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Fritz kann knapp verhindern, dass er mit seiner falschen Cap an einen Computer gekoppelt wird, der Wissen vermitteln kann. Später berichtet Will ihm von seiner unglaublichen Begegnung mit Coggy.
Während Will einer Gruppe von Mastern Rede und Antwort stehen muss über sein Treffen mit Coggy, gibt es im Energiesystem der City enorme Probleme, da eine große Energiemenge von dem Cognost in den Pool of Fire geleitet wird. Dafür muss die Energie für die Versorgung der Stadt heruntergefahren werden.
Der Chef der Energieelite hat vor, Fritz an einen Lerncomputer anzuschließen, der ihm über die Cap das gesamte Wissen der Vorfahren vermitteln kann. Fritz versucht, das Unheil abzuwenden indem er vorgibt, er würde lieber selber die Dinge lernen wollen. Nach kurzer Debatte geht er schließlich an das Fenster, vor dem der Power-Master steht und bittet ihn um eine Entscheidung. Der Master befindet, Fritz solle es versuchen und wenn er keine schnellen Fortschritte mache, könne der Computer eingesetzt werden.
Als es an seiner Tür klopft, lässt Will den Zettel, auf dem er gerade Aufzeichnungen macht, schnell unter der Matratze verschwinden. Fritz steht draußen um ihn zu fragen, wo er am vorherigen Tag gewesen ist. Will berichtet nun von seiner unglaublichen Begegnung mit Coggy, der genauestens über alles Bescheid wisse. Fritz ist wild entschlossen, nun nicht mehr zu zögern, den Versuch anzugehen, aus der Stadt herauszukommen. Doch Will kann ihn beruhigen. Sie müssten nichts überstürzen, ganz offensichtlich habe Coggy keine große Sympathie für die Master. So sei nicht damit zu rechnen, dass er die Informationen an das gesamte Kommunikationssystem weitergäbe.
Bevor Fritz genauer erzählen kann, dass er nur knapp einer Geistesprüfung entkommen konnte, wird Will von seinem Master gerufen. So verabreden sie sich für abends im "Pink Parrot".
In der Energiezentrale erfährt Fritz vom sehr beschäftigt und aufgeregt erscheinenden Chef, dass es Unregelmäßigkeiten in der Energieversorgung gäbe, für die einer der Cognosts verantwortlich sei.
Unterdessen möchte West 468 von Will etwas über seine gestrige Begegnung erfahren, insbesondere, ob der Cognost etwas über ihn gesagt habe. Will versichert seinem Master, dass Coggy sehr von ihm angetan sei, vor allem, weil er sich auf die Kommunikation mit seinem ungewöhnlichen Sklaven konzentriere. West 468 fühlt sich geschmeichelt. Er habe doch gesagt, stellt er befriedigt fest, zusammen könnten sie viel erreichen.
Er begibt sich nun mit Will zu einem Treffen mehrerer Master, um ihnen den Sklaven vorzustellen, der das Interesse des Cognost genießt. Was dem Cognost denn an ihm gefallen habe, möchte man von Will wissen. Es sei seine, anders als bei anderen Gecappten, nicht abhanden gekommene Fantasie und Kreativität, berichtet Will. Einer der Master gibt zu bedenken, ob man diesem Sklaven trauen könne, denn Fantasie und Kreativität könnten auch dazu führen, dass er lügen würde. Ob das heißen soll, bemerkt ein anderer, dass er den Cognost habe betrügen können. Das nicht, reagiert der erste, er könne aber sehr wohl die Master betrügen.
Der Energiestrom zum Pool of Fire nimmt indessen zu und die Energieelite ist in ratloser Hektik. Die Versorgung aller Bereiche kann so nicht aufrecht erhalten werden. Als sich der Chef der Elite an den Powermaster wendet, befiehlt dieser, die Versorgung der Sklaveneinrichtungen herunterzufahren, denn die Cognosts kämen zuerst. Im "Pink Parrot" wird es denn auch gleich ziemlich ungemütlich. Das Licht geht aus und es herrscht ein ziemliches Durcheinander. Der Chef der Elite befiehlt einem Mitarbeiter, die Befehle des Powermasters auszuführen, auch in Bezug auf die Klimatisierung ect.. Der Powermaster mischt sich in deren Debatte ein und stellt fest, die Cognosts würden ihnen schon mitteilen, was das Richtige zu tun sei.
In der ganzen City gehen nun die Lichter aus, die Lifte bewegen sich nicht mehr, nur der Pool of Fire strahlt vor Energie. Die Atemluft für die Sklaven wird dünner. In der düsteren Energiezentrale ist ein permanenter Alarmton zu vernehmen. Fritz wird mit irgendeinem Auftrag losgeschickt und stößt in den Gängen des Versorgungsbereichs auf Will, der ihn, den Schutzhelm in der Hand, fragt, was geschehen sei. Nur in der Versorgungseinheit gäbe es noch normale Atemluft. Fritz erklärt, er wissen nicht, was vorginge, es sei Wills Cognost, der das verursache.
Will versteht nicht, was das soll. Fritz äußert die Vermutung, dass er ihnen vielleicht helfen wolle. Indem er sie alle leiden ließe, fragt Will ironisch. Er habe ihnen gewissermaßen einen Hinweis gegeben. Es fließe ungewöhnlich viel Wasser in den Kanal, der aus der Stadt herausführe. Dadurch entstünde eine starke Strömung, die sie möglicherweise durch den langen Tunnel bringen könne. Fritz findet, sie sollten die Gelegenheit nutzen. Will ist einverstanden. Bevor sie sich wieder trennen, bittet Fritz Will, herauszufinden, was Coggy im Sinn hat.
Unterdessen erscheint Boll bei West 468, der mehrmals nach seinem Sklaven gerufen hatte. Er erklärt dem Master, dass Will nirgendwo zu finden sei - denn der lässt sich gerade wieder zu Coggy hochbeamen. Tatsächlich stellt Will, in seiner aufsässigen Art, Coggy zur Rede und fragt, ob er sie alle umbringen wolle. Coggy erklärt ihm, er habe nach der gestrigen Unterredung nachgedacht - worauf Will einwirft, was sonst Gehirne wohl tun könnten - und ihm gefalle die an sich aussichtslose Idee, gegen die Master zu kämpfen.
Doch er habe schlechte Neuigkeiten für Will: In diesem Moment befände sich ein riesiges Raumschiff der Master im Anflug auf die Erde, um Lebensbedingungen für eine Kolonisation zu schaffen. Das bedeute, dass alles, was jetzt existiere, dann nur noch in Glashäusern erhalten werden könne - wie in einem gigantischen Zoo. Ihm gefalle diese Idee nicht, doch die andern Cognosts seien damit einverstanden. Will ist sehr aufgebracht darüber, dass die Master sich anmaßen, seine Welt komplett zu zerstören, nachdem sie bereits ihre gesamte Technologie vernichtet hätten und sie sich nicht wehren könnten.
Coggy erklärt, so aussichtslos sei die Lage womöglich gar nicht. Will solle sich gut ansehen, wie hilflos die Master allein durch die Dunkelheit seien, die er verursacht habe. Sie würden das nicht kennen, da sie von einem Planeten mit drei Sonnen kämen. Er selber werde die Erde verlassen und sich anderswo im Universum einen neuen Platz suchen, ergänzt er. Will fragt, warum er sie denn nicht in ihrem Kampf unterstütze. Jede Spezies müsse selber für ihr Überleben sorgen, ist die schlichte Antwort. Er solle sich und seine Leute nicht unterschätzen, rät er Will, sie hätten durchaus eine Chance und er wünsche ihm Glück. Damit löst sich eine Energiekugel von der Spitze des Pools of Fire und steigt durch die Kuppel der Stadt in den Nachthimmel.
Als Will geht, nimmt die Energieversorgung der City wieder ihre normale Leistung auf. Will beeilt sich, zu seinem Quartier zu kommen, wo er von Boll abgefangen wird. Sein Master sei schon ärgerlich, berichtet er, weil Will seinem Ruf nicht gefolgt sei.
Will entschuldigt sich bei West 468, der Cognost habe noch einmal nach ihm verlangt. Und jetzt habe er ihn verjagt, stellt der Master erbost fest. Will lässt ihn wissen, was der Cognost ihm mitgeteilt hat und dass er sich wundere, dass West 468 es ihm nicht erzählt hätte. Er könne sich nicht vorstellen, dass er mit diesem Plan einverstanden sei. Der Cognost wolle jetzt Rat holen im Universum. Dann habe er Will, stellt West 468 fest, ja sehr ins Vertrauen gezogen. Genau wie West 468 es getan hätte, reagiert Will. Und trotzdem habe Will ihn betrogen, stellt der Master wütend fest und hält ihm die Zettel mit Wills geheimen Aufzeichnungen vor.
Will versucht, sich herauszureden, doch der Master hält nun eine Überprüfung der Cap für angemessen. Als er nach Will greift und ihn zu sich heranzieht, boxt Will ihm in seiner Verzweiflung einmal kräftig in den empfindlichen Punkt und West 468 geht unter Wehlauten zu Boden, wo er reglos liegenbleibt.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G. + N. von Delft
9. Kapitel "I Strike a Desperate Blow"
Die Tage und Wochen vergehen, der grüne Dunst und die Gravitation lasten immer mehr auf Will. Es hilft auch nichts, dass sein Master ihm offensichtlich immer mehr zugetan ist. Sein Hätscheln wird zu einem täglichen Ritual und er ewartet im Gegenzug, von Will den Rücken gekratzt zu kriegen. Das ist ziemlich anstrengend, da der Master ein kräftiges Kratzen erwartet. Will findet ein Hilfsmittel, eine Art merkwürdig geformte Bürste, das ihm die Sache erleichtert.
Einer Nachmittags rutscht Will irgendwie aus und das Gerät streicht über den Fleck zwischen Mund und Nase. Der Master stößt ein Heulen aus und Will liegt daraufhin flach auf dem Boden, in einem Reflex weggeschleudert. Doch der Master stellt ihn sofort wieder auf seine Füße und erklärt, dass dieser Punkt bei den Mastern höchst empfindlich sei. Es könnte sie schwer verletzen, ja soger töten, wenn sie dort getroffen würden, Will müsse da sehr vorsichtig sein.
Will setzt natürlich einen höchst betroffenen Gesichtsausdruck auf und dann geht alles wie gewohnt weiter, bis Will sich zurückziehen darf. In seinem Zimmer macht er sich in einem Buch, das er in der Bibliothek, die ihm sein Master zeigte, organisiert hat, ein Notiz. Er benutzt dazu eine improvisierte Schreibfeder, für die er eine der dunklen Flüssigkeiten verwendet, die zur Herstellung des Essens seines Masters dient. Hier sammelt er, auch wenn er keine Ahnung hat, wie er sie oder sich je aus der City herausbekommen soll, alle Informationen, weil er sich nicht allein auf sein Gedächtnis verlassen will. Das kann er problemlos tun, denn sein Master kann ja das Zimmer wegen der Luft nicht betreten.
Natürlich tauscht Will auch weiterhin seine Informationen mit Fritz aus. Doch dann sieht er ihn einige Tage nicht. Schließlich fragt er andere Sklaven aus dem Haus in dem er wohnt und erfährt, dass Fritz ins Sklaven-Hopital gebracht wurde. Er lässt sich auch den Standort geben und da es weiter entfernt ist muss er warten, bis sein Master wieder arbeitet.
Das Hospital ist größer als andere Gemeinschaftsorte, die Will bisher gesehen hat, und sehr spartanisch ausgestattet. Es war eingerichtet worden von einem wohlwollenderen Master um einen Ort zu schaffen, wo Sklaven behandelt werden können, die Zusammengebrochen waren wegen Überarbeitung oder Ähnlichem, aber noch nicht so ausgelaugt, dass sie zum Platz der glücklichen Auflösung gehen müssten. Die Sklaven blieben dort, bis es ihnen besser ging oder sie beschlossen, und das taten sie beizeiten ohne Nachdruck, dass doch die glückliche Auflösung das Richtige sei.
Will besucht Fritz und erfährt, dass er zusammengebrochen war als er, nachdem er geschlagen wurde, ohne sich erfrischen zu können auf einen Botengang geschickt wurde. Jetzt ginge es ihm besser, behauptet Fritz, doch Will findet, er sieht schrecklich aus. Er werde morgen zurückgehen, gibt Fritz bekannt. Sollte sein Master - was denkbar wäre - einen neuen Sklaven genommen haben, werde er zum Auswählplatz gehen. Er glaube jedoch nicht, dass ein anderer Meister ihn wolle. Dann werde er wohl, mutmaßt Will, in den Generellen Sklavenpool eingehen, was ja auch besser sei. Doch Fritz nimmt ihm diese Illusion. Nur die neuen Sklaven, die nicht erwählt würden, kämen dort hin. Er müsse dann wohl oder übel zum Auflösungsplatz, er denke aber, sein Meister werde ihn zumindest für eine Weile behalten.
Nun überlegen sie, dass sie unbedingt einen Weg aus der Stadt finden müssten, besonders auch für einen solchen Fall. Fritz schätzt, das werde nicht einfach sein. Über die Halle der Tripods herauszukommen sei unmöglich, allein schon weil alle zu bedienenden Knöpfe in Masterhöhe angebracht seien, für sie unerreichbar. Dennoch hält auch er die Informationen die sie gesammelt haben für so zahlreich und wichtig, dass die anderen sie auf jeden Fall erhalten müssten.
Auf seinem Weg zurück denkt Will mit Furcht an Fritz' Zustand. Noch vor gar nicht langer Zeit war er ärgerlich gewesen, dass Fritz Henrys Platz eingenommen hatte. Doch jetzt fühlt er sich ihm so nah, als wären sie Brüder. Dieser Ausnahmezustand hatte sie enger zusammengeschweißt als er es je mit Henry oder Beanpole war. In der Nacht findet Will über seine verzweifelten Gedanken kaum Schlaf. Am nächsten Tag sieht er Fritz, sein Master hat ihn zurückgenommen. Die Dringlichkeit, einen Weg zu finden war nun nicht mehr ganz so enorm, dennoch blieb sie erhalten.
Will stellt immer wieder fest, dass sein Master sehr an den Menschen interessiert ist. Er hat viel in den alten Büchern gelesen. Er ist amüsiert, aber auch fasziniert von der Sprachenvielfalt und auch sonst fragt er Will immer wieder über die Menschen aus. Seine Haltung ist ist eigenartig, eine Mischung aus Verachtung und Abscheu, Faszination und Bedauern. Letzteres erlebt Will, als sein Master mal wieder in einer melancholischen Stimmung ist. Er badet im Pool inhaliert Gasbubbles und erzählt Will etwas über den Plan.
Er tätschelt Will und bedauert die Tatsache, dass diese wunderbare Freundschaft nur von so kurzer Dauer sein werde, wegen der Bedingungen, denen sein "Hündchen" ausgesetzt ist. Natürlich kann Will nicht insistieren, dass er außerhalb der City bessere Möglichkeiten habe. Also tut er sein bestes, den Eindruck zu vermitteln, als sei er erstaunt weil absolut glücklich über sein Schicksal hier. Doch der Master fängt an zu spekulieren und zu zweifeln. Er fragt Will erneut nach seinem Leben außerhalb der City und Will berichtet diesesmal über das Weihnachtsfest. Der Master konstatiert, dass all das doch eine große Freude für Will gewesen wäre. Wenn er die Spiele nicht gewonnen hätte, hätte er das noch für viele Jahre genießen können. Natürlich kontert Will sofort, dann hätte er aber nicht seinem Master dienen können. Der Master sinniert wieder, so viele seien es Jahr für Jahr, doch das sei gar nichts gegen das schreckliche Gefühl, das ihn erfülle, wenn er an den Plan denke - und doch müsse es sein.
Dann spricht er über den Plan. Zunächst berschreibt er die Bedingungen auf seinem Heimatplaneten: die höhere Gravitation, die dunstige und sehr feuchte Atmosphäre. Die Master könnten auf der Erde nur innerhalb ihrer Citys, wo sie das nachgeahmt hätten - es gäbe drei davon - leben. Zwar sei es möglich, geringere Schwere in Kauf zu nehmen und es gäbe Regionen, in denen das Klima feucht und warm sei. Was jedoch unmöglich sei ist, dass sie sich ohne Schutzanzüge bewegen könnten. Nicht nur wegen der giftigen Atmosphäre, sie müssten außerdem noch - im Gegensatz zu den Menschen in der City, ihre Körper vor dem hellen Licht schützen. Sie können sich also, besonders in den kühleren Regionen, nur mit Hilfe der Tripods bewegen.
All das könne, und würde, aber geändert werden. Sie hätten ihren Bericht über diese Welt nach Hause gesendet und Proben geschickt. Ihre Wissenschaftler hätten damit gearbeitet und nun sei klar, die Bedingungen können geändert werden, so dass sie Master hier ganz normal würden leben können. Die Kolonisation werde also umfassend durchgeführt. Allerdings nähme es Zeit in Anspruch, bis die großen Maschinen, die geschickt würden, die Atmosphäre in die dicke grüne Luft umgewandelt hätten. Doch unter dieser grünen Schicht werde alles, was jetzt hier gedeihe, aussterben. Etwa zehn Jahre brauche es, bis, wenn die Maschinen aufgestellt seien, die Master kommen könnten. Die Menschen seien bis dahin jedoch längst ausgestorben.
Obgleich Will entsetzt ist über das, was er da hört, versucht er irgendwie in dem Sinne zu reagieren, dass alles, was die Master planten, gut sei. Doch sein Master räumt ein, dass Will nicht zu verstehen schiene. Einige von ihnen seien traurig darüber, dass alles Leben hier aussterben müsse, es sei eine schwere Bürde für sie. Will spitzt die Ohren: sollte es etwa so sein, dass die Master untereinander doch nicht so einig sind wie es immer schien? Das konnten sie womöglich nutzen. Dann aber fährt der Master fort und äußert die Idee, einiges Leben zu erhalten, und zwar unter, den jetzigen Cities entsprechenden, Kuppeln. Dann könnten die Master sie in Schutzanzügen besuchen und sehen - lebendig und nicht wie jetzt in der Pyramide der Schönheit.
Natürlich bestätigt Will die, für ihn absurde, Idee als gute und schließlich muss er die Frage riskieren: "Wann wird der Plan beginnen, Master?" Das Schiff mit den benötigten Dingen, erfährt er, sei unterwegs. In vier Jahren werde es hier sein. Vier kurze Jahre, bevor das Unheil seinen Lauf nähme - und sie waren davon ausgegangen, dass sie alle Zeit hätten um ihren Kampf zu führen. Plötzlich war die Zeit ihr Feind geworden.
Nun war es natürlich um so dringlicher, dass einer von ihnen aus der City heraus kam. Doch Fritz hatte die Halle der Tripods inzwischen ausgeschlossen. Sie durften auf keinen Fall Aufsehen erregen, soviel war klar. Wenn einer wirklich unbemerkt verschwand, konnte er auch zum Platz der Auflösung gegangen sein. Eine Idee, lässt Fritz vernehmen, habe er noch: den Fluss. Er müsse auf der von ihnen weiter entfernten Seite die City verlassen. Das ist die Region, in der die Master leben, die keine Sklaven haben. Diese Tatsache wird das Unterfangen erschweren, aber sie müssen jede Möglichkeit erkunden, darüber sind sie einig und einer von ihnen muss schnellstmöglich diese Stadt verlassen.
Vier Tage später passiert es. Will wird von seinem Master auf eine Besorgung geschickt und es erweist sich als aufwändig, die Sache zu bekommen. Er ist ziemlich lange unterwegs. Als er zurückkommt muss er natürlich als erstes bei seinem Master erscheinen. Jener liegt nicht, wie gewöhnlich, im Pool, sondern sitzt in einer Zimmerecke. Als Will herankommt, hebt er ihn hoch. Doch Will wird nicht getätschelt, sondern der Master sagt, er habe gewusst, Will sei seltsam, aber nicht, wie seltsam.
Will hat keine Ahnung, was er nun wieder meinte, vielleicht war er in einer seiner Stimmungen. Er hätte, berichtet der Master nun, seinem Freund eine Überraschung bereiten wollen, weil er gelesen habe, dass Menschen das tun. So hätte er ihn fortgeschickt, um ohne sein Wissen in seinem Zimmer für etwas mehr Komfort zu sorgen. Er habe die Atemmaske aufgesetzt und sei sehr erstaunt gewesen, was er dort gefunden hätte. Er streckt einen Tentakel, den er hinter dem Rücken hielt, vor und darin hält er das Aufschreibbuch. Die Cap würde absolut verbieten, dass ein Sklave soetwas täte. Er habe ihn ja für seltsam gehalten, aber das könne nur geschehen, wenn etwas mit der Cap nicht stimme. Will weiß nicht, was er tun soll und schon tastet der Master auch nach der Cap. Er stellt fest, dass sie nicht im Fleisch verwachsen ist und konstatiert, dass es untersucht werden müsse.
Will ist verzweifelt. Bei einer Untersuchung würden sie womöglich auch seine Gedanken lesen können. Auf alle Fälle würden sie herausfinden, dass es falsche Caps gab und sicher auch die anderen Sklaven untersuchen und Fritz entlarven. Er musste gegen seinen Master kämpfen, doch das war eigentlich unmöglich. Er hielt ihn in seinem Tentakel und er war ungleich stärker. Doch er schien nach allem Will immer noch nicht für eine Gefahr zu halten und nicht an das zu denken, was er ihm erzählt hatte.
Also sagt Will seinem Master, er könne es ihm zeigen, er solle ihn näher heranhalten. Das tut der Master auch und Will macht eine Bewegung mit dem Kopf, wie um ihm etwas an der Cap zu zeigen. Doch in Wirklichkeit bereitet er damit den nächsten Schritt vor, jetzt, wo er auf kürzeste Entfernung zum Gesicht des Masters ist. Er nimmt alle Kraft zusammen und schlägt einen rechten Haken direkt auf den Punkt zwischen Nase und Mund. Der Master heult auf und schleudert Will von sich, so dass er im dampfenden Wasser des Pools landet. Doch im gleichen Moment fällt der Master vornüber und da liegt er nun, hingestreckt und still.
Fazit:
Wahrhaftig, ein Wunder! Episode und Romankapitel haben das gleiche Ende. Doch das war's dann auch schon. Ansonsten bleibt die Verfilmung meilenweit entfernt von dem geschriebenen Wort.
Nach wie vor ist durch die Erfindung des Coggy der Sinn des Buches völlig verfälscht. Denn in dem Roman schaffen es die Jungs, trotz extrem widriger Bedingungen, ihren Plan zu verfolgen. Dort geschieht alles aus Eigeninitiative, durch den ungebrochenen Willen, ihr Ziel zu erreichen. Auch die Verbindung zwischen Will und seinem Master bekommt dadurch eine andere Nuance als in der Serienversion. Die Geschichte ist wesentlich subtiler.
Der Master deckt den Betrug durch Will selber auf und ist maßlos enttäuscht, denn er strebt ja tatsächlich eine Freundschaft an, wenn auch auf seine eigene, von Unwissenheit geprägte Weise. Diese Feinheiten kommen in der Verfilmung gar nicht wirklich zum Ausdruck und so fehlt hier etwas Entscheidendes. Im Grunde treffen ja in Will und seinem Master zwei eigenwillige oder "andere" "Exemplare" der jeweiligen Spezies aufeinander und das ist in der Serienversion bei weitem nicht so eingänglich geschildert.
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Will über sein Verhältnis zu Fritz: I tried to remember the time, not so long before, when I had resented him for usurping Henry's place in our expedition. Now, although we saw each other only at intervals and for brief periods, I felt closer to him than I had ever done to Henry and Beanpole - as though we were brothers.
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