Regie:
Graham Theakston
Drehbuch:
Alick Rowe
Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)
Darsteller:
Charlotte Long (Eloise)
Robin Langford (Duc de Sarlat)
Pamela Salem (Comtesse)
Jeremy Young (Comte)
Nick Burnell (Black Guard)
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Der verletzte Will erwacht in einem Bett auf dem Schoss. Man erklärt ihm, dass man ihn dort gesund pflegen würde. Die Familie des Comte gewährt ebenso Henry und Beanpole Gastfreundschaft, die sie für eine Weile nutzen wollen um die Sprache, und einiges andere zu lernen. Henry ist damit zwar nicht ganz einverstanden, fügt sich aber den anderen.
Will erwacht mit verbundenem Kopf in einem Bett auf dem Schloss. Eine junge Frau setzt sich zu ihm. Sie erklärt ihm, dass er bereits seit drei Tagen auf dem Chateau Ricordeau sei. Seinen Freunden ginge es gut. Ihr Cousin, der Duc de Sarlat hätte nach wilden Tieren gesucht, und stattdessen ihn gefunden. Ihr Name sei Eloise, und ihr Vater sei der Comte de Ricordeau.
Dann taucht die Mutter auf. Will sei sehr krank gewesen, sagt sie, aber nun ginge es ihm besser und er müsse wieder stark werden. Als Will sich wundert, dass sie englisch sprechen sagt die Mutter, sie wüssten alles, da er im Schlaf geredet hätte. Sie würden weiterhin für seine Genesung sorgen. Will fragt nach den beiden anderen und erfährt, dass sie vor der Tür warten. Damit gehen die Frauen hinaus.
Nun kommen Henry und Beanpole zu ihm und fragen, wie es ihm geht. Die Gastgeber würden denken, sie seien nur Wanderer, erklärt Beanpole. Also habe Will doch nicht unwissentlich alles verraten. Beanpole stellt fest, dass ihre Gastgeber keine durchschnittlichen Menschen sind. Auf die Frage, ob sie ihnen weiterhelfen könnten, meint Beanpole, sie seien zwar anders, für sie gehöre es dazu, dass junge Männer auf der Wanderschaft sind um etwas von der Welt kennen zu lernen. Aber auch sie seien gecappt und würden den Tripods dienen. In fünf Wochen, habe er gehört, gebe es ein Tournier. Dann könnten sie gut verschwinden und die Zeit bis dahin nutzen, Will und Henry könnten die Sprache lernen.
Da erscheint der Duc de Sarlat, und fordert Will auf Französisch auf, mitzukommen. Die beiden anderen sagen ihm, Will sei krank, aber das stört den Duc nicht. Die drei Jungs werden zum Comte de Ricordeau geführt. Da sie Gäste seien, eröffnet er ihnen, würden sie englisch sprechen. Der Duc belehrt den Comte, es sei Gesetz, dass der Fall gemeldet würde. Ein anderes Gesetzt, wendet der Comte sehr bestimmt ein, sei aber zum Beispiel die Gastfreundschaft. Sie wären erstmal sicher, bis der Kranke wieder gesund sei. Der Duc wird, als er etwas einwenden will, vom Comte deutlich in die Schranken gewiesen.
Die Jungs bekommen von Eloise das Anwesen gezeigt. Will möchte mehr über sie wissen. So erzählt sie von ihrem Leben als Adlige. Henry wirkt deutlich gelangweilt. Später sind die Jungen wieder beim Comte. Beanpole zeigt sich interessiert an dem Teleskop, dass vor dem Fenster steht. Der Comte ist sichtlich erfreut und bietet an, ihnen etwas beizubringen – über Astronomie beispielsweise, die sein Hobby sei. Sie sollten jeden Tag zu ihm kommen und lernen.
Die drei Jungs diskutieren anschließend über die Situation. Sie könnten eine Menge lernen, aber Henry will lieber weiter. Er findet, dass Will sich verändert habe. Er scheint deutlich eifersüchtig zu sein weil alle Aufmerksamkeit auf Will liegt. Als Will schon weg ist meint Beanpole, vielleicht habe sich nicht nur Will, sondern auch Henry verändert.
Als Will zur Lernstunde erscheint, ist Henry bereits dort. Er will gerade eine Landkarte einstecken mit der Begründung, der Comte würde sie gar nicht vermissen. Aber Will bringt ihn dazu, die Karte zurück zu legen. Henry wirft ihm vor, "einer von denen" geworden zu sein. Will jedoch stellt fest, die Familie sei freundlich zu ihnen gewesen, und hätte sie aufgenommen, er würde darauf nicht reagieren, indem er ihre Sachen stehle.
Will verbringt einen Teil seiner Zeit mit Eloise. Als sie zusammen ausreiten werden sie eifersüchtig vom Duc beäugt. Eloise erklärt, es gäbe ein Arrangement, demnach sie und der Duc später heiraten sollten, aberes sei nichts weiter, als nur eine Vereinbarung der Familien.
Unterdessen laufen die Vorbereitungen für das große Spiel. Die Jungs werden zum Comte und dem Duc geführt, bei denen zwei Wachmänner sind die überprüfen, ob die drei schon gecappt sind. Drei Weggelaufene, stellt einer der Wachmänner fest, zwei davon aus England, er werde nicht fragen, was sie hier machen würden, es wäre nicht wichtig. Aber er will wissen, was man mit ihnen tun solle. Der Comte stellt fest, es gäbe nichts zu tun, sie würden unter seinen Schutz stehen. Der "Black Guard" rät, sie sollten so schnell wie möglich gecappt werden, der Comte als Autorität der Region müsse dafür sorgen. Der Comte erwidert, es sei sein Wunsch ihnen Gastfreundschaft zu gewähren, sie würden studieren, arbeiten und lernen. Natürlich wäre das "Capping" bald, aber das sei seine Angelegenheit. Der Comte schickt zunächst den Wachmann, dann die Jungen weg. Den Duc behält er da. Es gibt einen heftigen Wortwechsel zwischen den beiden.
Die Jungs entschließen sich nun, doch aufzubrechen. Sie könnten niemandem trauen und müssten vor dem Winter bei den White Mountains sein. Sie wollen noch zwei Tage zuwarten, Henry und Beanpole wollen für Lebensmittel, Will für eine Karte sorgen, und sich dann auf den Weg machen.
Am nächsten Tag unternehmen Will und Eloise, die sich offensichtlich ineinander verliebt haben, eine Bootsfahrt. Bei einer kleinen Neckereien verliert Eloise die Balance und geht über Bord. Will sieht, dass sie offenbar nicht schwimmen kann, springt hinterher und rettet ihr das Leben.
Die Eltern sind nach dieser Aktion noch mehr angetan von Will und geben ihm zu verstehen, dass sie ihn gerne dabehalten würden, zumal ihre Söhne als Ducs auf fremden Ländereien lebten. Er könnte Eloise heiraten, wenn die Zeit gekommen wäre und für den Rest seines Lebens dort bleiben. Der Duc de Sarlat, erwidern sie auf Wills Frage, stelle kein Problem dar.
| Vergleich zum Buch und Fazit |
von G.+ N. von Delft
6. Kapitel "The Castle of the Red Tower" Teil 1
Im nachhinein erfährt Will, was geschehen ist. Die Jungs hatten vereinbart, im Falle einer Entdeckung solle Beanpole erzählen, die beiden anderen seien seine Cousins, die leider taub-stumm wären. Genauso sollten Will und Henry sich dann auch verhalten. Nachdem Beanpole und Henry beschlossen hatten, zunächst mit dem kranken Will in der Hütte zu bleiben, zogen sie nocheinmal zu der Farm, um etwas Essbares zu organisieren.
Später erschienen dann Männer mit großen Hunden. Ob sie einen Routinegang machten oder auf die Jungs aufmerksam geworden waren, erfuhren sie nicht. Diese Männer informierten die Comtesse de la Tour Rouge, die ihrer Aufgabe, sich um die Menschen ihres Distrikts zu kümmern, sehr gewissenhaft und mit Hingabe nachging. An eben dem Morgen war sie zum Farmhaus gekommen, um nach der kranken Farmersfrau zu sehen und man berichtete ihr von den drei Jungs. Die Comtesse ließ sie daraufhin abholen und in das Schloss bringen. Das Mädchen an Wills Bett ist ihre Tochter Eloise.
Henry und Beanpole wurden unterdessen bei den Knappen untergebracht (die Szenerie ähnelt tatsächlich der des alten Rittertums). Sie stellen fest, dass ihnen offenbar keinerlei Gefahr droht.
Die Comtesse erscheint jetzt an Wills Bett, spricht ihn mit Namen und auf englisch an und erkundigt sich, wie er sich fühle. Will ist verwirrt, er war ja angehalten, sich taub-stumm zu stellen. Nun aber eröffnet die Comtesse ihm, dass sie alles wisse. Er habe im Fieber ja nicht kontrollieren können was er tat und er habe gesprochen. Seine Freunde hätten ihnen dann reinen Wein eingeschenkt. Jetzt ginge es ihm aber besser und er müsse sich nur noch vollständig erholen. Will fragt, ob er seine Freunde sehen könne. Eloise werde sie holen, sagt die Frau mit dem freundlichen und vertrauenerweckenden Gesicht.
Will wird mit Henry und Beanpole allein gelassen. Da es wohl noch eine ganze Weile dauern würde, bis er wieder stark genug war, schlägt er den anderen vor, allein weiterzugehen, er würde später folgen. Henry ist sofort damit einverstanden, Will kränkte es, dass er seine Selbstaufopferung so bereitwillig hinnimmt. Beanpole jedoch hält es nicht für gut, wenn sie Will zurücklassen würden, dass könnte eher Skepsis hervorrufen.
Nun erfährt Will, dass er wohl doch nicht zuviel ausgeplaudert hatte. Man hielt sie für Wanderer, die das Land kennenlernen wollten. In diesen höheren Kreisen war es üblich, dass junge Männer auszogen um das zu tun. Dennoch waren sie gecappt und den Tripods gehorsam. Beanpole hatte aber mitbekommen, dass in einigen Wochen Ritterspiele abgehalten würden. Die Edelen hielten dabei Wettbewerbe ab und feierten, das taten sie zwei mal im Jahr. Am Ende der mehrere Tage dauernden Feierlichkeiten würde das Capping abgehalten. Sie hatten also ausreichend Zeit, da ihnen bis dahin nichts passieren könnte. Sie sollten am besten in den Tagen um die Spiele herum verschwinden. Man sei dann vermutlich so beschäftigt, dass es kaum bemerkt würde. Natürlich dürfte niemand erfahren, warum sie wirklich unterwegs waren.
Will lernt nun auch den Comte kennen, der nur sehr wenig und schlecht englisch spricht. Sich mit fremden Sprachen zu befassen überlies man in diesen Kreisen den Frauen. Das Interesse des Comte lag mehr in der Jagd, in Tournieren und der Tapferkeit. Will fragte sich allerdings, was Tapferkeit wohl für einen Wert habe in dieser Welt, in der ohnehin den Tripods gehorcht wurde.
Da Will noch schwach ist und auch ein wenig gekränkt wegen Henrys Reaktion, verbringt er die meiste Zeit mit Eloise, die offenbar keine wirklichen Freunde in ihrem Alter hat. Sie bringt ihm fanzösisch bei und er bewundert ihre, der Mutter sehr ähnliche, Fürsorge für alles Lebendige. Die beiden kommen gut miteinander aus. Sie ist ein hübsches Mädchen und Will würde gerne erfahren, welche Haarfarbe sich unter der turbanartigen Haube verbirgt, die sie ständig trägt. Als er sie darauf anspricht, scheint sie seine englischen Worte nicht wirklich zu verstehen, und sein französisch ist noch zu schlecht, seinen Wunsch auszudrücken.
Die beiden sind allein in einem kleinen Garten und Will tippt ihr, halb im Scherz, halb um sich verständlich zu machen, gegen den Turban und er fällt herunter. Er sieht über ihrem vor Verlegenheit geröteten Gesicht kurze, dunkle, stoppelige Haare, unter denen das Metall einer Cap hervorscheint. Will ist nun genauso verlegen wie sie, damit hatte er nicht gerechnet. Eloise ist eine zierliche Person und er hatte sie keinesfalls älter geschätzt als er selber war. Er erfährt, das er ein absolutes Tabu gebrochen hat. In Wherton laufen Männer wie Frauen nach dem Capping offen mit dem haarlosen Kopf herum. Hier ist es anders, die Frauen tragen den Turban zu jeder Zeit, bis die Haare nachgewachsen sind, niemand darf sie so sehen. Glücklicherweise war niemand sonst in der Nähe, Eloise hätte sich in Grund und Boden geschämt.
Sie war also gecappt und hatte Will auch schon einen Moment erwogen, dass sie vielleicht nicht zu dritt, sondern zu viert aufbrechen würden, dass sie Freunde, vielleicht mehr sein könnten, weiß er jetzt, dass sie mit Leib und Seele ihren Feinden gehört.
Will besinnt sich, dass es das Wichtigste war, zu den White Mountains zu kommen und am liebsten wäre er jetzt sofort aufgebrochen. Beanpole und Henry aber sind sich einig, bis zu den Ritterspielen zu warten - Henry ist wiedermal außenvor, und er ist enttäuscht und niedergeschlagen
Als Will dem Comte begegnet, redet der ihm zu, ordentlich zu essen, dann würde er wieder richtig kräftig. Als er Eloise sieht, hat sie sich offensichtllich gefangen und kehrt zu ihrer ihr eigenen Freundlichkeit zurück. Will sieht, dass es schließlich doch möglich ist, weiter kameradschaftlich miteinander umzugehen.
Fazit: Folgt im nächsten Abschnitt.
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Will erklärt, warum er Eloises Gesellschaft gerne annimmt: It still rankled that Henry should have displaced me with Beanpole, and when I ran into them I had an impression of a companionship, a complicity, which I did not share. (...) What was certain was, that we had little to talk about as far as our present existences were concerned and could not, for safety, discuss the more important enterprise which we did have in common. So I willingly turned from them to Eloise. She had, like her mother, a soothing gentleness. Like her she had a deep feeling for all living creatures...
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