Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript f├╝r die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x02 "Kapitel 2"

[The Hunt]


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 Inhalt
Will und Fritz ziehen mit zwei Packpferden Richtung S├╝dosten. Sie lassen den Winter hinter sich und sind nun in Italien unterwegs. Als Hausierer, als die sie auftreten, sind sie ├╝berall willkommen, nicht nur wegen der Waren, auch weil in den kleinen Gemeinden fremde Gesichter Interesse erregten. ├ťber den Handel mit speziellen Dingen aus fernen Regionen k├Ânnen sie ihre Reise finanzieren und ├╝berall gew├Ąhrt man ihnen Gastfreundschaft.

Genau deshalb tut Will sich mit ihrer Aufgabe nicht so leicht. Er schlie├čt schnell Freundschaften und sch├Ątzt die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, denen sie im Gegenzug die Kinder "stehlen". Fritz sieht das wesentlich sachlicher. Das sei halt die Pflicht, die sie ├╝bernommen h├Ątten und nun ausf├╝hren m├╝ssten. Au├čerdem w├╝rden sie all diese Menschen letztlich vor der Vernichtung durch die Master bewahren.

Dieser Logik kann sich Will nicht entziehen, dennoch f├Ąllt es ihm schwer, das Ganze so eindimensional zu sehen. Dazu ist er zu kommunikativ - er ist derjenige, der mit den Menschen spricht, lacht und es bedauert, wenn sie weiterziehen m├╝ssen.

Ihre Aufgabe erf├╝llen sie, indem sie sich mit den Jugendlichen unterhalten und sehr pr├Ązise beobachten, wie sie reagieren, wenn die Sprache auf die Tripods kommt. Die meisten der noch Ungecappten haben Zweifel, doch inzwischen erkennen Will und Fritz, welchen der jungen Menschen sie wirklich f├╝r ihre Sache gewinnen k├Ânnen - und das sind gar nicht mal so wenige. Diese werden dann genau informiert und erhalten Instruktionen, was zu tun ist. Es werden Treffpunkte vereinbart, geheime Zeichen erkl├Ąrt, durch die man Gleichgesinnte erkennt, Brieftauben werden ausgegeben, die wichtige Informationen zu den Basen transportieren k├Ânnen.

Je weiter sie nach S├╝dosten vordringen, umso weniger Tripods sind zu sehen. Offenbar ist die Dichte mit der Entfernung von den Citys der Master geringer. Sie kommen gar in Regionen, in denen so gut wie nie ein Tripod auftaucht. Daf├╝r gibt es hier Tripodstatuen, die verehrt werden und die Menschen sind fast noch ergebener.

Die Reise ist anstrengend und f├╝hrt sie durch Gebiete, in denen die N├Ąchte furchtbar kalt oder Trockenheit und Hitze extrem sind. Besonders in Bezug auf die Pferde, die ihnen sehr n├╝tzen, ist es problematisch, wenn sie l├Ąngere Zeit kein Wasser finden. Schlie├člich wird Fritz' Pferd krank und stirbt einige Tage sp├Ąter. Will ist fast froh, dass es nicht sein Tier getroffen hat, denn im Gegensatz zu seinem Begleiter h├Ąngt er an ihm.

Einige Tage m├╝ssen sie mit einem Pferd auskommen, bis sie wieder in einen etwas gr├Â├čeren Ort gelangen, an dem ihnen ein anderes Tier zum Kauf geboten wird. Will hatte einst in dem Tunnel auf einem Pappkarton, der noch aus alten Zeiten stammte, ein Bild von solch einem merkw├╝rdigen, aber f├╝r ihre Zwecke sehr brauchbaren Tier gesehen. Er beschreibt es mit der Bemerkung, dass es lange Zeit ohne Wasser ausk├Ąme - es handelt sich um ein Kamel. Will m├Âchte das befremdliche Tier unbedingt haben und pl├Ądiert vehement daf├╝r. Fritz stellt, davon unger├╝hrt, fest, dass man nicht wisse, wie dieses Tier in k├╝hleren Regionen leben k├Ânne. Dar├╝berhinaus sei es viel zu auff├Ąllig und von daher f├╝r ihre Mission v├Âllig ungeeignet. Zwei Tage braucht es, bis Will endlich bereit ist einzulenken. Sie erstehen nun statt dessen zwei Esel.

Sie gelangen dann in eine Region, in der sie mit der Sprache ├╝berhaupt nicht mehr klar kommen und so machen sie sich, zudem die Zeit dazu gekommen ist, auf den R├╝ckweg. Sie w├Ąhlen eine andere Route und k├Ânnen noch viele Mitstreiter gewinnen. Nun sind auch wieder mehr Tripods zu sehen, aber keiner kommt in ihre N├Ąhe - die Ausnahme ist der Tag der Jagd.

Die Jungs hatten viel ├╝ber die Tripods erfahren. Bei den Mastern gab es keine Unterschiede, wie es bei Menschen verschiedener Rassen und Religionen war - was vor ihrer Zeit zu Kriegen und Auseinandersetzungen gef├╝hrt hatte. Es schien, als w├╝rden die Tripods es interessant finden, menschliches Gebaren nachzuahmen. So sorgten sie bei den Capping-Ritualen in England und Frankreich, oder bei den Spielen in Deutschland f├╝r ein erhabenes, gottgleiches Auftreten. Eine andere, erschreckende Variante erleben Will und Fritz kurz vor dem Ende ihrer Reise.

Der an einem gro├čen Flu├č (vermutlich der Donau) inmitten von Weinbergen gelegene Ort in der N├Ąhe einer Ruinen-Gro├čstadt (vermutlich Wien), ist ├╝berf├╝llt von Besuchern und kocht vor Aufregung. Die Jungs erfahren schnell, dass hier am n├Ąchsten Tag "die Jagd" - andere nennen es "der Hinrichtungs-Tag" - stattfinden sollte.

Will kannte es aus England, dass M├Ârder durch Erh├Ąngen hingerichtet wurden. Dadurch erlitten sie einen weitestm├Âglich humanen, schnellen Tod. Hier jedoch wurden M├Ârder eingesperrt bis zu diesem einmal j├Ąhrlich stattfindenden Tag, an dem ein Fest gefeiert wurde, bei dem man den neuen Wein trank und ein Tripod kam, der die M├Ârder jagte und t├Âtete. Will weigert sich, das anzusehen, doch Fritz erkl├Ąrt, sachlich wie immer, dass es zu ihren Pflichten geh├Âre, alles ├╝ber die Tripods in Erfahrung zu bringen.

Am folgenden Tag erleben sie ein Volksfest, bei dem man a├č und trank, Ferngl├Ąser besorgte um alles genau verfolgen zu k├Ânnen, Wetten abschloss, wie weit die M├Ąnner, die auf Pferden "entkommen" durften, es schaffen w├╝rden und Souveniers in Form kleiner Tripods, die winzige M├Ąnner in den Tentakeln hielten, f├╝r die Kinder kaufte. Nachdem Will, dem zuvor schon ├╝bel war, sieht, wie der zweite Mann von dem Tripod erfasst und in der Luft zerrissen wird, verl├Ąsst er die Veranstaltung. Auch Fritz ist, obgleich er niemals Emotionen zeigt, angewidert von dem, was sie erleben.

Wenige Wochen sp├Ąter erreichen die Jungs die H├Âhlen und sind froh, nach der fast einj├Ąhrigen Reise wieder unter freien Menschen zu sein. Nach drei Tagen erhalten sie die Anweisung, Bericht zu erstatten und zwar an einem Ort, den keiner kennt und der nur als Punkt auf der Landkarte ausgewiesen wird.