Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript f├╝r die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x03 "Kapitel 3"

[The Green Man on the Green Horse]


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 Inhalt
Will und Fritz brechen wieder auf, um an den Ort zu gelangen, wo sie Bericht erstatten sollen. Sie reiten zwei Tage durch K├Ąlte und Regen bis sie schlie├člich an einer schroffen Felsenk├╝ste die Ruine einer Burg entdecken. Ihrer Karte nach m├╝ssten sie hier richtig sein, auch wenn sie es sich kaum vorstellen konnen. So binden sie ihre Pferde an und gehen in die Burg hinein. Es kommt ihnen jemand entgegen, der eine Lampe h├Ąlt - die Person dahinter k├Ânnen sie nicht ausmachen. Wohl aber die Stimme, die ihnen mitteilt, sie seien sp├Ąt, man habe sie heute gar nicht mehr erwartet. Es ist die wohlbekannte Stimme Beanpoles.

Man hatte einen Teil der Burg wieder bewohnbar gemacht und als erstes gab es ein reichhaltiges Essen und ein bequeme Betten f├╝r Will und Fritz. Am folgenden Morgen, beim Fr├╝hst├╝ck, sehen sie auch andere teilweise bekannte Gesichter der Leute, die zu der Gruppe geh├Ârten, die das Wissen der Vorfahren studierten. Dann erscheint auch Julius und begr├╝├čt sie.

Endlich werden ihre Fragen beantwortet. Sie befinden sich an einem der geheimen Pl├Ątze, an dem an M├Âglichkeiten gearbeitet wurde, die Master zu bek├Ąmpfen. Man hatte unterdessen, vor allem aus B├╝chern, die in den gro├čen Ruinenst├Ądten gefunden wurden, vieles von dem Wissen der Vorfahren herausbekommen. Beanpole berichtet ├╝ber Elektrizit├Ąt und die M├Âglichkeit, damit auch die "Shmand-Fair" wieder betreiben zu k├Ânnen.

Dar├╝ber hinaus hatte man mit den Proben gearbeitet, die Will aus der City der Master mitbrachte. Man war nun imstande, ihre Atmosph├Ąre herzustellen und hatte in der Burg auch einen abgeschirmten Raum errichtet, den man unter diese setzen konnte. Denn um wirkungsvolle Ma├čnahmen ergreifen zu k├Ânnen, musste man einen Master fangen und studieren.

Es war bereits ein Plan entworfen, wie man vorgehen wollte. Die Tripods, so war festgestellt worden, neigten zu Gewohnheiten, zu Gleichf├Ârmigkeit. So patrouillierte ein Tripod exakt alle neun Tage an der K├╝ste, nicht allzuweit entfernt. Dieser Abstand lie├č ihnen gen├╝gend Zeit, eine Grube auszuheben, die als Falle dienen sollte. Es war ein Beh├Ąlter gebaut worden, gro├č genug um einen Master zu transportieren, der mit der entsprechenden Atmosph├Ąre versorgt werden konnte. Man hatte einen Schneidbrenner, nach dem Vorbild der Vorfahren entwickelt, mit dem man dem Metall der Kapsel zu Leibe r├╝cken konnte. Ein Boot sollte dann den Beh├Ąlter zur Burg bringen.

Allerdings will man zuvor noch einmal die Erinnerungen Wills und Fritz' bem├╝hen, die als einzige mit den Mastern zu tun hatten und vielleicht noch wichtige Details liefern konnten. Julius fordert sie auf noch einmal alles zusammen zu tragen.

Will ist fasziniert von all den unglaublichen Dingen, die Beanpole herausgefunden hatte. Das war soviel mehr, als ihm und Fritz gelungen war. Dennoch h├Ârt Beanpole auch ihren Berichten sehr aufmerksam zu, wof├╝r Will ihm dankbar ist.

Die Gruppe schl├Ągt ein Lager auf in H├Âhlen, die sich in der N├Ąhe des Patrouillenwegs befinden. Man arbeitet hart, um in der knappen Zeit eine Grube auszuheben, die gro├č genug ist, um als Falle f├╝r das Monster zu dienen, und diese abzudecken. Endlich ist es soweit. Alle sind auf ihren Posten. Die Leute auf dem Boot bet├Ątigen sich zur Tarnung als Fischer. Ein Mitstreiter h├Ąlt einen St├Ârsender, den man konstruiert hat, um die unsichtbaren Strahlen, die der Tripod sendet und empf├Ąngt, abzuschalten und ihn so zu isolieren. Da auch, wie Will erf├Ąhrt, solche Dinge wie Gewitter die Strahlen st├Âren k├Ânnen, w├╝rde es den Mastern zun├Ąchst nicht auffallen.

Als der Tripod nah an der Falle ist h├Ąlt er pl├Âtzlich inne, nach einem Moment geht er weiter, jedoch in eine andere Richtung. Die Leute sind ratlos, bis sich herausstellt, dass derjenige, der den St├Ârsender bediente zu fr├╝h dran war. In dem Moment, in dem er ihn einschaltete, hatte der Tripod augenblicklich reagiert, womit der Mann nicht gerechnet hatte. Die Gruppe ist entt├Ąuscht, doch Julius erkl├Ąrt, man m├╝sse jetzt halt weitere neun Tage warten.

Der Tripod erscheint wieder wie gew├Âhnlich, geht aber nun den gleichen ver├Ąnderten Weg wie beim letzten Mal. Die Frustration ist gro├č, als man zusammenkommt um zu beraten. Einer der Wissenschaftler vermutet, dass sich sich um eine Art Autopilot handele, der die Richtung vorgebe, und dieser sei nun durch die ├änderung neu programmiert und folge k├╝nftig, solange er keinen anderen Befehl erhalte, der neuen Route. Will hat zwar keine Ahnung, wovon der Mann spricht, dennoch musste eine L├Âsung gefunden werden.

Ein neue Falle zu graben war unm├Âglich, da die Bodengegebenheiten es nicht zulie├čen. Einen anderen Tripod aufzufinden w├╝rde zuviel Zeit beanspruchen. Offenbar hatte der St├Ârsender ja zumindest keinen Verdacht erregt. Es blieb also nur die M├Âglichkeit, den neuen Befehl wieder zu ├Ąndern, indem man den Tripod auf die alte F├Ąhrte zur├╝ckbrachte. Aber wie sollte man das anstellen?

Es ist Beanpole, der dazu einen Vorschlag hat in den die Beobachtungen seiner Freunde einflie├čen. Sie alle w├╝ssten, dass die Tripods neugierig seien. Er erz├Ąhlt nun von der "Jagd", die Will und Fritz beobachtet hatten. Man m├╝sse einen Reiter, der ja die Chance habe, einen ausreichenden Vorsprung zu erreichen, so reiten lassen, dass der Tripod ihm folge und dadurch wieder auf den alten Weg zur├╝ckk├Ąme.

Ein Reiter, setzt Julius entgegen, w├╝rde wohl kaum die Neugier eines Tripods erregen, die s├Ąhen sie ├╝berall. Dann, erg├Ąnzt Beanpole, m├╝sse man ihn eben auff├Ąllig kleiden und vielleicht das Pferd anmalen. Gr├╝n, wirft Fritz nun ein, das sei schlie├člich ihre eigene Farbe. Ein gr├╝ner Reiter auf einem gr├╝nen Pferd k├Ânnte ihre Aufmerksamkeit erlangen.

Will ist aufgeregt. Die Wissenschaftler w├╝rden sich kaum f├╝r die Ausf├╝hrung dieses Plans eignen, er dagegen war auf dem R├╝cken seines Pferdes zuhause, hier w├╝rden sie zum Zuge kommen. Als sie versuchsweise ganz in leuchtendem Smaragdgr├╝n erscheinen ist das Gel├Ąchter gro├č - etwas so Komisches hatte man lange nicht gesehen.

an den folgenden Tagen wird das Vorgehen ausgiebig geprobt und schlie├člich ist Will mit Crest, seinem Pferd, allein und er h├Ârt den Tripod kommen. Das Man├Âver gelingt auch und er folgt Pferd und Reiter. Doch dann macht Will, dem keine Zeit bleibt, sich umzusehen, eine falsche Ausweichbewegung und ein Tentakel des Tripods trifft Crest am Hinterlauf, sodass er zu Boden geht. Will gelingt es, zu Fu├č weiter zu rennen. Aus dem Augenwinkel bekommt er mit, dass der Tripod das Pferd hochhebt und dann uninteressiert fallen l├Ąsst, um Will zu folgen.

Als er bei der Falle ist, die nat├╝rlich aus dieser Perspektive anders aussieht, geht er selber ├╝ber den Rand der Grube und kann sich mit M├╝he noch an dem Geflecht der H├Âlzer, die sie bedecken, festhalten, als auch schon neben ihm der erste Fu├č des Tripods hineintritt und das Monster den Halt verliert und umkippt. Sofort ist die Mannschaft zur Stelle, um in die Kapsel vorzudringen und einen der Master mit seiner Atmosph├Ąre zu versorgen und in den Beh├Ąlter zu verbringen. Der Beh├Ąlter wird zum Boot transportiert. Sie beseitigen alle ├╝berfl├╝ssigen Spuren - der zerst├Ârte Tripod w├╝rde auch so als Kriegserkl├Ąrung reichen - und k├Ânnen dem toten Pferd nur noch die Farbe abwaschen, es aber nicht mehr begraben. Das macht Will noch trauriger, als er ohnehin durch diesen Verlust schon ist.

Dann machen sie sich auf den, aufgrund schlechter Wetterbedingungen anstrengenden, R├╝ckweg zur Burg. Hier ist es warm, sie werden mit Essen versorgt und k├Ânnen den zerst├Ârten Tripod nun nur noch als kleinen Punkt am Horizont erkennen.