen Superman-Film zu bekommen. Nu' hat er ihn nicht bekommen, und plötzlich sind Superman und die anderen JL-Helden zu altmodisch für das moderne Publikum. Ja, nee, is' klar.
    "Flying out of the sky, he once again shows us why he sets the standard for so many. Many see him as a naive boyscout whipped by his own selflessness. They will not, cannot, see him for what he is, a hero."
    - Batman über Superman
    08.02.13, 05:27 Uhr
    Torch
    unregistriert


    Ich bin geneigt dem Manne zuzustimmen. Nicht weil die Figuren überaltert oder zu problematisch sind. Sondern weil die Herangehensweise die Falsche ist. Marvel hat 4 Jahre gute Vorarbeit geleistet, Filme gemacht, die Helden vorgestellt und eine mehr oder weniger zusammenhängende Storyline entwickelt. Wie wollen Warner und DC da mithalten?? Sie wollen den schnellen Erfolg, JL auf die Überholspur schieben wie sie sagen, ohne sich die Arbeit zu machen die Marvel sich gemacht hat.
    Aber so ein Ensemble-Blockbuster wie JL oder Avengers kann man sich nicht mal eben schnell aus dem Ärmel schütteln. Dazu gehört schon etwas Planung und Vorarbeit.
    Keine Ahnung wie die sich das vorstellen. Man packt Superman, Batman, WW, Flash, GL, MM und vielleicht noch Hawkman und Aquaman in einen Film. Das Mainstream-Publikum kennt natürlich Superman und Batman aber kann mit den anderen Typen nix anfangen weil die vorher keine eigenen Filme bekommen haben. Hans Meier und Lieschen Müller wissen nicht wer der Typ im roten Anzug ist und warum der so schnell laufen kann. Sie wissen auch nicht wer die heiße Braut mit dem goldenen Lasso ist, das die was mit Amazonen und griechischen Göttern zu tun hat, davon wissen sie erst recht
    nichts. Sie haben auch keine Ahnung wer der geflügelte Typ mit der Keule ist oder das der von `nen fremden Planeten kommt.
    Und wo der Typ herkommt der unter Wasser atmen kann wissen sie ebenfalls nicht. Ist urplötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht.
    Dann ist da noch Green Lantern. Den zumindest KÖNNTEN sie kennen wenn sie den, eher durchschnittlichen, Film gesehen haben. Und der Manhunter?? OK, der würde sowiso keinen eigenen Film kriegen und erst im JL-Film eingeführt werden.
    Kein Film ohne Bösewicht. Das wäre dann wohl Darkseid. Ein vielschichter und komplexer Bursche den man sicher nicht in zwei Nebensätzen vorstellen kann.
    Und dann stellt sich noch die Frage der Besetzung. Das Publikum hat sich gerade an Christian Bale als Dunklen Ritter gewöhnt, hat ihn akzeptiert. Aber wird er das Cape auch in JL wieder anlegen?? Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: GLAUBE EHER NICHT. Und wird RR wieder den GL geben?? Naja, könnte möglich sein, ist aber keinesfalls sicher. Und wenn es ganz blöd läuft und damit meine ich wirklich SUPERBLÖD, dann spielt Henry Cavill den Supie zwar in Man of Steel, nicht aber in JL. Und dann wäre der Karren endgültig in den Dreck gefahren. Dann gäbe es nämlich mit Man of Steel und JL zwei parallel laufende Filmreihen in denen derselbe Held von verschiedenen Schauspielern dargestellt wird. Noch mehr Fehler könnte man dann wirklich nicht mehr machen.
    Tja also, man möge mir meine Skepsis verzeihen aber wenn ich bei einem Wortassoziationstest das Wort JL-Film hören würde dann würden mir wohl die Worte undurchführbar oder unverfilmbar in den Sinn kommen. Zumindest wenn es so gemacht werden soll wie Warner/DC es offensichtlich vorhaben.
    08.02.13, 06:28 Uhr
    Anubiz
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Jul 2006
    tjo Torch hat wohl alles gesagt

    Allerdings sind die Marvel-Helden auch nicht soo viel jünger.
    08.02.13, 09:24 Uhr
    JD
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von Anubiz
    Allerdings sind die Marvel-Helden auch nicht soo viel jünger.

    millar sagt da für mich etwas ganz spannendes. die bekannten helden sind alt! weiß jeder. glaube aber, der unterschied ist, dass marvels helden sehr viel jünger wirken. spider-man ist einer der vorzeigehelden von marvel - superteenager hat man bei DC sicher auch, nur kennen sie wohl die wenigsten!

    ich persönlich habe mich oft gefragt warum es mir die marvels angetan haben, ich die DC-helden trotz mehrfacher versuche nicht annehmen kann. der grund ist vielleicht genau der von millar genannte: sie sind zu alt(backen)! scott summers & co. mögen in etwa so alt sein wie clark kent (und sein umfeld), wirken aber lange nicht so staubig.

    vielleicht braucht man heute einfach keinen SUPER-mann mehr, der alles drauf hat und alle probleme mit nem klacks lösen kann!? vielleicht ist eine amazone, ein ganz schneller typ, falkenmann usw. einfach zu lahm? ich persönlich finde diese charaktere viel schwerer anzunehmen und glaubhafter darzustellen als marvels helden. batman bildet hier (glücklicherweise) eine ausnahme, denn er ist ein "normaler" typ der mit technologie arbeitet um sein ding zu machen. sowas verstehe ich und passt mMn auch gut in die jetzt-zeit.

    schade, ich könnte noch 7 seiten so weiter schreiben. ist aber vielleicht der falsche ort dafür...
    08.02.13, 10:01 Uhr
    Freidenker
    unregistriert


    Die Amazone hat n unsichtbaren Jet... Also wenn das nicht modern ist JD! Superman wurde auch immer wieder erneuert und kommt mir nicht wirklich altbacken vor. vielleicht sollten die auch das ganze Justice League zeug mit Crisis on two earth starten, da ist viel Sci Fi mit dabei und dadurch modern(?).
    08.02.13, 10:11 Uhr
    Milchbrötchen
    unregistriert


    JD und Torch sprechen mir aus der Seele. Mir ist es immer so gegangen das ich keine "Bindung" zu den DC Helden bekommen habe. Es blieben für mich immer amüsante Superhelden ohne den Hauch von Persönlichkeit, nicht schlecht aber halt ohne Seele. Bei Marvel ging es mir von Anfang an anders. Ich hatte mit Spiderman angefangen und entdeckte in den Comics einen "Menschen" der ähnliche Probleme hatte wie ich und nebenbei noch Superheld war. Das hatte mich vielmehr Interessiert, war einfach menschlicher und emotionaler (klingt blöd bei Superheldencomics).
    Vereinfacht gesagt DC hat immer Superhelden, Marvel hat Menschen mit Superkräften.
    08.02.13, 11:48 Uhr
    Saber Rider
    Säbelschwinger


    registriert seit:
    Aug 2006
    Da reihe ich mich ein. Zu den DC-Helden habe ich auch nie Bezug oder Interesse aufbauen können. Sie wirkten auf mich immer so steril und fern. Bei Marvel ganz anders. Ich fing auch mit Spiderman an, irgendwann die Hulk-Taschenbücher, weil den grünen Irren aus der alten TV-Serie kannte, und dann kamen Stück für Stück die Rächer, die FV und Captain America dazu. Die Beziehungen der Helden untereinander waren nie einfach und deshalb stets interessant. Zu den X-Men bin ich erst durch die Panini-Comics gekommen, und siehe da: Die X-Men wurden ganz schnell meine Lieblingsreihe.

    Ein JLA-Film entlockt mir keine Luftsprünge. Das hat allerdings auch der Avengers-Film zu Prä-Produktionszeiten nicht getan und ich wurde positiv überrascht. Dass das mit JLA auch klappt, bezweifle ich aber.
    08.02.13, 12:38 Uhr
    WUT
    unregistriert


    Die Justice League ist bis auf Batman/Superman relativ uninteressant. Wonder Woman/Aquaman sind geradezu lächerlich.
    Bei Marvel ist es auch nicht viel besser, aber Joss Whedon hat es geschafft, dass die Chemie zwischen den großen vier(Iron man, Captain America, Thor und Bruce Banner) stimmt.
    Wenn sie das zwischen den Charaktern vorallem zwischen Batman und Superman hinbringen dann könnte ein Film klappen. Ein Problem könnte sein, dass wir außer Superman und vielleicht Green Lantern keinen der Charaktere vor Justice League zu sehen bekommen werden und in einem Film 5-6 Helden + 1-2 Bösewichte einzuführen kann mächtig in die Hose gehen.
    08.02.13, 13:05 Uhr
    Firefly
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Mai 2012
    Ich glaube ich gehöre einer Spezies an, die hier fast die Ausnahme ist.

    In meiner Kindheit/Jugend (70er Jahren), war ich dem DC-Universum verfallen. Was mich auch heutzutage noch dazu bringt, dass mich DC mehr intressiert. Meine Helden waren bzw. sind WonderWomen, Roter Blitz und Grüne Leuchte. Und ich habe damals alles verschlungen, was mit ihnen zu tun hatte. Superman wurde ebenfalls regelmäßig gelesen, und war ok. Batman hingegen sprach mich nie wirklich an.

    Als es hieß das ein Film über die JL kommen soll, war ich erst begeistert. Nun muß ich sagen, dass ich ebenfalls ernsthafte Zweifel habe.

    Batman wurde durch Nolan zu einem körperlichem Wrack, das auch emotional in-der-Ecke-liegend-nach-Mami-schreit. Wo sind seine ganzen Gadgets geblieben die er noch zu Burton's Zeit benutzt hatte?
    Der neue Superman scheint auch eher emotional nen Problem zu haben. Zumindest ist es mein Eindruck des ersten Trailers.
    Den Film über die "Grüne Leuchte" fand ich ehrlich gesagt soo schlecht nicht. Sicher hätte man so einiges besser machen können, aber das er so von den Medien und der Community zerrissen wurde, macht die Sache für die Zukunft leider nicht einfacher.
    Und WonderWomen? Tja, wenn die Filmindustrie es bisher nicht geschafft hat, trotz einiger Versuche, sie zu etablieren, warum sollte es plötzlich in nur einem Film mit allen anderen gleichzeitig gelingen?
    Der "Rote Blitz" wurde leider bisher ebenfalls sehr vernachläßigt. Die kurze Serie (glaube Anfang der 90iger) war eigentlich gar nicht so schlecht. Zumindest zeigte sie doch, was für ein potenzial in ihm steckt.
    Und Aquaman? Der ist zumindest hierzulande bisher eher "untergegangen"

    Wie in Gottes Namen, soll man mit so einer Vergangenheit plötzlich einen Kinokracher bringen?

    Selbst als DC-Fan muß man ganz klar sagen, dass Marvel alles richtig gemacht hat. Die "Avengers" waren auch für mich das Highlight des Jahres. Alle Charaktere wurden im Vorfeld auf die eine oder andere art vorgestellt. So waren alle mehr oder weniger bekannt, und man konnte sich mehr auf das zusammenspiel und den Film allgemein konzentrieren. Und letztendlich mit Whedon an Bord ...... mehr muß man eigentlich nicht sagen.

    Als DC-Fan ist es eigentlich eher traurig zu sehen, was da irgendwie mit Gewalt versucht wird herauszubringen
    09.02.13, 04:55 Uhr
    Torch
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von JD

    ich persönlich habe mich oft gefragt warum es mir die marvels angetan haben, ich die DC-helden trotz mehrfacher versuche nicht annehmen kann. der grund ist vielleicht genau der von millar genannte: sie sind zu alt(backen)! scott summers & co. mögen in etwa so alt sein wie clark kent (und sein umfeld), wirken aber lange nicht so staubig.

    Ich persönlich glaube ja das diese staubige "Altbackenheit" hauptsächlich auf die Marvel/DC-Kinohistorie zurückzuführen ist. Blicken wir mal zurück: Die DC-Kinoära begann 1978 mit Superman.
    Dann folgten Superman II(1980), Superman III(83)und Superman IV(1987). Die Filme wurden doch kontinuierlich schlechter, wobei mir der als Komödie angelegte Superman III sogar irgendwie gefällt weil Richard Pryor mit seinen Slapstickeinlagen für einige Lacher gut ist. Aber Superman IV??? Der Film ist so dermaßen lau das ich nicht mal mehr weiß worum es eigentlich ging. Dieser Streifen war für Film-Supie pures Kryptonit, er war tot. Aber DC hatte noch ein weiteres Eisen im Feuer. Wir schreiben das Jahr 1989. Der dunkle Ritter erobert die Kinoleinwand. Wie schon bei Superman gab es einen Riesen-Hype. Es folgten abermals Fortsetzungen die abermals kontinuierlich schlechter wurden. 1992 Batman returns mit einem großartigen Pinguin und einer extrem peinlich-grottigen Catwoman(Stichwort Sekretärin mit mysthischen Katzenkräften!!!). 1995 folgte Batman forever, ein schrilles, knallbuntes, familiengerechtes Neonspektakel mit einem hysterischen, an ADS-leidenden Jim Carrey-Zappel-Riddler und einem allzu harmos wirkenden Two-Face. Und dennoch... Ich finde BF nach wie vor besser als BR. Aber 1997 kam es zur unvermeidlichen Katastrophe. Batman sah sich seinem wohl schlimmsten Todfeind gegenüber: ARNOLD SCHWARZENEGGER!!! Im Zusammenspiel mit einer furchtbar kitschigen Poison Ivy-Version und einem geistig schwerfälligen Bane, der auch am höchsten Punkt seiner Entwicklung nur über den IQ eines Toastbrots verfügte, schaffte er tatsächlich das was der Joker Zeitlebens nur erträumte: Er tötete Batman. Zumindest auf der Leinwand. Somit war also 1987 das Todesjahr von Film-Superman und 1997 das Todesjahr von Film-Batman.
    Das Kinopublikum jedoch hungerte weiter nach neuen Helden für ein neues Jahrtausend. Das Jahr 2000 kam, ein neues, ein besseres Jahrtausend. Und mit ihm kamen.....DIE X-MEN!!! Der Rest ist Geschichte. Seither verging kaum ein Jahr ohne weitere Superhelden-Epen. Auf die mutierten Teenager folgten von Spinnen gebissene Physikstudenten, verstrahlte Wissenschaftler, blinde Anwälte mit Supergehör, wagemutige Astronauten, technisch versierte Playboys, nordische Götter und tiefgekühlte Kriegshelden. Und diese Marvel-Helden sicherten sich die Gunst der Stunde, sie füllten quasi ein von abgehalfterten DC-Recken hinterlassenes Machtvakuum aus und schafften sogar das was ihren Vorgängern verwehrt geblieben war. Sie konnten in mehreren Fortsetzungen ihr Niveau mehr oder weniger halten und ihr Genre damit fest auf der Filmleinwand verankern.
    Und während die alten, die klassischen DC-Helden bald in Vergessenheit gerieten heißt es bei Marvel: THE BEST IS YET TO COME!!!

    Zitat:
    Zitat von JD

    vielleicht ist eine amazone, ein ganz schneller typ, falkenmann usw. einfach zu lahm? ich persönlich finde diese charaktere viel schwerer anzunehmen und glaubhafter darzustellen als marvels helden.

    Das finde ich eigentlich nicht. Typen wie HULK oder Thor sollen leichter darzustellen sein als WW, GL oder Hawkman?? Ich finde das nimmt sich nicht viel. Gerade WW würde einen hervorragenden Filmstoff abgeben. Ihr mythologischer Background eignet sich für eine Verfilmung genauso gut wie der von Thor. Gut, den hirnrissigen Schwachsinn mit dem unsichtbaren Jet müsste man aus Kitschgründen wohlweislich weglassen. Auch Flash könnte man sehr gut verfilmen, die Serie Anfang der 90iger war sehr stimmig. Habe ich immer gerne gesehen und würd`s auch heute noch tun.
    Und Green Lantern war jetzt auch kein schlechterer Film als Daredevil oder Hulk. Ich persönlich sehe DC und Marvel absolut auf einer Augenhöhe. Ich finde nicht das die Marvel-Helden besser oder glaubhafter sind oder dargestellt werden können als DC-Helden. Es ist nur so das DC seine große Kinozeit im letzten Jahrtausend hatte, Supie in den 80igern und Batsy in den 90igern. Und Marvel ist erst im Jahr 2000 im Kino durchgestartet. Im Fernsehen z.B. war DC in den 90igern tonangebend. Batman/Superman/Batman beyond/Justice League-The animated Series, also das war für mich, und ist es immer noch, der Olymp der Zeichentrick-Fernsehunterhaltung. Ich habe zwar auch die X-Men und die Spidermanserie immer gesehen aber die DC-Serien fand ich besser.

    Zitat:
    Zitat von JD

    schade, ich könnte noch 7 seiten so weiter schreiben. ist aber vielleicht der falsche ort dafür...

    Ich glaube einen besseren Ort als SF-Radio gibt`s dafür nicht, oder??

    Zitat:
    Zitat von WUT

    Wonder Woman/Aquaman sind geradezu lächerlich.

    Also bei WW kann ich dir nicht zustimmen. Wie gesagt, einen mythologisch-angehauchten WW-Film würde ich sehr interessant finden. Der animierte Film hat mir diesbezüglich auch zugesagt.
    Aquaman hingegen ist wirklich lächerlich. Unter Wasser atmen und mit Fischen kommunizieren..... Dieselben Kräfte hat Sponge Bob auch.
    Marvels Pendant, der Submariner, schlägt in die gleiche Kerbe, ist genauso uninteressant.
    Zitat:
    Zitat von WUT

    Ein Problem könnte sein, dass wir außer Superman und vielleicht Green Lantern keinen der Charactere vor Justice League zu sehen bekommen werden und in einem Film 5-6 Helden + 1-2 Bösewichte einzuführen kann mächtig in die Hose gehen.

    Und genau daran wird JL auch scheitern. Ich sehe genau eine Möglichkeit das Projekt doch noch über die Ziellinie zu bringen:
    Warner/DC machen`s wie Marvel, sie lassen sich ein paar Jahre Zeit,
    etablieren erst mal mit Man of Steel wieder die Superman-Reihe im Kino, bringen möglichst gute Flash,- und WW-Filme, einen weiteren Green Lantern-Film, diesmal etwas düsterer. Sie entwickeln eine filmübergreifende Storyline, beginnend bei Superman. Am besten so wie Marvel es schon vorgemacht hat, mit kurzen Szenen nach dem Abspann die z.B. auf eine gemeinsame Bedrohung hinweisen(Darkseid)oder mit Cameoauftritten wie bei Iron Man, Hulk und Thor.
    Und wenn`s dann so weit ist sammelt man die komplette Schauspielertruppe ein, bietet Christian Bale zehn Millionen mehr damit er mitmacht und .....GET READY TO RUMBLE!!!
    09.02.13, 08:40 Uhr
    Thomas
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Okt 2006
    Es wundert mich, dass die TV Serie Smallville mit ihren 10 Staffeln verstaubt sein soll. Und die Teen Titans, die jeder Cosplay-Fan kennt, sind imho alles andere als altbacken.

    Die unterteilung DC alt, Marvel jung funktioniert nicht.

    Im Kino schlägt Marvel DC um Längen, zumindest in den letzten Jahren. Die Filme sind (bis auf Hulk, Daredevil und Elektra und vieleicht der neue Spider-Man) Popcorn-Kino das die Massen unterhält. Da kann der düstere Batman vieleicht beeindrucken, zahlenmäßig ist Marvel im Kino nicht schlagbar. Wo Marvel lustig/spannend/herzergreifend ist, scheinen DC Filme immer etwas ernstes erzählen zu müssen. Green Lantern muss sich einordnen, Superman zu sich selbst finden - dass macht einfach nicht so viel Spaß. Und die Watchmen wurden durch die Reduzierung auf die Action-Komponente des Comics gnadenlos verstümmelt.

    Im Zeichentrick kann Marvel DC nicht das Wasser reichen. Nicht im TV und schon gar nicht bei den DVDs.

    Für mich bleibt der grundlegende Unterschied von DC und Marvel immer, dass Marvel Superhelden-Soaps macht und DC Superhelden-Geschichten mit einem Fitzelchen Aussage. Mir macht beides Spaß.
    09.02.13, 08:42 Uhr
    JD
    unregistriert


    ich glaube dass es wirklich spider-man ist, der hier den unterschied macht. seit den maguire-filmen kennt ihn fast jeder und bringt ihn auch mit den marvels in verbindung. das wäre dann ein weiterer punkt für ein schnelles/cleveres "ins kino bringen" von marvel.

    vielleicht wäre alles anders herum, wenn "batman begins" zuerst dagewesen wäre?! wenn ich allerdings an den catwoman-film denke zweifele ich daran allerdings. die heldin ist allein viel zu blass, auch wenn sie jetzt nicht soooo "staubig" ist.

    bei wondy und thor stimme ich zu! die beiden nehmen sich inhaltlich nicht so viel. ihre gadgets mögen ein bisschen out-of-date sein, aber wenn man sich mühe gibt und ein bisschen kreativ umschreibt, könnte man durchaus was machen.

    denkbar wäre ja auch eine kleinere DC-helden-gruppe, oder? warum nicht nur bats + supi, nachdem beide im kino waren? oder noch WW - damit hätte man die großen 3 im kino und könnte vielleicht dann sehen ob man noch solo-filme nachlegt...
    09.02.13, 11:41 Uhr
    DD
    unregistriert


    Wen interessiert was dieser Typ meint, von dem ich vorher noch nie gehört habe.

    Man braucht sich nur die aktuellen Superman/Batman-Animationsfilme angucken, da funktioniert es schließlich.

    Allerdings habe ich bei DC auch meine Zweifel was die Umsetzung in Realfilme betrifft. Da haben die immer so ihre Probleme, aber das liegt nicht an den Figuren, die kann auch an die aktuellen Moden anpassen. Und Superman ist auch nicht der Überheld, der alles per Klacks lösen kann und es dadurch langweilig wird. Kryptonit, Magie, moralische/ethische Dilemma, Gegner mit denselben Kräften, um nur ein paar Schwächen zu nennen. Gäbe es für Superman keine Herausforderungen wären wohl nicht zigtausende Comics entstanden.
    09.02.13, 13:31 Uhr
    Firefly
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Mai 2012
    Millar ist doch bloß immernoch sauer, weil er nach 7 Jahren bei DC dann "gehen" mußte.

    Überalterte Charaktere?
    Selten so ein Schwachsinn gehört. Captain America ist ja ebenfalls über 70 Jahre alt, und die meisten anderen haben ebenfalls die 50 überschritten.
    Charaktere der Gebrüder Grimm (über 200 Jahre) sind aktuell ja ebenfalls recht erfolgreich.

    Wenn man will geht heutzutage fast alles.
    Einen Aquaman unter Wasser könnte man mit einem Off-Sprecher zum "reden" bringen. Oder das unsichtbare Flugzeug von WonderWomen, könnte man vielleicht so darstellen wie das "unsichtbare" Auto von James Bond (Stirb an einem anderen Tag). Beispiel-Link: http://db2.stb.s-msn.com/i/5A/FEC2DF1ADB994891D0C2D3D8649EF8.jpg

    Sind nur mal ein Beispiele die mir spontan einfallen. Kreative Köpfe in Hollywood, die dafür auch noch bezahlt werden, könnten sich da bestimmt noch besseres einfallen lassen.
    Mit ein wenig Kreativität, geht fast alles.

    Beitrag geändert von Firefly [09.02.13, 13:36 Uhr]
    10.02.13, 15:12 Uhr
    Milchbrötchen
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von Firefly

    Überalterte Charaktere?
    Selten so ein Schwachsinn gehört. Captain America ist ja ebenfalls über 70 Jahre alt, und die meisten anderen haben ebenfalls die 50 überschritten.
    Charaktere der Gebrüder Grimm (über 200 Jahre) sind aktuell ja ebenfalls recht erfolgreich.


    Ich denke es geht hier nicht um das tatsächliche Alter der Charaktere sonder um die allgemeine Wahrnehmung der selbigen in der Öffentlichkeit. Es geht darum was die Autoren über die Jahre mit ihen Figuren angestellt haben um "Up-To-Date" zu beleiben und hier hat Marvel nun mal die Nase weit vorne. Sie haben es geschafft Interessant und Modern zu bleiben, scheuten auch nicht vor unpopulären Entscheidungen, bei DC ist das alles nur sehr spät verstanden worden. Hier hat man sich auf seinem Franchise ausgeruht und darauf gehofft das alles so bleibt wie es ist, nur hat die Zeit DC etwas besseres gelehrt und jetzt hechelt man dem Erfolg von Marvel hinterher.
    10.02.13, 21:04 Uhr
    Firefly
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Mai 2012
    @Milchbrötchen:
    So gesehen hast du natürlich recht.

    Aber es wurde in der News-Mitteilung definitiv über das alter der Charaktere gesprochen. Hier nochmal ein kurzer Auszug:

    Laut Millar sind die Charaktere alle überaltert. Die meisten wurden vor 75 Jahren erschaffen, der "Jüngste" ist 68 Jahre alt. In den Comics käme man, seiner Meinung nach, mit vielen "merkwürdigen" Aspekten davon (z.B. Aquaman vs. Sprechblasen unter Wasser), für einen Film sind die einzelnen Figuren viel zu problematisch.

    Und darauf bezog sich halt mein Kommentar
    11.02.13, 01:08 Uhr
    Thomas
    Benutzer/in


    registriert seit:
    Okt 2006
    @Milchbrötchen: Und da wiederhole ich mich gerne, Smallville (=Superboy) und die Teen Titans sind up to dater als alles, was Marvel derzeit hat.



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