Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript für die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x06 "Kapitel 6"

["The Pool of Fire"]


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 Inhalt
Der nächste Schritt der sechs muss sein, die Energieversorgung auszuschalten, solange die Master nicht handlungsfähig sind. Sie suchen den großen Maschinenraum auf, doch sie können keine Möglichkeit ausmachen, irgendetwas abzuschalten. Schließlich fällt Fritz die riesige Pyramide dahinter ein, die sie seinerzeit nie weiter beachtet hatten, da sie keinerlei Sinn zu erfüllen schien. Sie durchqueren den großen Maschinenraum.

Um die Pyramide herum ist alles leer und sie gehen durch den einzigen Durchgang, den sie hat, hinein. Im Innern der riesigen Pyramide steht eine etwas kleinere und sie gehen auf deren anderer Seite durch den Eingang um eine dritte Pyramide vorzufinden. Auch hier ist der Eingang wieder auf einer anderen Seite und ein Leuchten kommt aus ihrem Innern. Sie gehen hinein.

Der größte Teil des Bodens besteht aus einer runden Grube in der sich ein riesiger leuchtender Ball befindet. Er schien gefüllt mit flüssigem Feuer. Das musste sein, wonach die sechs suchten, doch wie war es auszuschalten? Mario, einer der Gefährten, weist auf die gegenüberliegende Seite, wo durch das Leuchten eine Säule zu sehen war, auf der sich ein Hebel zu befinden schien und schon geht er hinüber. Will sieht, wie Mario den Hebel greift - und stirbt.

Er gibt keinen Laut von sich, ein blasses Feuer verbreitet sich über seinen Arm durch den Körper. Dann fällt er in sich zusammen. Doch durch das Gewicht seines Körpers geht der Hebel nach unten. Das entsetzte Raunen der anderen erfüllt den Raum. Carlos will loslaufen, doch Fritz hält ihn zurück, weil es sinnlos oder gar gefährlich sei. Nun richten sich die Blicke in die Grube. Das Glühen wird weniger und erstirbt ganz langsam. Es ist jetzt pechschwarz in dem Raum.

Auf Fritz' Anweisung hin bilden die Jungs, für die sich das Nachlassen der Schwerkraft sehr eigenartig anfühlt, eine Kette und suchen einen Weg durch das Labyrinth der Pyramiden und durch den ebenso finsteren Maschinenraum. Schließlich schaffen sie es, den Ausgang zu finden und in dem schimmernden grünen Tageslicht unter der Kuppel gehen sie zurück auf den großen Platz. Sie sehen einige leblose Körper der Masters in den Pools schwimmen.

Doch dann stehen plötzlich drei Sklaven vor ihnen. Sie sehen verwirrt aus. Fritz begrüßt sie und einer von ihnen erwidert nur: "Wie kommen wir heraus aus diesem...Ort? Wisst ihr einen Weg?" Die Sache war klar, kein Sklave würde auf die Idee kommen, die City zu verlassen. Die Kontrolle war gebrochen, ihre Caps waren so wirkungslos wie die der Jungs - dies waren freie Menschen. Und so musste es überall außerhalb der City sein. Sie würden einen Weg finden, gibt Fritz bekannt, sie könnten helfen.

Auf dem Weg zum Ausgang der Stadt, den Will und Fritz vom ersten Mal kennen, sehen sie Menschen, die sehr unterschiedlich auf die Veränderung reagieren. Verwirrt sind sie alle, da ihre Persönlichkeit jetzt plötzlich eine andere ist. Viele folgen ihnen, doch einige sitzen auch völlig apathisch herum, wenige andere benehmen sich seltsam - sie scheinen durch die Umkehr des Cappings zu Vagrants geworden zu sein.

Schließlich erreicht die Gruppe von etwa 30 Leuten die Luftschleuse vor dem Ausgang, doch die Tür lässt sich nicht öffnen. Mit dem Ersterben des "Feuerteichs" sind logischer Weise auch alle Funktionen erloschen. Es nützte nichts, mit schweren Gegenständen gegen die Tür zu hämmern. Sie waren gefangen und mussten einen anderen Weg finden, und zwar schnell. Auch die Türen zu den Gemeinschaftsräumen, in denen sich Essen und Luft befanden, würden geschlossen sein. Und sie wissen nicht, ob die geringer werdende Wärme die Master töten würde oder sie wieder aufwachten und die Energieversorgung in Gang bringen könnten.

Einer der Leute kannte einen Weg, der an den oberen, gläsernen Teil der Kuppel des Doms heranführte, er war einmal für seinen Master dort gewesen. Auch wenn es aussichtslos erschien, man musste versuchen, die Kuppel irgendwie zu durchbrechen. Denn auch der Weg durch den Fluss war nicht möglich. Will hätte keine Chance gehabt, es schaffen, denn ihm war von dem Master, der ihn umklammerte eine Rippe gebrochen worden. Darüber hinaus erinnert Fritz daran, dass sie die Stadt nicht verlassen durften. Die Gefahr, dass die Master sich erholen und die Kontrolle wiedererlangen konnten, war zu groß. Sie mussten die City von innen heraus zerstören.

So begeben sie sich zu dem Punkt, an dem ein schmales Sims an der Wand des Doms entlang spiralförmig nach oben führt. Es ist ein beängstigender Aufstieg - offensichlich machte den Masters Höhe nichts aus - Will vermeidet es tunlichst, einen zweiten Blick von dem schmalen, geländerlosen Weg auf die unter ihnen liegende Stadt zu werfen. Schließlich erreichen sie den Punkt, an dem die Glaskuppel beginnt. Der Sims geht von hier an wie eine Galerie weiter. Man versucht, mit Werkzeugen, die man mitgebracht hatte, auf das Glas einzuschlagen, doch völlig erfolglos.

Fritz erfährt nun, dass der Exsklave seinen Master nicht gesehen hat hier oben, er habe ihm lediglich einige Dinge hinlegen müssen. Fritz mutmaßt, dass die Kuppel nicht nur von innen, sondern auch von außen zu Wartungszwecken zugänglich sein müsse. Sie wollen die Galerie entlang zur anderen Seite gehen, die wegen der dunstigen Atmosphäre von hier aus nicht erkennbar ist. Dort angekommen endet der Weg tatsächlich an einer Tür, die in einen Vorsprung, einer Art vorgebauten Raum, führt. Die Tür ist mit einem metallenen Rad (Anm. d. Autors: vergleichbar dem einer U-Boot-Luke) versehen, mit dessen Hilfe sie anscheinend zu öffnen war. Das gelingt schließlich auch unter großer abwechselnder Kraftanstrengung - sie war für die viel größere Kraft der Master ausgelegt.

Innerhalb des Raumes, der, wie er in das Innere der Kuppel ragt, es auch in die Außenseite tut, gibt es vier Türen. Eine, die gegenüber auf die andere Seite der Galerie führt, und zwei, die genauso auf eine Galerie an der Außenseite führen müssen. In dem Raum liegen einige Atemgeräte für die Master und jede Tür ist auch von innen mit dem Rad zum Öffnen versehen. Das machte Sinn - es wäre zu aufwändig gewesen, allein dafür die Energieversorgung den weiten Weg in die Kuppel zu führen.

Doch ein weiteres Problem tut sich auf: trotz aller Anstrengung lässt sich die Außentür nicht öffnen. Bis Fritz der Geistesblitz kommt, zunächst die innere Tür zu schließen. Und richtig, jetzt gibt die Außentür nach und sie schauen hinaus in das gleißende Tageslicht.

Doch viel nützt es ihnen nicht, denn die Außengalerie ist hoch über dem Erdboden und die innere Tür lässt sich jetzt erwartungsgemäß nicht öffnen. Doch immerhin haben sie jetzt normale Luft zum Atmen und jemand macht, nach genauer Inspektion der Tür nun den Vorschlag, die Türangeln so zu bearbeiten, dass sie nur noch notdürftig halten um die Tür wieder zu verschließen. Dann solle man die innere Tür öffnen und den Angeln den Rest geben. So wird es gemacht. Doch als schließlich der letzte Halt nachgibt und die Außentür in die Tiefe fällt, geht ein ungeheuerlicher Wind durch diese Schleuse, die sie damit geschaffen haben. Die Leute werfen sich zu Boden und können so dem Sog ausreichend entkommen. Es dauert eine ziemlich lange Zeit, bis das gleichbleibende Heulen abgelöst wird durch ein lautes beängstigendes Geräusch, dass sich anhört, als würde der Himmel selbst in Stücke gerissen. Daraufhin erstirbt der Wind.

Will läuft mit einigen anderen zur inneren Tür und der Anblick macht sie sprachlos: die Glaskuppel des Doms ist zersprungen. Will dreht sich zu Fritz, der an der Außentür steht und stellt fest, dass kein Master überlebt haben könne. Dann registriert er, das Fritz Tränen in den Augen hat - vor Freude, denkt er zunächst, doch sein Gesichtsausdruck spricht eine andere Sprache. Will erfährt, dass Carlos sich gegen den plötzlichen Luftzug nicht halten konnte, er wurde zur Außentür hinaus geschleudert.

Nachdem sie ihre Atemmasken nun endgültig ablegen können, machen sie sich, da es beginnt, dunkel zu werden, schleunigst auf den Weg nach unten. Die Gemeinschaftsräume sind ihnen zwar immer noch verschlossen, doch sie finden Essen in offenen Warenhäusern und Wasser gibt es überall. Immer mehr Ex-Sklaven gesellen sich zu ihnen und sie verbringen eine ungemütlich kalte Frühlingsnacht in der aber immerhin die Sterne am Himmel über ihnen glänzen.

Am folgenden Morgen müssen Will und Fritz sich mit dem nächsten Problem befassen: wie sollen sie die City verlassen? Nach einigen schlechten Ideen gibt Fritz zu bedenken, dass die Master ja nun tot seien, was, wenn sie den "Feuerteich" wieder einschalten würden? Will erinnert ihn an Mario, doch Fritz erklärt, das Feuer sei an gewesen, als Mario den Hebel berührte und es sei langsam ausgegangen. Wenn es nun ebenso langsam wieder anginge könnte es solange gefahrlos sein, bis es das Maximum wieder erreicht habe. Will denkt, dass das stimmen könnte und erklärt sich bereit, es zu versuchen. Aber Fritz will selber tätig werden.

Sie machen sich also auf und bahnen sich zunächst wieder den dunklen Weg durch den Maschinenraum, in dem ein unangenehmer Verwesungsgeruch herrscht. Erst beim zweiten Anlauf finden sie den Weg, der zu den konzentrischen Pyramiden führt. Will fühlt nun ein größeres Unbehagen, denn er realisiert die Gefahr, in die Grube fallen zu können auf der Suche nach dem Hebel in dem stockdunklen Raum. Als sie den Eingang zur dritten Pyramide erreichen, befiehlt Fritz dem widerstrebenden Will, dort zu bleiben. Denn für den Fall, dass etwas schiefgehe, müsse er weiter nach einem anderen Weg suchen.

Das muss Will einsehen und so hört er, wie Fritz vorsichtig den Weg um die Grube herum sucht. Schließlich hört er ihn sagen, er habe die Säule gefunden und lege jetzt den Hebel um. Will ruft ihm zu, schnell von der Säule Abstand zu nehmen, doch Fritz sagt, es geschehe überhaupt nichts. In der Tat bleibt alles pechschwarz. Fritz ertastet sich den Weg zurück und zuletzt kann Will ihn an seiner ausgestreckten Hand spüren. Nun müssten sie wohl doch eine der anderen Ideen ausprobieren, stellt Fritz bedauernd fest.

Zuerst denkt Will, der immer noch in den dunklen Raum schaut, seine Augen würden ihn foppen, und er sähe Lichtpunkte, wie das manchmal passiert in völliger Dunkelheit. Aber dann macht er Fritz aufmerksam und sie beide starren dorthin, wo der Boden der Grube sein musste. Kleine Funken sprühen auf, werden größer und größer, fließen schließlich zusammen und das Feuer breitet sich aus, bis es die gesamte Grube erfüllt und der Raum von dem Glanz erstrahlt.