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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x12 "France - October, 2089 A.D."

[Buchkapitel "The White Mountains" I]


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Regie:
Christopher Barry
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)

Darsteller:
Vass Anderson (Black Guard)
Victor Baring (Mayor)
Tim Brown (Farmer)
Max Harvey (M. Dubois)
Julian Jones (Daniel Montagnon)
Ian Ruskin (M. Neyrand)
Elma Soiron (Old Woman)

 Kurzinhalt
Die Gerichtsverhandlung hat bereits begonnen, da kommt Daniel, der Black Guard der mit der Vichot-Tochter verlobt ist, in den Gerichtssaal und belastet die Jungs schwer. Sie seien Betrüger und er würde sie bereits verfolgen seitdem sie bei einer Famillie Unterkunft gesucht, und diese dann betrogen hätten. Schließlich transportiert er sie ab, um sie seinem Vorgesetzten vorzuführen...


 Inhalt
Die Verhandlung von Will, Henry und Beanpole steht kurz bevor. Die Jungs fragen sich, wann ein Tropod wohl käme, wenn die Bewohner der Stadt nach ihm schicken würden. Sie kommen zu dem Schluss, dass es relativ schnell ginge. Sie stellen fest, dass ihre Chancen zu entkommen dann wohl ziemlich gering sein würden. Will überlegt, ob die Tripods dann, nach ihrem Capping, alles wüssten über die freien Männer, Ozymandias, und alles andere. Doch Beanpole bringt die Konzentration zurück auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung.

Als die Verhandlung beginnt fragt Beanpole den Richter, was der Sinn wäre, wo sie doch ohnehin im passenden Capping-Alter wären und der Tripod schon benachrichtigt sei. Die Jungs werden auf die Tradition, die damit verbunden ist, verwiesen. Doch sei auch eine Straftat begangen worden, also müsse eine Entscheidung getroffen werden in dieser Verhandlung.

Die Jungs berichten nun, dass sie eine Menge sehen wollten von der Welt, darum seien sie durch das Lang gereist, Will mit seinen Cousins Henry und Jean-Paul. Vor ein paar Tagen hätten sie von dem Fest gehört und seien daraufhin hergekommen.

Doch dann betritt der Black Guard Daniel, der Verlobte der ältesten Tocher der Famlie Vichot (siehe "France - September, 2089 A.D.") den Raum. Er geht zu dem Richter und sagt ihm etwas auf französisch.

Er gibt dann bekannt, die Jungs hätten gelogen, sie hätten bei einer Familie Verpflegung bekommen und dafür ihr Vertrauen missbraucht. Er sei ihnen gefolgt, um ihre Kontakte ausfindig zu machen. Die Verantwortlichen beschliessen, dass die drei mit dem Guard gehen sollen, um dann von seinem Vorgesetzten befragt zu werden.

Ihr Aufseher stellt fest, dass das späte Capping bei ihnen ein Fehler gewesen wäre, sie seien fehlgeleitet, aber sie würden die Wahrheit erkennen, nach ihrem Capping. Dann werden sie in einem Käfig auf einem Pferdewagen von Daniel abtransportiert.

Auf der Fahrt versucht Beanpole mit Daniel, der auf dem Kutschbock sitzt, zu sprechen, doch er reagiert nicht darauf. Will fragt sich, ob Daniel die ganze Zeit über die White Mountains Bescheid wusste. Beanpole stellt fest, dass sei alles nur seine Schuld. Dann versucht Beanpole das Schloß des Käfigs aufzubrechen, aber ohne Erfolg. Schließlich fordert er Henry auf, unbemerkt seinen Gürtel abzulegen. Es ist klar, dass er Daniel damit angreifen will. Henry sträubt sich zwar dagegen, schließlich wolle Jeannie diesen Mann heiraten, aber als Will ihm klar macht, dass es nur noch die Frage "er oder sie" ist, gibt er nach. Es gelingt Will und Beanpole den Gürtel um den Hals des Black Guards zu legen und ihn damit zu würgen, während Henry ihm den Schlüssel abnimmt. Danach sperren sie Daniel in den Käfig und jagen das Pferd davon.

Die Jungs ruhen sich in einer Ruine aus und Beanpole schätzt, dass die White Mountains nur noch etwa zwei Tage entfernt wären. Henry bringt die Frage auf, was sie machen sollten, wenn es alles nur eine Lüge wäre, und es die "freien Männer" gar nicht gäbe. Beanpole und Will erklären ihm, dass sie sich sicher sind, dass es sie gibt und verdeutlichen dies enthusiastisch, aber Henrys Zweifel blieben.

Sie machen sich weiter auf den Weg durch eine Reihe von Ruinen, offenbar einer alten Stadt und treffen auf Schienen, auf denen eine halb verrostete Lore steht, die sie benutzen um etwas schneller voran zu kommen. So wechseln sie zwischen fahren und anschieben und nutzen das hügelige Gebiet, in dem sie zeitweise gute Geschwindigkeit aufnehmen. Schließlich wird auf einer geraden Strecke zwischen den Hügeln ihr Gefährt langsamer und entgleist. Die Jungs haben soviel Spaß an ihrer Unternehmung, dass sie erst jetzt entdecken, dass sie direkt unter einem Tripod zum Stillstand kamen, der sie aber offenbar noch nicht bemerkt hat.

Sie beschließen erstmal zu warten, da sie befürchten das könne sich ändern, wenn sie sich bewegen. Doch nach einiger Zeit stellen sie fest, dass der Tripod offenbar an dieser Stelle stationiert ist, und es ziemlich lange dauern könnte bis er sich wegbewegt - zu lange. Also diskutieren sie ihre Optionen. Beanpole sagt, er denke sie könnten den Tripod zerstören. Er erläutert, zunächst müsste einer von ihnen den steinigen Hügel, auf dem einer der Füße des Tripods steht, hinaufklettert. Das sei ungefährlich, denn wie ein dicker Mann könne der Tripod seine Füße nicht sehen.

Henry nimmt diese Aufgabe auf sich. Unter dem Fuß des Tripods klemmt er eine Axt zwischen die Steine und befestigt daran ein Seil. Danach ziehen sie eine Handgranate in einem Socken an dem Seil nach oben. Als der Socken an der Axt angelangt ist, zieht Beanpole, während die beiden anderen das erste Seil straff spannen, kräftig an einem anderen Seil, das den Stift herauszieht. Dann gehen sie hinter einem Felsen in Deckung und die Handgranate explodiert. Der Hügel gerät ins Rutschen, der Tripod verliert den Halt und stürzt. Beim Aufprall öffnet sich die Kapsel und man sieht ein grünes Licht, das aus dem Innern kommt. Henry reagiert blitzschnell, er nimmt eine andere Granate, zieht den Stift und wirft sie in die Kapsel hinein. Sie explodiert und das grüne Licht erlischt. Kurz danach läuft eine grüne Flüssigkeit aus der Öffnung. Der Tripod ist offensichtlich erledigt.

Während Will und Henry vor Freude johlen und herumspringen, sorgt Beanpole für die nötige Besonnenheit und treibt die beiden an, weiter zu gehen. Sie müssten so schnell wie möglich verschwinden. Auf der Flucht sagt Henry, er habe etwas in dem Tripod gesehen, ein Gesicht. Erneut kommen sie zu dem Schluß, dass die Tripods nicht die wirklichen Lebewesen sind, sondern nur Maschinen, die Lebewesen transportieren (siehe "Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)".

Als sie über die nächste Hügelkuppe kommen, sehen sie in der Ferne große schneebedeckte Berge - die White Mountains. Doch die Freude hält nicht lange, denn hinter ihnen tauchen sechs Tripods auf, einige von ihnen sind rot verfärbt, sie geben schrille Laute von sich und sehen sehr gefährlich aus.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G.+ N. von Delft

10. Kapitel "The White Mountains" Teil 1
Die Jungs sind nicht sicher, ob der Tripod vielleicht noch andere verständigen konnte, bevor er zerstört wurde. Also beschließen sie, sich schleunigst aus dem Staub zu machen und zwar so schnell und so weit wie möglich. Sie rennen los und einen Hügel hinauf bis irgendwann Will einfach keine Kraft mehr hat. Auf der Kuppe halten sie an und schauen zurück. Es beginnt dunkel zu werden. Der Tripod ist noch zu sehen und Will kann kaum fassen, dass er es geschafft hat, das Monster zu zerstören.

Beanpole sieht es zuerst und dann schauen auch die anderen nach Westen und sehen die vertraute, verhasste Silouette eines Tripods am Horizont. Noch einer kommt in Sicht und noch einer. Sie waren noch weit weg, aber die Tripods kamen.

Die Jungs rennen wieder los, über die Kuppe ins nächste Tal. Es wird immer dunkler, aber falls die Tripods keine Katzenaugen hätten, würde ihnen das helfen. Doch dann sehen sie Licht über der Hügelkuppe. Wie Scheinwerfer beleuchten jetzt Strahlenbündel den Weg der Tripods. Die Jungs rennen, rasten kurz, rennen weiter. Sie kommen an ein Flussbett, dass nur wenig Wasser führt und beschließen, darin weiter zu laufen, für den Fall, dass die Monster einem Geruch, oder ihren Fußspuren folgen.

Nachdem sie eine Weile im Wasser, dass ihnen nur bis zu den Knöcheln geht, gelaufen sind, überlegen sie einige Möglichkeiten, wie sie weitergehen könnten. Doch dann erledigt sich jede Überlegung - die Tripods kommen von allen Seiten, wie eine Armee. Jetzt entdeckt Beanpole am Ufer einen niedrigen Felsvorsprung, der Fluss hatte wohl, als er noch höheres Wasser führte, den Fels darunter ausgewaschen. Sie haben keine andere Wahl und kriechen in die enge Nische und hoffen, so zumindest von oben nicht gesehen werden zu können. Doch es ist ein teuflisch enges Versteck, sie müssen hintereinander in einer Reihe liegen. Und über dem Wasser sind die ganze Zeit die Scheinwerfer der Tripods in Bewegung.

Die Lichter kommen verdammt nah, die Schritte erschüttern den Boden und Wills Arm schmerzt. Doch er kann sich nicht bewegen, es ist zu eng. Beanpole flüstert, sie müssten wohl etwa eine Stunde still verharren - und es wird eine sehr lange Stunde... Die ganze Nacht patroullieren die Tripods. Zwar können die Jungs jetzt sicher sein, dass sie nicht gesehen werden, aber sie dürfen ihren unbehaglichen Unterschlupf auch nicht verlassen. Sei haben Hunger, können sich nicht rühren und Will treiben die zusätzlichen Schmerzen seines Arms Tränen in die Augen.

Auch als es Morgen wird, laufen die Tripods noch auf und ab. Doch gegen Mittag wird die Frequenz geringer, es vergeht mehr Zeit bis wieder eines der Monster vorübergeht - man kann die drei auch jetzt von dort oben offenbar nicht sehen. Es vergehen schon mal zehn oder fünfzehn Minuten und sie können aus ihrem Unterschlupf kriechen um ihre Glieder zu strecken, doch dann kommt auch schon wieder ein Tripod in Sicht ind sie verstecken sich wieder. Weg können sie auf keinen Fall, denn es gibt keinen anderen Schutz in der Nähe.

Auch die Nacht verbringen sie wieder in der Enge. Ein paar mal fällt Will in einen kurzen Schlaf, doch die Enge scheint immer erdrückender, es ist kalt und er fühlt sich noch schlechter als in der vorangegangenen Nacht. Ob sie wohl am Morgen endlich gehen würden?

In der Morgendämmerung vergeht etwa eine halbe Stunde ohne Tripod doch dann flüchten sie wieder in ihren Unterstand, weil der nächste durch das Tal schreitet. So geht es weiter bis in den Nachmittag. Will ist so gefangen in Hunger und Schmerzen, dass er nur noch versucht, von einer Minute auf die nächste durchzuhalten. Den anderen beiden schien es auch kaum besser zu gehen. Gegen Abend schließlich wird die Zeit ohne Tripods so lang, dass sie den Eindruck haben, es hätte aufgehört. Dennoch sitzen die Jungs einige Stunden am Fluss und warten auf Zeichen ihrer Rückkehr.

Fazit:
Hier taucht nun in der Episode eine Variante der Vernichtung des Tripods auf, auch wenn sie nicht so spektakulär ist, wie im Buch geschildert und seltsamer Weise von Henry, nicht von Will durchgeführt wird. Vermutlich sollte hier etwas für die nächste Staffel vorbereitet werden. Doch für zusätzliche Spannung sorgt ja die Frage, ob und wie die Jungs dem Capping, bzw. dem Black Guard entkommen können. So steht wieder ein gutes Maß an Action bereit - mit den Familiengeschichten hat es jetzt auch irgendwie gereicht.

Im Buchkapitel würde ich durchaus von einem gleichmäßigen Spannungslevel sprechen, der nach wie vor sehr fesselnd ist.

 Zitate
  • Will beschreibt ihr enges Versteck unter dem Felsenvorsprung: We bent down, exploring it with our hands. At its maximum the crevice was not more than two feet high, and about as deep; but it seemed to run the length of the rock. Two more beams appeared on the northern escarpment of the valley, and one of them was flicking far ahead, making spots of light that darted perilously near to were we stood. There was no room for delay. We snuggled ourselves into the crevice, in line, head to toe - Beanpole, then Henry, with myself at the end. My right arm was against rock, but my left side felt terribly exposed. I tried to force myself farther in, even though it hurt my arm to do so. If I lifted my head just a fraction, my forehead touched the stone overhang. The sound of my breathing seemed loud in this confinement.