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Will, Beanpole und Fritz gelangen in Basel auf ein von Freien betriebenes Schiff, dass sie an den Austragungsort der Spiele bringen soll. Doch die kranke Frau des Kapitäns sorgt für Meinungsverschiedenheiten und Streit zwischen den Jungs.
Auf einer Zwischenstation geht der Kapitän von Bord um etwas zu erledigen. Als er zur abgemachten Zeit nicht zurück ist, macht man sich auf die Suche nach ihm. Doch Will gerät dabei in Schwierigkeiten.
Die Kandidaten für die Spiele und ihre Begleiter sind auf dem Weg nach Basel. Wills Gruppe hält sich an die Wälder, doch die andere Gruppe ist im freien Feld unterwegs, obgleich dort reichlich Tripods patrouillieren. Sie werden, wie die anderen von weitem beobachten können, von zwei Tripods gesichtet und beschossen. Die Gruppe im Wald kann sich verstecken und ihnen entkommen. Als sie in der Nähe der Stadt sind, verabschieden Will, Beanpole und Fritz sich von den anderen und gehen den Rest des Weges allein.
Als sie den Rhein erreichen, dessen Größe Will fasziniert, ermahnt Fritz sie, sich jetzt wie normale Gecappte zu verhalten. In Basel angekommen finden sie die "Erlkonig" schnell. In der Kajüte sitzen sie mit dem Kapitän und einem Matrosen zusammen. Der Kapitän erklärt, dass es bei ihrer Zwei-Mann-Crew zu auffällig sei, wenn plötzlich mehrere neue Leute an Deck seien. So solle immer einer von ihnen an Deck mitarbeiten - und wenn er sage arbeiten, so meine er es auch - die anderen beiden blieben unter Deck. Er sei unerbittlich, wenn jemand seinen Befehlen nicht gehorche, ob das soweit klar sei, will er wissen. Die Jungs bestätigen, Fritz wie aus der Pistole geschossen, die anderen beiden verhaltener.
Da ertönt aus einem angrenzenden Raum ein Schmerzensschrei und ein Stöhnen. Der Kapitän steht auf und geht in den anderen Raum. Der Matrose erklärt den Jungs, es sei die Frau des Kapitäns, die sehr krank sei. Die Gecappten blieben von solchen Leiden verschont, stellt Fritz fest, was suggeriert, dass die Krankheit der Frau sie verraten könne. Sie könne deshalb, bestätigt der Matrose, auch keinen Arzt aufsuchen. Wenn man herausfände, dass sie falsche Caps trügen würde man sie cappen und so möglicherweise alles über den Widerstand erfahren.
Fritz stellt fest, dass es nicht richtig sei, sie auf dieses Schiff geschickt zu haben. Es könne sich um eine ansteckende Krankheit handeln und ihre ganze Mission geriete so in Gefahr. Will widerspricht ihm heftig. Sie sei eine von ihnen, man müsse ihr helfen, stellt er fest. Fritz will davon nichts hören, er steht auf und verlässt die Kajüte, und lässt die anderen ungläubig über soviel Sturheit zurück. Ulf, der Käptain redet unterdessen beruhigend auf seine schweißgebadete Frau ein.
Die 'Erlkönig' ist unterwegs und während Will unter Deck an einem Sandsack trainiert, läuft Fritz auf Deck auf der Stelle um sich fit zu halten. Ulf steht im Führerhaus am Ruder und Beanpole schmiert fasziniert die Maschine, die das Schiff antreibt.
Später, am Tisch in der Kajüte, erzählt Moritz, der Matrose, dass er im vorhergehenden Jahr bei den Spielen war, aber nicht gewonnen habe. Nun sei er vom Widerstand als Helfer im Netzwerk auf dieses Schiff geschickt worden. Aus dem Nebenraum dringen wieder Schmerzenslaute von Petra, Ulfs Frau. Will steht auf und füllt einen Becher mit Wasser. Fritz ermahnt ihn, das zu unterlassen. Er baut sich vor der Tür auf und versucht Will abzuhalten, weiterzugehen, er sei völlig undiszipliniert und brächte die ganze Mission in Gefahr. Das Ganze wächst sich zu einem Handgemenge aus, dass die anderen beiden auseinanderbringen müssen.
Doch da ruft Ulf nach ihnen. Das Boot droht, an einer Untiefe auf Grund zu laufen und er braucht alle Hände, um mit Hilfe von Stangen das Schiff von diesem Fleck wegzubringen. Mit vereinter Kraft gelingt es, die bedrohliche Lage abzuwenden. Beanpole, der den Dampfkessel vor der Explosion bewahrte, wird nun von Ulf aufgefordert, Moritz, der als Maschinist nicht sehr bewandert zu sein scheint, während der Reise zu unterstützen.
Am späten Abend schleichen Will und Beanpole zu Petra. Ulf ist bei ihr. Die Jungs erklären, dass Beanpole einiges wisse über Krankheiten und er befragt Ulf nun sehr genau über das Befinden von Petra und erfährt auch, dass nach 10 Tagen bei Ulf noch keinerlei Symptome aufgetreten sind. Doch dann schickt Ulf sie wieder weg mit der Erklärung, das seine Frau seine Angelegenheit sei.
Am folgenden Tag erklärt Beanpole Will die Maschine, die das Schiff antreibt. Sie sei von ihren Vorfahren entwickelt worden. Will ist genauso begreistert davon wie sein Gefährte. Jetzt erscheint Ulf und erklärt ihnen, dass er im Ort etwas zu erldigen habe. Die Menschen hier seien sehr neugierig und den Tripods äußerst ergeben. Fritz würde seinen Dienst an Deck versehen und Will und Beanpole dürften sich dort unter keinen Umständen sehen lassen. Das was er zu erledigen hätte sei gefährlich genug.
Die Jungs sitzen in der Kajüte und spielen Karten, als ein paar Black Guards an das Schiff heran kommen. Moritz gebietet den anderen, sich ruhig zu verhalten, er selber geht an Deck um sich um die Guards zu kümmern. Gerade da ist wieder ein lautes Stöhnen von Petra zu hören und Will läuft auf die Tür zu. Fritz stellt sich ihm noch einmal in den Weg, doch er muss zähneknirschend erkennen, dass die Gefahr, die Guards anzulocken durch die Geräusche, größer ist. So lässt er Will durch, um sie zu beruhigen. Moritz erklärt den Guards, wem das Schiff gehört und was sie geladen haben und bestätigt, die Aufforderung, Ulf möge sich im Büro der Guards melden, weiterzugeben.
Unterdessen ist auch Beanpole bei Petra und sie reden miteinander. Beanpole erklärt, dass er etwas von Krankheiten verstehe und Petra lässt sich schließlich von ihm untersuchen. Eine Weile später hat er für sie einen Arnikatee gebraut und gibt ihr etwas, das sie auf ihren Ausschlag legen kann. Fritz verkündet, als die Jungs zum Essen in der Kajüte sind, sie würden noch eine Stunde auf Ulfs Rückkehr warten. Sei er dann nicht zurück, werde er das Kommando über das Schiff übernehmen. Will ist außer sich über diese Aussage. Fritz sagt, er werden die Order von Julius, pünklich bei den Spielen zu erscheinen, ausführen. Wieder gehen die beiden aufeinander los, doch jetzt tritt Beanpole dazwischen. Sie sollten lieber herausfinden, konstatiert er, was mit Ulf passiert sei, es wäre besser, wenn sie alle gemeinsam weiterkämen. Fritz bleibt trotzdem unerbittlich: in einer Stunde werde er losfahren.
Will und Beanpole machen sich, getrennt voneinander, auf die Suche. In einer Kneipe wird Will von dem Wirt in ein Gespräch verwickelt und aufgefordert auf denjenigen zu trinken - er stellt ihm den Jungen vor - der im letzten Jahr bei den Spielen hätte gewinnen sollen. Will bleibt keine Wahl, als zu trinken. Dann wird er von dem Wirt und dem Jungen derart übel gereizt, dass er sich in einen Kampf einlässt. Unterdessen trifft Ulf wieder auf dem Schiff ein und als er erfährt, wass passiert ist, wäscht er Fritz, der sich immer noch im Recht sieht, gehörig den Kopf.
Inzwischen nimmt der Boxkampf seinen Lauf und Will schlägt am Ende seinen Gegner k.o., nur um gleich darauf von dem Wirt einen Bierhumpen über den Kopf gezogen zu kriegen. Als er wieder zu sich kommt befindet er sich in einer tiefen Grube auf dem Marktplatz, in dem diejenigen sitzen müssen, die sich Untaten haben zu Schulden kommen lassen. Von einem anderen Jungen, der dort ebenfalls sitzt, erfährt er, dass am nächsten Morgen die Black Guards nach ihnen sehen werden.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G. + N. von Delft
2. Kapitel "Prisoner in the Pit"
Will, Beanpole und Fritz verlassen gemeinsam mit einem Führer den Tunnel am späten Nachmittag, einige Wochen nach der Bekanntgabe. Es ist ein Weg von etwa 100 Meilen bis zu der Stelle, an der sie die "Erlkönig" finden würden. Will möchte nicht, dass es zwischen ihnen dreien irgendwelche Ungleichheiten in der Zuwendung gibt, wie es auf der vorherigen Reise teilweise passiert war, deshalb versuchte er, auch zu Fritz immer freundlich zu sein und ihn einzubeziehen. Das ist jedoch nicht einfach bei dem schweigsamen und reservierten Jungen.
Nach vier Tagen haben sie die Wanderung bewerkstelligt und erreichen den Hafen in dem die "Erlkönig" liegt. Ihr Führer überlässt es ihnen, das Schiff zu finden, wünscht ihnen Glück und verabschiedet sich. Die "Erlkönig" ist einer der kleineren Schlepper, ein flaches Schiff mit einem kleinen Führerhaus. Die Mannschaft besteht aus nur zwei Männern: Ulf und Moritz.
Ulf ist ein untersetzer, schroffer Mann in den vierzigern und Will mag ihn vom ersten Augenblick an nicht. Im Gegensatz zu Moritz, etwa 10 Jahre jünger, blond, mit schmalem Gesicht und freundlichem Lächeln. Doch es besteht kein Zweifel, wer das Kommando hat. Ulf weist sie sofort zurecht, dass sie während der Überfahrt zu arbeiten und zu gehorchen hätten, denn wenn sie es jetzt nicht könnten, wären sie auch später von keinem Nutzen und er würde nicht zögern, jeden der nicht folge, über Bord zu werfen. Allerdings dürfe auf dem kleinen Schiff immer nur einer von ihnen an Deck sein, alles andere sei zu auffällig.
Die Jungs sind sehr frühzeitig eingetroffen und man braucht noch zwei Tage, um Ladung an Bord zu nehmen, bevor man auslaufen wird. Der Platz unter Deck, wo sie sich verstecken sollen ist knapp bemessen. Auf die Frage, welche zwei für diese Zeit untertauchen würden schaut Will, angesichts des wortkargen Fritz, hoffnungsvoll auf Beanpole und der verkündet, Will und er verschwänden als erste.
Die "Erlkönig" kommt gut voran und nach der Hälfte der Strecke legen sie mittags in einer kleinen Stadt, einem Handelsplatz an. Da sie gut in der Zeit waren, würden sie bis zum nächsten Tag bleiben. Moritz erklärt, Ulf habe hier einige Geschäfte abzuwickeln, doch es nähme nur etwa eine Stunde in Anspruch. Als er gegen Abend immer noch nicht zurück ist, wird Moritz sichtbar unruhig. Schließlich teilt er den Jungs seine Befürchtung mit: bei manchen Gelegenheiten würde Ulf sehr viel trinken. Moritz hatte gehofft, dass es auf dieser wichtigen Tour nicht der Fall sein würde. Doch sei es denkbar, dass er, falls das Geschäft schlecht gelaufen sei, zur Beruhigung ein Glas hätte trinken wollen, und das eine dann das andere ergab.
Moritz würde sich gerne auf die Suche nach Ulf machen, sieht aber ein Problem darin, Beanpole, der an diesem Tage Deckdienst hat, allein zu lassen. Die Flussleute kannten einander und waren sehr neugierig. Es wäre durchaus möglich, dass man Beanpole, den neuen Lehrling, ausfrage und irgendetwas Falsches gesagt würde. Das war zu gefährlich.
Schließlich schlägt Beanpole vor, zwei von ihnen, die sich unbemerkt von Deck stehlen könnten, loszuschicken. Der Ort war sehr betriebsam, sie könnten sich leicht als Reisende ausgeben. So wird es beschlossen, und nachdem Beanpole das Schiff verlassen hat, gelingt es Will, als zweiter den Zuschlag zu bekommen da Fritz zu zurückhaltend ist um sich zu Wort zu melden.
Nach all der Zeit in dem Tunnel, findet Will es sehr aufregend, die fremde Stadt zu erforschen. Er geht eine Straße mit verschiedenen Läden entlang, schaut in zwei Kneipen, in denen er Ulf jedoch nicht ausmachen kann und gelangt auf eine Kreuzung, die angefüllt ist mit Ständen, offensichtlich ist Markttag. Will ist fasziniert von all den Sachen, die dort angeboten werden, bis sein Blick auf eine Kneipe im Hintergrund fällt und er sich seines eigentlichen Auftrags erinnert.
In der dunklen Kaschemme kann er Ulf nicht finden. Es kommt jedoch zu einem unglücklichen Wortwechsel mit dem Wirt - Will gibt sich als Tiroler aus, denen die Württemberger keineswegs wohlgesonnen sind - dem sich eine Prügelei mit einem jungen Gast anschließt, bei der Will seine Boxkünste anwendet, die das Ganze schnell beenden. Doch anstatt dass er die Kneipe nun verlassen kann, ruft man die Polizei, da es heißt, er habe seinen Gegner möglicherweise schwer verletzt.
Will landet in einer einer Grube, die unter freiem Himmel in den Boden eingelassen ist. In diese wirft man hier die Verbrecher. Die gemauerte Wand des runden Gefängnisses ist hoch, am Ende mit nach innen gerichteten Metallspitzen versehen. Es ist kalt, zu kalt zum Schlafen und Will, der sich furchtbar über seine Unbeherrschtheit ärgert, weiß nicht, ob er sich nach dem Morgen sehnen soll. Dann nämlich darf die Bevölkerung sich an dem Gefangenen auslassen, indem sie ihn mit Müll und Unrat bewirft. Da die Gefangenen nichts zu essen kriegen mehrt sich ihr Spaß noch wenn sie sehen, wie das steinharte Brot, oder angefaultes Gemüse gegessen wird. Und sollte sich der verletzte Junge nicht erholen, droht ihm sogar die Todesstrafe. Er sieht auch keine Chance auf Rettung, denn Ulf, der hier sehr bekannt ist, würde sich auf keinen Fall für ihn verwenden.
In der Morgendämmerung hört er ein Geräusch und sieht einen Kopf am Rand der Grube. Will schätzt, es müsse ein neugieriger Frühaufsteher sein, doch hört er seinen Namen und die Frage, ob er okay sei. Beanpole hat ein Seil mitgebracht mit dessen Hilfe Will aus der Grube klettern kann und auch die Metallspitzen bewältigen sie mit gemeinsamer Anstrengung.
Ohne groß zu reden machen sie, dass sie zum Hafen kommen, der am entgegengesetzten Ende der noch schlafenden Stadt liegt. Doch die "Erlkönig" sehen sie nur noch in der Ferne rheinabwärts schwimmen.
Fazit:
Warum wird die Gruppe, die sich auf dem freien Feld befindet, von den Tripods angegriffen? Allein die Tatsache, dass sie dort unterwegs sind, dürfte sie kaum als Ungecappte outen, die es dem Alter nach schon sein müssten. Hier fällt die Logik der Aktion zum Opfer.
Völlig abweichend von der Romanvorlage sind in der Episode die Charaktere Ulf und Fritz dargestellt. Ulf ist im Roman ein unangenehmer Typ, mit dem Will überhaupt nicht klarkommt. Und er ist derjenige, der die Mission in Gefahr bringt durch sein unkontrolliertes Trinkverhalten. Die Jungs sind im Grunde gezwungen, nach ihm zu suchen, weil ihre Mission ohne ihn nicht weitergehen kann. In der Episode wird das durch ihr Solidaritätsgefühl ausgelöst - ob diese Änderung wirklich nötig war?
Fritz wird im Roman als total zurückhaltend beschrieben und ist keinesfalls von so penetranter Arroganz wie in der Serienfolge. Hier weicht die Verfilmung wirklich heftig von der Vorlage ab, weil sie die Charaktere verfälscht.
Unverständlich ist auch das Einfügen der kranken Frau. Das wurde wohl als Mittel benutzt, um durch eine Gefahr für die Mission mehr Spannung zu erzeugen und die, dem Roman unbekannten, Black Guards wieder ins Spiel zu bringen. Das hätte man vermutlich auch ohne diese Verfälschungen durch anderweitigen Einsatz der Guards - in der Kneipe beispielsweise - erreichen können. Besonders die ganz andere Darstellung des Charakters 'Fritz' erscheint irgendwie unangemessen.
Darüber hinaus ist hier, wie auch schon in der ersten Staffel, wieder eine dampfbetriebene Maschine zu sehen. Etwas, wovon Beanpole in der Romanvorlage nur zu träumen wagt und was dereinst zu konstruieren ihm vorstellbar ist. Das Schiff wird dort durch zwei Esel betrieben, die in einer Art Tretmühle Schaufelräder bewegen und das passt auch viel besser in die vorindustrielle Zeit.
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Will geht als zweiter auf die Suche nach Ulf: "I was helped by the fact that my importunity was matched, on Fritz's part, by indifference. He made no comment and clearly was prepared to wait until things sorted themselves out without assistence from him. So, having allowed one to go, there was only one other to Moritz to consider. I wore him down, as I had known I would; he was more amiable than Ulf, much more amiable, but also less sure of himself. He insisted that I should be back within an hour, whether or not I found Ulf, and I agreed to that.
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