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Will und Beanpole ziehen mit Ali Pashas Zirkus Richtung Süden. Pasha hat vor, die Jugendlichen nach der Vorstellung in Genf an die Tripods zu übergeben, damit sie gecappt und den Black Guards zum Dienst überstellt werden. Will allerdings gefällt das gar nicht, zumal ein Dutzend Ungecappter den Freien gute Dienste im Kampf gegen die Master leisten könnte. Also beschließt er, ihnen reinen Wein einzuschenken und sie zur Flucht zu bewegen.
Will und Beanpole sind mit Ali Pashas Zirkus auf dem Weg nach Genf. Pasha und seine Frau sind etwas verwundert, dass die Jungs sich noch nicht abgesetzt haben, was ja kein Problem darstellen würde. Seine Frau glaubt nicht an den Schatz, aber es bleibe ja, wenn sie nicht beides haben könnten, immer noch die Belohnung. Pascha hätte gerne eine Erklärung für die Cap, die die Jungs verloren haben.
Unterdessen unterhalten sich Beanpole und Will jeweils mit einem der jugendlichen Artisten, die natürlich wissen wollen, warum sie auch nach dem Abzug der GuardsGuards bei der Truppe bleiben. Zunächst liefern beide recht allgemeine Erklärungen wie: der Zirkus zöge in eine Gegend, in die sie auch wollten, oder: sie fänden die Gesellschaft der Leute nett.
Dann aber erlebt Will wieder, wie Pascha die Leute schikaniert. Er geht dazwischen und bietet Pasha die Stirn, aus dem Hintergrund von den Artisten bewundert für seine Courage. Doch Will hat auch einen Vorschlag, wie es anders zu machen wäre. Da es in diesem Fall um einen noch relativ ungeübten Messerwerfer geht und ein Mädchen, das angstvoll als Objekt, um dass er die Messer herumdrapieren muss, vor der Zielscheibe steht, bietet Will Pascha folgende Lösung an: Der junge Mann solle eine Reihe von Übungen machen, bei denen das Objekt nur durch Kreideumrisse dargestellt ist. Wenn er das 100 mal geschaft habe, werde Will sich vor die Scheibe stellen.
Pasha lacht lauthals über den Vorschlag, Beanpole schüttelt im Hintergrund resignierend den Kopf über Wills Temperament, das mal wieder mit ihm durchgegangen ist. Die Jugendlichen aber umringen Will begeistert.
Beanpole fragt Will, ob er den Verstand verloren habe, so sein Leben zu riskieren - besonders nach allem, was er schon durchgemacht habe, um das Ziel zu erreichen. Doch Will lässt sich nicht ermahnen, er ist überzeugt, das Richtige zu tun.
So geht das Zirkusleben weiter. Am Abend sitzen die Jungs wieder über der Landkarte. Will stellt fest, dass es von Genf aus etwa drei Tagesmärsche seien bis zum White Mountain. Wann sie gehen sollten, fragt er Beanpole, vor oder nach der Vorstellung. Nachher, erwidert Beanpole. In der Dunkelheit sei es einfacher, zu entwischen. Er wolle ja nur erleben, wie er zerschreddert würde, witzelt Will. Was mit den anderen sei, möchte Will jetzt wissen. Es sei zu riskant, sie alle mitzunehmen, findet Beanpole. Doch er solle überlegen, erinnert Will, es sei ein Dutzend ungecappter Kids.
Der junge Messerwerfer verkündet begeistert, er habe die 100 Durchgänge geschafft. Dann hoffe er, konstatiert Pascha, dass Will auch den Mut besitze, sich in der Vorstellung zur Verfügung zu stellen. Das hoffe er auch, pariert Will. Pascha legt nun gönnerhaft die Arme um Wills und Beanpoles Schulter und verkündet, sie würden jetzt ein Glas Wein trinken, sie hätten etwas zu besprechen.
Die jungen Artisten sind wieder einmal irritiert, sowohl von Pascha als auch von Will und Beanpole. Ein junge Mann stellt fest, dass es irgendein Geheimnis gäbe, und er scheint ein wenig eifersüchtig, weil sich das Mädchen mit Will angefreundet hat. Sie erzählt ihm nun, was sie von Will erfahren hat, dass sie Jungs in den Bergen zu einer Gruppe ungecappter Menschen wollten, um sich den Tripods zu entziehen.
Beanpole zeigt Pasha und seiner Frau auf einer Karte den Standort der Ruine mit den Figuren. Pasha stößt mit ihnen auf eine reiche, lohnende Zukunft an. Dann hört man den Ruf eines Tripods und Will springt auf. Pasha aber hält ihn zurück. Sie sollten nicht versuchen zu entkommen, sonst würde er den Guards das da zeigen - er hält die falsche Cap hoch. Ein vorgetäuschtes Capping würde sicherlich eine harte Strafe nach sich ziehen.
Der Tripod hat sich inzwischen über dem Zirkuszelt plaziert. Will ist klar, was das für die jungen Menschen bedeutet. Doch nun beginnt erstmal die Vorstellung. In deren Verlauf erfahren Will und Beanpole, dass so viele Guards anwesend seien, weil sie die jungen Artisten, die morgen gecappt würden, in ihre Dienste nähmen.
Unterdessen geht die Vorstellung weiter. Will und Beanpole ziehen sich im Wohnwagen für die nächste Nummer um. Beanpole wirft Will vor, dass es leichtsinnig sei, den Jugendlichen von ihrem Vorhaben zu erzählen. Je mehr Leute es wüssten um so gefährlicher sei es für sie. Bevor Will es rechtfertigen kann, werden sie aufgefordert, sich zu beeilen.
Nun ist die Messerwerfer-Nummer dran. Und sie gelingt, auch wenn sie Will offensichtlich einige Nerven kostet, vorzüglich. Eine lustige Abschluss-Nummer hinterlässt ein vor Begeisterung tobendes Publikum. Nun sei es soweit, verkündet Pasha den beiden Jungs in seinem Wohnwagen, die Figur hochhaltend, sich um das nächste zu kümmern.
Später treffen sich die jungen Menschen, die das Mädchen für Will zusammengerufen hat, im Zelt, während Beanpole draußen Wache hält. Will erklärt ihnen nun, was sie am kommenden Tag erwartet. Und selbst wenn sie es soweit in Ordnung fänden, gecappt zu werden und zu dienen, wäre das nicht von langer Dauer. Jetzt offenbart er ihnen, was er über die Invasion der Master erfahren hat. So sollten sie, verkündet er den jungen Leuten, bevor sie gecappt würden mit ihnen zu den Freien kommen und helfen etwas dagegen zu unternehmen.
So geschieht es auch. Der Trupp junger Menschen schleicht sich leise aus dem Zirkusareal. Sie gehen zügig durch einen Wald, doch als sie ihn verlassen wollen sehen sie eine Reihe von Tripods davor aufgebaut. Will und Beanpole kommandieren die Leute in eine andere Richtung, weiter durch den Wald, in dem jetzt die ersten Einschüsse der Tripods niedergehen und die Bäume in Brand setzen. Die Gruppe rennt um ihr Leben in dem Versuch, dem Inferno zu entkommen, das die Monster verursachen.
Am Morgen laufen Will und Beanpole in den Bergen. Sie ziehen die Landkarte zu Rate um zu bestimmen, wo sie sich jetzt befinden. Sie stellen erfreut fest, dass sie nur noch wenige Minuten von ihrem Ziel entfernt sind. Dann sollten sie ihnen die guten Neuigkeiten überbringen, beschließt Beanpole.
Zwischen den Stämmen hoher Nadelbäume lagert die Gruppe der Jugendlichen. Will und Beanpole fordern die hungrigen und erschöpften Leute auf, sich noch einen Moment zu gedulden. Sie seien fast am Ziel, Will und Beanpole wollten nur vorausgehen, um die Freien erst zu informieren.
Doch als sie über die Bergkuppe kommen, die den Blick in das Tal freigibt, in dem sich der Eingang zum Tunnel befindet, mögen sie ihren Augen nicht trauen. Von den Gebäuden, die dem Tunnel vorgelagert sind ziehen Rauchschwaden auf, alles wurde vernichtet. Will und Beanpole können es nicht fassen. Auch zwei der Jugendlichen, die ihnen nachgegangen sind, sind sprachlos vor Entsetzen. Er könne es nicht nicht glauben, gesteht Will unter Tränen. Sollte denn alles umsonst gewesen sein?
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G. + N. von Delft
Kein weiteres Buchkapitel.
Fazit:
Sicherlich konnte in der (vorherigen) Episode der dramatische Weg durch den Wasserkanal nicht gezeigt werden, der die Spannung des letzten Kapitels des zweiten Buches ausmacht. Anders ist auch die Sache mit Beanpole, dessen Anwesenheit Will im Buchkapitel nicht bekannt war, während es in der Verfilmung ja geplant war, dass er bliebe und nicht allein zu den Bergen zurückkehre.
Der eigentliche Weg zurück bleibt im Buch offen, in der Episode wird noch eine Gruppe von Menschen hinzugefügt um erneut Spannung und Action zu erzeugen. Das eigentliche Ende - sprich das erreichen der Berge - wird in einer zusätzlichen Episode geschildert. Im Roman erfährt man erst in der Rückschau im dritten Buche, wie die Ankunft am White Mountain vonstatten ging.
In der Verfilmung macht allerdings Wills und Beanpoles Verzweiflung durchaus Sinn, bringt sie doch einen gelungenen Cliffhanger hervor, der allerdings nach Lage der Dinge eine ziemliche Gemeinheit darstellt, weil er niemals aufgelöst wurde. |