Programm vom 2. nr6DE Fantreffen im März
Nr6DE
Wie wir vor einiger Zeit berichteten findet am 01.03.2008 in Wiesbaden das 2.deutschen Prisoner-Fantreffen nr6de-II statt.
Mittlerweile gibt es für den Tag auch einen geplanten Tagesablauf.
Hier nachfolgend auszugsweise die Pressemeldung der Organisatoren:
Der geplante Tagesablauf am 1. März in Wiesbaden sieht wie folgt aus (Änderungen vorbehalten):
11.00 ANKUNFT - Super 7 Sportwagen Präsentation
12.00 WAS WOLLEN SIE? - Eröffnung & Vorstellung
13.00 INFORMATIONEN - Austausch & Ausblick
14.00 HALF A DOZEN Questions... - ein Quiz
15.30 "THE VILLAGE" Theatre Group (- auch bekannt als "Hilfer Spielleut"):NR.6 LIVE auf der Bühne! (ca. 20 Minuten) Die Sensation!
17.00 BE SCREENING YOU: 2 Episoden auf der Leinwand per Videobeam:"A CHANGE OF MIND" und " SCHACHMATT".
20.00 FALL OUT - Ende der Veranstaltung
Eintritt frei, Spende erbeten zur Kostendeckung, für Essen und Getränke wird gesorgt,
Anmeldung erwünscht unter nr6de@match-cut.de
Wer bisher nicht genau wusste, wer oder was Nummer 6 ist sollte sich nachfolgende Infos der Organisatoren durchlesen:
Die britische Fernsehserie THE PRISONER (1967) - auf deutsch NUMMER 6 (1969) - ist einzigartig in der Serienlandschaft . Das Erstaunlichste aus heutiger Sicht ist, dass es letztlich kommerzielle Fernsehunterhaltung war. Genau das machte die Serie zunächst zum Flop. Im Grunde ist sie ein Torso, nach nur 17 Folgen unvollendet bzw. künstlich zu einem Ende gebracht. Das ZDF synchronisierte nur 13 Episoden. Der kreative Kopf vor, hinter und über allem: Hauptdarsteller und Coproduzent Patrick McGoohan, der in diesem Jahr 80 Jahre alt wird. Kaum jemand zuvor beim Fernsehen hatte so viel Geld pro Episode zur Verfügung und doch faktisch freie Hand in seinen Entscheidungen. Es gibt viel Unaufgelöstes, konsequent Verrätseltes und Merkwürdiges, zu Hauf Allegorie, Symbolismus und Surrealistische Einsprengsel, vermischt mit zeigenössischer Medien- und Gesellschaftskritik. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Stellenwert des Individualismus in der Informationsgesellschaft. In die Drehbücher eingeflossen ist auch ein Gutteil Kafka.
Generationen von Fernseh- und Filmschaffenden haben sich direkt oder indirekt auf diesen Prototyp des Mysterygenres bezogen, aktuell zu nennen wäre die Serie LOST, ältere etwa TWIN PEAKS oder der Film THE TRUMAN SHOW.
In einer der besten Titelsequenzen der Seriengeschichte wird die grundlegende Story jeder Episode vorangestellt: Ein mutmaßlich hochrangiger Angehöriger des britischen Geheimdienstes legt seinen Job nieder und wird von unbekannter Seite entführt. Er kommt in einem pittoresken Ort, oberflächlich gesehen eine Ferienidylle am Meer, zu sich, aus dem es anscheinend kein Entkommen gibt. Ein Mann, der sich als "Nummer 2" vorstellt, eröffnet dem namenlosen Gefangenen, dass sein Name ab sofort "Nummer 6" sei und man von ihm alle Informationen über die Gründe seines Rücktritts haben wolle. Beinahe jede Episode sieht nun eine neue Nummer 2 am Werk beim Versuch, den Willen des Gefangenen Nummer 6 zu brechen. Nummer 6 muss sich fortan verschiedenartiger psychologischer oder medizinischer Manipulationen erwehren. Wird ihm die Flucht gelingen? Wird er herausfinden, welche Seite für seine Entführung verantwortlich ist? Und vor allem, wer die ominöse "Nummer 1" ist, bei der alle Fäden zusammenzulaufen scheinen?
Quelle: match-cut.de
Die Meldung wurde am 21.01.2008 21:17 Uhr durch Michael Dingendorf veröffentlicht.

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