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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 2x01 Vorbereitung für die Höllenfahrt
:: 2x02 Den Rhein abwärts mit Volldampf
:: 2x03 Zwei reizende Helferinnen
:: 2x04 Der Eintrittspreis für die goldene Stadt
:: 2x05 Sklaven und Meister
:: 2x06 Das Geheimnis der Margerite
:: 2x07 Ein heimlicher Verbündeter
:: 2x08 Eine Begegnung der dritten Art
:: 2x09 Eine Krise spitzt sich zu
:: 2x10 Alarm in der goldenen Stadt
:: 2x11 Schutz hinter Clownsmasken
:: 2x12 Die letzte Etappe


Die Tripods Episodenguide


2x01 " Vorbereitung für die Höllenfahrt"

[Buchkapitel: "Three are Chosen"]


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Regie:
Bob Blagden
Drehbuch:
Christopher Penfold

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
Robin Hayter (Fritz Eger)

Darsteller:
Peter Forbes-Robertson (Schenker)
Richard Wordsworth (Julius)

 Kurzinhalt
Im Lager der Freien trainieren die Jungs für die Spiele. Auch Beanpole wird dazu angehalten, obwohl er lieber lernen möchte - in einer Unterrichtsklasse gibt es Physik.
Julius erläutert Will ihre Zielsetzung: sie wollen nicht blindlings kämpfen sondern zuerst die Schwächen der Tripods studieren, daher die Maßnahme, Leute in die Stadt zu bringen. So werden schließlich die Kandidaten für die Spiele ausgewählt.


 Inhalt
Im Lager der Freien in den White Mountains sind die Vorbereitungen für die Spiele in vollem Gange. Will wird im Boxkampf trainiert. Henry muss sich im Laufen beweisen, und Beanpole müsste weitspringen, aber er lernt lieber. Er befindet sich in einer Schulklasse und wird dort in Physik unterrichtet, und erfährt etwas über Lichtwellen.

Der Lehrer ermutigt Beanpole sein sportliches Training nicht zu vernachlässigen. Eine Chance so nah an die Technik der Tripods heranzukommen, wie der ihrer Stadt, gäbe es nicht so schnell nochmal.

Vier der Freien befindet sich auf dem Weg zu einer Stadt. Hier wird ein Tripod erwartet. Grund des Interesses ist ein bevorstehendes Capping. Die Bevölkerung ist bereits auf dem Weg zum Zentrum der Stadt. Drei Jugendliche sollen gecappt werden, zwei Jungen und ein Mädchen, das besonders unglücklich mit dem Capping ist und sich bis zuletzt wehrt. Die Freien sehen dies, wissen aber, dass sie keine Chance haben, etwas zu unternehmen.

Unterdessen nimmt Julius sich Zeit für ein Einzelgespräch mit Will. Will fragt ihn, warum sie ihre Waffen, mit denen sie einen Tripod töten könnten nicht einsetzten dürften. Julius antwortet, dass Wut nicht ihren Geist bestimmen dürfe, sonst würden sie ihre Kontrolle verlieren. Vor über 100 Jahren hätten die Menschen versucht die Tripods mit genau diesen Waffen zu bekämpfen, und seien gescheitert. Seit dieser Zeit hätten die Freien sich in den Bergen aufgehalten und versucht einzelne Tripods mit diesen Waffen zu bekämpfen, doch es habe keinen Erfolg gebracht. Dann hätten sie beschlossen, mehr auf ihren Verstand zu hören und sich auf die Schwächen der Tripods zu konzentrieren. Darum sei es so wichtig für sie, in die Stadt der Tripods zu gelangen um dort ihre Geheimnisse herauszufinden.

Das Capping in der Stadt ist beendet, das Mädchen wird von dem Tripod wieder abgesetzt und präsentiert nun glücklich strahlend seine Cap. Die Freien haben die Zeit genutzt, um ein paar Tiere von einer Hütte zu stehlen, doch bevor sie gehen wirft noch jemand eine Blick auf das Geschehen im Ort und eine Spiegelung des Fernglases verrät sie. Ein Tripod nimmt ihre Verfolgung auf. Während die anderen flüchten wird einer, der versucht hat den Tripod abzulenken, unter dessen Fuß begraben. Er kommt dabei zu Tode.

In der Zwischenzeit werden Beanpole, Henry und Will als sie in einem Gemeinschaftsraum zusammensitzen und etwas trinken, von einem älteren Freien angesprochen. Er erzählt ihnen, er sei in der Stadt der Tripods gewesen, was er dort gesehen habe läge weit über ihrer Vorstellungskraft. Aber es gäbe sowieso keine Chance mehr. Die Tripods seien zu stark, jedes Jahr gäbe es neue motivierte Rekruten, aber es würde sich doch nichts ändern. Verständnislos über die destruktive Einstellung des Mannes verlassen die Jungs die Bar.

In einer kleineren Sitzung wird über mögliche Routen zu den Spielen debattiert. Doch Henry erläutert eine andere Idee: auf der Karte zeigt er Julius eine Stelle, an der sie mehrere Tripods gesehen haben. Hier schlägt er vor, könne man versuchen einen gefangen zu nehmen und so beweisen, dass die Tripods keine Götter, sondern nur Maschinen wären. Hiermit könnte man die Gecappten überzeugen. Doch Julius lehnt die Idee ab, leider sei der Sacheverhalt viel komplexer. Er erzählt ihm von Computern, und von künstlicher Intelligenz. Julius sagt, dass die Tripods möglicherweise diese Art von künstlicher Intelligenz sein könnten, die während eines Krieges der Menschen beschlossen hätten, dass die Bedingungen unter dem Capping für sie deutlich besser wären - eine friedliche Welt.

Auf einem großen Fest unter den Freien werden die Kandidaten für die Spiele bekannt gegeben. Es werden die sechs besten Sportler dort teilnehmen. Als unter den ersten fünf Namen nur Beanpole auftaucht wird klar, dass auf jeden Fall nicht Will und Henry mit auf die Reise gehen können. Bevor er den letzten Namen verkündet, geht Julius besonders auf die Rolle von Henry ein. Dieser wird nicht mitreisen sagt er, da er aufgrund seines Kampfes mit den Tripods sehr wichtige Erfahrungen gesammelt habe. Sie hätten lange über seine Rolle nachgedacht und seien zu dem Schluß gekommen, dass sie ihn bräuchten, für den späteren Kampf gegen die Tripods und deshalb nicht riskieren könnten, dass er in die City ginge. Als letzter Kandidat wird Will aufgenommen.

Henry ist sichtlich enttäuscht. Will bemerkt, er sei so sicher gewesen, dass Henry mitgehen würde, an seiner Stelle. Henry sagt, er würde die Entscheidung von Julius akzeptieren und schließlich sei Eloise in der Stadt und er würde hoffen, dass Will sie fände.

Den Kandidaten werden für die Reise die Köpfe geschoren und mit falschen Caps versehen. Julius trägt ihnen auf, in getrennten Gruppen unter Begleitung anderer Freier, auch Henry ist dabei, aufzubrechen. In Basel werden sie sich an einem großen Fluss mit Ulf treffen, der sie auf seinem Schiff, der 'Erlkönig' zu den Kämpfen in die Nähe von Koblenz bringen würde.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G. + N. von Delft

1. Kapitel "Three are Chosen"
Das Lager der Freien in den White Mountains ist gut ausgestattet, für den Winter war vorgesorgt und ebenso wie es im Sommer angenehm kühl unter der dicken Felsschicht war, blieb die Temperatur im Winter angenehm. Es gibt ein festes Tagesprogramm bestehend aus Übungen und Unterweisungen, durchbrochen von den Mahlzeiten.

Will, Henry und Beanpole erfahren den Plan: um die Tripods erfolgreich bekämpfen zu können, musste man mehr über sie erfahren. Die Tripods rektutierten auf unterschiedliche Weise Sklaven unter den jungen Gecappten. Eine Methode hatten sie in Frankreich bereits kennen gelernt (siehe "Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D."). Eine andere Vorgehensweise wurde in Deutschland praktiziert. Hier fanden Sportwettbewerbe statt, zu denen die besten jungen Sportler geschickt wurden und der Gewinner der jeweiligen Disziplin wurde als Sklave in die City der Tripods gebracht.

Die Verbindung unter den dreien bleibt auch in der Gemeinschaft eine besonders enge. Durch die gemeinsam bestandenen Schwierigkeiten und Entbehrungen auf ihrer Reise war jede Eifersucht oder Feindschaft zwischen ihnen überwunden und hatte einer tiefen Kameradschaft Platz gemacht. Zum Trainingskader gehören 11 Jugendliche. Will ist sehr gut im Boxkampf, Henry trainiert als Langstreckenläufer, Beanpole im Weit- und Hochsprung, wobei er seine Chancen eher pessimistisch beurteilt. Im Sprint gibt es zwei Jungs, die die besten Leistungen erbringen: Fritz, ein Junge aus Deutschland und Etienne, ein Franzose, den Will bevorzugt, da er lockerer und kommunikativer ist. Darüber hinaus werden sie in der deutschen Sprache unterwiesen, um sich in dem Land unauffällig bewegen zu können.

Die älteren Freien haben ihre eigenen Aufgaben, sie trainieren die Jungen oder sorgen für Verpflegung oder die Rekrutierung Ungecappter. Der Kopf der ganzen Gruppe aber ist Julius. Er ist um die 60, ein schlanker Mann mit einer Behinderung - als Kind verunfallt, war ein gebrochener Oberschenkel falsch zusammengewachsen und er hinkte seitdem. Er war derjenige, der die Gruppe immer wieder ermutigte, denn er war zutiefst überzeugt, dass sie siegen würden. Auch war er derjenige, der das Vorhaben, für das sie jetzt trainiert wurden, ausgearbeitet hatte.

Während eines Trainings beobachtet er die Jungs und spricht dann mit Will. Er lobt seine Leistungen und fragt ihn dann, ob er, als der Tripod ihn hochgehoben habe, Angst hatte. Will bestätigt das. Nun möchte er wissen, ob ihn die Vorstellung, in ihrer Stadt - in ihren Händen - zu sein, ängstige. Will zögert. Die Älteren, gibt Julius zu verstehen. könnten wohl ihre Körper und ihren Geist trainieren, nicht aber ihre Gedanken erraten. Will gibt nun zu, dass ihn der Gedanke in der Tat ängstigt. Er müsse nicht gehen, fährt Juluis fort, er könne auch hier nützlich sein. Niemand müsse es wissen, wenn er lieber bliebe. Doch Will ist der Gedanke, zurückzubleiben noch weitaus unbehaglicher. Immerhin habe er ja schon einen Tripod getötet, ergänzt Julius, er wisse also, dass sie nicht allmächtig seien. Mehr offenbart er nicht. Mit der Aufforderung, fleißig weiter zu trainieren, wendet er sich dann Henry zu.

Als der Winter zuende ist, ziehen einige Ältere aus und kommen mit sechs Kühen zurück. Nun gibt es endlich wieder etwas Frisches zu essen nach all der Zeit gepökelten und getrockneten Fleisches. Nach einem Festessen kommt der Moment, in dem Julius die Namen der Teilnehmer an den Spielen bekannt gibt. Zuvor aber weist er darauf hin, dass es durchaus möglich sei, dass keiner von ihnen gewinnen würde und sie dann den Weg zurück bewältigen müssten, um weiter zu trainieren für das nächste Jahr. Geduld sei für ihr Vorhaben ebenso wichtig wie Entschlossenheit.

Außerdem mussten die Teilnehmen natürlich "gecappt" werden, was aber kein Problem darstellte, man würde dafür Caps von Verstorbenen benutzen. Doch sie wussten natürlich nicht, ob es ausreichte, nur entsprechend devot aufzutreten, oder ob die Tripods mit wirklich Gecappten in irgendeiner Weise auch noch kommunizieren konnten. Aber sie mussten das Risiko eingehen.

Julius erklärt noch, dass die Teilnehmer zu einem großen Fluss gehen werden, wo ein Schiff warten würde, dass zu ihnen gehöre. Man würde sie mitnehmen und nahe dem Ort, an dem die Spiele stattfinden, absetzen.

Endlich gibt Julius nun die Namen bekannt. Der erste ist Will. Er habe gute Erfolge erzielt und eine größere Chance zu gewinnen, als sein Boxpartner. Allerdings wäre man etwas unsicher, was sein Temperament beträfe. Er sei ungeduldig und würde manchmal nicht ausreichend nachdenken, bevor er etwas tue. Ob er ihnen versprechen würde, besser mit seiner Unbesonnenheit umzugehen. Will bejaht das und als nächster wird Beanpole aufgerufen.

Auch bei ihm gäbe es, obgleich seine sportlichen Leistungen außer Frage stünden, ein Problem: seine Kurzsichtigkeit. Es sei nicht möglich, mit einer Brille - einer Errungenschaft der Vorfahren - vor den Tripods zu erscheinen. Er würde also Probleme haben mit dem Sehen. Dafür könne er aber das, was er in der City in Erfahrung brächte, besser begreifen und wäre von großem Nutzen, es zu ihnen zurück zu bringen. Ob er die Bedingung akzeptieren könne? Das ist für Beanpole keine Frage. Der letzte Kandidat allerdings steht für Julius ohne wenn und aber fest: es ist Fritz Eger.

Natürlich ist Henry bitter enttäuscht. Will schlägt ihm vor, noch einmal mit Julius zu reden, doch das hat er schon getan. Er sei nicht so gut in seiner Disziplin, dass man erwarten könne er würde gewinnen und darüber hinaus sei er schwieriger, je mehr Leute geschickt würden, unentdeckt zu bleiben. Er soll weiter trainieren für die nächsten Spiele - falls dann noch jemand gebraucht würde. Will tut es leid um Henry, doch er weiß, er selber hätte mit dieser Absage weniger gut umgehen können.

Fazit:
Im Großen und Ganzen bleibt das Seriengeschehen nah an der Romanvorlage - abgesehen von den Büchern, die in dem Physikunterricht in einem Regal zu sehen sind und über die die Menschen dem Roman nach ( an anderer Stelle erwähnt) nicht verfügen. Außerdem findet der Capping-Day im Dorf in der Vorlage nicht statt. Doch das verfälscht den Sinn nicht und sorgt für etwas mehr Action.

Seltsamer Weise werden in der Episode sechs Leute bestimmt, die an den Spielen teilnehmen. Dem Buch nach sind es nur drei und auch nur die spielen im weiteren Serienverlauf eine Rolle. Zudem bewegen sich reichlich Tripods in der Bergregion - das wiederspricht dem Roman, so sollten die Freien wohl schon längst entdeckt worden sein.

In der Romanvorlage wird genau gesagt, warum die Jungs, von ihren guten sportlichen Leistungen abgesehen, ausgewählt wurden oder was für Probleme es gab bei ihrer Wahl. Damit wird noch einmal ziemlich gezielt auf ihre charakterlichen Eigenschaften hingewiesen. Leider geschieht das in der Verfilmung nicht.

 Zitate
  • Will: "I want to go. I can bear the thought of beeing in their hands more easily than of left behind."
    Julius: " Good. And you, after all, have killed a Tripod - something I doubt any other human being can claim. You know that they are not all-powerfull. That is an asset, Will."
    Will: " Do you mean, sir...?"
    Julius: " I meant what I said. There are other considerations. You must go on working hard, and preparing, in case you are chosen."




http://www.diedreibeinigenherrscher.de/ - hier gibt es im Episodenguide auch kleine Filmausschnitte.