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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x04 "France - July, 2089 A.D."

[Buchkapitel: "The City of the Ancients"]


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Regie:
Graham Theakston
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)
John Shackley (Will Parker)

Darsteller:
Robin Langford (Duc de Sarlat)

 Kurzinhalt
Die drei Jungs sind nun in Frankreich unterwegs. Beanpole weiß, dass es noch mindestens 30 Tage dauern würde. Er erzählt den anderen seine Geschichte. Schließlich erreichen sie Paris, das verlassen in Ruinen liegt. Dort müssen sie sich gegen Vagrants wehren.


 Inhalt
Vom Dach eines einstöckigen verlassenen Gebäudes aus erspäht Beanpole die Umgebung, während Will und Henry unten an der Mauer sitzen. Der Franzose verkündet, er sähe keine Menschen und keine Tripods. Auf die Frage, ob er die White Mountains schon sehen könnte, antwortet Beanpole nur, das würde bestimmt noch 30 Tage dauern, wenn sie Glück hätten.

Henry muss heute die wenige verbliebene Verpflegung tragen. Sie reden über Ozymandias. Beanpole stellt fest, dass seine Karte nicht wirklich gut gemacht ist. Will bemerkt, dass sie sie zumindest dorthin gebracht hätte, wo sie jetzt wären. Beanpole findet, dass Ozymandias sehr tapfer gewesen sei. Will konstatiert, dass sie sich ohne ihn überhaupt nicht getroffen hätten und auch nichts von den White Mountains wüssten.

Beanpole erzählt nun, dass seine Eltern früh gestorben wären, aber er hätte einen Onkel und eine Tante, die ihm auch die Arbeit in dem Gefängnis besorgt hätten. Er sei ein Erfinder, lässt er die beiden wissen und spricht von seinen tollen Erfindungen und Experimenten mit heißem Dampf. Henry fragt Will, ob er sein Zuhause vermisse. Ihm selber, sagt er, ginge es wie Beanpole, er könne sich nicht an ein wirkliches Zuhause erinnern, das sei vielleicht jetzt sein Vorteil.

Sie nehmen nun auf Beanpoles Vorschlag hin einen anderen Weg, als es nach der Karte sinnvoll wäre. Beanpole sagt, es sei wegen der Shmand-Fair. Er könne schlecht erklären, was das sei, sie würden schon sehen. Sie treffen auf Eisenbahnschienen, denen sie nun folgen. Als sie ein lautes Schnauben hören, bringen sie sich in Sicherheit und schon fährt eine Eisenbahn, dicken Dampf ausstoßend, an ihnen vorbei. Beanpole ist begeistert. Sie führe mit Dampf, er habe es doch gesagt. Als sie eine Draisine finden, fahren sie ein Stück damit. Will stellt fest, dass sie Meilen entfernt sind von dem normalen Weg. Es gibt Streit, doch Beanpole versichert, es würde sich lohnen, Will würde schon sehen. In der Entfernung sehen sie drei Tripods und stellen fest, dass es in Frankreich mehr Tripods zu geben scheint, als in England.

Sie erreichen eine Stadt, die unbewohnt in Ruinen liegt. Hoch aufragend sieht man dazwischen den Eiffelturm. Sie entdecken allerlei Dinge, die sie noch niemals gesehen haben. In einer Werkstatt beispielsweise finden sie ein Auto. Als nächstes dringen sie in ein ehemaliges Kaufhaus ein. Sie entdecken dort Kerzen, Töpfe, Kleidung und Taschen und beschließen davon einiges mitzunehmen. Sie werden dabei von einer Frau, die sich versteckt hält, beobachtet. Beanpole entdeckt eine Ansammlung von Brillen. Sie finden eine Uhr, die sogar läuft. Will findet ein Beil und steckt es vorsichtshalber ein.

Die Jungs haben sich neu und ziemlich bunt eingekleidet und tragen einige Taschen mit sich. Als sie einen Eingang zur Metro entdecken, gehen sie hinunter. Eine Gruppe wilder Gestalten baut sich unterdessen vor dem Ausgang auf. Mit Kerzen bewaffnet gehen die Jungs durch den verlassenen U-Bahn-Schacht. Will findet eine Maschinenpistole und schießt damit "aus versehen" wild durch die Gegend, verletzt glücklicherweise niemanden, ist aber zu Tode erschrocken. Henry findet eine Handgranate. Er zieht den Stift aus dem "Metall-Entenei", schaut es an, stellt fest, er habe es kaputt gemacht und wirft es achtlos zur Seite. Die Granate explodiert und die Jungs finden sich auf dem Boden wieder, während der Putz von der Decke rieselt. Aber es ist ihnen nichts passiert. Beanpole nimmt neugierig ein zweites Metallei, zieht, wie zuvor Henry den Stift heraus, befiehlt den Jungs, in Deckung zu gehen und wirft die Granate zum Eingang, wo sie dann auch explodiert , worauf die Gestalten, die dort immer noch warten, Reißaus nehmen. Die Jungs beschließen, dass so ein Ding noch mal hilfreich sein könnte, und nehmen einige mit. Dann verlassen sie die Metro.

In einem Haus finden sie Betten, und beschließen dort zu übernachten und die Stadt am nächsten Tag zu verlassen. Sie spielen gerade Schach, als sie von der Gruppe, die an der Metro lauerte, angegriffen und mit Steinen beworfen werden. Will schreit: " Vagrants", wird aber unmittelbar darauf am Kopf getroffen und fällt zu Boden. Henry und Beanpole schaffen es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Am nächsten Tag schieben Beanpole und Henry Will, durch seine Kopfverletzung in schlechter Verfassung, auf einem Leiterwagen. Es regnet in Strömen und schließlich halten sie an und legen Will an einen Baum, um sich umzusehen nach einem Ort, an dem sie Schutz finden. Sie teilen sich auf und im Herumschauen fällt Beanpoles Blick auch auf ein Schloss, dass in der Nähe steht. Als Will feststellt, dass er allein gelassen wird, versucht er, Henry zu folgen, kann sich aber nicht auf den Beinen halten. Da kommt ein Mann mit einem massigen Hund auf ihn zu, gefolgt von mehreren Reitern. Will schaut direkt in die Augen des bedrohlichen Hundes bevor er bewusstlos wird.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G.+ N. von Delft

5. Kapitel: "The City of the Ancients"

Nachdem sie in der Nacht ein gutes Stück Wegs bewältigt haben, legen die drei Jungs in der Morgendämmerung eine Rast ein. Beanpole erzählt ihnen über sich. Seine Eltern starben, als er noch ein Baby war und er wuchs bei Onkel und Tante auf, die sich zwar um ihn kümmerten, aber immer etwas distanziert waren. Villeicht, überlegt Will, hatte das etwas mit Beanpoles merkwürdiger Art zu tun.

Englisch hatte er gelernt aus einem alten Lehrbuch, das er fand und die Konstruktion in seinem Gesicht hatte er selber hergestellt. Seine Augen waren schlecht und er nahm die Teleskope, die die Seeleute benutzten zu Hilfe und experimentierte solange mit den Linsen, bis es funktionierte und er deutlich sehen konnte. Überhaupt war er neugierig und findig. Er experimentierte auch mit anderen Sachen, die zwar weniger erfolgreich waren, aber er erfuhr dabei einiges über physikalische Gesetzmäßigkeiten. Später wurde ihm klar, dass er mit dem Capping diese Fähigkeiten verlieren würde.

Will stellt fest, dass nicht nur Jack, Henry und er Vorbehalte hatten, sondern offenbar viele junge Menschen, möglicherweise alle. Die Erwachsenen, die auf Seiten der Tripods waren, unterdrückten aber diese Zweifel und es verbot sich, darüber zu sprechen.

Als sie auf dem weitern Weg an eine Kreuzung kommen, beweist sich wieder, wie gut es war, Beanpole gefunden zu haben. Er führte sie nach Westen, wegen etwas, das sich wie "Shmand-Fair" anhörte. Es wäre schwierig zu erklären, was das sei, sie würden schon sehen.

Hier die wirklich interessante Beschreibung der "Shmand-Fair" wiederzugeben würde zu weit führen. Daher sei gesagt, dass es sich um die Eisenbahn (chemin de fer) aus der Zeit vor den Tripods handelt, deren Wagen jetzt mit Hilfe von 12 Zugpferden bewegt wurden (siehe "Zitate").

Die "Shmand-Fair" begann in einer Stadt, die sie jedoch umgehen, um an einer anderen Stelle heranzukommen. Nachdem sie beobachtet hatten, wie das Ganze vor sich ging, erklärt Beanpole seine Idee einer mit Dampf betriebenen Zugmaschine, die deutlich bessere Leistungen ergeben müsste als die Pferde. Die beiden anderen finden diese Vorstellung eher lustig, Beanpole aber ist überzeugt, dass es funktionieren würde.

Sie erreichen einen Punkt, an dem sie gefahrlos auf die Eisenbahn aufspringen können und klettern auf das Dach des Wagens. Will ist fasziniert von der sehr viel behaglicheren Beförderung als mit einer Kutsche, in der man allen Unebenheiten der Wege ausgesetzt ist. Gegen Abend springen sie kurz vor der letzten Haltestation ab und gehen auf die Ruinen einer großen Stadt zu, die auch auf der Landkarte vermerkt war. Als es dunkel ist, übernachten sie im Freien, was das Wetter problemlos zulässt.

Am nächsten Morgen kommen sie an die Ruinenstadt heran und können von einer Hügelkuppe erkennen, dass die Stadt von einem Wald durchwachsen ist. Sie sehen, dass die Bäume wie Adern durch die Stadt laufen. Beanpole ist begeistert, dass "seine Leute" solch eine Stadt erbaut hatten. Nach einigem Überlegen beschließen sie, die Stadt nicht zu umgehen sondern zu versuchen, sie zu druchkreuzen. Dann können sie auch erkennen, was die Ursache für das Adergeflecht der Bäume ist: sie folgen den ehemaligen Straßen der Stadt zwischen den Ruinen hoher Gebäude hindurch.

Der Weg durch die Straßen und Unmengen von Läden wird sehr ausführlich beschrieben. Sie finden viele Dinge, die sie erstaunen und die Beschreibungen sind teilweise so geartet, dass der Leser einen Moment überlegen muss, was für ein Gegenstand damit gemeint ist. Wie in der Episode gezeigt, packen sie einige Dinge ein, die ihnen brauchbar erscheinen.

Will stellt im Verlauf ihrer Besichtigungen fest, dass sich etwas verändert hatte. Zwar war die ursprüngliche Feindseligkeit zwischen Henry und ihm deutlich in den Hintergrund gerückt, durch die gemeinsam bestandenen Erlebnisse. Bis zum Eintritt in die Stadt war es aber so gewesen, dass der Kontakt zwischen ihm und Beanpole sehr intensiv und Henry eher außenvor war. Nun, angesichts der interessanten technischen Dinge, die sie fanden, hatte sich das geändert und Will war derjenige, der außen stand und das gefiel ihm gar nicht.

Es war kein Ende der Stadt abzusehen und schließlich kommen sie an eine breite Treppe, die in eine Öffnung nach unterhalb der Straße führte. Darüber hängt ein Schild mit der Auschrift "Metro". Beanpole will unbedingt hinunter und auch Henry ist neugierig, Will allerdings hält es für Zeitverschwendung - sie hatten sich lange genug aufgehalten. Schließlich bleibt ihm aber nichts anderes übrig, als sich anzuschließen. Mit Kerzen bewaffnet steigen sie hinunter.

Auf ähnlich ausführliche, aber keineswegs langweilige Weise wie die der Straßen und Geschäfte, wird die "Untersuchung" der unterirdischen Gänge mit ihren Geheimnissen beschrieben. Ebenso das Experiment mit den Hangranaten, die sie finden.

Sie verlassen den Untergrund und allmählich beginnt die Stadt sie zu entnerven, sie scheint unendlich. In einem gut erhaltenen Haus suchen sie Unterschlupf für die Nacht. Die Einrichtung ist zwar vom Zahn der Zeit angenagt, jedoch noch ziemlich intakt. Am anderen Morgen regnet es und die Jungs bleiben in dem Haus. Sie finden ein Schachspiel und vergnügen sich eine Weile damit, nachdem sie von den zur Neige gehenden Nahrungsmitteln, die Curtis ihnen mitgegeben hatte, gegessen haben.

Schließlich klart der Himmel auf und sie machen sich wieder auf den Weg. Von den Bäumen tropft noch das Wasser und sie werden ziemlich durchweicht, doch dann gewinnt die Sonne die Oberhand. Will fühlt sich nicht besonders gut, er hofft, sich keine Erkältung geholt zu haben. Sie überqueren einen riesigen Friedhof und dann werden die Häuser weniger und ruinöser, der Wald dichter und endlich endet er und sie stehen auf einem weiten Feld. In der Ferne sehen sie ein Pferd und zwei Tripods und werden sich bewusst, dass sie nun wieder vorsichtig sein müssen.

Für die Übernachtung auf der Etappe finden sie eine Ruine und Will schläft sehr unruhig. Henry fragt ihm am Morgen, ob es ihm nicht gut gehe, doch Will sagt nichts. Beanpole scheint seinen Zustand nicht zu bemerken, er interessiert sich eindeutig mehr für Dinge, als für Menschen. Sie suchen etwas essbares und kommen an einen Obstgarten, bei dem jedoch ein Farmhaus steht, sodass sie nicht unbemerkt herankommen können. Will fühlt sich unterdessen immer schlechter, sagt jedoch immer noch nichts.

Als es dunkel wird, holen Henry und Beanpole etwas zu essen, während Will zurückbleibt. Als die beiden wiederkommen stellen sie fest, dass es Will so schlecht geht, dass er kaum mehr laufen kann. Sie nehmen ihn zwischen sich und schleppen ihn zu einer Hütte, die sie ein Stück entfernt gesehen hatten. Will verfällt wieder in einen sehr unruhigen Schlaf und als er am Morgen erwacht wird die Tür der Hütte geöffnet, und ein Mann steht davor. Er nimmt noch eine Debatte in der fremden Sprache wahr und dann nichts mehr.

Als Will das nächste mal erwacht, liegt er in einem Bett in einem überaus luxoriösen Zimmer und ein Mädchen mit dunklen Augen beugt sich über ihn und schaut ihn an.

Fazit:
In diesem Buchkapitel wird weitaus ausführlicher beschrieben, welchen wundersamen Dingen die Jungs begegnen, als es in der Episode der Fall ist. Dort ist die Ausführlichkeit auch nicht notwendig, da der Zuschauer ja sehen kann, um welches Relikt aus der Vergangenheit es sich handelt. Dennoch lohnt sich die Lektüre gerade aufgrund dieser Beschreibungen.

Sehr viel schöner erscheint allerdings die Fahrt mit der Pferde-gezogenen Eisenbahn und das Aussehen der Ruinenstadt Paris. Es lässt sich aber denken, dass das filmisch zu der Zeit, als die Serie gedreht wurde, nicht 1:1 umsetzbar war und daher auf andere Möglichkeiten zurückgegriffen wurde, die inhaltlich, mal abgesehen von der Dampfeisenbahn, die ziemlich daneben ist, nicht verfälschend sind.

Das sind dafür aber die Vagrants, die im diesem Buchkapitel überhaupt nicht vorkommen und wohl zur Erzeugung größerer Spannung herhalten mussten.

 Zitate
  • Will beschreibt die "Shmand-Fair": Looking down we could see a track, on which were two parallel straight lines, gleaming in the sunshine, which ran from the town and dissapeared in the far distance. The town end had an open space, were half a dozen objekts looking like great boxes on wheels were linked together. As we watched, a dozen horses were harnessed in pairs and yoked to the nearest of the boxes. A man was mounted on the lead pair, and another on the second pair from the box. At a signal, the horses strained forward and the boxes begann to move, slowly and then faster.(...) There were five boxes altogether. The two in front had openings in there sides, and we could see people sitting in them; the rest were closed.