Regie:
Graham Theakston
Drehbuch:
Alick Rowe
Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)
Darsteller:
Charlotte Long (Eloise)
Robin Langford (Duc de Sarlat)
Pamela Salem (Comtesse)
Jeremy Young (Comte)
|
Nachdem seine Freunde aufgebrochen sind und Will erfahren hat, dass Eloise gecappt ist, ist er sehr enttäuscht und unglücklich. Aber er söhnt sich mit Eloise aus und nimmt, immer noch nicht wirklich glücklich, als ihr zukünftiger Ehemann an dem Wettkampf teil. Doch er weiß nicht, welchen Zweck und welches Ziel dieses Turnier wirklich hat...
Der Wettkampf steht kurz bevor. Ein Tripod steht vor dem Chateau und überwacht die Vorbereitungen.
Will sitzt an einem Fenster, als Eloise kommt und sich zu ihm setzt. Sie hätte nicht gedacht, erklärt sie, dass ihr Capping ihm etwas ausmachen würde. Sie sei davon ausgegangen, dass er es wisse, sie wäre mit 17 nunmal im entsprechenden Alter. Er weicht ihren Blicken aus, er ist in der Tat sehr enttäuscht.
Eloise versucht das Gespräch noch einmal aufzunehmen, als sie jedoch merkt, dass Will nicht reagiert, wendet sie sich ebebso enttäuscht zum Gehen, allerdings nicht, ohne ihm mit resignierender Stimme zu sagen, er solle seine Kleidung wechseln da das Turnier bald beginne. Doch Will bittet sie zu bleiben. Er habe eine Entscheidung getroffen, die Situation hätte sich für ihn geändert, er würde sie lieben. Und auch wenn sie die ganze Zeit gecappt gewesen sei, müsse da doch noch ein Teil von ihr sein, der nichts mit dem Capping zu tun hätte. Sie küssen sich, und Eloise versichert ihm, dass sie zusammen glücklich sein werden.
Die letzte Feier vor dem Turnier hat begonnen. Der Comte stellt fest, dass es - wegen der Anwesenheit des Tripods - ein ganz besonderes Turnier sei. Der Duc de Sarlat redet mit Eloise, beschuldigt sie, nur noch Englisch zu sprechen, und bringt klar zum Ausdruck, dass ihm Will und die gesamte Situation gar nicht gefällt. Der Comte hält eine kurze Rede. Er ruft Eloise und Will (Guillaume wie er ihn nennt) zu sich und gibt die Verlobung bekannt. Die Hochzeit solle im kommenden Frühjahr stattfinden.
Will lässt die anderen wissen, dies sei der schönste Tag in seinem Leben. Er spricht mit einem hohen Adligen über Paris. Jener behauptet die Stadt wäre vor den Tripods überbevölkert und voll von Krankheiten gewesen. Es sei gut, dass die Tripods sie, so wie alle anderen großen Städte, zerstört hätten. Will meint, er müsse doch sehen, dass das Leben damals viel leichter gewesen sein müsse und aufregender. Schon die einfachen Leute hätten Möglichkeiten haben müssen, von denen sie heute nur träumen könnten. Doch sein Gegenüber will sich auf keine Diskussion einlassen und sagt nur, er würde verstehen, nach seinem Capping.
Wills Stimmung sinkt, aber er geht, auf Eloises Aufforderubng hin tapfer lächelnd, mit den anderen hinaus auf die Tournierwiese und nimmt seiner neuen Familie auf der Tribüne Platz, um das Turnier zu beobachten, an dem auch der Duc de Sarlat teilnimmt.
Unterdessen stellen Henry und Beanpole fest, dass es komisch sei, ohne Will auf der Wanderschaft zu sein. Henry fragt sich, ob es für Will nicht vielleicht doch so besser wäre - er schiene auf dem Chateau glücklich zu sein. Er macht sich weitere Gedanken über Will, auch darüber, ob er die Pläne wohl verraten würde, wenn er gecappt sei. Beanpole jedoch findet, sie sollten sich jetzt lieber darauf konzentrieren voran zu kommen.
Das Turnier erstreckt sich über verschiedene Disziplinen wie Reiten, Schießen und Fechten. Der Duc de Sarlat rückt Runde für Runde weiter und nimmt dabei keine Rücksicht auf seine Gegner und hält sich auch nicht immer an die Regeln. Als Will ihn damit konfrontiert fragt jener, wass denn mit Wills sprichwörtlichen englischen Fairplay sei. Er sei ihm etwas schuldig, da er ihn gerettet und überhaupt erst auf das Chateau gebracht habe. Er solle nun seinen Freunden folgen und sich selbst Ärger ersparen. Doch Will erwidert, er habe keine Angst. Der Duc sagt, er würde das Tunier gewinnen und dann werde Will schon sehen, wie angenehm seine Tage würden.
Der Duc de Sarlat hält sein Wort, wirft bei dem letzten Lanzenritt seinen Gegner aus dem Sattel und gewinnt so das Tunier. Eloise erklärt Will, dass der Duc nun die Königin des Wettbewerbes wählen dürfe. Wie nicht anders zu erwarten, wählt er Eloise, die sich erhebt und durch ein Spalier von Kindern auf den Tripod zu schreitet. Auch die Eltern erheben sich und fordern den völlig verwirrten Will auf, mitzukommen, es sei Zeit sich zu verabschieden.
Will erfährt nun, dass es die größte aller Ehren sei, zur Königin gewählt zu werden, denn sie dürfe in der "City of Gold" den Tripods dienen. Nach seinem Capping werde er verstehen wie wunderbar es sei, dass sie dort hin gehen dürfe. Will kann es nicht fassen, er fleht Eloise an, es nicht zu tun, doch auch sie vertröstet ihn: er werde es verstehen, wenn er selber gecappt sei. Eloise nimmt nun auf einem Sessel, einem Thron gewissermaßen, Platz und als der daraufhin von dem Tentakel des Tripod ergriffen und sie hochgehieft wird und in der Öffnung der Kapsel verschwindet ist Will am Boden zerstört.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G.+ N. von Delft
7. Kapitel "The Tripod" Teil 1
Als Will in der ersten Morgendämmerung erwacht denkt er daran, dass es immer noch Zeit sei, sich seinen Gefährten anzuschließen, er bleibt jedoch liegen und schläft weiter, bis er von einem Diener geweckt wird. Es ist ein schöner Morgen und niemand vermisst Henry und Beanpole, denn es ist viel zu tun.
Alle sind aufgeregt und freuen sich und nach dem Frühstück gehen sie zu ihren Plätzen in den Pavillion. Nur Eloise bleibt zurück, sie bereitet sich vor um später mit den Ladies nachzukommen. Es sind insgesamt 11, festlich gekleidet und zurechtgemacht. Sie laufen zu Fanfarenklängen auf die Ritter zu, die sich vor dem Pavillion aufgereiht haben. Die Ritter müssen durch das Erheben ihres Schwertes zu erkennen geben, welche der Ladies sie auserkoren haben. Es gab keinen Zweifel, wer die meisten Stimmen bekäme, dennoch erhält jede mindestens ein Zeichen, sodass es für keine eine Schande werden sollte. Will ist überglücklich, als Eloise als Königin proklamiert wird und ihr Vater ihr die Krone vorsichtig auf den Turban setzt.
Für den Rest des Tages sieht Will sie nicht mehr, denn sie hat allerlei Pflichten zu erfüllen. Doch dann gibt es für Will noch einen aufregenden Moment. Als der zweite Durchgang des Tourniers beginnt, hört er in der Ferne eine Lautfolge von fünf Tönen, metallisch klingend. Will weiß, das musste der Tripod sein. Alle anderen nehmen kaum Notitz, auch nicht, als die Kapsel über dem Schloss sichtbar wird und der Tripod sich am Rande des Feldes aufbaut. Will ist es dennoch ein wenig mulmig zumute.
Am Abend klopft es an Wills Tür und Eloise kommt herein. Sie wolle sich von ihm verabschieden, erklärt sie. Will versteht nicht. Eloise wundert sich, dass niemand es ihm gesagt hat. Sie werde, dafür sei sie als Königin des Tourniers auserkoren, den Tripods dienen. Sie werde in der Stadt der Tripods sein für den Rest ihres Lebens. Will ist völlig verstört, sagt, sie solle mit ihm kommen, er werde weggehen und sich nicht cappen lassen. Eloise aber ist den Tripods sehr offensichtlich völlig ergeben, es kommt überhaupt nichts anderes in Frage. Er werde es verstehen, beruhigt sie ihn, wenn er gecappt sei, sie sei sehr glücklich. Will wiederholt, er werde sich nicht cappen lassen, Eloise erwidert lediglich, er werde verstehen. Dann verlässt sie ihn.
Will versucht zu schlafen, doch seine Gedanken über den Horror der Tripods rasen. Er selber hätte sich den Kreaturen, die soetwas taten, fast ausgesetzt - hätte sich etwas ausgesetzt gegen das Selbstmord gut und sauber aussehen würde. Auch war er entsetzt über die Eltern, die es die ganze Zeit wussten und fröhlich gefeiert hatten. Eloise konnte nichts dafür, sie war so aufgewachsen und wusste nichts anderes. Er aber hätte es besser wissen müssen. Er dachte an die Verachtung in Henrys und die Verständnislosigkeit in Beanpoles Gesicht und war beschämt.
Fazit
Hier kann nur das Fazit zu Episode 5 und 6 wiederholt werden. Was im Roman wirklich beeindruckt und in der Episode bei weitem nicht nachzuhalten ist sind Wills Gewissenskonflikte und seine Selbsterkenntnis.
-
Eloise: "I wanted to say good-bye, Will"
Will: "It will not be for long. A few days. Then, when I am Capped..."
Eloise: "I shall not see you again. Did you not know?"
Will: But I am to stay here. Your father said so, only this morning."
Eloise: "You will stay, but not I. Did no one tell you?"
Will: "Tell me what?"
Eloise: "When the tournament is over, the Queen goes to serve the Tripods. It is always done."
Will: "Serve them where?"
Eloise: "In their city."
Will: "But for how long?"
Eloise: "I have told you. Forever."
|