Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 3x01 Kapitel 1
:: 3x02 Kapitel 2
:: 3x03 Kapitel 3
:: 3x04 Kapitel 4
:: 3x05 Kapitel 5
:: 3x06 Kapitel 6
:: 3x07 Kapitel 7
:: 3x08 Kapitel 8
:: 3x09 Kapitel 9
:: 3x10 Skript für die Verfilmung


Die Tripods Episodenguide


3x01 "Kapitel 1"

[A Plan of Action]


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 Inhalt
Will ist nun schon seit einer Weile wieder bei den freien Männern in ihrem neuen Refugium. Julius hatte veranlasst, ihren Standort zu verlegen für den Fall, dass Will und Fritz entlarvt und zum Sprechen gezwungen worden wären. Will soll nun auf einer Versammlung berichten, was er in der Stadt der Tripods erlebte.

Zunächst weist Julius darauf hin, dass ihm klar sei, dass viele ungeduldig wären in dem Wissen, dass jede Stunde zähle im Kampf gegen die Tripods. Was aber genauso bedeutsam wäre, sei Voraussicht. Denn gerade da die Zeit knapp würde, sei es besonders wichtig, jede falsche Aktion zu vermeiden. Deshalb habe der Rat lange und sorgfältig überlegt, bevor er die Pläne eröffne, in denen jeder einzelne seine Aufgabe hätte. Er würde darauf später zurückkommen.

Nun fordert Julius Will auf, zu berichten, was er in der Stadt der Tripods erlebt habe. Will erzählt, zunächst zögerlich und etwas konfus. Doch dann wird seine Rede getragen von der Rückbesinnung auf die schreckliche Zeit - wie es war, zu kämpfen mit der höheren Schwerkraft, schwitzend in der gleichbleibenden Hitze und Feuchtigkeit, zu sehen, wie Gefährten unter der Anspannung schwach wurden und zusammenbrachen in dem Wissen, dass es sicher auch sein Schicksal würde, so wie es Fritz's wurde. Er hatte mit solcher Leidenschaft gesprochen, dass absolute Stille im Publikum herrschte, alle waren tief beeindruckt.

Julius stellt klar, warum er Will die Geschichte erzählen lies: Zum einen sei es ein Zeugnis darüber, dass die Tripods nicht allmächtig seien, und ein ganz normaler Junge einen von ihnen zur Strecke bringen konnte. Aber es sei auch die Geschichte eines Versäumnisses. Da Wills Master sich anders verhielt, hätte man in Erwägung ziehen müssen, dass er doch einmal in das Zimmer des Jungen käme und die Aufzeichnungen entdecken könnte, die ihn misstrauisch machten. Hätten sie mehr Zeit gehabt, alles vorzubereiten, hätte womöglich auch Fritz zurückkehren können. Es sei also auch die kleinste Kleinigkeit von Bedeutung, wenn sie den Kampf gewinnen wollten.

Nun erklärt er, was der Rat geplant habe. Da die Zeit knapp würde bis das Schiff der Master die Erde erreiche, sei es das Vorrangigste, auszuschwärmen, um soviele ungecappte Jugendliche wie nur möglich zu rekrutieren. Es müssten Widerstandszellen auf der ganzen Erde gegründet werden. Nur für den Fall, dass die Master aufmerksam würden auf die Aktivitäten, müsse das Hauptquartier aufgeteilt werden in viele kleinere, unabhängige Basen. Der Rat müsse sich aufteilen, die Mitglieder von Ort zu Ort reisen. Es sollen Kolonien von Freien gegründet werden in der Nähe der drei Feindesstädte. Darüberhinaus würde eine streng geheime Basis gegründet, in der man experimentiere und an Werkzeugen arbeite, mit denen der Feind zerstört werden könne.

Will erhält seine Aufgabe von Julius persönlich. Er soll nach Südosten ziehen, um Rekruten zu gewinnen und Widerstandszellen zu gründen. Er trifft sich mit Henry und Beanpole und erfährt, was deren Aufgaben sind. Henry wird mit Captain Curtis auf der 'Orion' nach Amerika segeln um dort tätig zu werden. Beanpole weiß noch nicht, wohin es geht, wohl aber, was seine Aufgabe sein wird: er soll in der geheimen Basis helfen, Mittel für den Kampf zu entwickeln.

Obgleich Julius ihm versichert, dass er hervorragende Arbeit geleistet habe und nun nur die richtigen Lehren aus allem ziehen müsse, grämt Will sich nach wie vor, dass er die Sache in der Stadt falsch angefasst hat und er Schuld trägt, dass sie Fritz verloren haben. Bevor er aufbricht, kommt Julius noch einmal zu ihm und sagt, er stelle fest, dass Will die Botschaft offenbar nicht verstanden habe. Es sei nicht sinnvoll, sich über vergangene Fehler zu grämen, vielmehr müsse man eine Lehre daraus ziehen um es beim nächsten Mal besser zu machen. Will sei aber wohl noch nicht soweit, sich keine Vorwürfe mehr zu machen und statt dessen nach vorn zu blicken. Deshalb soll er noch eine Weile bleiben und vorläufig seine Aufgabe nicht antreten. Wills Einwände lässt er nicht gelten.

Will sieht nun all die anderen ausziehen und ist etwas verbittert. Er weiß, er muss etwas ändern an seiner Einstellung, aber es gelingt ihm nicht. Doch dann kommt Julius wieder zu ihm und schlägt ihm vor, sich mit einem anderen gemeinsam auf den Weg zu machen, das sei ohnehin sicherer. Will sieht es zunächst nicht ein, aber Julius lässt ihm keine Wahl, wenn er nicht zurückbleiben wolle. Schließlich willigt Will ein.

Nun stellt Julius ihm auch seinen Begleiter vor. Will wagt es kaum, seinen Augen zu trauen: vor ihm steht Fritz.

Er hoffe, sagt Julius, dass Will und sein Gefährte gut miteinander auskommen würden. Als er Will dann fragt, wie er darüber denke stellt jener fest, dass er dastand und grinste wie ein Schwachsinniger.

Später erfährt er von Fritz, wie es ihm doch noch gelungen war, aus der Stadt zu fliehen. Nachdem er genau überlegt hatte, wie er sich verhalten sollte, und lange genug abwartete, konnte auch er auf dem bekannten Weg entkommen. Unter größten Schwierigkeiten erreichte er schließlich das Hauptquartier.