serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Die Tripods


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei


:: 1x01 A Village in England - July, 2089 A.D.
:: 1x02 England - July, 2089 A.D.
:: 1x03 The English Channel - July, 2089 A.D.
:: 1x04 France - July, 2089 A.D.
:: 1x05 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D.
:: 1x06 Chateau Ricordeau, France - July 2089 A.D. (II)
:: 1x07 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D.
:: 1x08 Chateau Ricordeau, France - August 2089 A.D. (II)
:: 1x09 France - September, 2089 A.D.
:: 1x10 France - September, 2089 A.D.
:: 1x11 France - October, 2089 A.D.
:: 1x12 France - October, 2089 A.D.
:: 1x13 The White Mountains - November, 2089 A .D.


Die Tripods Episodenguide


1x01 "A Village in England - July, 2089 A.D."

[Buchkapitel: Capping Day]


 « Synopsis :: Buch und Fazit :: Zitate :: Eure Meinung (0) :: Credits » 
Regie:
Graham Theakston
Drehbuch:
Alick Rowe

Hauptdarsteller:
Jim Baker (Henry Parker)
John Shackley (Will Parker)

Darsteller:
Michael Gilmour (Jack Leeper)
Lucinda Curtis (Mrs. Parker)
Peter Dolphin (Mr. Parker)
Roderick Horn (Ozymandias)
John Scott Martin (Schoolmaster)

 Kurzinhalt
Man schreibt das Jahr 2089, die Welt aber befindet sich in einem vorindustriellen Zustand. Sie wird beherrscht von riesig aufragenden metallenen Gebilden, den Tripods. Im Alter von 14 Jahren empfangen alle Jugendlichen von ihnen eine Weihe, bei der ihnen ein Interface auf dem Kopf angebracht wird. Will Parker und sein Cousin Henry wollen sich dieser Weihe entziehen.


 Inhalt
Wir befinden uns in einem idyllischen englischen Dorf im Jahre 2089. Es handelt sich jedoch keineswegs um eine Hightech-Welt, wie man vermuten würde, das Land scheint sich eher im vorindustriellen Stadium des 19. Jahrhunderts zu befinden. Die Menschen leben friedlich miteinander es herrscht keine Not. Über die Menschen wachen riesige metallene Gebilde die auf drei "Beinen" hoch über die Landschaft hinausragen: die Tripods. In einem Initiierungsritual, dem "Capping" werden alle 14-jährigen Jugendlichen von einem Tripod in sein Inneres gehoben und dort mit einem goldenen Interface am Kopf versehen.

Jack Leeper, ein Junge aus dem Dorf, steht kurz vor dieser Weihe. Das ganze Dorf bereitet den Festtag vor. Jacks Freund Will Parker der zusammen mit seinem Cousin Henry, der bei ihm und seinen Eltern im Hause lebt, im nächsten Jahr an der Reihe wäre, hat Angst vor diesem Ritual. Er sieht keinen Sinn darin und stellt überdies fest, dass sich das Verhalten der Menschen nach dem "Capping" deutlich ändert. Doch als er seine Mutter darauf anspricht sagt sie nur, es sei gut und richtig und er würde verstehen, wenn es soweit wäre.

Der Capping-Tag nimmt seinen Lauf, Will und Henry bringen den "Vagrants" am Waldrand ihren Anteil am Essen und feiern dann Jacks großen Tag.

Am nächsten Morgen läuft Will, offenbar immer noch zweifelnd, nachdem er Jack bei der Arbeit beobachtete in den Wald wo er von Ozymandias aufgegriffen wird. Will hatte ihn am Tag zuvor bei den "Vagrants" gesehen.

Tatsächlich entpuppt Ozymandias sich jedoch als Freiheitskämpfer, der durch die Länder reist und junge Männer, die noch nicht "gecappt" wurden und es auch nicht wollen, rekrutiert. Als "Vagrant" getarnt kann er durch das Land ziehen, ohne ungewollte Aufmerksamkeit zu erwecken. Ozymandias erzählt Jack, dass das Implantat die Menschen abstumpfe. Sie seien danach nicht mehr kreativ, neugierig, aufgeschlossen oder kritisch - sie würden ihre Begeisterungsfähigkeit verlieren.

Die Tripods hätten, als sie auf die Erde kamen, ganze Städte in Schutt und Asche gelegt und alle Menschen, die nicht gestorben wären, hätten diese Implantate bekommen und seien auf diese Weise kontrolliert worden.

Überall auf der Welt würden die Menschen in solcher Versklavung leben. Doch es gäbe einen Ort auf der Erde, an dem die Menschen frei seien - der White Mountain. Vermittels eines Pfandes schafft er es, den immer noch zweifelnden Jungen zu überzeugen und ihn dazu zu bringen, sich am nächsten Morgen mit ihm zu treffen um dorthin aufzubrechen. Er gibt ihm eine Taschenuhr, eine wertvolle Rarität, die von Menschen gemacht worden sei in der Zeit vor den Tripods. Er werde sie Will bis zum Treffen überlassen. Er werde Will, sagt Ozymandias, den beschwerlichen Weg, den nur wenige schaffen, zeigen, auch wenn er selber jetzt noch nicht zum White Mountain zurückkehren könne.

Als Will in der Nacht versucht unbemerkt das Haus zu verlassen, wird er von seinem Cousin Henry überrascht. Will erzählt ihm alles, und Henry beschließt, mit ihm zu gehen. Er sei zwar nicht überzeugt, aber die Aussicht, ohne Will im Dorf zu blieben und in einem Jahr auch "gecappt" zu werden, würde ihm noch weniger gefallen. So verlassen sie gemeinsam das Dorf.


Hinweis: Um die Atmosphäre des Films und den Vergleich mit dem Inhalt des Buches nachvollziehen zu können, wurde hier (im ersten Episoden-/Buchbeschreibungs-Abschnitt) sehr detailliert vorgegangen. Daher ist die ausführliche Inhaltsangabe der Serienepisode empfehlenswert.


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Vergleich zum Buch und Fazit
von G. + N. von Delft

In dem 1. Kapitel "Capping Day" des Buches "The White Mountains", dem ersten Band der Tripods-Trilogie, wird der Leser zunächst mit Will Parker und seiner "kleinen Welt" bekannt gemacht. Will führt uns mit einer Geschichte über Uhren, die eine ausgesprochene Rarität darstellen, in die von den Tripods regierte, in ein vorindustrielles Stadium zurückgeworfene Welt, in der er lebt, ein.

Das findet, im Vergleich zur ersten Serienepisode, viel ausführlicher und persönlicher statt

Wills Vater, der Müller des kleinen Dorfes, besitzt eine der seltenen Taschenuhren, die er nur zu ganz besonderen Gelegenheiten trägt. Als Will eines Sonntagmorgens ganz allein zu Hause ist, nimmt er sie heimlich aus der Schublade, in der sie für gewöhnlich aufgehoben wird, und kann dem Wunsch nicht widerstehen, sie nicht nur zu tragen, sondern von irgend jemandem damit gesehen zu werden. Wo er nun schon einmal soweit gegangen war, entschließt er sich, sie mitzunehmen zu seinem Cousin Jack Leeper, mit dem er sich in einer Ruine am Ende des Dorfes verabredet hatte.

Er macht sich also auf den Weg und der Leser erfährt über Wills Beschreibungen mehr über das landwirtschaftlich ausgerichtete Whearton und die Dorfgemeinschaft, in der es viele verwandschaftliche Verbindungen gibt, da die Menschen weitgehend unter sich bleiben. Auch lesen wir, dass Jack nicht nur sein Cousin, sondern, obgleich ein Jahr älter als Will, sein bester Freund ist. Unterwegs trifft Will unglücklicherweise auf Henry Parker, ebenfalls ein Cousin, ansonsten jedoch sind sich die beiden keineswegs freundschaftlich gesonnen. Henry demütigt Will wo er nur kann und in den daraus resultierenden Raufereien ist Will in der Regel der Unterlegene, da der gleichaltrige Henry ihm körperlich überlegen ist.

Hier finden wir, was Wills Beziehungen zu den beiden Jungs anbetrifft, ebenfalls einen deutlichen Unterschied zur Serie.

Auch bei dieser Begegnung kommt es wieder zu einer Rauferei, bei der Henry die Uhr entdeckt und sie Will abnimmt. Erst als Jack dazukommt, der nun wieder Henry überlegen ist, kann dieser die Streithähne auseinanderbringen und er begleitet Will nach Hause, um die Uhr schleunigst zurückzulegen. Überhaupt hat Jack Will immer geholfen und Will fragt sich, was wohl sein wird, wenn er in wenigen Tagen ganz allein ist, weil Jack gecappt und dann kein Junge mehr sein wird, sondern zur Erwachsenenwelt gehört.

Nun gehen die beiden endlich zur Ruine, in der sie einen geheimen Platz, eine Höhle angelegt haben. Sehr aufregend finden die Jungs ein Schild, dass draußen an der Ruine hängt: Danger 6.600 Volts. Auch wenn sie keine Ahnung haben, was Volts eigentlich sind vermittelt es ihnen, auch wenn es noch so lange her ist, ein aufregendes Gefühl von Gefährlichkeit. In ihrer Höhle sitzen die Jungs bei einem Feuer zusammen und grillen ein Kaninchen, dass Jack mitgebracht hat. Nicht dass es irgendwelche Nahrungsnot gegeben hätte - ganz im Gegenteil, aber das war etwas Besonderes. Zunächst reden sie nicht - sie konnten immer sehr gut schweigend zusammen sein, bis Jack, offensichtlich bedrückt, über das Capping spricht und Will verrät, dass er sich manchmal wünsche, das Capping würde fehlschlagen und er werde ein Vagrant.

Er erwartet offenbar keine Reaktion von Will, möchte aber wissen, ob der sich manchmal frage, wie es wohl in der Zeit vor den Tripods war, als die Menschen noch selber Uhren herstellten (s. "Zitate"). Dann erzählt Jack davon, dass er bei einem Verwandtenbesuch einmal in der Nähe der Ruinen einer der alten Groß-Städte gewesen sei - über diese Orte, an denen Krankheit und Totschlag geherrscht haben soll, wurde kaum, und wenn hinter vorgehaltener Hand, gesprochen. Dort habe er die Überreste eines Schiffes gesehen, das größer gewesen sei als das Dorf, und von Menschen erbaut, bevor die Tripods kamen. Will vermochte sich das kaum vorzustellen und war nur im Stande, halbherzig zu erwidern, die Leute seien jetzt glücklicher. Da habe er vermutlich Recht, pflichtet Jack nach einer Weile bei.

Dann ist der Capping-Day da. Bei strahlendem Wetter begeht das ganze Dorf diesen Feiertag mit Kirchgang und Festtafel, Jack ist der einzige Kandidat. Will fühlt Furcht in sich aufsteigen, als er das Dröhnen vernimmt, mit dem sich die Ankunft des Tripods ankündigt. Dann wird Jack von dem Tripod mit einem seiner Tentakel vorsichtig erfasst in das Innere der Kapsel gehoben.

Die Szenerie ist zwar in der Serienfolge gut erfasst, der Auftritt des Tripods jedoch ist dort wesentlich bedrohlicher dargestellt.

Einige Stunden später wird Jack, während alle anderen schon essen und feiern, auf dem Ehrenplatz der Festtafel wieder abgesetzt. Will, der ein Stück entfernt seinen Platz hat, registriert, dass Jack zwar sehr blass, sonst aber ganz normal aussieht. Der einzige Unterschied ist, dass ihm die Haare geschoren wurden und sich von seinem Kopf die metallene Spur der "Cap" wie ein Spinnweb abhebt. Bald würden aber die Haare nachgewachsen und dieses Metallgewebe nahezu unsichtbar sein. Aber eigentlich, drängt Will seine Sorge in den Hintergrund, war dies ein glücklicher Moment. Jack war jetzt ein Mann und würde vom nächsten Tage an die Rechte und Pflichten eines Mannes haben. Schon im nächsten Jahr würde auch er selber ein Mann sein.

Als Will Jack ein paar Tage später trifft und - hier auch ein deutlicher Unterschied zur Verfilmung - kurz mit ihm spricht, stellt er fest, dass Jack alles gut überstanden hat. Auf Wills Frage, woher die Tripods eigentlich das Recht nähmen, das mit den Menschen zu tun erwidert Jack, es sei zum Besten der Menschen. Will werde das verstehen, wenn er selber gecappt sei. Das, worüber sie vor dem Capping sprachen, tut er als Unsinn ab. Will fühlt sich sehr allein, nachdem Jack weitergegangen ist.


2. Kapitel "My Name is Ozymandias"

Will wird schmerzlich bewusst, wie viel ihm die Freundschaft mit Jack bedeutete und er hat kein Interesse, andere Kontakte zu vertiefen. In einzelnen kurzen Momenten mit Jack muss er feststellen, dass dieser sich verändert hat - er war zwar freundlich, aber distanziert. Darüber nachdenkend bemerkt er, dass er ein stärkeres Interesse für die Vagrants entwickelt, die schließlich auch einmal normale Jugendliche waren. Er beobachtet die drei, die gerade im Vagranthaus Station machten, und machte sich seine Gedanken.

Hier also leben die Vagrants nicht irgendwo am Waldrand als feste verfehmte Gruppe, sondern die Vagranthäuser dienen als Station für die einzeln des Weges kommenden Vagrants, wodurch sie auch keine solche Bedrohlichkeit erfahren wie in der Verfilmung.

Am nächsten Tag sieht er einen neuen Vagrant, einen Mann Mitte dreißig, der laut singend die Straße heraufkommt. Er fragt Will nach dem Namen des Dorfes und redet allerlei in poetische Ausdrucksweisen gekleidetes Zeug und behauptet, sein Name sei Ozymandias. Will folgt ihm ein Stück und irgendwann fragt Ozymandias nach seinem Namen und seinen Freunden. Will erwidert, er habe nicht viele, dann korrigiert er, über sich selber erstaunt, eigentlich gar keinen. Sein einziger Freund sei gecappt worden. Der Fremde möchte wissen, wann Will gecappt werde. Dann realisiert Will, das eine Dorfbewohnerin sie beobachtet und der Vagrant beginnt zu tanzen und zu singen und den Rest des Weges Unsinn zu reden.

Wills Vater hat von dem Kontakt seines Sohnes erfahren und mahnt ihn, sich von den Vagrants fernzuhalten. Man habe sie zu versorgen und ihnen einen Platz zu gewähren aber darüber hinaus seien sie zu meiden.

Zunächst hält sich Will daran, dann jedoch nimmt er einen Weg, auf dem er Ozymandias begegnet. Irgendetwas an diesem Mann interessiert und fasziniert ihn. Als Ozymandias ihn aber anspricht behauptet Will, der sieht, dass andere Kinder die Straße herauf kommen, er habe keine Zeit. Das scheint den Mann zu enttäuschen, aber er lässt ihn ziehen. Will dreht sich jedoch noch einmal um und weist ihn darauf hin, dass er sich nachmittags oft in der alten Ruine aufhalte. Ozymandias registriert das und beginnt dann abrupt wieder, sich verrückt aufzuführen. Will läuft schnell nach Hause.

Im Gegensatz zur Serie nimmt also hier im Grunde Will den Kontakt auf und es gibt einen gewissen, behutsamen Vorlauf ehe er erfährt, was es mit Ozymandias auf sich hat.

Noch einmal wird er von seinem Vater bezüglich der Vagrants ermahnt. Will fragt sich, ob es den Ungehorsam Wert sei, aber irgendetwas an dem Fremden scheint es zu rechtfertigen. Als Will die Ruine erreicht ist niemand da. Dann sieht er aber Ozymandias kommen und vorsichtig, bedacht keinerlei Aufmerksamkeit zu erregen die Ruine betreten. Eine Sekunde beschleicht ihn Angst - er hatte einmal von einem Vagrant gehört, der Kinder weggelockt und getötet hat. Nach einem Blick in Ozymandias' Gesicht aber ist er wieder sicher: verrückt oder nicht, diesem Mann konnte er trauen.

Ozymandias unterhält sich nun völlig normal mit Will, was jener auch registriert. Er möchte etwas erfahren über Jacks Veränderung und bringt Will sehr sensibel zum Reden über seine Zweifel und Vorbehalte gegenüber dem Capping. Dann erzählt Ozymandias Will von den "Freien" und offenbart ihm sein Schein-Capping und erklärt, was das Capping bewirkt. Darüber hinaus beschreibt er ihm den Weg zu den White Mountains, inclusive seiner Gefahren, gibt ihm Kompass und Landkarte und empfiehlt ihn Kapitän Curtis an. Die Frage, ob es noch jemanden gäbe, der denke wie Will und den er mitnehmen wolle, wird verneint. Ozymandias bittet Will, eine Woche mit dem Aufbruch zu warten. Er selber werde am nächsten Tag weiterziehen um andere Jungs zu suchen und es sei wichtig, dass man Wills Weggang nicht mit ihm in Verbindung brächte.

Das hier nur einmalige Gespräch deckt sich inhaltlich im Großen und Ganzen mit den beiden in der Serienfolge dargestellten. Der Abgang von Will und Ozymandias ist allerdings ganz anders.

Am anderen Tag ist Ozymandias verschwunden und Will beginnt, sich auf seine Abreise vorzubereiten, indem er in seiner Ruine Kleidung und Nahrung zusammenträgt, die er mitnehmen will. Zwar ist er auch ein wenig traurig über alles, was er zurücklassen wird, aber er weiß, er werde lieber sterben als gecappt zu werden.

Wie es dazu kommt, dass Henry mit auf die Reise geht, steht im nächsten Kapitel.

Fazit:
Da die Spannung in einer Serienfolge ja doch über eine gewisse "Action" induziert wird, ist die Umsetzung der doch sehr epischen - wenngleich schön zu lesenden - Einführungssequenz recht gut gelungen. Etwas problematisch erscheint das, zugunsten der Spannung anders dargestellte, Erscheinen des Tripods und die Kontaktaufnahme Ozymandias'.

In der Serienfolge wird die Ankunft des Tripods im Dorf unterlegt mit beängstigender Musik, sodass der Auftritt einen entsprechenden Eindruck vermittelt. Das verfälscht die Gegebenheiten, die das Buch vorgibt. Die Tripods werden von der weitaus überwiegenden Zahl der Menschen als Segen empfunden, nicht als etwas, das Furcht verursacht. Es dürfte sich aber im filmischen sehr schwer differenziert darstellen lassen, dass lediglich Will Furcht vor den Tripods empfindet.

Auch der brutale Übergriff Ozymandias' steht eigentlich konträr zu der behutsamen Kontaktaufnahme des Buches, die sehr viel schlüssiger ist. Hier ist vielleicht zugunsten der Zeitersparnis oder des Hochtreibens der Spannung etwas Wichtiges versäumt worden.

 Zitate
  • Jack: "The Watch - do you ever think what it must have been like in the days when things like that were made?
    (...)
    Will: "Before the Tripods?"
    Jack: "Yes."
    Will: "Well, we know it was the Black Age. There were too many people, and not enough food, so that people starved, and fought each other, and there were all kinds of sicknesses, and..."
    Jack: "And things like the watch were made - by men, not the Tripods."
    Will: "We don´t know that."

  • Ozymandias: "No business, of importance anyway, and no friends. One who talks and walks with vagrants. How old are you, Will?"
    Will: "Thirteen."
    Ozymandias: "You are small for it. So you will take the Cap next summer?"
    Will: "Yes."




http://www.diedreibeinigenherrscher.de/ - hier gibt es im Episodenguide auch kleine Filmausschnitte.