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Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x03 "The English Channel - July, 2089 A.D."

[Buchkapitel: "Beanpole"]


 « Synopsis :: Buch und Fazit :: Zitate :: Eure Meinung (0) » 
Regie:
Graham Theakston
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)
Ceri Seel ("Beanpole" Jean-Paul Deliet)

Darsteller:
Harry Meacher (Captain Curtis)
Paul Ridley (Black Guard Officer)
Rolf Saxon (Black Guard)

 Kurzinhalt
Es stellt sich heraus, dass Henry und Will sich auf dem richtigen Schiff befinden. Sie entkommen mit Glück einer Kontrolle durch Wachmänner, die nach zwei flüchtigen Jungs suchen. In Frankreich werden sie erneut von Wachmännern verfolgt.


 Inhalt
Das Schiff ist losgesegelt und die Jungs befinden sich an Deck, als einer der Seemänner sie auffordert mit ihm zu kommen. Will und Henry werden in die Kajüte des wirklichen Kapitäns geführt. Sie sind freudig überrascht, denn es ist tatsächlich Kapitän Curtis. Er lässt sich von ihnen das Geld geben, weigert sich aber ihnen französisches Geld zu geben, wie es Ozymandias gesagt hatte. Er müsse genug Scherereien auf sich nehmen, begründet er seine Weigerung. Will stellt fest, dass es nicht richtig sei, es wäre etwas anderes abgemacht. Doch Curtis bleibt stur und Henry fordert Will auf, ruhig zu sein. Da hört man aus der Ferne ein lautes Kreischen und der Seemann kommt wieder herein und berichtet, dass Tripods zu sehen seien. Wo die Tripods wären, stellt Curtis fest, seien auch die Black Guards nicht weit. Will und Henry bekommen den Befehl in der Kajüte zu bleiben. Die Tripods bewegen sich in der Ferne schnell über das Wasser, und von einer anderen Seite nähert sich in der Tat ein Schiff, dass zwei Black Guards mit sich führt.

Die Jungs werden weiter unter Deck geführt, durch den Laderaum in dem sich etliche Vagrants befinden. Sie bekommen den Befehl, still zu bleiben.

Der Wachmann, der unterdessen an Bord gekommen ist und mit Curtis spricht, stellt fest, dass die Reise des Schiffes offiziell nach Afrika gehen solle. Er fragt Curtis, was er an Bord habe, der Kapitän antwortet: Ware und einige Vagrants. Ob die gesamte Mannschaft auf Deck sei, will er nun wissen, Curtis bestätigt das. Der Guard weist den Captain darauf hin, dass es unklug wäre sich so früh auf der Reise schon Ärger einzuhandeln. Er wäre nicht dumm, und diese Crew würde niemals reichen, um nach Afrika zu segeln. Darüber hinaus habe der Kapitän keine Genehmigung in Frankreich neues Personal aufzunehmen. Er habe, klärt der Wachmann Curtis deutlich auf, die Autorität falls nötig das ganze Schiff umzukrempeln, suche aber an sich nur nach zwei Flüchtlingen.

Kapitän Curtis, der nach eigener Aussage keinen Ärger will, versammelt nun alle an Bord befindlichen Personen auf dem Schiffsdeck, auch Will und Henry stehen in der Reihe. Der Black Guard greift den Jugendlichen in der Reihe in die Haare um nach dem Capping zu schauen, und hat zwei ohne das Mal gefunden, direkt bevor er zu Will kommt. Er wendet sich zu Curtis und sagt, er habe Glück, sie seien für zwei Runaways gekommen und hätten diese gefunden. Dennoch, er möge Curtis nicht, darum solle er seine Geschäfte schnell erledigen und wieder verschwinden.

Will und Henry werden wieder unter Deck geschickt, Curtis wolle sie nicht mehr sehen, bis sie den Hafen verlassen hätten.

Als das Schiff in der Nacht in Frankreich angelegt hat, befreien sich Will und Henry aus der Kajüte und schleichen sich von Bord. Doch sie werden von französischen Black Guards, an deren Wachhaus sie vorbeikommen, in der fremden Sprache angesprochen und da sie nicht reagiern können, laufen sie los. Sie werden aber nach kurzer Verfolgung geschnappt und festgenommen. Beim Verhör wissen sie zunächst nichts zu antworten, bis einer der Wachmänner englisch mit ihnen spricht. Sie hätten Angst vor dem Capping, lässt Will ihn nun wissen, deshalb seien sie getürmt. Es gäbe nichts zu befürchten, versichert der Guard, sie würden am nächsten Tag gecappt - dann würden sie verstehen und ihm danken. Sie werden in unterirdischen Katakomben in eine Zelle gesperrt.

Nach einer Weile wird die Tür aufgeschlossen und ein hagerer großer Junge mit einer unförmigen dicken Brille kommt herein. Er gibt ihnen Essen, setzt sich zu ihnen und spricht sie auf englisch an. Die Jungs wundern sich über das, was er im Gesicht trägt. Das sei eine Brille, erklärt der andere. Seine Augen seien schwach und er habe sie dafür konstruiert. Aus Büchern habe er die englische Sprache gelernt, lässt er sie wissen. Will stellt fest, dass er nicht gecappt sei und fragt wieso, er sei doch offensichtlich älter als sie. Er ist 17, erfahren die Jungs, und ein Erfinder - wobei er auf seine Brille deutet. Wenn er gecappt wäre, verlöre er seine Kreativität und Neugier und würde nicht mehr erfinden können. Er habe sich dem entzogen, indem er immer vorgespielt hätte, sich sehr auf den Capping-Day zu freuen und sei dann an diesem Tag immer "furchtbar krank" gewesen.

Henry und Will erklären ihm, dass die Tripods nicht überall hingehen würden, nicht in die Berge. Sie erzählen ihm von den White Mountains. Der Franzose bestätigt, dass es im Süden Berge gäbe. Will überzeugt Henry davon, dem Franzosen zu vertrauen, da sie sonst eh keine Chance mehr hätten. Er bietet ihm also an, mit ihnen dort hin zu gehen. Dem anderen gefällt die Idee und er ist bereit, Will und Henry beim Ausbruch helfen. Er werde die Tür unverschlossen lassen, sagt er, und erklärt ihnen den Weg durch die Gänge der Katakomben. Sie würden am Strand enden, wo er sich mit ihnen treffen werde. Sein Name, beantwortet er ihre letzte Frage, sei Jean-Paul - aufgrund seiner schlacksigen Figur und des Gleichklangs nennen Will und Henry ihn Beanpole (Bohnenstange).

Nachdem Beanpole gegangen ist, schaffen es die beiden, leise die Zelle zu verlassen und sich vor dem Wächter zu verstecken. Sie kämpfen sich, wie von Beanpole beschreiben, durch einen dunklen Gang, bis zum Bauch im Wasser, nur mit einer Kerze, die der Franzose ihnen gab, bewaffnet und erreichen schließlich den Strand. Dort ist auch Beanpole, mit dem gemeinsam sie sich auf den Weg zu den White Mountains machen.


 Vergleich zum Buch und Fazit
von G.+ N. von Delft

4. Kapitel: "Beanpole" Teil 2

Ozymandias hatte gesagt, übers Meer zu kommen würde der einfachste Teil sein und Will muss dem zustimmen.

Mit einem Beiboot rudert Curtis die Jungs zur 'Orion. Von der sechs-köpfigen Crew ist derzeit nur ein Mann an Bord, der einzige der nicht gecappt ist. Da der Rest der Crew sie nicht sehen soll, bringt Curtis Will und Henry in seine Kajüte, in der es zwei Kojen gibt. Will ist sehr müde. Im Halbschlaf hört er noch das Stampfen von Füßen an Deck und das Rasseln der Ankerkette, die gelichtet wird. Dann schläft er tief und fest.

Am Morgen bringt Curtis ihnen ein reichhaltiges Frühstück mit einem ihnen unbekannten Getränk. Er erklärt, es sei Kaffee und er käme von weither. Zunächst fasziniert sie der Blick aus dem Bullauge auf die riesigen Wassermassen, so etwas hatten sie nie gesehen. Dann aber verläuft Tag in der Kajüte ziemlich monoton, bis Henry Will ans Bullauge ruft.

Zunächst sieht Will in der Ferne nur etwas silbrig Flimmerndes, bis er schließlich einen näher kommenden Tripod ausmachen kann. Dann noch einen und noch einen, es sind sechs insgesamt. Sie rasen mit hoher Geschwindigkeit mit einem Heulen durch das Wasser, direkt auf die 'Orion' zu. Kurz bevor sie kollidieren biegen die Tripods scharf nach links ab und das gesamte Boot beginnt fürchterlich zu schwanken. Will stößt sich den Kopf an einer Planke und fällt von einer Seite der Kajüte auf die andere. Eine Welle schwappt über das Boot, die Jungs werden völlig durchweicht. Dann kommen die Tripods zurück und wiederholen das ganze Manöver drei oder vier mal, bis sie schließlich verschwinden.

Will hatte bisher die Tripods nur am Capping-Tag gesehen. Nun aber fiel ihm ein, dass Ozimandias erzählt hatte, dass sie Menschen jagen würden, wie Füchse. Er hatte die Geschichte nicht geglaubt. Jetzt hatte sich das geändert und Will fürchtete sich sogar ein wenig.

Kapitän Curtis brachte sie auf die gleiche Weise wieder von Bord, wie er sie hingebracht hatte. Er wies sie an, sich auf jeden Fall von Menschen fernzuhalten, Städte und Dörfer zu meiden. Man spräche eine andere Sprache hier, die Jungs würden nichts verstehen und könnten nicht reagieren und wenn man sie aufgreife, würde man sie cappen. In dem Fall, müssten sie wissen, würden sie Vagrants. Er wisse nicht, woran das läge - vielleicht seien die Caps auf die jeweilige Sprache programmiert und würden darin die Gedanken beeinflussen, was dann nicht verstanden würde und die Menschen verrückt mache. Er weist ihnen den Weg, den sie gehen sollten um vom Hafen weg zu kommen. Dann rudert er zurück.

Will und Henry gehen den vorgeschriebenen Weg weg vom Hafen an einer Reihe von Häusern vorbei. Plötzlich öffnet sich eine Tür und ein Mann kommt heraus. Als er die Jungs sieht, ruft er ihnen etwas zu. Will und Henry beginnen zu rennen. Der Mann aber läuft hinter ihnen her und mit ihm einige andere, die in der offenen Tür standen. Die Jungs sind schnell überwältigt und werden in das Haus geschleppt - eine ziemlich düstere, überfüllte Spelunke.

Man schleppt sie über verschiedene Ebenen, treppauf und treppab. Sie bemerken, dass jemand sie währenddessen beobachtet: ein hoch aufgeschossener Junge, der eigentlich alt genug sein sollte, um gecappt zu sein, es aber nicht war. Er sieht merkwürdig aus, in seinem Gesicht trägt er ein Metallgestell, das über den Ohren aufliegt und vorne, über den Augen, mit Glasscheiben versehen ist. Er sieht irgendwie lustig aus, aber nicht wie ein Vagrant. Das konnte ja auch nicht sein, da er nicht gecappt war. Die Männer debattieren nun eine Weile in der fremden Sprache und bringen die Jungs schließlich in einen Kellerraum, wo sie eingeschlossen werden.

Eine Weile hören sie noch Geräusche aus der Spelunke, dann die Schritte der Menschen, die sich entfernen, bis schließlich Ruhe einkehrt. Angst erfasst die beiden. Sie werden festgehalten, um gecappt zu werden. Morgen um diese Zeit könnten sie schon Vagrants sein. Der Versuch, ein hochgelegenes Fenster zu öffnen schlägt fehl. Schließlich hören sie das Kratzen eines Schlüssels am Schloss. Die Tür wird langsam geöffnet und sie sehen eine hochgehaltene Lampe, die sich in zwei Gläsern spiegelt. Es ist der Junge, der sie beobachtet hatte.

Erstaunlicher Weise spricht er englisch. Er fordert die Jungs auf, leise zu sein, er würde ihnen helfen. Gemeinsam schleichen sie durch die leere Spelunke. An der Tür fragt der Junge Will und Henry, in welche Richtung sie wollen, er könne auch weiter helfen. Er stellt die Lampe weg und geht mit ihnen landeinwärts. Sie erreichen nach einigen verschlungenen Wegen eine Straße, die in südliche Richtung führt.

Will fragt den Jungen, ob er jetzt keinen Ärger bekäme, er antwortet, das sei egal. Er will wissen, was die beiden im Süden wollen. Will zögert nicht lange und erzählt von ihrem Anliegen. Der Junge bestätigt, dass es im Süden Berge gäbe und fragt, ob er mitkommen könne. Will stellt fest, dass ihnen nichts besseres passieren konnte, als jemanden zu finden, der das Land kennt und die Sprache beherrscht. Da der Junge bereit ist, auf der Stelle mit aufzubreche, stellen sie sich einander vor und mit einem kleinen Witz über den, der Statue des Jungen entsprechenden, Spitznamen Beanpole, der Henry einfällt, machen sie sich gemeinsam auf den Weg Richtung Süden.

Fazit
Auch in dieser Episode weicht die Umsetzung der Geschehnisse recht weit von der Beschreibung im Buch ab. Es ist der gleiche Punkt, wie in der vorangegangenen: die Geschichte ist schön zu lesen, entbehrt aber der Art von Spannung, die einer filmischen Umsetzung gut zu Gesicht steht. Was tatsächlich verfälscht wiedergegeben wird, ist Kapitän Curtis. Im Buch ein freundlicher Mann, der den Runaways wirklich helfen will. Im Verfilmten passt er eher zu den Typen in der dunklen Spelunke.

Die Realisierung des Vorlaufs in Rumney und der Begegnung mit Beanpole brauchte in der Verfilmung wohl des spektakuläreren Vorlaufs, sonst hätten vermutlich doch viele Zuschauer gelangweilt ausgeschaltet. Dennoch: zum Lesen ist auch die Art, wie es von John Christopher geschildert wird, sehr schön.

 Zitate
  • Will beschreibt Beanpole: Although he was tall and had a face that seemed old enough, he had not been Capped. But the striking thing about him was what he wore on his face. Pieces of thin metal ran from behind his ears to hold a frame with a couple of round pieces of glas, one in front of each eye. One of them was somewhat larger than the the other, giving him a peculiar cockeyed look. Even in our present predicament, I thought him funny. He looked odd enough, in fact, to be a Vagrant, though that was impossible since he was not yet Capped. It dawned to me that the apparent oldness of his face was the result of this contraption he wore. His features behind it were thin.