serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x01 "A Village in England - July, 2089 A.D."

[Buchkapitel: Capping Day]


 « Synopsis :: Buch und Fazit :: Zitate :: Eure Meinung (0) :: Credits » 

 Synopsis
Ein Dorf in England im Jahre 2089. In der sonnenbeschienenen Idylle bringt eine Pferdekutsche eine Reihe festlich gekleideter Leute heran. Im Haus an der Mühle wirft eine Frau, Will Parkers Mutter, ebenfalls festlich herausgeputzt, einen Blick auf eine Wanduhr. Wills Vater, der Müller verlässt im feinen Gehrock die Mühle, vor der Will und sein Cousin Henry, der bei der Müllersfamilie lebt, die Szenerie beobachten. Die ankommenden Menschen begrüßen Jack, der, in Anzug und mit Hut, offensichtlich der Anlass der anstehenden Feier ist und freudig strahlt.

Da ist unvermittelt ein überlautes Geräusch zu vernehmen, einem Kreischen gleich. Alle Menschen schauen in eine Richtung, die Kirchenglocke beginnt zu läuten und ein riesiger Metallhuf, aus dem sich ein metallenes Bein in die Luft erstreckt, pflanzt sich in den Dorfsee, gefolgt von einem zweiten Riesenhuf. Die Blicke der Menschen richten sich zum Himmel und sie sehen weit über sich den Tripod - ein riesiges metallenes Gebilde, eine Art Kapsel auf drei hochaufragenden Beinen. Jack, der ein Stück von den anderen entfernt steht, lüftet seinen Hut und präsentiert seinen kahlrasierten Kopf. Der Tripod fährt einen Tentakel aus, mit dem er Jack unter den Armen packt und mit einem Ruck anhebt um ihn in einer runden Öffnung der Kapsel verschwinden zu lassen. Die versammelte Menge verteilt sich nun wieder und baut auf der Wiese am See eine Festtafel auf.

Will ist bei seiner Mutter in der Küche. Sie packt Lebensmittel in einen Korb. Will fragt sie, warum die Tripods das tun. Die Mutter erklärt ihm, dass das Capping gut sei für die Menschen und er es verstehen werde, wenn er im nächsten Jahr selber gecappt würde. Nun aber möge er schnell den Essenskorb zu den Vagrants bringen, schließlich wolle er doch da sein, wenn Jack zurückkäme.

Gemeinsam mit Henry geht Will nun über einen Waldweg zu den Vagrants. Sie reden über das Capping. Henry hat eine klare Vorstellung. Man muss nicht mehr in die Schule gehen, darf mit den Erwachsenen arbeiten, auf den Feldern, oder in Wills Fall in der Mühle. Will kann Henry seine Bedenken nicht vermitteln, jener stellt nur fest, er habe gewusst, dass Will Angst haben würde. Das sei unnötig. Im nächsten Jahr seien sie selber erwachsen, da gäbe es nichts zum Fürchten.

Sie sehen nun in der Ferne die wartenden Vagrants stehen, merkwürdige, skeptisch dreinschauende Gestalten. Ihn ängstige nichts, stellt Henry bei deren Anblick klar, es sei denn, er werde ein Vagrant. Mrs. Jones habe gesagt, die Vagrants würden einen fangen und umbringen, gibt Henry jetzt den Dorfklatsch wieder. Will glaubt daran nicht, auch wenn die eigenartigen Vagabunden jetzt näher ins Blickfeld rücken. An einer dafür vorgesehenen Stelle setzt er den Korb ab und läutet ein Signal. Die Vagrants kommen heran und Henry sieht zu, dass er wegkommt. Will jedoch zögert einen Moment. Einer der Vagrants spricht: "Mein Name ist Ozymandias, ich bin der König des ganzen Landes, schau mich an...". Jetzt dreht auch Will sich um und folgt seinem Cousin während der Vagrant, der ihm nachschaut, leiser hinzufügt: "Will Parker."

Auf der Dorfwiese unterdessen sitzen die Leute an der Festtafel als der Tripod Jack wieder absetzt. Alle erheben sich, Jack nimmt den Hut ab und ein metallenes Geflecht, das flach auf dem Frontschädel angebracht ist wird sichtbar. Die Menschen klatschen und jeder gratuliert Jack, Will bekommt dabei keine Chance, ihn etwas zu fragen. Dann spielt Musik auf und es wird gegessen. Auch die Vagrants leeren ihren Korb.

Dann verlässt Ozymandias die Gruppe der Vagrants und geht zum Waldrand, von wo aus er die Dorfbewohner, insbesondere Will und Henry, durch ein Fernglas beobachtet. Schließlich senkt sich das Abendrot über das Dorf, über dem der Tripod hoch aufragt und mit grün aufleuchtenden, wie Augen erscheinenden Paneelen, das Ende des Festgelages zu beobachten scheint.

Am nächsten Tag gehen alle wieder ihren üblichen Geschäften nach, die Kinder sitzen in der Schule, als wieder das überlaute Kreischen zu hören ist nach dem sich jedermann umschaut - der Tripod verlässt das Dorf.

Der Dorflehrer spricht nun über die Tripods, die Kriege, böse Krankheiten, Mord und Zwietracht ausgemerzt haben. Jetzt lebten die Menschen wieder im Einklang miteinander und mit der Natur. Er will wissen, wer nächstes Jahr gecappt werde und einige Schüler zeigen auf. Sie könnten sich freuen, eröffnet er ihnen, sie würden ein großes Verstehen erleben. Dann sagt er: "Wir danken den Tripods", und die Kinder wiederholen im Chor: "Wir danken den Tripods!"

Nach der Schule geht Will zum Waldrand, wo er Jack beobachtet, der offensichtlich zufrieden seiner Arbeit nachgeht. Dann rennt er in den Wald und plötzlich springt Ozymandias aus dem Gebüsch umklammert ihn von hinten und hält ihm zunächst den Mund zu. Nachdem Will sich aber ein wenig beruhigt, lässt er lockerer, spricht ihn mit Namen an und fragt, wohin er laufe. Will antwortet, er wolle zu eine verfallenen Haus, wo er auf Jack warte, der gestern gecappt wurde. Wo er wohne, und mit wem, will der Mann jetzt wissen. Will antwortet wahrheitsgemäß und erwähnt, dass der Mann Henry, seinen Cousin gestern auch gesehen habe. Ozymandias lässt Will los.

Woher er seinen Namen kenne, möchte Will wissen. Ozymandias sagt ironisch, die Vagrants seien doch so sonderlich, vielleicht hätte es damit zu tun. Dann spricht er in ernstem Ton weiter. Sein Cousin habe ihn gestern Will genannt und die Mühle gehöre seit Generationen den Parkers. Ob er ihm die Ruine zeigen würde, will Ozymandias wissen. Will argumentiert, er käme zu spät nach Hause, wenn er das täte. Darüber würde er sich kaum wirklich Sorgen machen, entkräftet Ozymandias, er täusche sich selten in denen, die er auswähle. Will schaut ihn verwundert an und nimmt ihn mit.

Nachdem sie bei dem verfallenen Haus ankommen stellt Ozymandias fest, dass Jack wohl nicht mehr kommen werde, jetzt da er gecappt sei. Denn damit würde alles verschwinden, Neugier, Abenteuerlust, Kreativität, Rebellion. Sie gehen in das Haus hinein, in dem sich auch noch alte Möbel befinden, und Ozymandias setzt sich. Will muss zugeben, dass sich auch andere nach dem Capping verändert haben. Sie würden, stellt Ozymandias fest, besondere Dinge, die sie vorher taten, nie mehr machen. Er habe Will gestern auf dem Fest beobachtet, alle hätten Spaß gehabt, nur er nicht. Wie er ihn denn beobachtet haben wolle, fragt Will, immer noch nicht sicher, keinen Vagrant vor sich zu haben. Ozymandias reicht ihm das Fernrohr und fordert ihn auf, damit zur Tür zu gehen.

Als Will das Glas an die Augen setzt zuckt er erschrocken zurück. Menschen hätten es gemacht, erklärt Ozymandias, genau wie große Städte und fliegende Maschinen. Ob Will sich nie gefragt habe, wie es früher gewesen sei?

Nun erzählt Ozymandias über die Tripods. Als sie vor etwa 100 Jahren auf die Erde kamen, hätten sie ganze Städte in Schutt und Asche gelegt und alle Menschen, die nicht gestorben wären, hätten diese Implantate bekommen und seien auf diese Weise kontrolliert worden. Aber nach ein bis zwei Generationen sei alles schön gewesen. Es habe Frieden gegeben und keine Not. Aber du, richtet er sich an Will, hast Angst, gecappt zu werden.

Will wird unsicher und nun ungehalten. Wie er all das sagen könnte, fährt er Ozymandias an, er sei ein dummer Vagrant. Nun steht Ozynandias auf, nimmt seinen Hut ab und zieht sich etwas aus seinen Haaren - ein Interface. Es stamme von einem Toten und damit habe er unerkannt unter den Vagrants leben können um Jungs wie Will zu suchen. Jungs die Zweifel hätten, es gäbe mehr davon, als Will sich vorstellen könne. Überall auf der Welt gäbe es Tripods, nur an einem Ort nicht. Dort würden sich die Menschen versammeln, die frei sein wollten um ihre Rebellion gegen die Tripods vorzubereiten.

Was das für ein Ort wäre, fragt Will nun, und ob er ihn dahin mitnähme. Sie würden ihn White Mountain nennen, erklärt Ozymandias. Er selber hätte noch viel zu tun, aber er denke, Will solle dort hingehen. Er täte ihm damit allerdings keinen Gefallen, denn der Weg sei sehr beschwerlich und nur wenige würden das Ziel erreichen - er solle gut darüber nachdenken.

Dann holt Ozymandias etwas aus seiner Jacke hervor: eine Taschenuhr. Will nimmt sie und betrachtet sie fasziniert. Dann sagt er im Brustton der Überzeugung: "Ich will nicht gecappt werden!" Er solle sich am nächsten Morgen mit ihm vor dem Dorf treffen, sagt Ozymandias zufrieden. Er werde um 6 Uhr dort sein, allerdings nur bis 7 warten. Die Uhr könne er solange behalten. Was, fragt Will, wenn er nicht käme? Dann, stellt Ozymandias fest, hätte er eine Uhr verloren und Zeit vergeudet. Und Will würde in Frucht leben und es bereuen, bis er gecappt würde.

Als Will nun nachdenklich schaut lässt Ozymandias ihn wissen, dass auch er Freunde und eine Familie zurückgelassen hätte, Menschen, die vor jedem Tripod kuschen. Wenn Will auch so werden wolle, müsse er bleiben. Er weist auf die Uhr mit den Worten: "Menschen haben das gemacht, Will Parker." Er wendet sich zur Tür. "Ich warte bis sieben", erinnert er und verlässt das verfallene Haus.

In der Dämmerung sitzt Will grübelnd am Mühlenteich, dann geht er schließlich zu Bett. In der Nacht steht er leise auf - er schläft mit Henry in einem Zimmer - und geht in die Speisekammer um Nahrung einzupacken. Plötzlich steht Henry hinter ihm. Er will wissen, was los ist. Als Will zögert und abwiegelt droht er, es Wills Eltern zu verraten. Schließlich erzählt Will Henry alles. Henry ist skeptisch und will mehr erfahren, aber Will sagt, mehr wisse er auch nicht. Er zeigt Henry die Uhr. Er wolle gehen, sagt er, weiter nichts. Er könne nun nicht mehr hierbleiben. Er wolle anders Leben, etwas herausfinden, bevor es zu spät sei.

Er werde mitgehen, beschließt Henry. Aber sie würden doch immer nur streiten, gibt Will zu bedenken. Das sei ihm egal, verkündet Henry. Es gäbe eigentlich nichts, was ihn hier halten würde und Will sei schließlich sein einziger Freund. Da würde er lieber streiten als hier allein zurück zu bleiben. Er werde noch mehr zu Essen holen.

In der Morgendämmerung machen sich die beiden Jungs, mit einem Sack auf dem Rücken, auf den Weg zum Treffpunkt.




http://www.diedreibeinigenherrscher.de/ - hier gibt es im Episodenguide auch kleine Filmausschnitte.