Regie:
Christopher Barry
Drehbuch:
Christopher Penfold
Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
Robin Hayter (Fritz Eger)
Darsteller:
Lisa Maxwell (Zerlina)
Alec Linstead (Master of Ceremonies)
Richard Beale (Ulf)
Maureen Morris (Petra)
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Als Beanpole Will aus der Grube befreit hat, müssen sie der Verfolgung durch Black Guards entkommen. Glücklich am Hafen eingetroffen, sehen sie die 'Erlkönig' nur noch davonschwimmen. Mit einem Ruderboot erreichen sie den nächsten Hafen und lernen dort zwei Mädchen kennen, die ihnen weiterhelfen wollen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Beginn der Spiele.
Am frühen Morgen kommt Ulf auf die 'Erlkönig' zurück und berichtet Petra, der es viel besser geht, dass er die Jungs nicht gefunden habe. Allerdings hörte er von einem Streit in einer Kneipe und ein Junge, es hörte sich eindeutig nach Will Parker an, sei in die Grube gesperrt worden. Heute kämen die Black Guards. Auch wenn er Fritz Eger nicht möge, müsse er ihm Recht geben, sie müssten ablegen. Wenn die Jungs gecappt seien, würde es zu gefährlich und Fritz sei nun der einzige, der an den Spielen teilnehmen könne.
Unterdessen erwacht Will in der Grube und hört von oben jemanden seinen Namen rufen: Beanpole hat ein Seil mitgebracht und hilft Will heraus. Doch da kommen auch schon die Black Guards und eine wilde Verfolgungsjagsd durch die ganze Stadt beginnt. Am Ende aber tricksen sich die Guards selber aus, indem sie den Wächtern zurufen, das Stadttor, auf das sie zulaufen, zu schließen. Will und Beanpole können aber noch so gerade durchschlüpfen und die Guards stehen vor dem verschlossenen Tor.
Als die Jungs außer Atem am Hafen ankommen, sehen sie die 'Erlkönig' nur noch in der Ferne davonschwimmen. Um den Weg zu Fuß zu bewältigen bleibt nicht genug Zeit, so nehmen Will und Beanpole ein Ruderboot. Im nächsten Hafen, hoffen sie, würde Ulf vielleicht auf sie warten.
Als sie dort ankommen, ist von dem Schiff jedoch nichts zu sehen. Von zwei Mädchen, Zerlina und Papagena, die wissen wollen, woher sie kommen, erfahren sie, dass es am Morgen hier vorbeigeschwommen sei. Will erzählt, sie seien Athleten auf dem Weg zu den Spielen und hätten das Schiff im letzten Hafen verpasst. Ob hier eine Feier stattfinden würde, möchte Beanpole wegen des geschmückten Weges wissen und Zerlina erklärt, es sei eine Hochzeit. Sie seien hungrig, wo sie etwas zu essen bekommen könnten, fragt nun Will. Zerlina schickt sie zum Hotel, zu Frau Heinitz.
Im Hotel werden sie von Frau Heinitz, die permanent über irgendetwas schimpft, erstmal zur Mithilfe verdammt, bevor sie etwas zu essen bekommen. Sie polieren Besteck und ordnen Geschirr für die bevorstehende Hochzeitstafel, kaum in der Lage, sich das Lachen über ihr Geschimpfe zu verkneifen. Schließlich werden sie, immer noch hungrig, mit zwei Tabletts zu einem Gastzimmer geschickt. Dort erwarten Zerlina und Papagena sie lachend. Nachdem sie zuerst mit einem Kuss "bezahlt" haben, dürfen Will und Beanpole sich an dem Essen auf den Tabletts bedienen - die Mädchen kennen Frau Heinitz offenbar sehr genau.
Als sie wieder in der Küche arbeiten erfahren sie, dass Frau Heinitz keine Kinder hat und ihr Mann, er war ein Black Guard, seit 18 Jahren tot ist. Er habe sein Leben im Dienst der Tripods geopfert und es schmerze sie, dass andere, die weniger geleistet hätten, die Belohnung bekämen.
Dann trifft die Hochzeitsgesellschaft ein, und Will und Beanpole müssen die Gäste, zu denen auch Zerlina und Papagena gehören, bedienen. Dummerweise ist der Vater des Bräutigams aber jener Black Guard, der Will in die Grube schickte und dem Will und Beanpole am vorherigen Tag entwischt sind. Da er Will wiedererkennen würde, verschwindet jener blitzschnell unter dem Tisch. Beanpole bittet nun Zerlina um Hilfe. Will, erklärt er, habe Ärger mit Kommandant Götz gehabt und müsse verschwinden. Es gelingt ihr, Will aus dem Raum zu bringen, ohne dass Götz es merkt.
Auch Frau Heinitz tischt Beanpole eine Geschichte auf über Will und Götz und bittet sie - im Namen der Tripods - um ihre Hilfe. Sie lässt sich tatsächlich darauf ein, nachdem die beiden ihr ausdrucksvoll unterbreiten, wie hart sie trainiert hätten um in den Spielen zu gewinnen und dann den Tripods in ihrer Stadt dienen zu können. Die Jungs werden in zwei großen Holztruhen, die zur Aussteuer der Braut gehören, auf ein Schiff gebracht, dass später mit dem Brautpaar rheinabwärts reisen, und so auch Will und Beanpole rechzeitig zu den Spielen bringen wird. Unterdessen wird im Hotel die Hochzeitstorte angeschnitten.
Später steht ein Teil der Hochzeitsgesellschaft winkend am Ufer, während das Schiff, mit dem Brautpaar und den Brautjungfern Zerlina und Papagena an Bord, ablegt. Die Mädchen sind traurig, Will und Beanpole verloren zu haben. Um so größer ist die Freude, als die beiden aus ihren Truhen gekrabbelten Jungs plötzlich vor ihnen stehen.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G. + N. von Delft
3. Kapitel: "A Raft on the River"
Will und Beanpole finden eine Straße, die parallel zum Fluss verläuft und gehen erst einmal ein Stück flussabwärts um aus dem Bereich der Stadt hinauszukommen. Beanpole erzählt Will, was während dessen Abwesenheit passiert war.
Er habe Ulf nicht gefunden und als er zurückkam zum Schiff, sei er schon dort gewesen und er war betrunken, was sein Temperament jedoch keinswegs beruhigt hatte. Er war wütend auf Beanpole und Moritz und verkündete, Will und Beanpole würden den Rest der Überfahrt unter Deck verbringen. Fritz sei der einzige, auf den er sich verlassen könne.
Als die Zeit verging, ohne dass Will zurückkam, sei er nur noch ärgerlicher geworden. Am Abend erzählte ihm ein Mann den er kannte, dass es Ärger mit einem Jungen aus Tirol gegeben habe, der nun in die Grube gesperrt wurde. Ulf erklärte Beanpole danach wütend, dass sein Freund alles vermasselt hätte und nur eine Gefahr für das Unternehmen sein würde. Er werde nicht auf ihn warten, am nächsten Morgen lege die "Erlkönig" ab und er brächte nur zwei statt drei Kandidaten zu den Spielen. Will könne in der Grube verrotten.
Für Beanpole war es keine einfache Situation, schließlich hatte Ulf das Kommando und sie hatten zu folgen. Von Moritz erfuhr er, was es mit dieser Grube auf sich hatte und wo sie sich befand. Im Morgengrauen nahm er sich ein Tau und suchte die Grube auf. Ulf hatte dann wohl offenbar beschlossen, mit dem einzig zuverlässigen Jungen weiter zu ziehen und seine Aufgabe zu erfüllen.
Die Jungs sind also gestrandet, hunderte Meilen vom Ziel entfernt. Und nun laufen sie am Fluss entlang, es ist fast wie auf ihrem Weg zu den White Mountains. Das Wetter ist unfreundlich, heftige Regengüsse durchweichen sie, sie haben Hunger und finden nur ein paar Rüben, die wenig schmackhaft sind. Sie übernachten in einer Ruine, doch es ist kalt und ihre Kleidung ist nass - viel Schlaf finden sie nicht. Am nächsten Tag beschließt Beanpole, als sie ein Bauernhaus in der Nähe sehen, sich als Vagrant auszugeben, um endlich etwas zu Essen zu kriegen. Will soll derweil warten, denn Vagrants sind immer allein unterwegs.
Anders als in England oder Frankreich benehmen sich die Menschen nicht hilfsbereit, Beanpole steht vor verschlossenen Türen und wird am Ende sogar von einem Hund davongejagd. Immerhin finden die Jungs einen Kartoffelacker. Zwar können sie kein Feuer machen um die Kartoffeln zu garen, aber zumindest ist der Hunger vorerst gestillt.
Die Nacht wollen sie in einer baufälligen Hütte am Fluss verbringen. Beanpole überlegt, dass es viel zu lange dauern würde, zu Fuß bis zum Ort der Spiele zu gehen. Bei der Betrachtung der Hüttenwände kommt ihm die Idee, ein Floß daraus zu bauen, damit wären sie immerhin etwa doppelt so schnell. Das wollen sie am nächsten Morgen in Angriff nehmen.
Das Wetter ist schön als Will und Beanpole beginnen, eine Wand der Hütte zu bearbeiten, damit sie als Floß benutzt werden kann. Es ist schwierig, halbwegs brauchbare Nägel aus dem übrigen Holz zu holen um sie vermittels eines flachen Steins in quergelegte Verstärkungsplanken zu treiben. Schließlich ziehen sie ihr Werk unter großer Mühe bis zum Wasser.
Es gelingt ihnen, aufzuspringen und nun stellen sie fest, dass sie keinerlei Möglichkeit haben, dass Floß irgendwie zu beeinflussen. Mit einzelnen Planken, die sie mitgenommen haben, sind sie allenfalls in der Lage, das Floß auf Abstand zu irgendwelchen Hindernissen zu halten. Sie werden natürlich immer wieder nass und das Wasser ist sehr kalt. Außerdem haben sie furchtbaren Hunger, doch es gibt keine Chance, das Floß ans Ufer zu manövrieren. Sie müssten zum Ufer schwimmen, doch da sie mit dem Floß doch wesentlich schneller sind als zu Fuß, überredet Beanpole Will, bis zum Abend auszuharren.
Inzwischen sind beide total erledigt und Will empfindet ziemlichen Unmut gegen Beanpole, der diese Idee hatte. Doch der verflüchtigt sich, als Will ein ihm bekanntes Heulen hört, und schon senkt sich unter aufspritzendem Wasser der Fuß eines Tripods in den Fluss. Bevor sie irgendetwas tun können, schnellt ein Tentakel herunter und zersplittert das Floss zwischen den beiden Jungs. Im nächsten Moment strampeln sie im Wasser.
Fazit:
Im Grunde kann man hier nun wirklich keinen eigentlichen Vergleich mehr anstellen, aber dennoch ein Fazit ziehen. Im Roman wird eine wirklich spannende Expedition geschildert, während in der Episode die Hochzeitsfeier inclusive der widerlichen Annäherungsversuche Götz's an Zerlina und die Flirterei zwischen den jungen Leuten nahezu schmerzlich ausgeweitet wird.
Ganz nett ist die Schimpferei von Frau Heinitz und der "verzweifelte" Versuch der Jungs, sich das Lachen zu verkneifen. Auch die höchst überzeugende Rede Wills, warum sie unbedingt zu den Spielen müssen hat etwas. Aber das war's dann auch schon, ansonsten hätte man auf diese Episode gern verzichten können.
Am Rande bemerkt: das Bild, das Christopher in seinem Roman von den Deutschen zeichnet, ist wirkklich wenig schmeichelhaft.
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Der Umgang mit Vagrants in verschiedenen Ländern: In my (Wills) village at home there had been the Vagrant House, providing for the use of these poor wandering madmen: there they were given food and drink, and there were servants to clean and cook. Beanpole had told me that in his country nothing of this sort was provided. Vagrants slept rough and were they could - in barns if they were lucky, or in ruins. They begged their food from door to door, and it was given them with wildly varying generosity.
We had assumed that something of the sort might apply here. There were half a dozen house, and I saw Beanpole go up to the first of them and knock at the door. It did not open; later he told me that a voice from inside had shouted at him to go away; adding curses. At the second door there was no response at all. At the third a window opened and a bucket of dirty water was thrown over him to the accompeniment of laughter. As he went away, wetter than before, the door opened. He half turned, prepared to put up with insults if there was a chance of food - and then fled. They had loosed a savage-looking brindle dog at him. It chased him half way to were I was lying and then stood barking its hostility after him.
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