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Die webbeat-Rubrik "Gameofthrones" meldet:


GoT-Special: Soundtrack-Rezension
Season 1 & 2



HBOs Game of Thrones setzt nahezu in allen Belangen neue Standards. Auch der Soundtrack rockt: Bombastische Klänge und eingängige Melodien erinnern an große Kinomomente. Selten begleitete eine derart komplexe Musik die Episoden einer Fernsehserie. Die Soundtracks zu den ersten zwei Serienstaffeln bieten mitreissende Hörerlebnisse. Wir haben ganz genau hingehört und befinden beide CDs für absolut hörenswert!



Vor allem das eingängige Hauptthema bleibt schon nach kurzer Zeit im Ohr. Markante Streicher verleihen dem Stück mit ihren unterschiedlichen Instrumenten und seiner unverwechselbare Melodie die ohrwurmartige Präsenz, von der wohl jeder Seriengucker ein Liedchen singen kann. Das zentrale Thema begleitet den Hörer als Orientierungspunkt auf dem Weg durch beide Soundtracks in unterschiedlicher Ausprägung immer wieder, wobei auch zahlreiche unabhängige Stücke für Nuancen sorgen.

Für beide Soundtracks ist Ramin Djawadi verantwortlich. Der 1974 in Duisburg geborene Komponist sammelte rasch nach seinem Studium durch gemeinsame Projekte mit Hans Zimmer und Klaus Badelt erste Erfahrungen, auf deren Basis er mit eigenen Kompositionen für TV Serien und Filme zu seinem Stil fand. Zu Djawadis Arbeiten zählen mittlerweile zahlreiche Film- und Fernsehmusiken. Unter anderem arbeitete Ramin an Iron Man, Blade: Trinity Prison Break und Fly me to the Moon. Zwei Emmy Nominierungen (Prison Break und Flash Forward)und die Grammy-Nominierung für den Iron Man-Score bestätigen sein Talent. Bei Publikum und Kritik ist die vorliegende Game of Thrones Musik zurecht mit Lob und Anerkennung gut angekommen.

Die Kompositionen für Game of Thrones zeichnen sich durch die variantenreiche Verwendung mittelalterlicher Klänge, aber auch durch die Einbeziehung moderner Musikinstrumente aus. Der eingängige Mix entsteht auf Basis dieser klanglichen Bandbreite, mit der der Komponist gekonnt jongliert. Beide Staffeln bringen eigenständige Stücke mit, die dem Zuhörer die Bilder der Serie vor dem inneren Auge erscheinen lassen.



Staffel 1
Das Cover von Soundtrack 1 ziert das bekannte Artwork der ersten Staffel: Der auf dem Eisernen Thron sitzende Ned Stark. Das siebenseitige Booklet besteht aus einem die wichtigsten Figuren und Orte zeigenden Bildteil und dem Grußwort der Produzenten David Benioff und D.B. Weiss auf den ersten beiden Seiten. Der Silberling trägt das Wolfswappen der Starks.

Die insgesamt 29 Stücke leben durch musikalische Vielfalt auf und gefallen auch gerade deshalb, weil sie viele Stimmungen der Episoden transportieren. Die Titel erscheinen mal schnell, mal langsam, mal melodiös aber auch sperrig und quälend - so vermittelt der Soundtrack die inhaltliche Komplexität der Staffel mit den Mitteln ihrer Musik. Das Stück North of the Wall erscheint geheimnisvoll und rätselhaft. Die Frage, was dort oben nördlich der Mauer tatsächlich lauert, brennt dem Hörer förmlich auf der Zunge. Goodbye Brother stimmt durch gefühlvolle Klänge ergreifend während The King's arrival huldigende Hymnen anschlägt. Trommeln und Streicher, die im späteren Finale durch Bläser ergänzt werden, kommen zu einem beeindruckenden Zusammenspiel.  Zweifelsohne ist dies die gebührende Kulisse für die folgenschwere Ankunft des Königs in Winterfell. Winter is coming vertont die bevorstehende Gefahr kraft- und klangvoll, To Vaes Dothrak ist wild, orientalisch und vermittelt die Kampfeslust der Dothraki auf phantasievollem Weg.

Staffel 2
Musikalisch steht der Soundtrack zur zweiten Staffel seinem Vorgänger in nichts nach. Erneut lebt die Musik von Vielfalt und Themenspektrum. Dafür sorgt die mit klassischen Orchesterklängen kooperierende zeitgenössische Instrumentalisierung. Das Ergebnis beeindruckt und liefert Freunden klassischer Klänge einmal mehr interessante Hörerlebnisse. What is dead may never die zeigt sich zunächst zart-melodiös, bis der Track im weiteren Verlauf eingängige und voluminöse Töne anschlägt.

The Throne is mine präsentiert pompöse Klänge von Streichern und Bläsern, die später durch hallende Trommeln ergänzt werden. Das weckt Attribute wie Herrschaftssucht und Gerangel um Macht und Befugnisse im Kopf des Hörers. Song fünf Valar Morghulis klingt nach fernen Ländern und Fremdheit. Nach Erforschung, exotischen Abenteuern aber auch nach Überlebenskampf und Qual. Mit Mother of Dragons wird die Musik heroisch, kraftvoll, bombastisch und abermals pompös. Dies erinnert an die große Bedeutung der Figur. Am Schluss der Tracklist befindet sich das von Djawadi und Gerorge Martin gemeinsam geschriebene Stück The Rains of Castamere, eingespielt von US-Band The National.

Sountrack 2 (insgesamt 21 Tracks) zeigt das offizielle Artwork der zweiten Staffel: Die in einer Faust gehaltene goldene Krone. Das siebenseitige Booklet enthält zahlreiche Charakterportraits. Von der CD erstrahlt das Löwenwappen der Lannisters. Die Soundtracks zu Game of Thrones Staffel 1 und 2 sind bei Varèse Sarabande / Colosseum erschienen. Beide ermöglichen Serienfans, die beachtenswerte Musik von den Bildern isoliert zu geniessen. Der an einen Hollywoodfilm erinnernde Soundtrack verfügt über eine große musikalische Bandbreite und zeigt auch auf der musikalischen Ebene die Besonderheit der HBO-Serie. Dieser fabelhaften Soundtracks sind auch ohne ihre bewegten Bilder ein Genuss, dem sich jeder Fan einmal hingeben sollte.

Hier gelangt ihr zur Soundtrack-Webseite von Colosseum Records.

Wir bedanken uns bei Colosseum Records für die Bereitstellung der Gewinnspiel-Items und der Rezensionsmuster. Copyright Bildmaterial: Colosseum Records.

Wer's haben will



Quelle: SFR - Wir wollen den Eisernen Thron
Die Meldung wurde am 08.03.2013 21:00 Uhr durch Marcus Offermanns veröffentlicht.






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  • Kommentare zu dieser Meldung
    09.03.13, 10:23 Uhr
    JD
    unregistriert


    Ich habe gestern zufällig auch mal in den ersten ST reingehört (weil die MP3-Version bei Amazon recht günstig ist: je 8,-). Beim kurzen Querhören fand ich den ST ganz nett, aber einsgesamt ein wenig zu "brav".



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