Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript fĂŒr die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x08 "Kapitel 8"

[The Freedom Bubbles]


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 Inhalt
Auf zwei Schiffe aufgeteilt treten die vier GefĂ€hrten jetzt die Reise ĂŒber den Ozean an, Will und Henry sind zusammen auf einem Schiff. Hier nun, wĂ€hrend der langen untĂ€tigen Zeit ihrer Überfahrt, fĂ€llt Will deutlich auf, dass Henry sich verĂ€ndert hat. Er ist ruhiger und selbstsicherer geworden und er weiß genau, was er sich vorstellt fĂŒr die Zeit nach dem Kampf. Und diese Vorstellungen sind weit tiefgrĂŒndiger als die von Will, der im Grunde von einem Leben, Ă€hnlich des Comte in Frankreich trĂ€umt - einem Leben mit vielen VergnĂŒgungen.

Er erzĂ€hlt Will wie es ihn fasziniert habe nach Amerika zu kommen und festzustellen, dass dort die gleiche Sprache gesprochen wurde wie bei ihnen zuhause. In Frankreich aber, gewissermaßen nur einen Steinwurf entfernt, hĂ€tten sie die Menschen nicht verstehen können. Seit dem habe er viel nachgedacht ĂŒber diese Spaltung zwischen den Völkern in der Zeit, bevor die Tripods kamen.

Die Master, die alle einem Volk angehörten, eine Sprache sprachen, hĂ€tten es nie verstanden, dass die Menschen sich gegenseitig töten konnten, nur weil sie in verschiedenen LĂ€ndern lebten. Das immerhin habe mit der Ankunft der Master aufgehört. Doch es sei der Friede einer Herde von Rindern, gibt Will zu bedenken. Das schon, rĂ€umt Henry ein, aber ob Freiheit bedeuten dĂŒrfe, dass man einander abschlachte? Das tĂ€ten sie doch jetzt nicht mehr, stellt Will fest, jetzt wĂŒrden sie alle miteinander - Franzosen wie Beanpole, Deutsche wie Fritz und Amerikaner wie Henrys Freund Walt - gegen einen gemeinsamen Feind kĂ€mpfen.

Jetzt tĂ€ten sie das, bestĂ€tigt Henry, was aber kĂ€me nach der Zerstörung der Master? Sie wĂŒrden Zusammenhalten, ist Will ĂŒberzeugt, sie hĂ€tten ihre Lektion gelernt. Es sei undenkbar, dass MĂ€nner jemals wieder gegeneinander in den Krieg ziehen wĂŒrden. Henry schweigt einen Moment. Dann sagt er, es sei nicht undenkbar, er denke darĂŒber nach. Es mĂŒsse nicht passieren, doch es werde harte Arbeit erfordern sicherzustellen, dass es nicht so komme. Will stellt fest, das dieser erwachsene Henry, der auch gelernt hatte, sehr gut zuzuhören, tatsĂ€chlich jemand ist, der nach ihrem Sieg, sollte es nötig werden, helfen könnte, die Menschen zusammen zu halten.

So wie es aussah, war Beanpole unter den Wissenschaftlern seht wichtig geworden, Fritz war ein großartiger Kommandeur und auch Will hatte glorreiche Momente gehabt. Henry war bisher der geringste Erfolg beschieden. Doch es mochte wohl sein, dass er in der Welt nach den Tripods nĂŒtzlicher sein wĂŒrde, als jeder von den anderen. Aber noch waren die Master nicht geschlagen.

Schließlich gehen sie sĂŒdlich von der ersten Basis, die inzwischen zerstört wurde, an Land. (Zur Erinnerung: die City liegt am Panamakanal, die erste Basis war also auf der Nordseite, die jetzige befindet sich in der NĂ€he von Kolumbien). Zuvor waren sie an unzĂ€hligen sehr unterschiedlich großen, vielfach unbewohnten Inseln vorbei gesegelt, auf denen sie grĂŒne HĂŒgel, weiße StrĂ€nde und merkwĂŒrdig federige BĂ€ume, die im Wind schwingen, ausmachen konnten. Bei Nacht schaffen sie ihre AusrĂŒstung in die Berge, auf den Weg zur Basis. Es ist ein anstrengendes Unterfangen, weil sie zwischendurch von unglaublichen Regenmengen durchweicht werden - soetwas hatte Will noch nicht erlebt.

Am folgenden Morgen scheint die Sonne unerbittlich heiß auf die BlĂ€tter der fremdartigen BĂ€ume. Man hat aus der Höhe einen Blick auf die KĂŒste mit all den Inseln davor und noch etwas kann Will in der Ferne erkennen: einen Tripod.

Es dauert einige Tage, bis sie die Basis erreicht haben. Eine Woche spĂ€ter sind die Vorbereitungen abgeschlossen und sie mĂŒssen nun warten. Sie warten jedoch nicht auf einen Befehl oder einen determinierten Moment, sondern auf die Gunst der Elemente. Der Wind musste richtig stehen und kraftvoll genug sein, wenn ihr Vorhaben gelingen sollte. Will ist nach einer Weile so genervt darĂŒber, dass er auf eine diesbezĂŒgliche Stichelei eines Mitstreiters völlig ĂŒberreagiert und sich mit ihm prĂŒgelt.

Am Abend spricht Fritz mit ihm darĂŒber. Er macht ihm klar, dass solche Dinge nicht passieren dĂŒrften. Sie wĂ€ren hier in einer Mission und mĂŒssten miteinander auskommen. Will wusste, das Fritz ihm freundschaftlich verbunden war, nach allem, was sie zusammen durchgestanden hatten, doch fĂŒr ihn kam Pflicht stets vor Freundschaft. Er sei, sagt Fritz, fĂŒr diesen Angriff verantwortlich und Will wisse das. Er habe zuvor mit Julius lange ĂŒber den Einsatz debattiert. Julius habe gesagt, er mĂŒsse sich jedes Mitstreiters sicher sein und ihn andernfalls aus dem Angriff heraus lassen.

Will bittet Fritz um eine letzte Chance und Fritz sagt sie ihm zu - es sei jedoch definitiv die allerletzte. Als Will anderntags wieder von jemandem gereizt wird beißt er die ZĂ€hne zusammen und verkneift sich jede Reaktion. Endlich ist zwei Tage spĂ€ter die Situation gĂŒnstig und ihre Aktion kann beginnen.

Mit 12 Ballonen fahren sie los, jeweils einzeln besetzt, damit die Bombe, wie Beanpole es nennt, Platz hat, um nun auszufĂŒhren, was sie unzĂ€hlige Male mit Dummies geprobt hatten. Es gestaltet sich schwierig, die Einheit zusammenzuhalten, weil der Wind abflaut. Doch schließlich erreichen sie das Gebiet um die City. Ein einzelner Tripod sieht die bunten Blasen durch die Luft kommen und er versucht, sie mit einem Tentakel zu fangen. Bei einigen gelingt es ihm auch.

Durch ein geschicktes Manöver, dass dem der anderen entgegengesetzt ist - er lĂ€sst den Ballon abfallen, statt ihn höher aufsteigen zu lassen, kann Will dem Tentakel ausweichen. Einer nach dem anderen der Übriggebliebenen lĂ€sst seine Bombe fallen, doch sie zerstören die Glaskuppel nicht. Nun ist nur noch Henry ĂŒbrig und er hatte offenbar begriffen, dass die Berechnungen der Wissenschaftler nicht funktionierten, da die geworfenen Bomben zunĂ€chst von der harten OberflĂ€che abprallten, bevor sie explodierten.

Will sieht nun mit schreckgeweiteten Augen, dass Henry den Ballon genau ins Zentrum der dort begehbar flachen Kuppel fĂ€hrt und mit seiner Bombe aussteigt, um sie auf den Dom zu legen und zu zĂŒnden. Erst einige Sekunden nach der Explosion ist Will im Stande, seinen Blick wieder auf die Kuppel zu richten und er sieht die grĂŒne AtmosphĂ€re der Master in den Himmel steigen.