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Die SF-Radio Mediencouch - Prison Break
von Kevin Reymann
Willkommen bei der SF-Radio Mediencouch. Während bei „In Treatment“ irgendwelche psychisch gestörten Menschen auf dem Sofa platz nehmen, werden wir die Medien auf unsere Mediencouch holen und analysieren. Der erste Patient: die von den Kritikern geliebte Serie „Prison Break“.
Während ProSieben darüber nachdenkt, 24 Stunden am Tag ein gelbes Testbild zu senden, hat RTL angekündigt, die vierte Staffel von „Prison Break“ direkt nach dem Ende der dritten zu senden. Sehr löblich. Und nach der langen Pause zwischen den Staffeln zwei und drei in Deutschland eine gute Entschuldigung von RTL an die Zuschauer.
Doch kommen wir zu den Problemen, von welchen Prison Break genug aufweisen kann. Die Serie begann mit einer interessanten und durchaus sehenswerten Idee. Michael Scofield lässt sich in ein Gefängnis einliefern um wieder auszubrechen – zusammen mit seinem zum Tode verurteilten Bruder Lincoln. Die erste Staffel endete schließlich mit dem Ausbruch.
In Staffel zwei haben die Brüder dann versucht Lincoln zu entlasten. Dabei stießen sie auf „die Company“, eine Organisation, die hinter dem Ganzen steckt. Obwohl nicht alle Rätsel gelöst wurden, kann Lincoln entlastet werden und alle sind glücklich um in Staffel drei die restlichen Geheimnisse zu lösen... Leider nicht!
Irgendjemand bei FOX, der keine Ahnung davon hat was die Fans interessiert, hat sich ausgedacht, dass die erste Staffel doch viel bessere Quoten hatte und man am besten diese wiederholen kann. Die Zuschauer würden das doch eh nicht merken. Naja, meinte ein anderer bei FOX, vielleicht merken die das doch, wenn Lincoln wieder im Knast landet. Also einigte man sich darauf, einfach Michael zu inhaftieren. In einer sehr eigenartigen Handlung wird Michael schließlich in der letzten Folge in Staffel 2 in einem Gefängnis in Panama inhaftiert.
Die folgenden 13 Episoden zeigten einen erneuten fehlgeschlagenen Ausbruchsversuch und einen schließlich erfolgreichen Ausbruchsversuch. Also alles wie in Staffel 1. Nur verlieben musste Michael sich nicht mehr, das hat er ja schon in Staffel 1 geschafft. Dummerweise wurde seine Flamme Sarah zu Beginn der Staffel umgebracht.
Achtung: Ab hier gibt es ein paar kleine Spolier für die deutschen Zuschauer
Und dann wacht Pamela auf und findet Bobby unter der Dusche wieder. Halt... das war Dallas. Aber FOX hat sich gedacht, was Dallas kann, kann Prison Break alle Mal und schon ist Sarah wieder da – und das ganz ohne Dusche! Und ohne Traum! Aber ein Zuschauer, der die 3. Staffel irgendwie verpasst hat, dem fehlt dennoch nichts an der Handlung. Denn Staffel vier beginnt praktisch dort, wo Staffel zwei aufgehört hat. Endlich kommen die Geheimnisse ans Licht und die Serie kommt zurück zu alten Höhen. Die Geheimnisse um die Company sollen aufgeklärt werden und... und dann wird Prison Break abgesetzt.
Diesem Patienten können wir nicht mehr helfen. Prison Break wird nach Staffel vier eingestellt. Ist vielleicht auch besser so...
Quelle: SF-Radio Serienredaktion
Die Meldung wurde am 27.03.2009 00:01 Uhr durch Kevin Reymann veröffentlicht.
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03.04.09, 17:59 Uhr
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john
unregistriert
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netter bericht jedoch wird prison break nicht abgesetzt denn prison break bekommt ein würdiges ende da die entwickler ja die serie authentisch zu ende bringen wollen
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