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US-Boxoffice: Hostel stark, Bloodrayne schwach
Zwei Horror-Filme eröffnen das neue Jahr in den amerikanischen Kinos und das Starergebnis könnte unterschiedlicher nicht sein: Während der sehr harte „Hostel“ von Eli Roth („Cabin Fever“) mit einem sehr starken Start um die 20 Millionen Dollar gleich die Spitze erobern konnte, lief das neue Werk des Deutschen Dr. Uwe Boll („House of the Dead“, „Alone in the Dark“), die Videospieladaption „Bloodrayne“, weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen an und kam nach 450.000 Dollar am Freitag wohl so gerade auf über eine Millionen Dollar zum Start.
„Hostel“ basiert auf einer ähnlichen Prämisse wie der erst vor wenigen Tagen angelaufene „Wolf Creek“, nämlich dass Teenager an einem abgelegenen Ort bösen Menschen in die Hände fallen und auf äußerst schmerzhafte und blutige Weise den Tod finden. Der ohne namenhafte Darsteller besetzte Film konnte viele Kritiker überzeugen, die einen frischen Ansatz und einen hohen Unterhaltungswert bescheinigten, starke Mägen voraus gesetzt. Wie schon vor einem Jahr mit „White Noise“ gehört damit das erste Wochenende wieder einem Horrorfilm, geholfen hat sicherlich auch die Werbezeile „Quentin Tarantino presents“.
Wesentlich unerquicklicher lief der Start für das neueste Werk des umstrittenen Videospielverfilmers Uwe Boll aus Wermelskirchen, der im Moment wahrlich nicht vom Glück verfolgt ist: Nicht nur, dass auch der prominent mit Kristanna Loken, Ben Kingsley und Michael Madsen besetzte Vampir-Action-Film „Bloodrayne“ nach dem gleichnamigen Videospiel wie üblich bei Boll von den Kritikern in der Luft zerrissen wurde (Rottentomatoes.com zählt bei 20 Rezensionen 19 negative und nur 1 postive) und kürzlich die neue Bundesregierung das Steuersparmodell, mit welchem der umtriebige deutsche Regisseur seine Filme finanzierte abgeschafft hat, nein, auch beim Vertrieb des Films soll es laut Filmjerk.com und Mcnblogs.com zu massiven Problemen gekommen sein: „Bloodrayne“ wurde kurzfristig deutlich geringer geordert als geplant und startete statt in 2.000 nur in 985 Kinos und weil diese Umstellung dem Vernehmen nach bei dem Verleih zu Problemen führte, wurde Kinos falsch mit Kopien beliefert, so dass einige den Film erhielten, obwohl sie ihn nicht spielen wollten und umgekehrt. Abschreiben sollte man diese Videospieladaption aber noch nicht, denn der mit vielen Gore-Szenen und einer Sexeinlage mit Kristanna Lokoen werbende Film wird sicherlich auf DVD sein Publikum finden. Ferner plant der Verleih, die Kopienzahl am nächsten Wochenende noch zu erhöhen.
Weiter Ihr Einspiel verbessern konnten die beiden Weihnachts-Fantasy Hits: „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“ fiel auf Platz 2 zurück, konnte aber mit weiteren 15,4 Millionen Dollar das US-Gesamteinspiel auf knapp 250 Millionen Dollar hochschrauben, während Peter Jacksons „King Kong“-Remake mit weiteren 12 Millionen kurz vor der 200-Millionen-Dollar Grenze steht.
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Quelle: Phantastik - News
Die Meldung wurde am 09.01.2006 00:40 Uhr durch veröffentlicht.
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09.01.06, 09:59 Uhr
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Aphrodetta
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Ich werde mir Bloodrayne auf jeden Fall einverleiben, es sei denn ich müsste dazu in die nächste Großstadt. Schon Michael Madsen alleine ist mir Grund genug, da sehe ich dann auch über gewisse Gore-Szenen hinweg, die mich nun kein bisschen interessieren.
Wie wärs, wenn man den Film ein wenig schneiden würde, bevor man ihn hierzulande anlaufen lässt? ;-D
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09.01.06, 10:18 Uhr
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firejoe
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Vielleicht überrascht uns Dr. Boll mal mit einem guten Film...aber seine Tage in Hollywood sind gezählt. Waren seine letzten Filme schon nicht der Renner und extrem trashig (ja ich habe sie gesehen, warum weiss ich jetzt nimmer) kann ihn nur noch Dungon Siege herausreissen...nur der Trailer verheisst nichts gutes...Herr der Ringe extralight.
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09.01.06, 10:30 Uhr
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Hollypussy
unregistriert
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@Aphrodetta Michael Madsen - Yeah, der ultracoolste Typ von ganz Hollywood! Mal im Ernst: Du willst doch nicht, das man den schneidet, egal ob Gore-Szenen oder was auch immer?
@firejoe Ich finde Uwe Boll wird generell viel zu schlecht gemacht. Ich sehe ganz einfach seinen trashigen Stil als sein Art von Kunst und seine Art, sich auszudrücken. Man kann sein Kalieber nicht ansatzweise nicht mit Spielberg oder Jackson oder andere renomierte Filmer vergleichen. Boll macht Filme für eine kleine aber feine Trash-Gemeinde. Wenn sich noch ein paar andere in seine Kinos verirren, schön und gut, die können ebenfalls ihren Spaß haben. Kultfilmer wie Jess Franco haben nach normalen Maßstäben gemessen KEINEN EINZIGEN brauchbaren Film abgeliefert (gut, "Vampyros Lesbos" und das "Grauen von Schloss Montserrat" waren anspruchsvoll). Trotzdem erfreut sich der Kerl einer üppigen Fan-Gemeinde. Bolls Filme aber sind gegen manchen Franco-Schinken geradezu oskarverdächtig. Ich würde daher Boll nicht pauschal als schlechten Filmer bezeichnen. Er hat eben seine eigene Art, Stoff umzusetzen. Manche mögen es, manche nicht.
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09.01.06, 10:39 Uhr
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lovecraft
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Ich finde, man kann Uwe Boll gar nicht schlecht genug machen, solange er mit seinen dürftigen B-Movies nicht aufhört, Schauspieler zu verheizen und Unsummen zu verschleudern. Wenn er seine Filme mit Jess Franco-Budgets drehen würde - Direct to Video - hätte keiner was dagegen. Aber er sammelt bis zu 60 Mio. Euro und produziert Müll. Er sollte das Geld lieber spenden und dem Gross der Zuschauer seinen unerträglichen Mist ersparen. (*grmpf*)
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09.01.06, 10:41 Uhr
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Aphrodetta
unregistriert
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@ Hollypussy Doch, denn Gore-Szenen brauche ich wirklich nicht. Aber die "Sexeinlage mit Kristanna Lokoen" (die heißt Loken) soll unangetastet bleiben!
Aber gut, im Sinne der künsterlischen Freiheit soll natürlich gar nichts geschnitten werden. 8-)
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12.01.06, 15:38 Uhr
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koteas
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lovecraft Absolut richtig.
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