The Tripods


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Episodenguide


Ein Guide zum Guide


Da man ja immer erst by doing feststellen kann, ob sich zuvor gefasste Überlegungen auch tatsächlich umsetzen lassen, soll hier ein Einblick gegeben werden in die Entstehung des Tripod-Bereiches und auch die Probleme sollen geschildert werden, auf die wir dabei stießen.

Anfang des Jahres 2005 machte die Meldung die Runde, dass der australische Regisseur Gregor Jordan plane, die Tripod-Trilogie von John Christopher für Touchstone Pictures zu verfilmen. Disney sicherte sich die Filmrechte bereits 1997 (oder 1987, wie in einer anderen Quelle zu lesen war?) für den Produzenten Don Murphy. Gerüchte, man habe ein Drehbuch zu einem Film dort wieder aus der Schublade geholt, gibt es schon seit 2001.

Die im kleinen Familienkreis schon früher einmal diskutierte Überlegung, auf Grundlage der BBC-Serie aus den 80-Jahren einen Tripods-Serienbereich zu stricken, gewann damit wieder an Aktualität und stieß auch bei anderen Mitarbeitern auf Begeisterung. Immerhin steht diese Serie bei Wunschliste.de schon seit geraumen Zeiten an Platz Eins der gewünschten Sci-Fi-Serien Wiederholungen (den Recherchen nach sollen die Senderechte wohl ziemlich teuer sein - das scheint glaubhaft, warum sonst sollte sich nicht ein einziger Sender dieser Serie annehmen?!) und es ließ sich kaum irgendwo eine umfassende Beschreibung der Episoden finden. Da musste doch noch ein großes Fandom vorhanden sein, das wäre bestimmt der Mühe wert.

Damit war die Idee konkret und die Überlegungen, wie es am besten zu bewerkstelligen sei, begannen.

Da wir natürlich seinerzeit wissen wollten, wie die Geschichte zu Ende geht, hatten wir das dritte Buch der Trilogie gelesen und es war klar, dass dessen Inhalt auch beschrieben werden musste. Warum dann nicht auch, überlegten wir weiter, die anderen Bücher noch lesen, um sie mit den Episoden zu vergleichen? Und dann gab es noch die Vorgeschichte „When the Tripods Came“ - die gehörte ja auch dazu, wenn schon, denn schon.

Dann ging es an die Umsetzung. Entgegen der üblichen Einteilung in eine kürzere Beschreibung, die den weiteren Verlauf der Episode offen lässt, eine auf einer neuen Seite dargebotene ausführliche Nacherzählung und eine Review entschlossen wir uns, auf nur einer Seite den gesamten, nicht zu ausführlichen Inhalt der jeweiligen Episode und des Buchkapitels aufzuführen und dann zu vergleichen.

Doch ganz so einfach war das nicht. Daher wurde bei der ersten Episode doch der Weg der ausführlichen Wiedergabe gewählt, um die recht großen Unterschiede - die sehr andere Atmosphäre - in Buch und Serie nachvollziehbar zu machen. Im weiteren Verlauf der ersten Staffel mussten die Buchkapitel dann willkürlich auf die Episoden verteilt werden, da die filmische Umsetzung hier auch vom Inhalt her sehr weit vom Buch abwich. Wurde zunächst in der Buchbesprechung noch direkt auf Unterschiede hingewiesen, erschien das später nicht mehr als angemessen.

Beim Inhalt des dritten Buches entschieden wir uns für eine Einteilung nach Kapiteln, weil dadurch die Darbietungsform beibehalten werden konnte. Da es nun in diesem Buch ja keine Bilder gibt und wenigstens die Übersichtsseite etwas bunt werden sollte, haben wir Bilder von den verschiedenen Tripods-Buchcovern verwendet.

Die Vorgeschichte und die nach Abschluss der Serienproduktion vorgenommenen Erklärungen des Autors - die im Übrigen sehr interessant und aufschlussreich sind - wurden in Sonderartikeln abgehandelt.

Die aufgeführten Zitate stammen aus den Büchern von John Christopher „The White Mountains“ (ISBN 0-689-85672-5), „The City of Gold and Lead” (ISBN 0-689-85666-0) und „The Pool of Fire“ (ISBN 0-689-85669-5).

Da es leider keine Neuauflage der deutschen Übersetzung der Bücher gibt, mag vielleicht die/der eine oder andere, der/dem das Lesen englischer Bücher nicht liegt, hier nachschauen, wie die ganze Sache eigentlich ausgeht (obgleich durchaus auch nicht ganz so Englisch-erfahrene ermutigt werden können, das Lesen zu versuchen - es handelt sich um Jugendbücher die sehr schön, aber nicht kompliziert geschrieben sind). Auch die Vorgeschichte „When the Tripods Came“ (ISBN0-689-85762-4) lohnt sich, einmal, weil sie das Thema wirklich gut abrundet, zum anderen, weil sie einfach schön geschrieben ist - genau wie die Trilogie. Ja, es sind Jugendbücher, aber auch für Erwachsene (die keine „Cap“ tragen - sprich: nicht vergessen haben, wie ein Jugendlicher fühlt) wirklich empfehlenswert - und doch sehr anders, als die Verfilmung, da sie in erster Linie von den Gedanken Will Parkers leben.

Für alle Leser, die im Net immer mal wieder auf die Behauptung gestoßen sind, die Jugendlichen würden mit 15 Jahren gecappt, verweise ich auf das 2. Zitat zur Beschreibung der 1. Episode "A Village in England - July, 2089 A.D.". An diese Altersangabe des Autors haben wir uns gehalten.

Sehr gespannt wären wir nun natürlich, wie eine Neuverfilmung wohl gestaltet würde, aber da muss wohl noch etwas Geduld walten. Sollten wir aber diesen Tag erleben, freuen wir uns schon darauf, unseren Tripods-Bereich zu erweitern.

Bis dahin wünschen wir erstmal viel Spaß beim Lesen, angenehme nostalgische Erinnerungen und auch neue Erkenntnisse.

Für alle, die mehr Bilder sehen wollen, ein Forum zum Thema suchen oder News dazu lesen möchten u.a. empfehlen wir, mal bei http://www.diedreibeinigenherrscher.de/ reinzuschauen.


August 2005,
Gisa & Nils von Delft