Die webbeat-Rubrik "Kino" meldet: |
|
07.02.10, 14:44 Uhr
|
Mr. Eko
Now, I want some friggin' answers!
registriert seit:
Sep 2006
|
*dun dun dun* Die Überraschung des Jahres
"Why is there a dead Pakistani on my couch?"
|
|
|
|
|
07.02.10, 20:05 Uhr
|
Zaphod
zwei Köpfe - eine Meinung
registriert seit:
Okt 2007
|
Ist es denn nicht der erste Film unter dem Titel Captain America? Auch wenn kein zweiter angekündigt wurde,ist es dennoch der erste.
|
|
|
|
|
07.02.10, 20:31 Uhr
|
Wer-Kater
unregistriert
|
Nein, ich glaube da gab es schon mal eine Verfilmung unter dem Titel Captain America. 90er Jahre Produktion, unsagbar billig und schlecht.
Nicht mal der Nostaligia Critic konnte da noch viel draus machen.
|
|
|
|
|
07.02.10, 20:47 Uhr
|
harmlos
Benutzer/in
registriert seit:
Okt 2006
|
Muss man den eigentlich kennen oder sehen? Halt ja eigentlich net viel von so Übertriebenem Ami Zeug. Und der scheint ja extrem so zu sein, vom name und aussehen her ^^
|
|
|
|
|
07.02.10, 22:30 Uhr
|
das dicke D
unregistriert
|
Es gab in den 70er schonmal eine super mega trash schlechte Verfilmung von Captain America, der kam so um die Zeit heraus wie die realverfilmte Spiderman Serie (1978/1979). Mein Vater hat mir den als Kind mal aus der Videothek mitgebracht. Konnte damals jedoch nichts damit anfangen.
|
|
|
|
|
07.02.10, 22:39 Uhr
|
Templesmith
unregistriert
|
Außer in den USA wird dieser Film ganz dick floppen.
|
|
|
|
|
07.02.10, 22:58 Uhr
|
Nevermore
Autobot
registriert seit:
Jun 2008
|
Ich weise nur zur Sicherheit mal wieder darauf hin, daß Captain America - zumindest in den Comics, Ultimate Universe nicht berücksichtigt - alles andere als ein tumber "Amerika gut, Amerika überlegen"-Propaganda-Kram ist. Okay, zur Anfangszeit waren die Comics genau das, aber die Anti-Kommunisten-Comics in den 50ern waren bereits ein Flop, und ab den späten 60ern wurden die Comics um Steve Rogers von den jeweiligen Autoren zunehmend zur Kritik an der eigenen Regierung und Gesellschaft genutzt.
Captain America wird zumeist als überzeugter Liberaler dargestellt, der sich nicht scheut, sich den Befehlen der eigenen Regierung zu widersetzen, wenn diese mit seinem eigenen Moralempfinden kollidieren. Wenn es einen reaktionären regierungstreuen Superhelden gibt, dann ist das Iron Man. Steve Rogers steht für die Freiheit des Individuums, Bürgerrechte und die Chancengleichheit sämtlicher Bürger ungeachtet der Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung. Und wer das jetzt für idealisierten Mist hält, dem sei gesagt, daß Steves Ideale in den Comics regelmäßig mit der amerikanischen Wirklichkeit (Ghettos, Diskriminierung, Korruption usw.) konfrontiert werden. Nicht wenige US-Leser lehnen die klassichen Cap-Comics daher ab, weil diese in ihren Augen ein zu liberales Weltbild propagieren.
Sachen wie der Vietnamkrieg und Watergate wurden in den Comics verarbeitet, und nach dem 11. September ließ der damalige Autor der Serie Cap einen US-Bürger arabischer Herkunft vor einem wütenden Mob verteidigen und klarstellen, daß auch dieser Mann Amerikaner sei. Im Anschluß bekam Steve es mit arabischen Terroristen zu tun, deren Motive kritisch beleuchtet wurden, und zudem erfuhr Steve, daß die US-Regierung bei der Sache offenbar ihre Finger im Spiel hatte. Selbst für eine kritische Hinterfragung der Luftangriffe auf Dresden war sich Autor Rieber nicht zu schade. Klingt nicht gerade nach der einseitigen "Guter Ami, böser Araber"-Propaganda, als die die Geschichte damals in Deutschland abgestempelt wurde.
Aber das ist alles egal, hierzulande sieht man nur den Namen und das Kostüm und bildet sich schon seine Meinung. Wie der Träger des Kostüms charakterisiert wird (was im Film zugegebenermaßen anders sein kann als im Comic - der "Ultimate"-Captain America ist im Gegensatz zu seinem 616er-Gegenstück ja auch ein erzkonservativer Reaktionär), interessiert (leider) niemanden.
|
|
|
|
|
07.02.10, 23:03 Uhr
|
Templesmith
unregistriert
|
Lebt Steve Rogers im 616 (wieso nennt man das eigentlich neuerdings so?) überhaupt noch? Nach den Civil Wars wurde er doch erschossen.
|
|
|
|
|
07.02.10, 23:23 Uhr
|
stayintune
i
registriert seit:
Okt 2007
|
Cap (Steve Rogers) wurde erschossen. Da man aber wusste das man ihn brauchte weil er ein symbol ist (eine ähnliche Symbolkraft kann man bei Superman von DC sehen).
Letzen Endes gab es einige Bewerber als Nachfolger (zum Beispiel Captain Brittain). Durchgesetzt hat sich dann der der STeve Rogers am nächsten gewesnsein muß: Bucky Barnes
Er ist nun der Cap
Sehr interessant wenn man betrachtet das die Soovjets ihn als Wintersoldat benutzt haben er aber anscheinend seine Amnesie, die das erst erlaubt hat, überwunden hat.
i schaus gern o;-)
|
|
|
|
|
07.02.10, 23:28 Uhr
|
Nevermore
Autobot
registriert seit:
Jun 2008
|
Zur Geschichte des Begriffs "Erde 616": http://en.wikipedia.org/wiki/Earth-616
Und Steve Rogers... ich will nichts spoilern, aber in den US-Superheldencomics gibt es doch spätestens seit dem Tod Supermans eine Drehtür des Todes. http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/4461/der_tag_an_dem_superman_starb.html
|
|
|
|
|
07.02.10, 23:41 Uhr
|
toby
unregistriert
|
also 1.die 70er verfilmung war schon geil, halt 70er und tv so wie spidey damals, nur schade das der 2. teil nich in deutschland rauskam... und2. ich mag den 90er film auch, zwar auch nen c-movie aber ich hab ihn letztens erst gesehen und ich mag ihn, ich mocht cap eh schon immer und freu mich daher auch auf den neuen film
|
|
|
|
|
08.02.10, 10:15 Uhr
|
Saftwürstel
Murmelspieler, originalperverser SF-Repräsentant der Wurst- und Fleischprodukte, SpOp-Süchtiger und -Entzugsgeschädigter sowie möglicherweise ein Spider-Schwein.
registriert seit:
Jul 2006
|
Ich will endlich einen Hauptmann Deutschland- oder Heilig Schutz Gruppe-Film.
Jamie: “So, you guys are like Mulder and Scully or something and the X-Files are real?” Dean: “No. The X-Files is a TV-show. This is real.”
-- Supernatural 4x05: Monster Movie
|
|
|
|
|
08.02.10, 11:27 Uhr
|
Zaphod
zwei Köpfe - eine Meinung
registriert seit:
Okt 2007
|
Nevermore,
da stimme ich dir zu. Leider urteilen viele nur oberflächlich, ohne die Comics überhaupt gelesen zu haben. Aufgrund dessen haben Comics allgemein einen schweren Stand in Deutschland.
|
|
|
|
|
08.02.10, 15:58 Uhr
|
Templesmith
unregistriert
|
Wenn das Studio Steve Rogers als Helden hernimmt, wovon ich ausgehe, ist absehbar, dass auch im 616 Steve Rogers bald wieder auferstehen wird. Bucky Barnes dagegen wird sich als Klon oder sowas herausstellen, damit man nachträglich sein comicales Vermächtnis wieder ins Lot rückt.
|
|
|
|
|
08.02.10, 18:26 Uhr
|
Lorti
unregistriert
|
Sollte der Film im Zweiten Weltkrieg Spielen, ist er schon für mich gestorben.
|
|
|
|
|
09.02.10, 08:53 Uhr
|
Torch
unregistriert
|
Zitat: Zitat von Templesmith
Außer in den USA wird dieser Film ganz dick floppen.
Darauf würde ich nicht wetten. Cap hat auch hierzulande `ne gewisse Fangemeinde. Er war immer mehr als ein GI Joe mit `nem peinlichen Anzug. Für mich jedenfalls ein must see-Film.
@Lorti: Die erste Hälfte spielt tatsächlich während des Krieges. Aber das war auch nicht anders zu erwarten da ebendort Cap`s Ursprünge liegen. Und das mit Red Skull überrascht auch nicht wirklich.
|
|
|
|
Wir wünschen in Einträgen selbstverständlich keine Beleidigungen, keine Gewaltverherrlichungen, keine politische Propaganda, keine Schimpfworte, keine urhebergeschützten Texte oder Dateien bzw. Links die zu solchen führen. Zudem behält sich SF-Radio.net vor, jederzeit ohne Angabe von Gründen, Einträge ganz oder teilweise zu löschen.
|