Regie:
Christopher Barry
Drehbuch:
Alick Rowe
Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)
Darsteller:
Charlotte Long (Eloise)
Robin Langford (Duc de Sarlat)
Pamela Salem (Comtesse)
Jeremy Young (Comte)
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Will verlässt in der Nacht traurig und enttäuscht das Chateau. Um schneller zu Henry und Beanpole aufschließen zu können, nimmt er ein Pferd mit auf den Weg. Doch er wird von einem Tripod aufgespürt und in sein Inneres gezogen. Am nächsten Tag erwacht er auf einer Wiese...
Der Duc de Sarlat kommt zu Will und versichert ihm, dass es eine große Ehre für Eloise sei, den Tripods zu dienen. Will erwidert, das sei genau das, was ihm alle sagen würden. Eines Tages würde er verstehen, auch das würden ihm alle immer wieder sagen. Will fragt den Duc, warum er Elois zu den Tripods gegeben hätte. Er antwortet, er habe das Tunier gewonnen, sie sei wunderbar, und es sei die logische Schlußfolgerung gewesen. Er habe sie nicht geliebt, aber sie seien glücklich gewesen, vielleicht hätten sie sich eines Tages verliebt, und was er nicht haben könnte, solle niemand haben. Will hätte noch viel vor sich. Es gäbe noch so viele Frauen, die so wunderbar wären wie Eloise. Er würde glücklich sein, und frei. "Frei?" fragt Will, "wer ist schon frei?".
Will geht zum Comte und seiner Frau, und wird aufgefordert sich hinzusetzen. Der Comte stellt fest, dass Eloise, ihre einzige Tochter, nun fort sei. Dies scheint den beiden aber nichts auszumachen. Es sei eine große Ehre, und sie wären glücklich darüber, behaupten die Eltern. Will sagt, es sei auch nicht anders, als wenn sie ertrunken wäre. Die Eltern reagieren mit Unverständnis. Er hätte noch viel zu lernen, stellen sie fest, und sie sollten bald damit anfangen ihm alles beizubringen.
Bei einem Festessen wird Will weiterhin mit allen Gästen bekannt gemacht. Eine ganze Weile macht er das ganze mit, doch dann er verlässt die Feier heimlich und geht in den Raum, in dem der Comte seine Karten aufbewahrt. Er nimmt sich eine Karte und einen Kompass und lässt den Ring dort, den er zur Verlobung bekommen hat. Er lässt sich an einem Seil durch sein Zimmerfenster an der Burgmauer herab und nimmt auf seinem Pferd die Verfolgung von Henry und Beanpole auf. Er reitet schon eine Weile und es ist stockdunkel. Abrupt leuchten plötzlich grüne Lichter auf. Ein Tripod steht direkt vor Will. Sein Pferd scheut, und wirft ihn schließlich ab. Dann wird der schreiende Junge von einem Tentakel brutal ins Innere des Tripods gezogen.
In der nächsten Szene ist es hellichter Tag. Will liegt auf einer Wiese an einem Fluß, neben ihm grast sein Pferd. Will ist verwirrt, greift sich erschrocken in die Haare und stellt erleichtert fest, dass er nicht gecappt wurde. Müde und verschlafen erhebt er sich, steigt auf sein Pferd und reitet los.
Nach einer Weil findet er an einem schnurgeraden Fluss ein einsam liegendes Boot. Als er hineinsteigt, wird er plötzlich von vier Händen in die kleine Kajüte gezogen. Es stellt sich heraus, dass es Henry und Beanpole sind, die befürchtet hatten, er sei ein Black Guard. Die beiden freuen sich, Will zu sehen. Henry kann es kaum fassen, aber Will erklärt, er hätte doch gesagt, er käme nach. Auf die Frage was mit Eloise sei, antwortet Will zunächst nicht. Die Jungs setzen sich um einen kleinen Tisch und essen.
Beanpole stellt fest, es sei auffällig, mit drei Leuten und nur einem Pferd unterwegs zu sein. Darum solle Will auf dem Pferd am Fluß entlang reiten und er und Henry würden mit dem Boot fahren. Jetzt rückt Will mit erner neue Vermutung heraus: er glaubt, dass der Tripod eher eine Art Maschine ist, die etwas transportiert, als ein lebendes Wesen. Er berichtet von dem Ereignis der letzten Nacht. Er sagt auch, dass er Schalter gesehen habe, als der Tripod ihn in sich gehoben hätte, an mehr könne er sich leider nicht erinnern. Beanpole fragt sich, ob es sein könne, dass Menschen die Tripods bewegen.
Als sie sich am nächsten Tag per Boot und Pferd auf den Weg machen stellt Beanpole die These auf, der Fluß sei von Menschen gemacht, aber die anderen lachen ihn mit seinen Theorien aus. Das sei nun wirklich nicht möglich, stellt Will fest. Später sind sie wieder zu Fuß unterwegs. Sie gehen über ein schier endloses Feld, wobei ihnen ein Tripod folgt. Schließlich erreichen sie ein in Ruinen liegendes Dorf. Vom Fenster eines halbwegs intakten Hauses sehen sie in der ferne eine grün schimmernde Kuppel. Will sagt, das sei die 'City of Gold', dort würden die Tripods leben. Er erzählt ihnen nun die Wahrheit über Eloise, und dass sie jetzt dort sei und die ganze Zeit gecappt gewesen wäre.
Eines Tages, verspricht Will, werde er dorthin gehen, um sie zurück zu holen. In diesem Moment bricht ein riesiger Fuß in eine der umliegenden Mauern ein und ein Tentakel fährt durch ein Fenster - sie werden von dem Tripod angegriffen. Henry legt blitzschnell ein Feuer. Er sagt, ihre beste Möglichkeit sei es, in dem Rauch zu entkommen. Was er nicht weiß ist, dass sich in den Kanistern, die in dem Haus stehen, kein Wasser befindet, sondern Benzin.
Sie laufen aus dem brennenden Haus, dass hinter ihnen explodiert, und verstecken sich in einem nahen Tunnel. Will wirkt sehr erschöpf und fast sich unter die Achselhöhle. Ob etwas mit ihm nicht stimme, will Beanpole wissen. Will zieht nun seine Jacken aus und sagt, da sei irgend etwas. Beanpole schaut es sich an und entdeckt einen metallenen Knopf . Will erläutert, das sei erst dort, seit der Tripod ihn gefangen genommen hätte. Beanpole meint, dass es wohl eine Art Trackingdevice sein müsse, anhand dessen der Tripod herausfinden wolle, wohin Will gehe. Henry ist ungehalten, Will habe den Tripod zu ihnen geführt, sie verraten. Beanpole aber beruhigt ihn und erklärt, das sei Unsinn. Will hätte ihnen schließlich von der Sache mit dem Tripod erzählt.
Will schlägt vor, dass sie sich trennen sollten. Aber Henry stellt fest, es sei keine gute Idee, da Will die Tripods auch auf einem anderen Weg zu den White Mountains führen würde. Er ist immer noch wütend, er sagt, Will hätte mit Eloise direkt mit aufbrechen, und nicht noch länger auf dem Chateau blieben sollen.
Will schlägt nun vor, Henry und Beanpole sollten voraus gehen, sie könnten ungestört zu den freien Männern gelangen. Er selber würde in der Höhle bleiben, der Tripod müsse ihn dann schon ausgraben. Am Ende seinen sie dann alle frei, stellt er resigniert fest.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G.+ N. von Delft
7. Kapitel "The Tripod" Teil 2
In der Nacht steht Will auf, nimmt den Kopfkissenbezug mit und geht leise in die Küche um Reste von der Feier hinein zu packen. Dann schleicht er zu den Ställen um das Pferd zu holen, dass er immer geritten hatte. Damit könnte er Henry und Will gut einholen und einen ausreichenden Vorsprung vor eventuellen Suchtrupps erreichen. Erst außerhalb der Schlossmauern sattelt er es. Dann schaut er an den Mauern hoch und muss entdecken, dass der Tripod immer noch in unveränderter Position dasteht, als ob auch er schliefe. Will nimmt das Pferd und führt es einen schwierigen Weg entlang, der direkt am Hügel, auf dem das Schloss steht, nach unten führt. Da sich nichts rührt, steigt er schließlich auf und reitet los.
Nach einer Weile aber hört er ein schweres Stampfen und als er sich umsieht, stellt er fest, dass der Tripod sich in seine Richtung bewegt. Will ist völlig konfus. Dann spürt er, dass sich etwas metallenes um seine Hüften wickelt und ihn aus dem Sattel hebt und immer höher. Er schaut nach oben in das schwarze Loch das ihn verschlucken wird. Will hatte niemals solche Angst, er schreit und schreit - dann ist nur noch Dunkelheit.
Will erwacht. Es ist Morgen, der Himmel blau, das Pferd grast in der Nähe und neben dem Schloss steht, wie festbetoniert der Tripod. Will überlegt, ob er nur einen Alptraum hatte, doch das Gefühl des Hochgehobenwerdens ist zu real - das war kein Traum. Will hebt eine Hand an seinen Kopf, fühlt Haare, jedoch nicht das Metall einer Cap. Auch wenn er das alles nicht versteht, ist er unendlich erleichtert.
Er geht zu seinem Pferd, schwingt sich in den Sattel und setzt zu einem Galopp Richtung Süden an. Zuerst beunruhigt es ihn, Menschen bei der Arbeit in den Feldern zu begegnen, er stellt jedoch fest, dass sie ihn freundlich grüßen - für sie ist er ein junger Adeliger bei seinem morgendlichen Ausritt. Dennoch ist er froh, endlich in einsames Gebiet zu kommen und da sieht er auch in der Ferne zwei Wanderer. Das können nur Henry und Beanpole sein.
8. Kapitel "Flight and a Follower" Teil 1
Schnell schließt Will zu ihnen auf und besonders Henry ist erstaunt, ihn zu sehen. Ob sie etwas anderes erwartet hätten, lautet Wills rethorische Frage. Er erzählt nichts von Eloise. Er schämt sich seines Verhaltens zu sehr und will außerdem nicht mehr an sie denken. Nun sieht es einfach so aus, als habe er wirklich die perfekte Idee gehabt, die beiden vorgehen zu lassen und selber auf einem Pferd zu folgen, so dass sie ein gutes Stück vom Schloss entfernt sind, bevor etwas auffällt.
Will erzählt von seinem Erlebnis mit dem Tripod, doch den anderen fällt ebensowenig dazu ein wie ihm. Beanpole fragt, ob er sich an das Innere des Tripods erinnern könne, aber das war nicht der Fall. Dann sagt Beanpole, sie müssten das Pferd laufen lassen. Drei Leute und nur ein Pferd, dass würde auffallen, sie könnten das nicht riskieren. Also vergraben sie den Sattel, der das Siegel des Schlosses trägt und das Pferd entfernt sich zögerlich in die Freiheit. Es war ein schönes Pferd und irgend jemand würde sich seiner annehmen ohne zu fragen, wo es herkommt.
Sie laufen den ganzen Tag. Gelegentlich lässt Henry noch eine gehässige Bemerkung fallen, aber Will ignoriert es. Irgendwie schien sich Beanpole als Führer der kleinen Gruppe zu etablieren und Will ist froh, als er den Stop für die Nacht ankündigt, auch wenn Will das bequeme Bett, an das er sich gewöhnt hatte, vermisst. Am nächsten Morgen laufen sie an einem Fluss entlang von dem irgendwann ein zweiter, allerdings schnurgerader, abzweigt. Wieder ist Beanpole überzeugt, er sei von Menschenhand gemacht, sie entdecken Seitenbefestigungen und Schleusen. Die Vorfahren hätten garantiert etwas auf dem Wasser befördert - eine Art "Shmand-Fair" auf dem Wasser sozusagen. Henry zieht ihn auf: die sei dann wohl auch von seinem Dampfkessel betrieben worden. Beanpole allerdings ist überzeugt, dass das durchaus möglich sei.
Irgendwann müssen die Jungs, um auf ihrer Route zu bleiben, den Weg am Kanal verlassen und geraten in rauheres Land. Langsam bekommen sie ziemlichen Hunger. Die Vorräte sind aufgebraucht und es findet sich nichts Essbares. Will denkt daran, dass heute der Capping-Tag ist und begreift, dass es Schlimmeres gibt als Hunger, Schlimmeres Unbehagen als körperliche Unbequemlichkeit.
Fazit:
Es wird offensichtlich, dass die Intention des Buches, einen Jugendroman zu erzählen, der im Wesentlichen von den Gedanken eines jungen Menschen lebt - wir sollten uns erinnern: Will ist erst dreizehn Jahre alt - von der Verfilmung nicht mehr ganz nachgehalten werden kann. In dieser Episode sind dafür die Verfolgungsszenen sehr spannend gemacht. Außerdem bringen die jungen Darsteller die charakteristischen Züge der Romanfiguren sehr gut zum Ausdruck - eine durchaus beeindruckende Leistung.
Anmerkung: In der Serienfolge sehen die Jungs die 'City of Gold'in der Ferne. Sie befindet sich aber in der Nähe von Koblenz. Da müssen sie schon von Frankreich aus eine verdammt klare Fernsicht gehabt haben...
Ob man das Ganze anders hätte machen können und wie das mögliche Ergebnis geworden wäre, soll hier nicht diskutiert werden. Auf jeden Fall sind die weiteren Buchseiten dem Episodengeschehen nicht mehr 1:1 zuzuordnen, denn es wird ein anderer Verlauf dargebracht. Um den Leser nicht mit allzu langen "Schriftstücken" zu peinigen wird der weitere Buchinhalt willkürlich den weiteren Episoden zugeordnet.
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Will erinnert sich: The only thing that comes back clearly is the most terrifying of all - the moment when I felt a band of metal, cold but incredibly flexible, curl around my waist and lift me from Aristide's back. There was a confused impression of rising through the air, feebly struggling, afraid both of what was to happen and, if I did free myself, of falling to the ground already dizzily far below me, looking up at the burnished carapace, seeing the blackness of the open hole which would swallow me, knowing fear as I have never known it before, and screaming, screaming... And then blackness.
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