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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 2x01 Vorbereitung für die Höllenfahrt
:: 2x02 Den Rhein abwärts mit Volldampf
:: 2x03 Zwei reizende Helferinnen
:: 2x04 Der Eintrittspreis für die goldene Stadt
:: 2x05 Sklaven und Meister
:: 2x06 Das Geheimnis der Margerite
:: 2x07 Ein heimlicher Verbündeter
:: 2x08 Eine Begegnung der dritten Art
:: 2x09 Eine Krise spitzt sich zu
:: 2x10 Alarm in der goldenen Stadt
:: 2x11 Schutz hinter Clownsmasken
:: 2x12 Die letzte Etappe


Die Tripods Episodenguide


2x10 "Alarm in der goldenen Stadt"

[Buchkapitel "Under the Golden Wall"]


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Regie:
Bob Blagden
Drehbuch:
Christopher Penfold

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
Robin Hayter (Fritz Eger)

 Kurzinhalt
Will teilt Fritz mit, dass West 468 tot ist. Am liebsten möchte er sofort versuchen, aus der Stadt zu verschwinden. Doch Fritz bleibt besonnen und überzeugt Will, dass sie zunächst einige Vorkehrungen treffen müssen. Während die Black Guards in der ganzen Stadt fieberhaft nach Will, dem Sklaven, der den Cognost vertrieben hat, suchen, präparieren die Jungs den Raum von West 468. Außerdem sorgen sie dafür, dass Wills Verschwinden kein Misstrauen erregen wird.


 Inhalt
Will schleicht fassungslos um seinen Master herum, er nimmt einen Stab und piekst ihn damit, doch West 468 gibt kein Lebenszeichen von sich. Will verlässt schließlich den Raum und geht in sein Quartier. Dort gerät er wieder mit Boll aneinander, der West 468 die Aufzeichnungen gegeben hat.

Unterdessen berichtet ein Black GuardBlack Guard dem Sklavenmaster über den Zustand in den Sklavenbereichen. Er wird angewiesen, näheres über den Sklaven herauszufinden, der bei dem Cognost gewesen ist, welcher jetzt die Stadt verlassen hat.

In seinem Quartier betrachtet Fritz die Fluchtpläne von Pierre, als Will bei ihm erscheint. Sie müssten, verkündet er, schnellstens verschwinden. Er arbeite daran, lässt Fritz ihn wissen und zeigt ihm Pierres Pläne. Man suche nach dem Weggang von Coggy nach ihm, erklärt Will. Das mache es natürlich schwieriger, überlegt Fritz. Nun rückt Will auch damit heraus, dass er seinen Master getötet hat, er hätte keine andere Wahl gehabt um nicht enttarnt zu werden.

Bisher wisse es niemand, beantwortet er Fritz' Frage, doch früher oder später würden sie West 468 finden. Sie könnten allerdings vermutlich keine Anzeichen seines gewaltsamen Übergriffs finden. Dann, verkündet Fritz, müssten sie dafür sorgen, dass es nach einem Unfall, oder sogar nach Selbstmord wegen der Angelegenheit mit Coggy, aussehen würde. Will will auf keinen Fall zurück zu West 468, doch Fritz macht ihm nachdrücklich klar, dass sie keine andere Wahl haben. Insbesondere nicht, da Will seine Aufzeichnungen, die Fritz zusammen mit den Plänen von Pierre wasserdicht verstauen möchte, bei West 468 vergessen hat. Also machen sie sich auf den Weg.

Während Will und Fritz die Aufzeichnungen einstecken und überlegen, wie sie die Szenerie präparieren sollen, suchen die Black Guards fieberhaft nach Will, indem sie die Sklaven befragen und Bilder von ihm herumzeigen. Die Jungs zerdrücken unterdessen zahlreiche Gasbubbles und verteilen die Überreste um den Master herum.

Gerade als sie den Raum verlassen haben, erscheinen zwei andere Master. Sie hatten offenbar (in ihrer eigenen Sprache) nach der Beobachtung der Bemühungen der Guards beschlossen, ihrerseits West 468 in der Angelegenheit zu befragen.

Die Master debattiern angesichts des toten West 468 in ihrer eigenen Sprache. Indessen bemerken Fritz und Will noch rechtzeitig, dass die Black Guards in Wills Quartier gerade damit befasst sind, Boll nachdrücklich zu verhören. Sie krempeln Wills Bett um, schauen unter die Matratze, doch da ist natürlich nichts mehr zu finden. Boll wird abgeführt.

Fritz überlegt nun, dass es nicht gut wäre, jetzt die Flucht aus der Stadt anzutreten. Da man nach Will suche, hätten sie keine Chance. Sie müssten zuerst dafür sorgen, dass man nicht mehr nach Will Ausschau halte. Sie müssten plausibel vortäuschen, dass Will den Platz der glücklichen Auflösung aufgesucht hätte, denn das würde ein treuer Sklave tun, wenn sein Master Selbstmord begangen hätte.

In diesem Moment fängt Wills Armband an zu piepen und zu leuchten. Will ist entsetzt, doch Fritz beruhigt ihn, dass sich nicht etwa West 468 erholt habe, sondern die andern Master den Code benutzen würden. Er weist Will, der am liebsten sofort weglaufen möchte, an, als treuer Sklave zuerst "seine Pflicht" zu tun, das sei die einzige Möglichkeit.

Unterdessen wird in der ganzen Stadt verstärkt weitergesucht, auch der Energieelite-Chef wird angewiesen, Fritz nach Will zu fragen. Die beiden haben es inzwischen geschafft, ungesehen zum Platz der Auflösung zu gelangen, wo sich gerade ein älterer Sklave auf den Punkt in der Mitte stellt. Als er aufgelöst ist, legt Will sein Armband an den Rand der Stätte und die beiden verschwinden blitzschnell wieder, knapp bevor ein Trupp Black Gards den Raum betritt. Das Armband, das die Gravur West 468 enthält, wird begutachtet. Einer der Guards prüft schnuppernd den Geruch über dem Platz und nickt bestätigend.

Die Jungs sind zurück in Wills Quartier, wo Fritz Will den Plan mit dem Fluchtweg zeigt, den er sich merken solle. Fritz wird jetzt zu seiner Dienstschicht gehen und wenn er nach einer bestimmten Zeit nicht zurück sei, müsse Will es allein versuchen.

Von seinem Chef erfährt Fritz die "Neuigkeiten". Einer der Master habe sich getötet, das stünde offenbar im Zusammenhang mit dem verschwundenen Cognost. Und der Sklave dieses Masters, den man gesucht hätte, sei zum Platz der glücklichen Auflösung gegangen. Fritz lächelt zufrieden, als der Chef sich wieder seinem Arbeitsplatz zuwendet.

Fritz rennt zurück zum Quartier. Die Black Guards sind nun offenbar auch auf der Suche nach ihm. Will und er beschließen, keinen Augenblick länger zu warten. Als sie durch die Versorgungshallen rennen, werden sie von einem Mitglied der Energieelite, der gerade einem Guard darüber Auskunft gibt, dass Fritz keine besonderen Qualifikationen für den Job gehabt hätte, gesehen. Sie verschwinden schnell hinter einer Tür und rennen zahlreiche Treppen hinunter, drei Guards sind ihnen eng auf den Fersen.

Auf einem weiteren Emporengang in den unterirdischen Hallen weist Fritz Will an, sich zu verstecken und zurückzubleiben. Fritz selber läuft weiter und lockt die Guards hinter sich her, Will soll dann hinter ihnen nachfolgen. So geht eine wilde Jagd über Gänge und Leitern bis zu der Halle, in der sich das Brauchwasser der Stadt in einem großen Bassin sammelt.

Einer der Guards bleibt am Eingang zurück, während zwei Fritz weiter folgen. Als sie ihn festnehmen wollen, kommt es zu einem Gerangel. Will, der nun von hinten auf den wartenden Guard zukommt, kann ihn hinterrücks niederschlagen. Er läuft zu den anderen und die beiden Jungs schaffen es infolge des Überraschungseffekts, die beiden Guards in das tosende Wasser zu werfen.

Nun reicht Fritz Will die wasserdicht verpackten Papiere und eine Patrone für den Schutzhelm, mit dessen Hilfe er mehrere Minuten unter Wasser atmen kann. Fritz selber will trotz der gefährlichen Situation in der Stadt bleiben. Es sei von Vorteil, erklärt er, wenn Will mit den anderen zurückkäme, jemanden innerhalb der Stadt zu haben. Er wünscht Will viel Glück auf dem Weg zu Julius. Will dankt ihm, die beiden umarmen sich freundschaftlich und Will springt, nachdem er sich den Helm aufgesetzt hat, in das tosende Wasser, das den einzigen Weg in die Freiheit verspricht.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G. + N. von Delft

10. Kapitel: "Under the Golden Wall"

Einen Moment lang steht Will am Pool und versucht, zu überlegen was zu tun sei. Er ist verwirrt. Er hatte den Master auf die gleiche Weise niedergestreckt, wie er seinen Kontrahenten in den Spielen besiegte. Er ist erstaunt, stolz, aber auch von Angst erfüllt. Wie lange würde es dauern, bis der Master wieder zu sich käme - und was dann?

Am liebsten würde er so schnell wie möglich verschwinden, doch er könnte nicht lange überleben ohne Gemeinschaftsstätten aufzusuchen. Dort würden die getreuen Sklaven, sobald sie alarmiert wären, Ausschau halten nach einem Gefährten, der seine Hand gegen die Halbgötter erhoben hatte.

Will schaut auf den Master. Alles ist still, er hatte sich nicht bewegt. Will erinnert sich: ein Master könnte fürchterlich verletzt werden, ja sogar sterben wenn er an dieser Stelle getroffen würde. War das wirklich möglich? Sicher nicht - doch er hatte sich nicht bewegt. Er musste die Wahrheit finden, was hieß, er musste ihn untersuchen. Es gab Stellen, wo wie bei Menschen, die Venen an der Oberfläche verliefen. Er musste das prüfen. Seine Beine zittern, als er auf den Master zugeht, zunächst einen Tentakel anhebt, der schlaff wieder herunterfällt. Dann ist er an einer Stelle, wo er den Puls fühlen kann - und er fühlt nichts. Er versucht es wieder und wieder, kein einziges Pochen. Das Unglaubliche war geschehen: er hatte einen Master getötet.

Will schafft es, Fritz außerhalb der vereinbarten Zeit zu erwischen, um ihn in Kenntnis zu setzen. Nun eilt die Zeit natürlich extrem. Sie haben nur noch wenige Stunden, bis am nächsten Tag der Master bei der Arbeit vermisst würde. So verabreden sie, sich in der Nacht auf die Suche nach dem Fluss zu machen, in dieser Zeit ist es auch am ungefährlichsten. Zunächst aber drängt Fritz darauf, zu versuchen, das Ganze nach einem Unfall aussehen zu lassen. Er werde später zu Will kommen um ihm behilflich zu sein.

Als Fritz sich die Situation ansieht erklärt er Will, sein Master sei einmal, als er von diesen Gasbubbles benebelt war, ausgerutscht und in den Pool gefallen. Sie müssten den Master in den Pool schaffen. Es ist eine unglaublich anstrengende Aktion, doch schließlich treibt der Körper auf dem Wasser. Sie pressen einige Bubbles aus und verteilen die Hüllen auf dem Boden. Dann gehen sie in Wills Raum, um sich abzutrockenen und die Sachen zu wechseln. Fritz muss zurück und sie verabreden für den Abend einen Treffpunkt, um von dort aus nach dem Fluss zu suchen.

Will trifft noch einige Vorbereitungen. Er reißt die Seiten mit den Notizen aus dem Buch, stopft sie in einen Behälter, den er in seiner Atemhaube befestigt. Dann nimmt er zwei weitere Behälter, den einen füllt er mit Wasser, den anderen mit der grünlichen Luft. Die Container drücken zwar unangenehm auf seine Schlüsselbeine, doch sie könnten wertvolle Erkenntnisse liefern, vorausgesetzt, sie schaffen es tatsächlich, die Stadt zu verlassen.

Als Fritz endlich am Treffpunkt erscheint sieht Will sofort, dass er wieder geschlagen wurde. Er sieht müde und krank aus. Doch er lehnt es ab, zurückzubleiben und Will alleine suchen zu lassen. Und sein Argument ist nicht von der Hand zu weisen: Will würde sich - besonders in einem unbekannten Areal - nicht zurechtfinden. Außerdem denkt Fritz, im Gegensatz zu Will, daran, dass Will unbedingt etwas essen, sich mit Salz versorgen und viel trinken muss. Denn sie wissen nicht, wann sie wieder dazu kommen werden.

Es ist ein langer Weg durch die dunkle Stadt, die nur hier und da von funzeligen Lampen beleuchtet wird. Sie konnten natürlich keinen Wagen nehmen - ohne Begleitung durch einen Master war das undenkbar. Kaum jemand war jetzt noch unterwegs, doch auf Fritz' Überlegung hin trennen sie sich und laufen hintereinander her, so dass Will Fritz gerade noch in Sicht hat, was gar nicht so einfach war. Doch ein einzelner Sklave, der noch unterwegs war, konnte von seinem noch aktiven Master auf eine Besorgung geschickt worden sein, zwei zusammen hätten Aufmerksamkeit erregt.

Irgendwann hört Will hinter sich Geräusche - unverkennbar ein sich nähernder Master, sie waren erheblich schneller als die Sklaven. Will überlegt, den Weg zu verlassen, doch das hätte vielleicht merkwürdig ausgesehen und außerdem hätte er Fritz aus den Augen verloren. Er fragt sich, was er sagen könne, falls er angesprochen würde, doch sein Gehirn schien wie leergefegt.

Nun ist der Master direkt hinter ihm. Will zwingt sich, ruhig weiterzugehen, und im nächsten Moment ist er an ihm vorbei. Will ist so erleichtert, dass er denkt, er würde gleich zusammenbrechen. Doch die Gefahr ist nicht vorbei, denn jetzt bewegt der Master sich zwischen Will und Fritz und dann sieht Will, dass der Master mit Fritz zusammensteht und mit ihm redet. Er denkt daran umzukehren, doch das wäre auffällig gewesen. Was immer da passierte, er musste auf seinem Weg bleiben. Wenn Fritz in Schwierigkeiten wäre - Will denkt nicht weiter, er kann kaum hoffen, nochmal solch einen Hieb zu landen, wie bei seinem Master.

Doch dann geht der Master weiter und Fritz folgt langsam nach. Im nächsten Schatten wartet er auf Will. Der Master, informiert Fritz, habe ihn verwechselt mit dem Sklaven eines ihm bekannten Masters. Als er das gewahr wurde, sei er einfach weiter gegangen. Will sieht, dass Fritz sehr erschöpft ist, doch er will nicht ausruhen.

Das tun sie erst eine Stunde später an einem Platz, wo trauerweidenartige Bäume an einem Pool standen, unter deren überhängenden Ästen sie Schutz finden. In diesem Bereich der Stadt, wo die Zone beginnt, in der die Master ohne Sklaven leben, ist auch Fritz erst einmal gewesen. Doch er ist sicher, dass sie auf dem richtigen Weg sind, irgendwo dort musste der Fluss die Stadt verlassen. Obgleich Fritz zugibt, sehr durstig zu sein, und in der sklavenfreien Zone gibt es keine Gemeinschaftsplätze, drängt er schließlich, weiterzugehen.

Endlich erreichen sie die goldene Wand. Sie ist völlig glatt und nahtlos, ein entmutigender Anblick. Fritz ist nach wie vor sicher, das irgendwo hier der Flussausgang sein müsse. Er entscheidet, nach links zu gehen und fordert Will auf, nach dem Geräusch von Wasser zu horchen. Allein der Gedanke lässt Will seinen großen Durst intensiv spüren.

Sie gehen vorsichtig zahlreiche Rampen hinunter und entdecken dort unten Fabriken, in denen Nahrung oder Gas-Bubbles hergestellt werden. Schließlich stellt Fritz fest, dass sie wohl in die falsche Richtung gelaufen sind und nach einer kurzen Pause, die Zeit drängt immer mehr, gehen sie zurück und in die andere Richtung. Mittlerweile beginnt es zu dämmern und die ersten Master sind schon unterwegs. Bald werden sie Wills Master vermissen, doch Fritz ist so erschöpft, dass er eine Rast einlegen muss. Auch Will legt sich auf den Boden. Dann aber drängt er, weiterzugehen, doch Fritz reagiert nicht. Will fasst seinen Arm, doch Fritz ermahnt ihn, zu horchen. Will hört nichts. Fritz sagt, er solle sein Ohr auf den Boden legen, so würde der Schall besser geleitet. Und tatsächlich hört Will ein Geräusch, ein entferntes Säuseln wie von fließendem Wasser. Nun wussten sie zumindest, dass der Fluss in der Nähe sein musste.

Systematisch gehen die beiden sämtliche Rampen hinunter, sie müssen inzwischen sehr aufpassen, nicht gesehen zu werden, denn der Arbeitstag beginnt. Sie kommen auch in eine große Halle, doch hier arbeiten viele Master, sodass sie dort nicht weitersuchen können. Doch dann, unvermittelt, haben sie Glück.

Die Rampe, die sie probieren, geht steil hinunter, dann waagerecht, dann wieder sich windend hinunter. Fritz fasst Wills Arm und weist in eine Höhle mit gewölbter Decke in der sich zahlreiche Verschläge befinden. An der entgegengesetzten Seite, in dem dämmrigen Licht gerade zu erkennen, fließt Wasser aus einem großen Loch und sammelt sich in ein gewaltiges Bassin. Und am Ende der Höhle, hinter dem Bassin, sieht man matt glänzendes Gold, zweifellos die Außenmmauer der Stadt. Hier läuft offenbar das verlorengehende und überfließende Wasser der Gartenpools zusammen. Und aus diesem Bassin musste es unter der Mauer hindurch fließen.

Will und Fritz gehen bis an das Ende des Bassins, das mit senkrechten Netzen versehen ist, die offenbar die Wärme aus dem Wasser zurückgewinnen für die Stadt, denn direkt vor der Mauer ist das Wasser kühl. Sie schauen hinunter in die Tiefe und Fritz rät Will, sich von Strom mitnehmen zu lassen. Zuvor wird er aber die Austausch-Öffnungen der Atemmaske versiegeln. Dafür hat Fritz eine Substanz mitgebracht, die die Master zum verschließen von Behältern benutzen. Die Luft in der Maske, auch das hat Fritz ausprobiert, würde für etwa fünf Minuten reichen.

Darüber hinaus hat Fritz noch weiter gedacht. Er wird nicht mitgehen, beider Verschwinden würde eher Aufsehen erregen. Er könne aber etwas nachhelfen, andere zu überzeugen, dass Will nach dem Unfalltod seines Masters den Platz der Auflösung aufgesuche habe. Zwei, drei Tage später könne er vermitteln, dass er sich so krank fühle, dass er für seinen Master nicht mehr brauchbar sei und ebenfalls die Auflösung wähle. Dann werde er, da er ja jetzt wisse, wohin er muss, nachts hierherkommen und Will folgen. Als Will sagt, dann werde er draußen warten, ermahnt ihn Fritz, dass nicht länger als drei Tage zu tun, denn er müsse vor Wintereinbruch in den Mountains sein.

So verabschieden sie sich, Fritz versiegelt die Maske und Will steigt in das wirbelnde Wasser und taucht tief, tief hinab.

Fazit:
Auf völlig unterschiedliche Weise kommt man schließlich zum gleichen Ergebnis: Will versucht, durch den Wasserkanal aus der Stadt herauszukommen, während Fritz - allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen - zurückbleibt.

Die Abweichungen vom Roman sind nun genug durchgekaut, die in der Tat ganz spannende Verfolgungsjagd führt die Serienversion sinnvoll weiter. Völlig absurd aber ist es, dass Fritz noch irgendeine Chance haben sollte, innerhalb der City hilfreich für den Widerstand zu sein, nachdem die Jungs sich ja nicht durch geschicktes Ausweichen von den Guards befreit haben, sondern sich auf einen Kampf einließen.

Und wiedermal ist die Logik der Action zum Opfer gefallen.

 Zitate
  • Will untersucht seinen Master: The tip of one of the tentacles lay nearest to me. I reached down, fearfully, touched it with a shudder, drew back, and then, making a great effort, lifted it. It was slack and fell limply when I dropped it again. I went closer, knelt by the body, and felt for the vein which ran to the base of the tentacle, between it and the central eye. There was nothing, I pressed again and again, overcomming my repulsion. No throb at all.
    I stood up and away from him. The incredible was more incredible still. I had killed one of the Masters.