Regie:
Bob Blagden
Drehbuch:
Christopher Penfold
Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
Robin Hayter (Fritz Eger)
Darsteller:
John Woodvine (Master West 468)
Seeta Indrani (Kathrina)
Andrew Kimpton (Pierre)
Edward Highmore (Boll)
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Will wird von seinem Master, West 468, sehr freundlich behandelt. Der neugierige Junge soll von ihm Unterricht erhalten in den Naturwissenschaften, der Dank der enormen Technik, über die die Master verfügen, sehr anschaulich ausfällt.
Fritz, der den harten, schinderischen Dienst im Bergwerk versehen muss, hat unterdessen den Plan gefasst, in eine andere Abteilung überzuwechseln und versucht, dieses Vorhaben umzusetzen. Zunächst bringt ihm das allerdings eine harte Strafe ein.
Will wird von muhenden Kühen und krähenden Hähnen geweckt. Irritiert reibt er sich den Schlaf aus den Augen, steht auf und öffnet die Jalousie am Fenster, um auf ein prachtvolles Alpenpanorama zu blicken, was ihn noch mehr verwirrt. Doch dann blendet das Bild über und West 468 steht vor dem Fenster und begrüßt Will mit dem Zusatz, er habe gedacht, Will würde sich gerne wie Zuhause in Tirol fühlen wollen.
West 468 ist amüsiert über Wills Erstaunen und seine Frage, wie das möglich sei. Er beantwortet das auch und befiehlt Will dann, sich zu waschen und zu essen, um nichts von der kurzen Zeit zu vergeuden, die er zum Lernen habe.
Unterdessen ist Fritz wieder auf dem Weg in die Stollen, schikaniert von den Black Guards. Außer den Arbeitssklaven ist auch eine Gruppe anders gekleideter Männer - die Anzüge erinnern an die von Judokämpfern - dort unterwegs, die offenbar einen höheren Rang einnehmen.
Ein Mädchen betritt Wills Zimmer, während er eine hässliche grüne Pampe frühstückt. Kathrina ist das erste Mädchen, dem Will in der City begegnet. Sie fühlt sich gegenüber den Jungs benachteiligt, die den Mastern direkt dienen dürfen, während sie, die als Zimmermädchen arbeitet, sie nur von weitem sehen darf.
Während im Stollen hart geschuftet wird, unterhält sich Will mit Kathrina, die ihm versichert, er sei ein guter Diener. Es sei überdies ausgeschlossen, dass sich jemand als unwürdig erweisen würde, denn das bedeute ja gleichzeitig, dass der Master eine schlechte Wahl getroffen habe. Da signalisiert Wills Armband, das West 468 ihn erwartet. Doch bevor Will geht, zeigt er Kathrina das Bild von Eloise. Sie habe sie niemals gesehen, erfährt er, sie müsse wohl in der Halle der Schönheit dienen.
Fritz, der besonders hart arbeitet, ist so entkräftet, dass er unter der Last eines Brockens, den er zur Lore trägt zusammenbricht. Einer der Guards fährt ihn an, doch ein zweiter kommt dazu, sie beraten und beschließen, ihn wegzubringen. So wird Fritz nicht weiter schikaniert sondern auf eine Lore geladen.
Will erhält indessen Unterricht in Astronomie. West 468 erklärt ihm das Sonnensystem, zu dem die Erde gehört und das System, aus dem die Master stammen. Er erklärt die Unterschiede, die Art der Energiegewinnung auf seinem Planeten und beantwortet Wills Frage auf die Lebenserwartung der Master mit 'ewig' - zumindest gemessen an der Lebensspanne eines Menschen.
Die Lore, auf der Fritz liegt, ist bis zum Anfang des Stollens geschoben worden und Fritz kann hinter dem Rücken eines Black Guards, der das noch nicht registriert hat, absteigen und aus dem Stollen verschwinden. Er geht in einen Waschraum, nimmt sich ein Handtuch, wirft seine dreckigen Sachen in eine Wäscheklappe und stellt sich unter die Dusche. Einer der anders gekleideten Menschen läuft an der Dusche vorbei und als Fritz sauber ist geht er in die Kabine nebenan, wo die Sachen des anderen auf einer Bank liegen, greift sie und verschwindet damit.
Unterdessen ist West 468 zum Thema Botanik übergegangen. Er zeigt Will das Bild einer Margerite und möchte nun von ihm wissen, wo diese Blumen vorkommen, welchem Zweck sie dienen und wer sie designt habe. Will stellt fest, sie wüchsen einfach so an allen möglichen Stellen, seien schön anzusehen und niemand habe sie designt. Nun stellt der Master fest, dass Will seine Fragen bei weitem micht so gut beantworten könne, wie umgekehrt. Das sei aber auch kein Wunder, bei der Primitivität der Menschen. Er wundere sich, dass Will überhaupt etwas wisse. Er stelle halt Fragen, erklärt Will diese Tatsache. Das allerdings täte er, stellt West 468 fest. Er für seinen Teil allerdings brauche genaueres Wissen. Deshalb schickt er Will los, ihm eine Margerite zu holen.
Fritz mogelt sich in der Zwischenzeit in seinem neuen Outfit in die Technikzentrale. Durch ein großes Fenster wird das Geschehen dort von außen von einem irgendwie verkabelten Master beobachtet. Fritz spricht einen der Techniker an und verkündet, er wolle sich hier ausbilden lassen, weil er glaube, hier den Masters wesentlich besser dienen zu können. Während der Mann ihm noch versucht deutlich klarzumachen, dass die Techniker durchaus kein einfacheres Leben hätten, als die Bergarbeiter, mischt sich ein zweiter der älteren Techniker ein und schlägt vor, ihm doch einfach eine Chance zu geben, sich zu beweisen. Schließlich könnten sie frisches Blut gebrauchen.
Will unterhält sich mit seinem Zimmergenossen Boll und spricht dabei etwas respektlos über die Erscheinung der Master, die er mit Tintenfischen vergleicht, was der andere sofort abblockt. Auch wenn Will feststellt, dass sein Master darüber sicher amüsiert wäre, rät der andere, den Mund zu halten, damit sie nicht womöglich alle bestraft würden. Die beiden gehen jetzt durch die in verglasten Röhren liegenden Wege, in denen Menschen sich zu anderen Gebäuden begeben können. Unterwegs fällt Wills Aufmerksamkeit auf eine Gebäudeanordnung, in deren Mitte ein hell strahlendes aufwärts gerichtetes Lichtbündel zu sehen ist - sein Master, hört Will von Boll, nenne es goldenes Feuer.
In der Technikzentrale erfährt Fritz unterdessen etwas über die Energieversorgung durch Elektrizität, die auch ihre Vorfahren genutzt hätten. Jetzt würde der Atomreaktor die Stadt der Master versorgen. Als Fritz schwärmt, was für ein wunderbares Privileg es sei, den Masters zu dienen, indem sie sich um ihre Stromversorgung kümmerten, schaut der ältere etwas genervt.
Will ist in einem Gebäude angekommen, das an Tropenhäuser in Botanischen Gärten erinnert. Dort bekommt er von einer jungen Frau, die dort die Pflanzen versorgt, eine Margerite. Während sie die Blüte besorgt, nimmt Will sich zwei Zettel von einem Klemmbrett, dass sie neben eine Bank gelegt hat, und versteckt sie in seinem Anzug.
Der ältere Techniker schlägt Fritz vor, erst ein wenig die Grundlagen zu studieren, bevor er dem Power-Master vorgestellt werden soll. Indessen betritt eine Gruppe Black Guards die Energiezentrale. Einer erklärt dem Master vor dem Fenster, dass Fritz die Kleidung eines anderen Technikers genommen und unerlaubt die Bergbautruppe verlassen habe. Das müsse, stellt der Master fest, zweifellos bestraft werden, doch er werde mit dem Sklaven-Master über eine eventuelle Überstellung sprechen. Als Fritz hinausgeführt wird, droht der Guard ihm allerdings an, nicht gerade sanft mit ihm umzugehen. Der Techniker, der Fritz fördern wollte, schaut besorgt.
Will bringt West 468, der gerade in seinem Pool badet, die Blume. Der bedankt sich und freut sich, dass der Junge begeistert ist von den Exkursen des Tages. Er hofft auf eine weitere gute Beziehung und schickt Will weg, damit er sich ausruhen kann.
Einer der Black Guards spricht mit Fritz, der versichert, er wolle nur den Masters dienen. Der Guard hält offensichtlich nicht viel von der Energieelite und macht Fritz noch einmal klar, dass seine Loyalität dem Sklaven-Master zu gehören habe. Fritz versichert, das nun verstanden zu haben. Im Vertrauen, steckt ihm der Guard schließlich, habe Fritz durchaus das Potential, bei den Guards zu dienen - vorausgesetzt, er würde die Bestrafung überleben.
Unterdessen ist Will dabei, auf den Zetteln, die er eingesteckt hatte, Aufzeichnungen zu machen. Als er Boll kommen hört, versteckt er die Zettel und wirft sich auf sein Bett. Boll berichtet ihm von Fritz Eger, dem 100 m Champion. Er habe gehört, die Guards hätten ihn halb zu Tode geprügelt. Will springt auf und rennt davon, was Boll ziemlich verblüfft, weil Will zuvor behauptet hatte, Fritz sei nicht sein Freund.
Als er in der Krankenstation die Schwester nach Fritz fragt, wird der gerade von zwei Guards hereingeschleppt und auf ein Bett gelegt. Will ist entsetzt, ihn derart geschunden zu sehen.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G. + N. von Delft
6. Kapitel "The City of Gold and Lead"
Will hofft, dass seine wahren Gefühle nicht offenbar werden, als der Tentakel ihn erfasst. Er versucht, an Whearton zu denken, an die Nachmittage mit seinem Cousin Jack. Die Luke in der Kapsel erscheint größer und größer als er hinaufgehoben wird. Will erwartet, als er sie erreicht, das Hinabgleiten in die Bewusstlosigkeit, wie er es erlebt hatte beim Chateau de la Tour Rouge. Doch nichts dergleichen passiert. Will wird klar, dass so wohl nur bei Ungecappten vorgegangen wird, die sich verzweifelt wehrten. Nun aber wird er nur in die Kapsel gesetzt und kann seine Umgebung wahrnehmen.
Er befindet sich mit den anderen Jungs in einer Art Raum, der eine weitere geschlossene Tür auf der Gegenseite hat. Neben der Luke sind auf jeder Seite Bullaugen aus etwas, das nach dickem Glas aussieht. Es gibt keinerlei Möblierung. Nachdem der letzte Junge in der Kapsel ist, wird die Luke geschlossen. Die anderen Jungs schauen zwar etwas verwirrt, aber doch auch aufgeregt und begeistert. Zum Glück redet niemand. Das Schweigen dauert einige Minuten, dann plötzlich neigt sich der Boden - die Reise zur Stadt hat begonnen.
Zuerst ist die Bewegung des Tripods etwas befremdlich, doch Will gewöhnt sich schnell an das leichte Schaukeln mit den Erschütterungen. Wie die anderen geht auch er zu den Bullaugen und kann die Landschaft aus der Vogelperspektive beobachten. Felder, das Band des Flusses, Ruinen alter Städte und schließlich erhebt sich hinter einer Ruine die City der Tripods. Ein Ring aus mattem Gold hebt sich ab gegen den grauen Horizont, überragt und überspannt von einer riesigen Blase aus grün schimmerndem Kristall. Unter dem goldenen Ring sprudelt ein Fluss hervor, der in den großen Fluss mündet. Die Sonne bricht durch und die City sieht aus wie ein großer Ring glühenden Goldes, auf dem ein gigantischer Smaragd funkelt. Will erkennt einen dunklen Spalt, der sich weitet - eine Tür öffnet sich in der nahtlosen Wand, der erste Tripod geht hinein.
Auf dass, was passiert als der Tripod die Stadt betritt ist Will in keiner Weise vorbereitet. Es ist, als bekäme er einen grausamen Schlag verpasst, doch dieser Schlag trifft jeden Teil seines Körpers zur gleichen Zeit. Er taumelt und fällt, seinen Kollegen geht es nicht anders. Der Boden des Raums scheint sie anzuziehen wie ein Magnet Eisensplitter. Aber es war kein Schlag, sondern irgendetwas anderes - sein ganzer Körper fühlt sich an wie aus Blei. Es ist eine Anstrengung, nur einen Finger zu bewegen. Es fühlt sich an als schleppe man ein gewaltiges Gewicht auf dem Rücken, auf jedem Zentimeter seiner Haut.
Das Licht ist von gedämpftem Grün, als sei man tief in einem dichten Wald oder in einer Höhle unter Wasser. Will versteht nicht, was vor sich geht. Das Gewicht drückt seine Schultern nach unten. Er versucht, sich aufzurichten doch er sackt wieder zusammen. Die Zeit vergeht, sie warten. Da ist nur Stille und Schwere und das Grün. Will versucht, sich auf das zu konzentrieren, was wichtig ist: sie hatten ihr erstes Ziel erreicht und waren in der City der Tripods. Er musste Ruhe bewahren. Wie Julius gesagt hatte, war das nicht gerade seine Stärke, doch er musste es sich jetzt befehlen. Auch wenn das ohne die Düsterkeit und Schwere einfacher gewesen wäre.
Als endlich die Luke aufgeht ist draußen nichts weiter zu sehen als das düstere Grün. Wieder ergreift ein Tentakel sie und setzt sie in einer langen, engen, enorm hohen Halle ab. Es musste so eine Art Stall für die Tripods sein, sie standen in einer langen Reihe an der Wand. Die gerade gekommenen setzten ihre menschliche Ladung ab. Will kann Fritz sehen, doch sie hatten beschlossen, in der ersten Phase, wie immer sie sein mochte, keinen Kontakt aufzunehmen.
Nun spricht eine Stimme zu ihnen. Sie hört sich an wie die Stimme einer Maschine: tief, klanglos, hallend und dröhnend in dem riesigen Raum. Sie spricht auf deutsch zu ihnen: "Menschen, ihr habt das Privileg, die hohe Ehre, auserwählt zu sein als Diener für die Meister. Geht dahin, wo das blaue Licht scheint. An dem Ort zu dem es euch führt, findet ihr Gefährten, die euch einweisen werden in das, was ihr zu tun habt. Folgt dem blauen Licht."
Sie schleppen sich zum Ende der Halle, an dem das blaue Licht scheint. Es wird wärmer und drückender, die Luft ist wie vor einem Gewitter. Sie gelangen in einen normal großen Raum, als alle darin sind schließt sich die Tür. Dann gibt es ein klickendes Geräusch und ein Schwirren und auf einmal ist das Gewicht noch größer, der Magen scheint nach unten gezogen werden. Doch dann folgt eine kurze Empfindung von Leichtigkeit. Das Schwirren endet, die Tür öffnet sich und die Gruppe geht in einen anderen Raum. In diesem Raum sieht Will in der grüngelben Beleuchtung eine Reihe von Bänken und alte Männer in kurzen Hosen. Das mussten ihre Instruktoren sein.
Einer führt Will zu den Bänken. Dort liegt ein kleiner Haufen von Gegenständen: zwei Paar Shorts, Socken, Schuhe, Sandalen. Einen Gegenstand kann Will allerdings nicht zuordnen. Sein Instruktor erklärt ihm, dass es benutzt werden müsse, um in der Luft der Master atmen zu können, sie sei für Menschen tötlich. Als Will sich die Frage, wer denn sein Master sei, nicht verkneifen kann erfährt er, dass er von einem Master ausgewählt werden würde. Nun möchte er noch erfahren, wie lange sein Instruktor schon in der City lebt. Die Antwort ist erschreckend: er kam vor zwei Jahren als Sieger des 1000-Meter-Laufs hierher, nur einen Monat nachdem er gecappt wurde. Will schaut mit Grauen auf den eingefallenen müden Körper, die abgenutzten Muskeln, die krank aussehende Haut - dieser Mensch war kaum älter als er selbst. Will wird nun angewiesen, die Kleidung zu wechseln.
Alle zusammen gehen sie jetzt durch eine Luftschleuse, in die die dicke grüne Atmosphäre der Master eingebracht wird und als sie sie verlassen ist die Luft heiß und dunstig. Will fühlt sich schwach, er schwitzt, das Atmen ist schwer, die Schwerkraft lastet auf seinem Körper. Einige der anderen schwanken und gehen zu Boden. Doch dann gewöhnt sich Will etwas an die Gegebenheiten.
Sie gehen über ein spiralförmiges Sims, die eigentliche Stadt liegt unter ihnen. Dem Auge bietet sich ein furchtbares Durcheinander. Kein Weg ist gerade, alles liegt auf unterschiedlichen Ebenen, verschlungen zwischen Gebäuden und vom grünen Dunst verschluckt. Auch die Gebäude sind ungewöhnlich. In verschiedensten Höhen und Größen sind sie alle pyramidenförmig mit dreieckigen Fenstern. Auf Rampen fahren merkwürdige Wagen, deren oberer Teil aus dem gleichen durchsichtigen Material besteht wie die Helme, die die Jungs tragen. Unterschiedliche Gestalten sind in der dunstigen Ferne zu sehen, die eine Art viel kleiner als die andere. Die größeren Gestalten bewegen sich leichter und schneller, ganz offensichtlich sind es die Master. Mehr lässt sich in dem Dunst nicht erkennen.
Der Instruktor bringt die Jungs zu einer der Pyramiden, wo die Auswahl stattfindet. Die Jungs werden einzeln auf durchsichtige Kabinen aufgeteilt, wo sie warten müssen. Will ist völlig erschöpft, Schweiß sammelt sich unter dem Helm, doch er weiß, er darf ihn nicht anheben. Nun, zumindest eines hat er herausgefunden: die Tripods selber sind nicht ihre Feinde, sie sind tatsächlich nur Transportmittel für die Master. Bei dem Gedanken, dass sie nun nur noch aus der Stadt fliehen und Julius diese Nachricht bringen müssten, hätte er gelacht, wenn er die Energie dazu noch gehabt hätte.
Sie warten eine lange Zeit, die meisten liegend, weil es am wenigsten anstrengt. Doch dann endlich kommen sie: die Master. Trotz all der Beschwerlichkeiten, der Müdigkeit und Furcht vor dem, was passieren wird ist Wills erster Impuls, lachen zu wollen. Sie sind so grotesk! Sie sind etwa doppelt so groß wie Menschen mit ausladenden Proportionen. Unten von größerem Umfang als oben am Kopf - falls das der Kopf war, denn es gibt nichts, das wie ein Hals aussieht. Sie stehen nicht auf zwei, sondern auf drei kurzen, dicken Beinen, passend dazu haben sie drei Arme, oder Tentakeln, die etwa aus der Mitte ihres Körpers entspringen. Ebenso verfügen sie über drei Augen, dreieckig angeordnet. Sie haben eine grüne unterschiedlich schattierte Farbe. Diese Schattierungen und die etwas variierende Körperhöhe scheint das einzige, was sie unterscheidbar macht.
Später, als er sich an sie gewöhnt hatte, stellt Will fest, dass die Unterscheidung einfacher ist, als er gedacht hatte. Die Öffnungen, die ihre Nase, Mund (wobei sie durch die eine Öffnung sprechen und atmen, durch die andere essen und trinken) und Ohren waren, verbunden durch Runzeln und Falten, unterscheiden sich ebenso. Doch im ersten Augenblick sind sie alle gleich und gesichtslos. Will schaudert, als der erste Master vor ihm stehenbleibt und ihn auffordert, aufzustehen.
Der Master begutachtet Will, wie man ein Pferd vor dem Kauf prüft, doch er geht weiter, bewegt sich erstaunlich leicht (überhaupt sind sie, wie Will später feststellt, erstaunlich behende unterwegs auf ihren drei Beinen). Viele der Jungs sind inzwischen gewählt worden. Will fragt sich, ob er irgendetwas falsch macht, man ihm etwas anmerkt. Dann wird auch Fritz mitgenommen. Will fühlt sich miserabel, er ist sehr durstig, die Beine schmerzen, der salzige Schweiß beginnt auf der Haut zu beißen.
Doch dann hört es einen Master sagen: "Steh auf, Junge." Mühsam rappelt Will sich auf. Der Master scheint etwas kleiner zu sein, seine Farbe dunkler. Er fordert Will auf, zu laufen. Will reißt sich zusammen und läuft forscher als vorher. Dann soll er näher an den Master herankommen. Ein Tentakel ungreift seinen linken Arm, ein anderer fährt abwägend über seinen Körper und wickelt sich dann eng um seinen Brustkasten, dass Will die Luft wegbleibt. Dann lockert sich der Griff.
"Du bist ein seltsamer Junge," stellt der Master fest. Will sieht seine Befürchtungen bestätigt. Der Master will wissen, in welcher Sportart er gewann. "Boxen...", antwortet Will und zögert. "Master." Er sei klein, fährt der Master fort, aber stark für seine Größe. Aus welchem Teil des Landes er käme, will er nun wissen. Will erwidert, aus dem Süden, aus Tirol. Bergiges Land, stellt der Master fest, von dort kämen geschickte Jungs. Dann schweigt er, der Tentakel, der immer noch den linken Arm umfasst, lässt los und fällt zurück. Die drei Augen starren Will an. Dann sagt er: "Folge mir, Junge."
Fazit:
Zunächst ist der Stand der Geschichte sehr unterschiedlich - in der Verfilmung ging der Einzug in die City ja viel schneller, weil die Reise zu den Spielen weniger Zeit beanspruchte. Doch schon die ersten Eindrücke aus der City zeigen, dass sich von nun an die Verfilmung nur noch mehr vom Roman entfernen kann, als sie es vorher schon tat.
Die Reise in dem Tripod selber ist anders geschildert, im Roman ist dort nur ein leerer Raum, die Faszination bezieht sich auf die Vogelperspektive, aus der die Jungs die Landschaft sehen. Doch für solche Aufnahmen reichte das BBC-Budget wohl nicht.
Bei der Ankunft in der Stadt sind im Roman von Beginn an die Tortouren durch die erhöhte Schwerkraft und die feuchte Hitze zentral. In der Filmepisode dagegen ist davon nicht die Spur übrig geblieben. Dafür mussten die Black Guards mal wieder zur Schikanierung ihrer Mitmenschen herhalten. Auch gibt es im Roman keine "fliegenden Hütchen" und die City liegt keineswegs so klar und symmetrisch vor. Ebenso entsprechen die Körper der Master nicht der Buchbeschreibung. Auch die Vorgabe, dass Fritz und Will zunächst keinerlei Kontakt herstellen wird nicht umgesetzt.
Jetzt schon ist deutlich zu erahnen, was Christopher meinte mit der Bemerkung, in der 2. Staffel habe er sein eigenes Werk kaum wieder erkannt.
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Wie die Master sich bewegen: They traveled fast on those stumpy legs, bouncing off the ground with an up and down rhythmic motion. They were claerly fastly stronger than we were, to make so light of this leaden City. They could also, when they really wanted to get somewhere fast, spin along like tops, the three legs whirling them round and round and at the same time forward, with yards between each foot touching the ground. I suppose it was there version of running.
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