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Die webbeat-Rubrik "Conventions" meldet:


Ring*Con: "Leithio I philinn! ....Pendraid ... !"

Seit einigen Jahren ist das 50.000 Orks-Projekt fester Bestandteil der Ring*Con-Aussteller. Die Modellbau-Hobbygruppe sorgt im Saal Reger mit ihren mehrere Quadratmeter großen Herr der Ringe-Dioramen regelmäßig für Begeisterung. In diesem Jahr adaptiert die Gruppe auf 28 Quadratmetern die Schlacht um Helms Klamm aus Die zwei Türme, deren Bearbeitung rund ein Jahr Zeit in Anspruch nahm.





Die europaweit vernetzte Projektgruppe 50.000 Orks besteht aus ca. zehn Hobbybastlern, die sich über Jahre hinweg kleinen Figuren und Modellen widmen. Aus dem ursprünglichen Interesse, historische Dioramen zu bauen, wurde irgendwann eine Leidenschaft für Tolkien-Szenarien. Zwischen 1995 und 2003 präsentierte man in fünf Austellungen das 75 Quadratmeter große Gettysburg-Projekt mit 25.000 Figuren, 2005 folgte Bunker Hill (17 Quadratmeter, 2.500 Figuren), ein Jahr später wurde die Schlacht bei Hastings (24 Quadratmeter, 4.500 Figuren) modelliert.



Viele weitere Projekte lösten auf zahlreichen Messen und Ausstellungen großes Staunen auf Seiten der Besucher aus. Seit dem 65 Quadratmeter großen Diorama über die Schlacht bei Minas Tirith aus Die Rückkehr des Königs von 2007 sind die Mannen beliebte Anlaufstelle auf der Ring*Con. 2010 gab es das mit 56.000 bestückte Mega-Modell auf einer Fläche von 80 Quadratmeter zu sehen. Im darauffolgenden Jahr präsentierte das Projekt "Für die Ehre der Pferdeherren" mit 1.200 Reitern aus Rohan, die auf 24 Quadratmetern 19 Mumaks gegenüber traten (insgesamt 4.500 Figuren).

Von links: Thomas Schmitt , Thomas Förstmann ,Frederik Wiekowski, Kai Fuhrmann, Markus Wiekowski, Julian und Leonard Wiekowski. Weitere Beteiligte: Ingo Gohlke, Andreas Brüggemann, Louisa Fuhrmann, Jörg Ossenbrüggen, Jörg Meier, Peter Herfen

Das diesjährige Diorama trägt den Titel "Leithio I philinn! .... Pendraid ….. !". Beide Kommandos wurden von Aragorn in der Schlacht um Helms Klamm gegeben. Jetzt erschallen diese Rufe über die 7x4 Meter große Fläche, auf denen 3.500 Figuren platziert sind. Helms Klamm befindet sich unter Attacke durch Sarumans Uruk-Hai und Saurons Ork-Truppen. König Theodin behält vom Wall der Festung aus den Überblick, während Aragorn, Legolas und Gimli mit der Zusammenkunft aus Elben und Menschen auf der Burgmauer um den Sieg kämpfen. Dabei ist an alles gedacht worden. Die mit einem Rammbock bestückte Ork-Gruppe, die das Tor zum Einsturz bringen will, fehlt ebenso wenig wie der Ork-Führer, der auf einem Stein stehend, seinen Angriffsbefehl brüllt.









Waren schon die Größenangaben eindrucksvoll, erschließt sich der gesamte Aufwand jedoch erst durch die folgenden Angaben: Von den verwendeten 3.500 Figuren sind knappe 900 umgebaut. Dies bedeutet, dass nicht nur die reguläre Bearbeitungszeit für Zusammenbau und Bemalung der Figur (bei einer Figurengröße von nur 28mm ohnehin schon kniffelig genug) angesetzt wird, sondern zusätzliche Bastelei anfällt, Improvisation wird groß geschrieben. Zum Teil gibt es schlichtweg das von den Modellbauern gewünschte Teil nicht, andernfalls sind es die Kosten, die das eigene Tüftelgeschick herausfordern. So werden aus Alltagsgegenständen wie Besenborsten Lanzen erstellt. Im fertigen Endergebnis kaum zu sehen, nur wer ganz genau hinblickt, erkennt das Detail.









Auch Helme, Rüstungs- und Ausstattungsgegenstände gehören zu den mit einer Hand erbauten bzw. veränderten Dingen. In manchen Fällen ist ein Bausatz vorhanden, aber das Drumherum fehlt. So musste der Beförderungswagen des Rammbocks, der beim Minas Tirtih-Diorama verwendet wurde, nach eigenem Denken erstellt werden.



Als Baustoffe kommen nicht nur klassische Bastelwaren in Betracht: Pappreste oder Holzstäbchen zum Kaffee umrühren sind gern gesehenes Material. Übrigens ist das Streumaterial kein erhältliches Produkt. Auch hier wird gemischt: Kaffeepulver, Sand und Gewürze sorgen für das richtige Aussehen der Schlachtfelder. Für Helms Klamm sind ganze 80 Kilogramm verstreut worden. Insgesamt stecken über 40 verschiedene Bausätze in dem Werk. Die Gruppe lebt von Zuwendungen und Sachspenden. Die Kosten würden ansonsten das Projekt nicht ermöglichen. Um auf die benötigte Figurenmenge zu kommen, werden auch fremde Modellsätze eingearbeitet. So statten die Tüftler Soldaten aus historischen Bausätzen oder Weltkriegsstreitkräfte mit Schild und Helm aus, so dass diese zu Orks werden können.







Für das 2012er-Diorama schlugen die Modellbauer Tolkiens Die zwei Türme auf und zogen die filmische Umsetzung von Peter Jackson hinzu. Viele der Figuren sind der Situation angepasst worden und sind so nicht im Handel erhältlich. Daraus ergibt sich die große Menge an Umbauten, die erst nach der Veränderung bemalt werden können. Für den Laien bleibt kaum erahnbar, wie viele Stunden genauer Aufbauarbeit geleistet werden muss, um ein Projekt dieser Größenordnung erfolgreich abzuschliessen.





Zu sehen sind Uruk Hais, die bereits ihre Leitern an den Klammwall anlegen. Aragorn gibt die Befehle: “Pfeile los” an alle Bogenschützen der Elben und das Kommando ”Leitern”, damit die Verteidiger auf der Mauer die Berserker der Uruks abwehren. Es befinden sich auch einige Dunländer unter den Angreifern.





300 Figuren teilen sich auf Rohan-Streitkräfte und verbündete Elben und Menschen auf. Die Übermacht liegt vorlagengerecht bei den Uruks und Orks, hier 3200. 45 Tische werden die zusammengesetzte Szene tragen, welche auf 40 kombinierten Platten Styrodur angefertigt ist. Sechs Liter Farbe und vier Kilogramm Kleber stecken in dem Aufbau. Nun aber genug der Zahlen, denn das Team lässt sich auch beim neuen Projekt Hobbingen über die Schulter schauen.





Das Modul ist bereits aus Styrodur zusammen geklebt und verschraubt worden. Danach wird zuerst gefräst und geschmirgelt, später mit gefärbtem Leim bestrichen. Nun folgt das Einstreuen des Bodenbelags. Zu sehen sind die bereits vorbereiteten Hobbithöhlen, die anschließend in das Landschaftmodul eingepasst werden. Auf den hier zu sehenden Bildern ist bereits eine Menge Detailarbeit enthalten. Dennoch werden bis zur kompletten Fertigstellung noch ca. zehn bis zwölf Monate benötigt.







Quelle: SFR - Wir waren selbst da!
Die Meldung wurde am 14.10.2012 23:21 Uhr durch Marcus Offermanns veröffentlicht.






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    15.10.12, 01:46 Uhr
    c-schroed
    Redshirt ohne Sprechrolle.


    registriert seit:
    Apr 2012
    Sieht ein wenig so aus, als hätten sich die Herren und Damen von Gamesworkshop an diesem Diorama eine goldene Nase verdient.
    "Es gibt keinen traurigeren Anblick als den eines jungen Pessimisten."
    Mark Twain

    Beitrag geändert von c-schroed [15.10.12, 01:49 Uhr]
    15.10.12, 10:12 Uhr
    kLicker
    unregistriert


    Zitat:
    Zitat von c-schroed

    Sieht ein wenig so aus, als hätten sich die Herren und Damen von Gamesworkshop an diesem Diorama eine goldene Nase verdient.


    Wobei mich dann die 28mm irritieren, die HDR-Figuren sind, damit sie nicht so super tauglich für WHFB sind, nämlich in einem noch kleineren Maßstab gehalten.

    GW ist übrigens recht rabattfreudig wenn es um solche Dioramen geht.
    Wir hatten mal vom Laden aus ein Diorama mit Kunden zusammen gefertigt, und dafür knapp 400 Figuren benötigt (es waren knapp 40 Boxen Material, plus Extras und Bitzbox)
    Nach einem längeren Gespräch mit der Zentrale kamen ne Woche später eine Kisten voller Gussrahmen.
    Und preislich lag es dann noch deutlich unter den Händlerrabatten.

    Sollte für Privat auch möglich sein.
    09.11.12, 21:26 Uhr
    robse
    Administrator
    SF-Radio Team


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