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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x13 "The White Mountains - November, 2089 A .D."

[Buchkapitel "The White Mountains" II]


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Regie:
Christopher Barry
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)

Darsteller:
Hugo Bower (Black Guard)
Kim Durham (Cabot)
Peter Halliday (Interrogator)
Roderick Horn (Ozymandias)
Christopher Warrick (Black Guard)
Richard Wordsworth (Julius)

 Kurzinhalt
Die Jungs werden von den Tripods verfolgt, können sich aber verstecken und ihnen so entkommen. Doch nun stehen plötzlich zwei Bogenschützen vor ihnen, die sie zu den Black Guards bringen. Sie werden in eine Zelle gesperrt und einzeln von den Guards verhört. Die Verhöre sind hart und die Jungs frustriert.


 Inhalt
Nachdem Will, Henry und Beanpole sich eine Weile versteckt hatten, in Angst, dass die Tripods zu ihnen kommen, beschließen sie jetzt weiter zu den bereits sichtbaren White Mountains zu ziehen.

Doch als sie nachts in einer Felsenmulde schlafen, werden sie plötzlich geweckt durch grüne Lichter in der Dunkelheit, und grüne Geschosse zischen durch die Luft. Will versucht zu flüchten doch die anderen halten ihn zurück. Es sei zu gefährlich jetzt. Die drei hocken sich in die Mulde, damit sie nicht so leicht gesehen werden. Doch die Schüsse und auch das Licht konzentrieren sich immer mehr auf ihre Position. Da senkt sich ein Tripod-Fuß genau über der Mulde, in der sie liegen...

In der nächsten Szene ist es Tag. Sie sind noch immer in der Mulde, von den Tripods ist nichts mehr zu sehen. Sie werden nun statt dessen von zwei Männern mit Pfeilen attackiert. Sie haben Armbrüste und geben sich auf französisch als "free men" aus. Die drei werden von den Männern zu einem Haus geführt in dem sie einige Black Guards sehen. Man bringt sie in den Keller, wo sie einem Black Guard vorgeführt werden.

Er will wissen, wer sie sind und was sie wollen. Sie könnten entweder durch Zufall in diesem Gebiet, oder von den Tripods geschickt sein, oder sie seien aus Gründen da, die nur sie selbst wissen könnten. Als keiner der drei antwortet, stellt er seine eigene These auf. Er vermute, sagt er, sie seien geschickt worden. Die Frage sei nun, wer sie geschickt habe. Wenn es die Tripods waren, wäre das gut. Es gäbe eine Gruppe von Banditen und Vagrants in den Bergen, sie behaupteten, sie seien freie Menschen. Die Tripods würden daher falsche Rekruten schicken, um sie aufzuspüren. Sie könnten solche sein. Es sei auch nicht unüblich, dass die Tripods bei solchen Menschen die Erinnerung entfernen würden. Was auch immer der Grund sei, gibt er bekannt, sie würden es schon herausfinden. Auf ein Zeichen hin werden Will, Henry und Beanpole in eine Zelle gesperrt. Wenn sie sprechen wollten, sollten sie einfach rufen.

Will sagt, dass er keinem von ihnen glaube. Beanpole und Will fragen sich, ob sie von ihren "free men" gesprochen hätten. Aber Henry verkündet resigniert, dass er der Meinung sei, es gäbe sie nicht, es sei alles erfunden und sie hätten einen verdammt weiten Weg hinter sich gebracht, nur um nun gecappt zu werden. Beanpole schlägt vor, da der Guard eine Antwort haben wolle, ihm einfach eine zu geben. Ihre alte Geschichte, die ja schon zuvor funktioniert hätte. Sie sagen ihm es sei in England ein alter Brauch zu reisen. Beanpole hätte ihnen von den Bergen erzählt und darauf seien sie aufgebrochen um sie zu sehen.

Als sie das bekannt geben, werden sie zunächst separiert und dann aufgefordert, von der gesamten Reise zu erzählen. Der Guard der Will befragt wird forscher, er müsse die genaue Position wissen, an der er von dem Tripod den Knopf verpasst bekam (siehe "Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)"), außerdem müssten sie wissen, was für ihn die "free men" wären. Wenn er ihnen dies sagen könnte würde er vielleicht Eloise wieder sehen, solche Dinge könnten arangiert werden.

Als Beanpole wütender wird und sie fragt, ob sie überhaupt Black Guards wären, nehmen sie nur ihre Hüte ab, zeigen, dass sie gecappt sind und lachen.

Als sie später gemeinsam dem obersten Guard vorgeführt werden sagt er, sie seien nicht von großer Wichtigkeit, folglich würden sie nur ihre Zeit verschwenden. Sie wüssten mittlerweile, dass sie nicht von Tripods geschickt wären, also würden sie aus Angst lügen. Als Tausch gegen Informationen bieten sie Will erneut an, Eloise wiederzusehen, sie sei zwar gecappt, aber das wäre er in kurzer Zeit so oder so auch. Wenn er nicht spreche würden sie den Tipods ihr Bild geben - er hält das Medaillon hoch, das er Will abgenommen hatte - dann könne er sie auch wieder sehen, die Wahl die er habe sei lediglich: tot oder lebendig.

Beanpole versucht man, mit seiner Brille, die ihm abgenommen wurde, zu ködern. Da er ohne nicht gut sehen könne, heißt es, würde er nach dem Capping zu einem Vagrant werden. Denn die Tripods würden merken, dass er ohne die Brille nutzlos wäre und sein Gehirn zerstören und ein zerstörtes Gehirn könne solche Dinge auch nicht erfinden. Henry, stellt er dann fest, werde erfolgreich gecappt. Er würde einer von ihnen werden, ein Guard. Die Einzelbefragung würde nun weitergeführt, danach gäbe es zu essen und zu trinken.

Henry bricht schließlich das Schweigen, er erzählt von Ozymandias. Er wird daraufhin von dem Guard weiter eingeschüchtert. Es sei dumm von ihm, sagt er, dem Wort eines Vagrants zu folgen. Henry, sagt der Guard, sei ein dummer, schwacher Landjunge. Nach weiteren Provokationen dieser Art wird Henry immer wütender und schließlich platzt es aus ihm heraus, er sei nicht schwach und dumm, er habe einen Tripod getötet, es sei nur sein Werk gewesen und er würde es immer wieder tun. Dann sackt er verzweifelt auf dem Boden zusammen.

Zur selben Zeit erzählt Beanpole, dass es seine Idee war, den Tripod zu töten, und er beleidigt den Guard.

Will berichtet, er habe französich auf dem Chateau gelernt. Der Guard erfährt nicht, wo das Chateau ist, aber dass man Will dort aufgenommen habe, weil man ihn einfach mochte und dass er den Namen der Familie nicht verraten wird. Als der Guard ihn fragt, warum er dann von ihnen ein Pferd und essen gestohlen habe rutscht es Will heraus, sie hätten nicht wissen sollten, dass er zu den White Mountains wollte, um zu den "free men" zu gelangen. Doch dann wird auch er agressiv und sagt, wenn sie es nicht schafften würden andere Menschen kommen, hunderte, und sie würden kämpfen, das könnten die Guards nicht verhindern. Die Black Guards seien es, die die Menschheit knechten würden, das würden sie nicht weiter zulassen, sie würden kämpfen, er werde sich nicht cappen lassen, niemals werde er das zulassen. Der Guard legt Will die Hand auf die Schulter und gibt bekannt, dass er ihm glaube.

Die Jungs liegen schlafend in ihrer Zelle. Als sie aufwachen finden sie die Tür dazu geöffnet, von den Guards ist nichts zu sehen. Will geht in den Raum, auf einem Tisch steht ein reichhaltiges Frühstück. Er geht weiter bis zur Treppe und sieht jemanden oben, der jetzt herunterkommt. Will traut seinen Augen nicht: es ist Ozymandias. Die Beiden umarmen sich herzlich. Jetzt sind auch Henry und Beanpole herangekommen, die ebenfalls herzlich begrüßt werden. Es sei ein Test gewesen, erklärt Ozymandias nun, sie hätten sicher gehen müssen, dass sie nicht von den Tripods beeinflusst worden wären. Und nun werde erstmal ausgiebig gefrühstückt.

Dann werden sie mit in die Berge und in einen alten Tunnel genommen. Mit einer Bahn fahren sie tiefer in den Berg hinein. Sie erfahren, dass die Bahn tatsächlich mit Elektrizität läuft. Am Ziel werden sie vor einer großen Gruppe von "free men" von einem älteren Anführer begrüßt. Er stellt die drei neuen Jungs vor, lobt sie für alles was sie hinter sich gebracht haben und heißt sie herzlich willkommen.

Dann richtet er das Wort an die ganze Versammlung. Sie alle seien, stellt er fest, unter großen Anstengungen und Gefahren dorthin gekommen. Daher müssten ihnen nun die Fähigkeiten, die ihnen beigebracht worden seien, schrecklich unwichtig vorkommen. Anstatt im Kampf ausgebildet zu werden, hätte man sie in verschiedensten Sportarten trainiert. Aber dies hätte einen besondern Grund. Er enhüllt ein Modell von der Stadt der Tripods der "City of Gold". In einem Jahr würden einige von ihnen diese City betreten. Jedes Jahr würden junge Menschen ausgewählt um den Tripods in ihrer Stadt zu dienen. Dafür würden Spiele veranstaltet, damit die Besten ermittelt würden um den Tripods zu dienen. Darum würden sie alle trainiert, damit einige bei den Spielen gewinnen und so in die Stadt kommen könnten. Ein Recht von freien Menschen sei die Möglichkeit, zu wählen. Die Chance würden sie nun auch bekommen. Jeder der bereit wäre an den Spiele teilzunehmen solle nun aufstehen. Nachdem alle aufgestanden sind bricht unter ihnen lauter Jubel aus, an dem sich auch Will, Henry und Beanpole beteiligen.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G.+ N. von Delft

10. Kapitel "The White Mountains" Teil 2
Als es Nacht ist beschließen sie, einfach loszugehen und nicht weiter nachzudenken. Sie sind jedoch so erledigt, dass sie nach ein oder zwei Meilen zusammenbrechen und die ganze Nacht auf offenem Feld liegenbleiben, ohne geringsten Schutz, falls die Tripods zurückkämen. Doch das taten sie nicht. In der Dämmerung liegt das Tal friedlich da, umgeben von stillen Hügeln.

Die nächsten Tage sind hart, besonders für Will, dessen Wunde zu eitern beginnt. Beanpole muss noch einen Schnitt machen und dieses mal schreit Will vor Schmerzen auf. Dann legt Beanpole Heilkräuter, die er gefunden hat, auf die Wunde und verbindet sie mit mit einem Streifen von Wills Hemd. Beanpole gesteht, dass er wahrscheinlich noch viel lauter geschriehen hätte, denn es müsste ziemlich schrecklich gewesen sein. Irgendwie freut Will sein Mitgefühl mehr, als er gedacht hätte.

Die Jungs ernähren sich von Wurzeln und Früchten, doch der Hunger lässt sich damit nicht wirklich stillen. Sie frieren in ihrer dünnen Kleidung. Das Wetter hatte gewechselt, es ist dunstig und es weht ein kalter Wind. Sie kommen in höhergelegenes Gebiet, von dem aus sie eigentlich die Berge sehen sollten, doch da war nichts, nur ein grauer Horizont. Manchmal denkt Will, sie hätten sich alles nur eingebildet.

Schließlich kommen sie an einen großen See, der auch auf der Karte vermerkt war. Das Land ist satt und fruchtbar und sie finden genug zu Essen, womit auch ihre Zuversicht wieder steigt. Beanpoles Kräuter zeigen Wirkung und Wills Wunde heilt. Als sie eines Morgens nach gutem Schlaf im Heu einer Scheune wach werden, ist der Himmel wieder blau und strahlend und hinter den Hügeln, die die Ebene begrenzen, können sie tatsächlich die schneebedeckten Gipfel der White Mountains sehen.

Natürlich sind die Berge noch ein gutes Stück entfernt, aber sie können sie sehen und ihre Stimmung steigt. Sie scherzen gerade über Beanpoles großen Dampfkessel, als er sie unterbricht. Auch Henry und Will spüren jetzt die Erschütterung des Bodens. Zwei Tripods bewegen sie von hinten in ihre Richtung. Da sie sich auf flachem weitem Land befinden gibt es keine Chance, sich zu verstecken, rennen würde nichts nützten.

Es war hoffnungslos. Und unfair! Sie hatten die Berge vor Augen, nachdem sie soviel durchgemacht hatten um sie zu erreichen und nun sollten sie doch noch verlieren.

Im Näherkommen sehen die Jungs, dass die beiden Tripods irgendwie miteinander und mit einem goldenen Etwas, dass sie zwischen sich mit ihren Tentakeln hoch und hin und her werfen, beschäftigt sind. Dann sind sie auf ihrer Höhe und ein großer Fuß geht knapp neben den Jungs nieder. Sie warten auf den Tentakel, der sie umfassen wird. Doch da sind die Monster auch schon an ihnen vorbei gezogen. Beanpole fragt sich, ob sie sie wohl nicht gesehen hätten, ob sie zu beschäftigt miteinander waren, vielleicht war es ein Paarungsritual, aber sie waren doch Maschinen. Will ist das völlig egal, er fühlt nur die unendliche Erleichterung.

****

Eine lange, schwierige und gefährliche Reise, hatte Ozymandias gesagt. Das hatte sich bestätigt. Und auch danach ist das Leben hart - es gibt keinerlei Luxus. Aber das war auch richtig so. Körper und Geist mussten straff und gut in Form sein für die Aufgaben, die vor ihnen lagen.

Doch es gibt auch Wunder. Ihr neues Zuhause ist eines davon, denn sie leben im Inneren der White Mountains. Die Vorfahren hatten nämlich eine "Shmand Fair" durch die Berge gebaut. Sie wussten nicht, was der Zweck war, aber mit neuen in das Innere getriebenen Tunneln bot es ihnen stärksten Schutz. Obgleich außerhalb des Tunnels eine Schnee- und Eiswelt herrschte, ist es im Innern allenfalls kühl durch den Schutz des dicken Felses. Es gibt Aussichtspunkte, von denen aus sie die Bergwelt betrachten können. Manchmal geht Will zu einem von ihnen und schaut hinunter in ein fernes grünes Tal. Dörfer kann er sehen, kleine Felder, Straßen, die kleinen Punkte der Viehherden.

Das Leben dort musste angenehm sein, aber Will möchte nicht tauschen. Denn es stimmte nicht ganz, dass sie keinen Luxus mehr gehabt hätten. Es gab sogar zwei Dinge: Freiheit und Hoffnung. Sie leben unter Menschen, die einen freien Willen hatten und die Beherrschung durch die Tripods nicht akzeptierten und die sich, nachdem sie lange und ruhig abgewartet hatten, nun darauf vorbereiteten, den Kampf gegen ihre Feinde aufzunehmen. Und Will, Henry und Beanpole würden ihren Teil dazu beitragen.

Fazit:
Hier ist nun die verfilmte Variante sehr viel spannender. Man fühlt wirklich mit mit den dreien, die, so kurz vorm Ziel nun doch von diesen gnadenlosen Black Guards (die es im Buch ja nun mal nicht gibt) gefangen werden. Die Auflösung ist natürlich nach dieser Anspannung um so schöner und das Geschehen kann man als durchaus glaubwürdig bezeichnen - es ist schlüssig, dass sich eine Gruppe, die im Geheimen operiert, absichern möchte, wen sie zu sich lässt.

Doch auch im Buch hat der erste Abschnitt des Unternehmens einen gebührenden Abschluss erhalten. Auch hier ist kurz vor erreichen des Ziels noch einmal alles in Frage gestellt und löst sich dann in Wohlgefallen auf.

Das Staffel- und Buchende kann man, jedes für sich, gut und einverständlich so stehen lassen.

 Zitate
  • Wills Einschätzung und Überzeugung: Out leaders kept their counsel, and we are only newcommers and boys - we could not expect to know what the projects are, or what our part in them may be. But we shall have a part, that is certain. And another thing is certain, too: in the end we shall destroy the Tripods, and free men will enjoy the goodness of the earth.