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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x09 "France - September, 2089 A.D."

[Buchkapitel "Flight and a Follower" II]


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Regie:
Christopher Barry
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)

Darsteller:
Cecilia Boorman (Kirsty Vichot)
Imogen Boorman (Fiona Vichot)
Nicola Boorman (Lucy Vichot)
Maria Evans (Shelagh Vichot)
Stephen Marlowe (M. Vichot)
Clare Nimmo (Helen Vichot)
Anni Lee Taylor (Mme. Vichot)
Barbara Wilshere (Jeannie Vichot)

 Kurzinhalt
Um den Tracker los zu werden schneidet Beanpole ihn aus Wills Achsel heraus. Danach schaffen es die Jungs, mit einer selbstgebastelten Puppe, die sie auf dem Pferd befestigen, den Tripod von sich abzulenken. Kurz darauf werden sie von einem französischen Mädchen entdeckt und zu ihrer Familie gebracht, die drei drei aufnimmt.


 Inhalt
Immer noch steht der Tripod vor dem Tunnel, in dem sich die drei Jungen verstecken. Beanpole schlägt vor den Trackdevice aus Wills Achsel heraus zu schneiden. Er fordert Henry auf, zu helfen und Wills Arm halten. Doch Henry schüttelt den Kopf und lehnt ab. Die Vorstellung scheint ihn zu überfordern und er sagt, er wolle damit nichts zu tun haben. Er verlässt die zwei um den Tunnel weiter zu erkunden. Schließlich kommt er zu dem anderen Ausgang, und kann ein Landhaus sehen, das am Fuße eines Weinbergs liegt.

Kurz nachdem Beanpole den Tracker entfernt hat, den er in seinen blutigen Händen begutachtet, kehrt Henry mit einer Lampe zurück. Er erzählt den beiden von dem anderen Ende des Tunnels, wo einige Fässer lagern und er die Lampe gefunden hat. In dem Moment fährt ein Tentakel aus dem Inneren des Tripods herab. Er wirft ein grünes Licht in die Höhle und sucht offenbar nach den Jungs. Beanpole stellt fest, dass sie den Tracker loswerden müssen. Henry hat die Idee, aus Stroh, Säcken und anderen Dingen, die im Tunnel lagern, eine Puppe zu konstruieren, der sie den Tracker anheften. Sie setzten die Puppe auf das Pferd, von dem Will sich offensichtlich nur ungern trennt, und lassen es losgaloppieren. Der Tripod folgt ihm prompt.

Beanpole und Henry schleppen den sichtlich angeschlagen Will zum andern Ende des Tunnels in das gerade ein singendes Mädchen hineinkommt, das sich furchtbar erschreckt als es die Jungs sieht. Kurz darauf sitzen die drei an einem Tisch in dem Landhaus, wo ihnen die Mutter des Mädchens und ihre zahlreichen Schwestern gegenüberstehen. Während die aufgebrachte Mutter auf französisch auf die drei einredet versucht Beanpole vergeblich, sie zu beruhigen, bis Will, der zusammengesunken dasitzt, ihm vorschlägt, er solle ihr sagen, dass es ihnen Leid tue. Sie hätten sie nicht erschrecken wollen, sie könnten auch für das Essen bezahlen.

Darauf reagiert die Frau promt auf englisch, allerdings mit starkem Akzent, es würde schon etwas mehr bedürfen, um sie zu erschrecken, ebenso ihre Töchter. Dann befiehlt sie den Mädchen, dass Essen vorzubereiten und heißes Wasser zu holen um die Wunde des Verletzten behandeln zu können. Außerdem trägt sie ihnen auf, von nun an nur noch Englisch zu sprechen. Will soll sich in den bequemen Sessel setzen, und Beanpole und Henry komplementiert sie nach draußen, um sich die Hände waschen. Danach kümmert sie sich um Will, der kreidebleich und ziemlich angeschlagen ist.

Später sitzt die ganze Familie, die Mutter, der Vater sowie die sechs Töchter mit Will, Henry und Beanpole beim Abendessen. Die Mutter erzählt ihnen, dass ihr Mann leider nie Englisch gelernt habe, obwohl sie sich sehr viel Mühe gegeben hätte. Aber ihre Töchter würden es alle beherrschen. Auf die Frage, wo sie herkäme, gibt sie nur zurück, ob sie noch nie den schottischen Akzent gehört hätten. Doch zu ihrer und ihrer Töchter Verwunderung stellt sich heraus, dass die Jungs nur in der Schule etwas von Schottland gehört haben. Nun berichten die Kinder lebhaft, dass ihr Großvater ein Händler gewesen sei, der Nahrungsmittel und Kleidung nach Frankreich gebracht habe. Sie habe, ergänzt nun die Frau, ihren Vater oft begleitet und auf einer dieser Reisen ihren Mann kennengelernt. Die Mädels schmücken nun die Geschichte noch ein wenig aus in der Manier, wie sie sie wohl schon oft von ihrer Mutter gehört haben und es gibt fröhliches Gelächter.

Die Frau eröffnet Henry und Beanpole, dass ihr Freund sicher für drei bis vier Tage nicht reisen könne, sie sollten besser bleiben und hier bei der Arbeit helfen. Außerdem hätten ihre Töchter so eine Chance, ihr Englisch zu verbessern, und sie könnten feststellen, dass diese Sprache tatsächlich von lebenden Menschen gesprochen würde. Des Weiteren hätten sie sechs Töchter, von denen erst eine zur Hochzeit versprochen wäre, da würde sie ja so eine gute Chance nicht vergehen lassen. Die Situation löst sich auf in Gelächter, dennoch sind Henry und Beanpole etwas verlegen und Will scheint sich nicht ganz wohl zu fühlen in seiner Haut nach den jüngsten Erfahrungen zum Thema Heiratspläne ("Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)"). Doch dann verkündet Henry, sie würden bleiben und helfen wo sie könnten.

Nachts nehmen Vater und Mutter sich der Sachen von Will, Henry und Beanpole an und entdecken unter anderem die Handgranate, den Kompass und die Karte und sie nicken einander wissend zu. Am anderen Morgen hängt die Mutter die frisch gewaschene Kleidung der Jungs zum Trocknen auf.

Beanpole und Henry helfen bei der Weinlese und es wird relativ schnell klar, welche Tochter für wen "zuständig" ist und Will, der noch nicht viel tun kann, wird von der Kleinsten - sie mag vielleicht acht Jahre alt sein - nicht aus den Augen gelassen.

Am Abend in ihrem Zimmer reden die Jungs über ihre Situation, dabei erwähnt Henry, dass die Tripods nicht dorthin kämen, er habe eines der Mädchen gefragt. Darauf entwickelt sich ein Streit zwischen ihm und Will. Beanpole gemahnt sie, sich zu beruhigen, doch auch er ist der Meinung, dass sie vorsichtiger sein müssten. Henry sagt, die Familie hätte ihnen so viel geholfen und sie würde sie nicht verraten. Will fragt, warum sie ihnen dann die Sachen weggenommen hätten, wenn sie ihnen doch so vertrauen würden. Nein, stellt er nochmals fest, sie könnten niemandem trauen. Henry wirft er vor, sich zu sehr mit einer der Töchter zu verstehen, er habe sich verliebt. Wieder muss Beanpole die beiden beruhigen.

Dann kopft es und die Mädchen bringen den Jungs ihre Sachen zurück. Bei vielen Dingen wüssten sie nicht, was sie bedeuten, aber sie seien vorsichtig gewesen. Als sie wieder weg sind schlägt Henry vor, den gesamten Winter dort zu verbringen. Sie hätten eine harte Zeit gehabt, hier könnten sie ihre Kräfte wieder sammeln. Beanpole gibt ihm Recht, aber Will ist strickt dagegen. Während er sich ein langes, weißes Nachthemd überzieht, dass er auf dem Bett vorfindet, argumentiert Beanpole noch ein wenig bis Henry ihn anschaut und "Jawohl, Großmutter" sagt, womit sich die Spannung in Gelächter auflöst.

Am nächsten Tag gehen wieder alle gut gelaunt ihren Tätigkeiten nach und auch Will sieht nun ein, dass es vielleicht doch besser wäre, den Winter über zu bleiben. Am Abend, als der große Tisch wieder gedeckt wird, erfahren die Jungs, dass man Besuch erwarte - den Verlobten der ältesten Tochter. Doch als der Gast das Haus betritt, sind die Jungs schockgefroren. Der junge Mann ist ein Black Guard.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G.+ N. von Delft

8. Kapitel "Flight and a Follower" Teil 2
Am nächsten Morgen allerdings scheint sich ihr Schicksal zu wenden. Von einer Hügelkuppe aus - in der Ferne sieht man bereits die hohen Berge - schauen sie auf ein Dorf im Tal, in dem ein kirchliches Fest stattzufinden scheint, zu dem die Dorfbewohner sich versammeln. Als niemand mehr zu sehen ist gehen sie hinunter und packen von dem Festessen ein, von dem sie reichlich vorfinden.

Was ist mit der Frage der Schuld, überlegt Will als sie weiterziehen. Dies war bisher ihr größter Raub. Die Menschen werden wütend sein, wenn sie zurückkommen. In Whearton, soviel wusste er, ließ man keinen Fremden hungrig weiterziehen, aber die Bedeutung von mein und dein war heilig. Der Unterschied war nur: sie waren keine Fremden, sie waren Geächtete. Sie waren im Krieg. In erster Linie mit den Tripods, aber dadurch auch mit allen, die zu ihnen gehörten. Hier galten die üblichen Gesetze nicht mehr.

Später sehen sie einen Tripod durch das Tal kommen. Etwa eine Meile von den Jungs entfernt bleibt er stehen. Sie gehen etwas schneller und versuchen in Deckung zu bleiben, obgleich es eigentlich keinen Grund gab anzunehmen, er hätte irgendetwas mit ihnen zu tun, oder könnte sie wahrnehmen. Nach etwa einer Stunde können sie ihn tatsächlich nicht mehr sehen.

Am folgenden Morgen sehen sie ihn, oder einen anderen, das war nicht zu unterscheiden, erneut. Wieder bleibt er ein Stück entfernt stehen. Das Wetter wird ungemütlicher und die Jungs haben nichts mehr zu essen, da sie ihre Beute nicht rationiert hatten. Gegen Abend kommen sie durch ein Weinanbaugebiet, die Trauben sind aber leider noch nicht reif. Da es nach Regen aussieht, halten sie nach irgendeinem Unterschlupf Ausschau und finden eine leere Hütte. Mit der Erinnerung an das letzte mal sind sie zögerlich, doch Beanpole versichert, diese Hütten würden nur zur Weinlesezeit benutzt. Sie müssen zwar auf dem harten Boden schlafen, aber sie sind geschützt und finden sogar einen Zopf mit getrockneten Zwiebeln, sodass sie wenigstens etwas zu essen haben.

Langsam beginnt Will sich in seiner Situation wieder wohler zu fühlen. Sie kamen gut voran und würden in wenigen Tagen die Berge erreichen. Dann ruft Henry, der um die Hütte herumgegangen war die anderen und er braucht nichts zu erklären. Etwa eine halbe Meile entfernt ragt neben den Hügeln ein Tripod in den Himmel. Wieder endet die Überlegung, ob es der gleiche sei wie vorher fruchtlos. Beanpole will nichts riskieren. Sie müssten sofort wieder aufbrechen, entscheidet er. In irgendeiner Mulde legen sie sich später schlafen, mehr schlecht als Recht, obgleich der Regen glücklicherweise ausbleibt.

Auch am nächsten Mittag sehen sie wieder den, oder einen, Tripod hinter sich. Sie überlegen, wie sie ihn loswerden könnten. Vielleicht würden sie es ihm schwerer machen, wenn sie nicht über offenes Feld liefen. Bevor sie in einem dichten Wald untertauchen kommen sie an einem Rübenfeld vorbei und versorgen sich mit dem Gemüse.

Der Wald ist so dicht, dass sie zeitweise Mühe haben, sich einen Weg zu bahnen, aber sie konnten garantiert nicht gesehen werden. Zum Abend finden sie eine Waldarbeiterhütte die einen Kamin hat. Dort gibt es auch eine Falle, mit der es ihnen gelingt, ein Kaninchen zu fangen, dass sie über dem Feuer braten.

Fazit
Immer weiter driften die Handlungen in Serie und Buch jetzt auseinander. Es ist nach wie vor sehr spannend zu lesen, doch es lässt sich denken, dass der Serienverlauf mit nur drei Darstellern - den Tripod darf man hier wohl ausklammern - ziemlich zäh und nicht wirklich "telegen" geworden wäre. So hat hier die Geschichte in jedem Medium auf sich seine Berechtigung und Reize.

Immer noch fesselt das Buch durch die Gedankenwelt Wills ebenso wie durch die Beschreibung der Reise und ihrer Gefahren. Im filmischen aber muss das durch Gespräche und mehr Interaktion kompensiert werden, das leuchtet ein. Und so ist das für eine Verfilmung auftretende Manko mit der Erfindung dieser Familie gelöst worden.

 Zitate
  • Will denkt über den Mundraub nach: And guiltily? It was the biggest act of piracy, or theft if you like, which we had committed so far. The bells still rang out of the valley, and a procession was moving along the main street of the village: children in white, followed by their elders. Presumably including the farmer and his wife, who would come back to find their larder stripped. I could imagine my mother's distress, my father's angry contempt, at such pilfering. In Whearton, no stranger was send away hungry, but the rules of mine and thine were sacrosanct. The difference was, that we were not strangers - we were outlaws.