Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript f├╝r die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x05 "Kapitel 5"

[Six Against the City]


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 Inhalt
Es dauert etwa anderthalb Jahre, bis die Vorbereitungen f├╝r den gro├čen Schlag abgeschlossen sind. Man ist auf die primitive Art der Nachrichten├╝bermittlung angewiesen, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Zwar w├Ąre man inzwischen durchaus imstande, ├ťbertragungen durch Radiowellen durchzuf├╝hren, aber man muss solche Dinge vermeiden, um die Master in ihrer falschen Sicherheit zu wiegen.

In der Zwischenzeit trifft auch Henry mit einem Begleiter aus einem fernen Land wieder ein. Er berichtet Will und Beanpole von seinen Erlebnissen und man redet ├╝ber alte Zeiten und das, was kommen wird.

Schlie├člich gibt es an der K├╝ste eine Demonstration bei der eine Neuentwicklung vorgestellt wird. Obgleich es Will r├Ątselhaft ist, wie es funktioniert und er das zwischendrin auch heftig bezweifelt, sieht er zwei M├Ąnner, die ├╝ber 15 Minuten unter Wasser bleiben - die Wissenschaftler haben Pressluftflaschen und Taucherausr├╝stungen entwickelt. Da der einst gew├Ąhlte Weg, in die City zu gelangen, jetzt nicht m├Âglich ist, wird man so eindringen, wie Will und Fritz seinerzeit geflohen sind: ├╝ber den Fluss - und alle drei St├Ądte liegen an Fl├╝ssen. Weil der Weg gegen den Strom die physischen Voraussetzungen ├╝berfordern w├╝rde, ist eine Taucherausr├╝stung notwendig.

Endlich stehen sie zu sechst vor der gr├╝nen Kuppel und Will kann bei der Erinnerung eine G├Ąnsehaut nicht vermeiden. Da sich keine Gecappten in unmittelbarer N├Ąhe der Cities aufhalten, konnten sie, abseits der Wege die die Tripods w├Ąhlen, ungeschoren hierher vordringen. Nach einem genauen Plan sollen alle drei Cities jeweils zur Nachtzeit betreten werden.

Der Tauchgang stellt kein Problem dar und Will ist wiedermal fasziniert von den Errungenschaften der Vorfahren, die die Wissenschaftler nachgebildet haben. In der City sind sie wieder konfrontiert mit der erh├Âhten Schwerkraft und der Hitze und Will hofft, dass auch die vier Unvorbereiteten die Anstrengung durchhalten werden. Die Tauchgegenst├Ąnde werden aneinandergebunden und in den Fluss entsorgt. Sollten sie von Gecappten gefunden werden, w├╝rde das kein Problem darstellen, da mitunter merkw├╝rdige Dinge der Master den Fluss hinunterschwammen.

Die nun mit den ├╝blichen Sklavenanz├╝gen und Atemmasken, die von den Wissenschaftlern nachgebaut wurden, ausgestattete Gruppe wird ├Ąu├čerst vorsichtig und leise von Fritz durch die weitestgehend schlafende Stadt gef├╝hrt, jedes Risiko vermeidend. Will stellt fest, dass seine Bef├╝rchtung, sie k├Ânnten sich in ihrem Aussehen von den anderen Sklaven abheben, v├Âllig unbegr├╝ndet war. Sie werden sich in einen Bereich begeben, der wohl als ausbauf├Ąhige Ressource angelegt wurde und im Grunde verlassen daliegt. Einige Gegenst├Ąnde f├╝r die Destillation, die sie in der City nicht finden werden, f├╝hren sie mit sich. Erinnerungen werden in Will wach, als sie den anstrengenden Weg bis zu ihrem abgelegenen Ziel gehen.

Ihr Auftreten in der City stellt sich als v├Âllig m├╝helos heraus. Die Master hatten ein solches Vertrauen in die Ergebenheit der Gecappten, dass sie keine besondere Aufmerksamkeit auf sie verwendeten. Die sechs bewegen sich an einem besonders belebten Platz, wo die Master t├Ągliche Zusammenk├╝nfte und Besprechungen pflegten und ihre Sklaven derweil Freizeit hatten. Es gibt Gemeinschaftsr├Ąume mit Schlafgelegenheiten dort, die sie nutzen, da sie des Nachts ihrer eigentlichen Aufgabe in der Abgeschiedenheit nachgehen. Sie finden dort das Essen f├╝r die Sklaven, an dem sie sich bedienen k├Ânnen. Die Sklaven kennen sich untereinander kaum und sind durch die physische Belastung sehr auf sich zentriert. So fallen die sechs, egal was sie tun, ├╝berhaupt nicht auf.

Schwieriger ist die Aufgabe, die sie zu erf├╝llen haben. Zwar finden sie alles, was sie brauchen um ihr Equipment zu vervollst├Ąndigen, doch ein gro├čes Problem bereitet das Abk├╝hlen des Dampfes, der beim Destillieren entsteht und der den Alkohol enth├Ąlt. Durch die hohe Temperatur in der Stadt ist dieses Verfahren sehr m├╝hsam und bringt so immer nur geringe Mengen brauchbarer Fl├╝ssigkeit zusammen. Auf diese Weise w├╝rde es Monate brauchen, die ben├Âtigte Menge zusammen zu kriegen.

So ziehen Fritz und Will in der Nacht los um nach einer M├Âglichkeit zu suchen, dieses Problem zu l├Âsen. Und sie werden f├╝ndig. In der Tiefe der Stadt sto├čen sie auf ein Tunnelsystem dass wohl urspr├╝nglich einmal als Fluchtweg angelegt war. Hier kommen sie auch an den Flu├č heran und der flie├čt k├╝hl unter der Stadt durch. Die Temperatur ist angenehm und nachdem sie einen passenden Platz in der dort herrschenden Dunkelheit ausmachen k├Ânnen, bringen sie ihr Zubeh├Âr dorthin. Problemlos k├Ânnen sie nun ihren Plan weiterverfolgen, wenn ihnen auch der Schlafmangel und nach wie vor die Gravitation zu schaffen machen.

Ein neues, ernsthaftes Problem kommt auf die sechs zu, als es an das Einspeisen des Alkohols in die Trinkwasserversorgung geht. Da dieser Coup in allen drei Cities exakt zur gleichen Zeit stattfinden muss, spielt ihnen die Zeitverschiebung einen Streich. In der ersten Stadt kann die Aktion in der ersten Nachth├Ąlfte, in der zweiten am fr├╝hen Morgen, bevor der Betrieb beginnt ├╝ber die B├╝hne gebracht werden. Ihre City jedoch ist auserkoren, das Ganze zur Mittagszeit auszuf├╝hren.

Sie m├╝ssen also am Tage, wenn vier Master dort ihre Arbeit verrichten, an die Maschine herankommen, die die Trinkwasserversorgung regelt. So wird zun├Ąchst ein sorgf├Ąltiger Plan erarbeitet und genau beobachtet, wann die Master was tun. Es kann eine Zeit ausgemacht werden, in der nur zwei Master gemeinsam in dem Bereich sind. Es bleibt keine andere Wahl, als hier mit Gewalt vorzugehen, die Master m├╝ssen auf bekanntem Wege ausgeschaltet werden. Dank des nach wie vor ungebrochenen Vertrauens in die Ergebenheit der Sklaven gelingt das auch. Nun sollte ihren Beobachtungen nach ausreichend Zeit bleiben, die Alkoholbeh├Ąlter heranzuschaffen und die Fl├╝ssigkeit einzuspeisen.

Doch an diesem Tag erscheint, als sie inmitten der Arbeit sind, unvermittelt ein Master, der sich auf einem Kontrollgang befindet. Nur Will und einer der anderen, Jan ist sein Name, sind gerade an der Maschine besch├Ąftigt, die anderen holen die letzten Beh├Ąlter heran. Der Master greift die beiden mit zwei seiner Tentakeln. Jan schleudert er gegen die Maschine, aber Will h├Ąlt er in derma├čen engem Griff, dass ihm die Luft wegbleibt. Doch bevor er ohnm├Ąchtig wird kann er noch sehen, dass Jan sich aufgerappelt hat und ein Metallteil, ein Maschinenzubeh├Âr ergreift. Will erinnert sich, dass Jan kurz davor war, bei den Spielen als Diskuswerfer anzutreten...

Als Will auf dem Boden liegend erwacht, sieht er den Master neben sich ausgestreckt. Die Gef├Ąhrten haben sich nicht weiter um Will gek├╝mmert, weil es vorrangig ist, die Aufgabe zu vollenden. Nun kommt Fritz auf ihn zu und will wissen, wie er sich f├╝hle. Es ginge schon, erwidert Will und fragt, ob sie es tats├Ąchlich vollendet h├Ątten. Mit einem, in seinem Gesicht seltenen, kleinen L├Ącheln antwortet Fritz, er denke in der Tat, sie h├Ątten.

Nun machen sich die sechs schleunigst davon zu einem belebten Platz. Die drei Master haben sie hinter der Maschine versteckt. Selbst wenn nun die anderen Master zur├╝ckkommen und sie finden, w├╝rde es nichts mehr n├╝tzen. Die Maschine arbeitet und verbreitet das kontaminierte Wasser in der ganzen City.

Schon sehen sie die ersten Master zu Boden gehen, doch nun m├╝ssen sie die Sklaven beruhigen, die denken ihre Master w├Ąren tot und ihr Leben nun sinnlos - sie standen immer noch unter dem Einfluss der Caps. Fritz gibt ihnen geistesgegenw├Ąrtig bekannt, dass nichts Ernsthaftes mit ihnen geschehen sei, sie w├╝rden in K├╝rze wieder wach, sein eigener Master habe es ihm direkt vorher verraten. Da die Sklaven keinen Grund dazu haben, argw├Âhnen sie nichts.