Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript f├╝r die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x07 "Kapitel 7"

[A Summer on the Wind]


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 Inhalt
Da jetzt die Energieversorgung wieder hergestellt ist, k├Ânnen die T├╝ren ge├Âffnet werden und alle Leute die City verlassen. Man stellt fest, dass auch die Master in den Tripods tot sind, obgleich sie eine eigene Versorgung haben. Die Wissenschaftler k├Ânnen nicht herausfinden, warum das so ist, aber es gibt einiges, was sie an dieser Spezies nicht verstehen. Daf├╝r sind sie aber ├╝bergl├╝cklich, die Funktionsweise des "Feuerteichs" studieren zu k├Ânnen.

Doch noch besteht kein Anlass, den Sieg zu feiern. Wie Will, Fritz und ihre zwei ├╝briggebliebenen Gef├Ąhrten erfahren, sind nicht alle drei Attacken gleich gut verlaufen und man muss mit einem Gegenschlag rechnen. Man hat festgestellt, dass die 'unsichtbaren Strahlen' von zwei der Cities nicht mehr gesendet werden, wohl aber von der dritten, der in Amerika. Das war die City, in die Henry gegangen war und mit dieser Nachricht war f├╝r Will die gro├če Freude vorbei.

Um allen Eventualit├Ąten vorzubeugen werden die Caps, die sich nicht von den K├Âpfen der Menschen entfernen lassen, nach Anweisung der Wissenschaftler funktionsunf├Ąhig gemacht. Es passiert jedoch weiter nichts, offenbar f├╝hlten sich die Master auf dem fernen Kontinent immer noch sicher und warteten einfach ab, bis das gro├če Schiff kommen w├╝rde.

Dann aber erf├Ąhrt Will, dass Henry noch lebt und zwei Monate sp├Ąter ist er wieder bei ihnen und berichtet, was geschehen war. Die Mission hatte von Anfang an unter keinem guten Stern gestanden und so gingen einige Dinge schief, die jedoch ausgeb├╝gelt werden konnten. Ein ernsthaftes Problem trat auf, als am fr├╝hen Morgen, vor dem Antritt der ersten Schicht der Masters, der Alkohol in die Wasserversorgung eingebracht werden sollte. Der Bereich um das Versorgungswerk h├Ątte eigentlich um diese Zeit verlassen sein sollen, jedoch badeten an diesem Morgen zwei Master in einem der Pools (die es ├╝berall in der Stadt gab).

Diese Master hatten wohl, als man die Alkoholbeh├Ąlter heranbrachte, einen der Leute gesehen und wollten nachschauen, was er dort tue. Zwar gelang es, den ersten Master auszuschalten, der zweite aber drehte sich, als er die Ungeheuerlichkeit - Sklaven greifen Master an - sah, blitzschnell weg und verschwand. Nun blieb den Leuten keine Wahl, als ihre Spuren zu verwischen und zu verschwinden, denn sie h├Ątten nicht gen├╝gend Zeit gehabt, den gesamten Alkohol einzubringen, bevor der Master mit Verst├Ąrkung wieder erschienen w├Ąre. Sie fl├╝chteten schlie├člich, wie seiner Zeit Will und Fritz, durch den Kanal.

Auf einem Treffen sollte nun ein neuer Plan vorgestellt werden, wie auch die City am Panama-Kanal noch zu erobern sei. Die Zusammenkunft, doch immerhin eine Art Teil-Siegesfeier, beginnt mit einem gro├čen Essen. Einige der ehemaligen Sklaven stellten ihre Dienste in K├╝che und Service zur Verf├╝gung und Will freut sich, endlich einmal von Menschen bekocht zu werden, die ihr Handwerk verstanden.

Dann unterbreitet Julius den neuen Plan. Zun├Ąchst stellt er fest, dass er noch nicht einmal zu hoffen gewagt habe, dass die Zerst├Ârung von mehr als einer Stadt gelingen w├╝rde, so gesehen k├Ânne man keinesfalls von einem Misserfolg sprechen. Bei dem neuen Schlag m├╝sse man nat├╝rlich anders vorgehen, denn es war durchgedrungen, dass die Master in Amerika keine Sklaven mehr rekrutierten. Was mit denen geschah, die sich in der City befanden, wusste man nicht. Diese letzte Stadt musste also von au├čen zerst├Ârt werden.

Will erf├Ąhrt von Julius, dass die Wissenschaftler einige von den kleineren "Flugmaschinen" der Vorfahren nachgebaut haben, die Personen und Waffen ├╝ber lange Strecken transportieren k├Ânnen. Damit soll die Stadt aus der Luft mit explosivem Material beworfen werden um so den Dom zu zerst├Âren. Will ist fasziniert und m├Âchte unbedingt in einem solchen Ger├Ąt ausgebildet werden. Doch Julius bremst seinen Enthusiasmus.

Sie h├Ątten lange damit begonnen, Piloten auszubilden, erkl├Ąrt er. Dar├╝ber hinaus habe Will seinen Beitrag geleistet und k├Ânne nicht ├╝berall an vorderster Front sein. Er solle sich jetzt ausruhen. Will ist ganz und gar nicht begeistert, obgleich er wei├č, dass Julius wieder mal Recht hat. Auch Fritz, der ebenfalls nicht beteiligt ist, erkl├Ąrt es noch einmal auf seine sachliche Art.

Beanpole und Henry sind ebenfalls nicht an diesem Projekt beteiligt und Will wird klar, dass es f├╝r Henry noch viel schlimmer sein muss. Unterdessen l├Ąsst Julius Will wissen, dass sie sich an einem Projekt beteiligen k├Ânnten, dass Beanpole in Angriff nehme. Jener erkl├Ąrt ihnen, dass er seine Studien von vor ihrer Reise wieder aufgenommen habe - sie erinnerten sich vielleicht an die Dampf gef├╝llten Ballone. Inzwischen habe er, bei den Versuchen um die Taucherausr├╝stung, ein Gas entdeckt, das leichter als Luft sei. Wenn man gro├če Ballone damit f├╝lle, stiegen sie auf und blieben oben. Angesichts der Amerika-Mission ist Will nicht gerade hocherfreut, doch immerhin h├Ątten sie etwas zu tun.

Eine kleine Gruppe zieht nun mit den Fesselballonen, die Beanpole konstruiert hatte, in eine bergige Gegend, um ihre Wirkweise unter veschiedenen Luftstr├Âmungen und Bedingungen auszuprobieren. Bei seiner ersten Fahrt mit dem Ballon ist Will hellauf begeistert und sie haben viel Freude an ihren T├Ątigkeiten, die Handhabung des Ballons wird immer besser, das Ganze l├Ąsst sich an wie ein langer Urlaub. Kurz vor dem Ende des Sommers, zu dem sie ohnehin zur├╝ckkehren mussten in die Burg, erhalten sie die Mitteilung von Julius, dass sie sofort aufbrechen sollen.

Julius sieht sehr mitgenommen und ├╝bern├Ąchtigt aus, was Will fast ein schlechtes Gewissen verursacht. Er hatte nicht wahrgenommen, welch schwierige Aufgaben Julius l├Âsen musste, w├Ąhrend Will zun├Ąchst so ungehalten war, an der Mission nicht teilnehmen zu d├╝rfen und nun eine so unbeschwerte Zeit erlebt hatte. Julius kommt direkt zur Sache: die Mission um die dritte City war gr├╝ndlich fehlgeschlagen. Zwar seien alle Vorbereitungen reibungslos vonstatten gegangen, als die Flugzeuge jedoch kurz vor dem Luftraum ├╝ber der City waren, seien pl├Âtzlich die Motoren ausgefallen, deren Steuerung ma├čgeblich von der Elektronik abh├Ąngig war. Diese Elektronik sei ganz offensichtlich im Umkreis der City durch eine Abschirmung au├čer Kraft gesetzt worden. Alle Flugzeuge waren zerst├Ârt.

V├Âllig selbstverst├Ąndlich fragt Beanpole nun, wie sie es jetzt machen sollen und Will wird klar, dass er damit den Einsatz der Ballone meint. Nun erf├Ąhrt er auch von Beanpole, dass dieses Projekt die ganze Zeit als Ersatzplan gegolten hatte. Ob er denn gedacht h├Ątte, Julius habe in einer so entscheidenden Sache nicht noch etwas in der Hinterhand. Will findet, Beanpole h├Ątte es ihm sagen k├Ânnen, doch der bemerkt nur, auch auf sich sei es ein gutes Projekt gewesen und er ├╝berlie├če es Julius, den Leuten das zu erz├Ąhlen, was er f├╝r n├Âtig bef├Ąnde.

Will m├Âchte nun wissen, wann es losgehen k├Ânne, doch Beanpole bremst - es seien noch Vorbereitungen zu treffen und sie w├╝rden das Ganze nicht zu seinem Vergn├╝gen veranstalten, also solle er aufh├Âren zu grinsen wie ein Idiot. Es w├Ąre wesentlich besser gewesen, wenn die Attacke der Flugzeuge gegl├╝ckt w├Ąre. Dies sei nun definitiv ihre letzte Chance. In reum├╝tigem Ton erwidert Will, dass ihm das bewusst sei. Doch Reue war keineswegs das, was er wirklich f├╝hlte.