Voyager


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 7x01 Unimatrix Zero - Part II
:: 7x02 Imperfection
:: 7x03 Drive
:: 7x04 Repression
:: 7x05 Critical Care
:: 7x06 Inside Man
:: 7x07 Body and Soul
:: 7x08 Nightingale
:: 7x09 Flesh and Blood - Part I
:: 7x10 Flesh and Blood - Part II
:: 7x11 Shattered
:: 7x12 Lineage
:: 7x13 Repentance
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:: 7x16 Workforce - Part I
:: 7x17 Workforce - Part II
:: 7x18 Human Error
:: 7x19 Q2
:: 7x20 Author, Author
:: 7x21 Friendship One
:: 7x22 Natural Law
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:: 7x24 Renaissance Man
:: 7x25 Endgame - Part I & II


Episodenlogbuch


7x03 "Drive"

[Das Rennen]


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 Synopsis
Tom Paris und Harry Kim fĂŒhren TestflĂŒge mit dem neuen Delta Flyer durch. Was eignet sich besser dazu, als ein Asteroidenfeld. Tom steuert das Schiff ziemlich nahe an einen großen Asteroiden heran und zieht dann im letzten Augenblick nach oben. Harry ist dabei gar nicht wohl zumute, so dass Paris ihn fragt, wieso er so blass ist. Der FĂ€hnrich dachte eigentlich, er hĂ€tte sich fĂŒr einen Testflug freiwillig gemeldet, nicht fĂŒr eine Selbstmordmission. Doch wie könnte man den Delta Flyer sonst auf Tempo bringen, ohne Risiken einzugehen. Kim meint nur, dass man das Schiff gleich nochmal bauen kann, wenn sie noch ein solches Risiko eingehen. Da nĂ€hert sich ein kleines Schiff sehr schnell von Steuerbord. Paris lĂ€sst die Schilde hochnehmen, als das Schiff auf die Höhe des Delta Flyers kommt. Tom ist sofort begeistert von dem schnittig aussehenden Schiff, das einem Podracer Ă€hnelt und den Delta Flyer scannt. Er bittet das fremde Schiff, sich zu identifizieren. Eine Frau meldet sich, und zĂ€hlt die technischen VorzĂŒge des Delta Flyers auf: gerichtete Abgaseinrichtungen, beschleunigte Treiberspulen. Sie weiß durch ihre Scans, dass dieses Schiff ziemlich schnell sein muss. Sie bittet Tom, die Scanner zu ĂŒberprĂŒfen. Er wird am anderen Ende des Asteroidenfeldes einen Kometen entdecken. Sie fragt sich, wer von ihnen beiden sein Schiff zuerst dorthin bringen könnte. FĂŒr Tom klingt dies wie eine Herausforderung, doch die Frau möchte nur wissen, ob sie die Herausforderung annehmen. Kim wirft sofort ein, dass sie dieses Rennen nicht durchfĂŒhren werden. Aber Tom macht schon die Systeme klar und erklĂ€rt, dass dies doch ein Testflug ist. Und wie könnte man ein Schiff besser testen, als zu sehen, wie es sich in einem kleinen Wettstreit macht. Paris meldet der Frau, dass sie bereit sind und fragt, ob er bis drei zĂ€hlen soll, doch das andere Schiff legt bereits los. Tom schĂ€tzt, dass dem nicht so ist und gibt selbst Gas. Das kleine Rennen hat begonnen.
Schnell bemerkt Tom, dass das fremde Schiff viel manövrierfĂ€higer als sie ist. Doch Harry sieht noch eine Chance, dieses fehlgeleitete Experiment noch zu retten: Toms neue Impulsantriebe. Paris begeistert der plötzliche Renngeist des FĂ€hnrichs, der die neuen Triebwerke am Heck des Delta Flyers ausfahren lĂ€sst, wie eine Art Nachbrenner. Sofort beschleunigt das kleine Schiff wieder. Man nĂ€hert sich Ă€ußerst schnell dem anderen Schiff. Tom lĂ€sst die Backup-Generatoren online bringen und die zusĂ€tzliche Energie in den Antrieb umleiten. Der Flyer gibt noch einmal richtig Gas und zieht am Ende des Asteroidenfeldes an dem anderen Schiff vorbei, fĂŒr das dieses Rennen wohl zuviel war, denn an der Antriebsgondel strömt Feuer und brennendes Gas aus. Tom nimmt den Schub zurĂŒck und verkĂŒndet Stolz "Es ist der Delta Flyer, mit einer NasenlĂ€nge Vorsprung!" Harry ist mehr als amĂŒsiert, muss dann aber feststellen, dass etwas mit dem fremden Schiff nicht stimmt. Die Kabine fĂŒllt sich mit Niozine Gas. Tom lĂ€sst einen Notfalltransport vorbereiten und beamt eine wunderschöne blonde junge Frau an Bord. Da sie stark hustet, eilt Harry ihr sofort zu Hilfe. Sogleich wirft er Tom vor, dass er doch gesagt hat, dies wĂ€re keine gute Idee. Aber die Frau ist sogleich fĂŒr eine Revenche bereit, was Kim etwas verdutzt. Tom fragt, ob er Angst hat, was er verneint. Ihr Schiff ist dazu nur nicht in der Lage. Diese erklĂ€rt, dass sich ihr Energietransformator ĂŒberladen hat. Deshalb schlĂ€gt Kim vor, ihr Schiff mit zur Voyager zu schleppen. Tom ist mit dem Vorschlag von FĂ€hnrich Eifrig einverstanden.
In der Krankenstation auf der Voyager erklĂ€rt der Doktor derweil B'Elanna, dass er seine Holodeckzeit stets vorausplant. Wieso kann sie sich nicht von jemand anderem drei Stunden Holodeckzeit ausborgen? B'Elanna meint, dass er das letzte StĂŒck zum Puzzle ist. Tom und sie haben es endlich geschafft, sich mal ein Wochenende freizunehmen. Deshalb verhandelt sie mit jedem Crewmitglied, dass sie beide das Holodeck fĂŒr das gesamte Wochenende bekommen. Der Doktor fragt, ob es wohl eine romantische Flucht werden soll, was Torres etwas genervt zugibt. Normalerweise wĂŒrde der Doktor in solch einer Situation nicht zögern, ihr die Holodeckzeit zu leihen, doch er möchte sich gern einem neuen Hobby widmen, etwas, dass menschliche Doktoren jahrzehntelang genossen haben: Golf. Scherzhaft meint er, dass er die Tea Time schon gebucht hat. Traurig gibt sich Torres angeblich geschlagen. Wenn seine Tea Time wichtiger ist, als ihr GlĂŒck... Beinahe zu TrĂ€nen gerĂŒhrt meint sie, dass dies ihre erste Chance seit Monaten war. Das bricht dem Doktor das Herz und er ĂŒberlĂ€sst ihr die drei Stunden, wofĂŒr sie ihm sehr dankbar ist. Aber so einfach lĂ€sst der Doktor sie nicht davon kommen. Welches Programm wollen die beiden denn laufen lassen? Torres erklĂ€rt, dass es etwas neues ist, das "Gedi Prime" genannt wird. Der Doktor hat davon gehört. Ein Urlaubsparadies, dass Risa wie eine Touristenfalle aussehen lĂ€sst. Endlose Kilometer von kristallklaren StrĂ€nden, stimmungsvolle Riffe, biolumineszierende WasserfĂ€lle und, wenn sich der Doktor richtig erinnert, ein Meisterschafts Golfplatz. Deshalb möchte er sich auch gleich den beiden anschließen. Aber irgendwie denkt Torres, dass dies der Stimmung nicht gerade dienlich wĂ€re. Der Doktor ermahnt sie, nicht so sicher zu sein. Sie hat ihn noch nicht in einer Badehose gesehen.
Inzwischen hat man das fremde kleine Schiff zusammen mit dem neuen Delta Flyer in einen Shuttlehangar gebracht. Dort arbeiten Harry und die Frau namens Irina bereits an den Reperaturen. Sie bittet ihn, einen Varidiuminjektor zu holen. Da er nicht weiß, was dies ist, erklĂ€rt sie ihm, dass es das Teil mit dem langen Griff ist. Damit bearbeitet sie eine Anzeige. Harry lĂ€sst sich erst einmal in einem der Sessel nieder, den er komfortabel findet. Irina erklĂ€rt, dass ihr Copilot das gleiche sagt. Harry wĂŒrde gern erfahren, woher sie kommt. Sie erklĂ€rt, dass sie aus einem kleinen trinĂ€ren System stammt, etwa ein halbes Parsec entfernt. FĂŒr Harry klingen drei Sonnen wie ziemlich lange Tage. Da möchte Irina wissen, ob er immer so neugierig ist, worauf Harry kontert, dass dies ganz von der Person abhĂ€ngt. Paris kommt von einem anderen Deck nun auch ins Cockpit gestiegen und meint, dass ihr neuer Energietransformator nun installiert und bereit ist. Nachdem sich Irina bedankt hat meint Tom, dass ihr Impulsantrieb wirklich sehr schön ist. Irina freut dies, denn sie hat ihn selbst entwickelt. Paris fragt sich aber, wieso ihr Warpsystem so rudimentĂ€r ist. Irina erklĂ€rt, dass Warp etwas schönes ist, wenn man schnell gerade aus fliegen möchte. Aber fĂŒr sie ist das nur Physik, kein Spaß. Harry schĂ€tzt, dass dies wohl eine Frage des Geschmacks ist. Wie auch immer, fĂŒr die Art, wie sie mit diesem Raumschiff fliegt, ist Warp keine Vorraussetzung. Die Rennstrecke ist bloß zwei Milliarden Kilometer lang. Da werden die beiden hellhörig und fragen, von welcher Rennstrecke sie spricht.
Kurze Zeit spĂ€ter stellen sie diese Captain Janeway im Besprechungszimmer vor: Die Antarianische Trans-Stellare Rallye. Sie besteht aus drei Segmenten, die ein Gebiet von 2.3 Milliarden Kilometern umspannt. Die Hindernisse reichen von dualen Sternenclustern bis hin zu Klasse K Anomalien. Das wichtigste ist jedoch, dass jedes Schiff auf eine Geschwindigkeit unter Warp begrenzt ist. Tom ist begeistert und sieht darin den ultimativen Test von Schiffdesign und den FĂ€higkeiten der Piloten. Tuvok gibt zu bedenken, dass dies wieder auf die mangelnden Resourcen der Voyager geht. Die beiden haben doch tatsĂ€chlich vor, 15 Crewmitglieder abzuziehen, um den Delta Flyer zu modifizieren. Tom gibt zu verstehen, dass das Rennen sehr spezifische Regeln hat. Chakotay findet darin, dass alle Schiffe mit einem speziellen Deutherium Treibstoff fliegen mĂŒssen. Der Delta Flyer ist dafĂŒr nicht ausgestattet. Harry wirft ein, dass Irina ihnen zugestimmt hat, ihnen ihren Treibstoffkonverter auszuleihen. Paris macht Janeway klar, dass dieses Rennen mehr als nur ein sportliches Ereignis ist. Bis vor kurzem war diese Region ein Kriegsgebiet. Vier verschiedene Spezies kĂ€mpften gegeneindander um die Herrschaft dieses Gebietes. Nun kĂ€mpfen sie zum ersten mal friedlich gegeneinander. Es dient zur Erinnerung an den Vertrag, der diesen Krieg beendet hat. Dieses Rennen enthĂ€lt alles, worauf die Föderation Wert legt: eine friedliche Koexistenz, freier Austausch der Ideen... Captain Janeway, die sich bisher aus der Diskussion herausgehalten unterbricht dies und meint, dass sie es fĂŒr eine großartige Idee hĂ€lt. Völlig vor den Kopf gestoßen, fragen die Anwesenden, ob dies wirklich so ist, was der Captain bestĂ€tigt. Dieser Kampf ist gerade die Pause, die sie zur Zeit benötigen. Es gibt ihnen die Gelegenheit, neue Freunde zu gewinnen, und erlaubt der Crew, sich einmal zu entspannen. Sie bewilligt den Antrag. Tom ist ĂŒberglĂŒcklich, doch Janeway hat noch eine Sache anzumerken. Nun, da sie an diesem Rennen teilnehmen, sollten sie es auch gewinnen. Schließlich steht die Ehre der Sternenflotte auf dem Spiel. Paris meint, dass sie sich keine Sorgen machen braucht. Die Ehre ist in guten HĂ€nden.
ÜberglĂŒcklich verlĂ€sst Tom den Besprechungsraum und macht sich scheinbar auf dem Weg zum Maschinenraum. Doch unterwegs öffnet sich plötzlich die TĂŒr der Krankenstation und ein kleiner Golfball rollt ihm vor die FĂŒĂŸe. Er schnappt sich den Ball und betritt die Krankenstation, wo der Doktor bereits zu seinem nĂ€chsten Schlag ansetzt. Tom hat einen kleinen Tipp fĂŒr den Doktor. Dieses Spiel wurde nicht dazu entworfen, im Inneren zu spielen. Der Doktor aber fragt ihn, ob er hier ist, um Salz in die Wunde zu streuen. Tom versteht nicht ganz, so dass der Doktor ihm erklĂ€rt, dass er plante, etwas im GrĂŒnen bei St. Andrews zu spielen. Doch stattdessen puttet er nun in GlĂ€ser in der Krankenstation, und das alles nur seinetwegen. Tom versteht noch immer nicht. Der Doktor bittet ihn nicht schĂŒchtern zu sein, denn er hat ihn bereits freigestellt. Paris fragt, ob der Captain ihn schon von dem Rennen erzĂ€hlt hat. Wie immer wurde der Doktor noch nicht informiert und erklĂ€rt, dass er sich auf seinen romantischen Ausflug bezog. Da fĂ€llt es Tom wie Schuppen von den Augen. Der Doktor möchte jetzt nicht hören, dass er es vergessen hat. WĂ€hrend sich der Lieutenant davonstielt bittet er den Doktor noch um einen Gefallen. Er soll seine Lebenszeichen beobachten. Es könnte in fĂŒnf Minuten einen medizinischen Notfall im Maschinenraum geben. Der Doktor glaubt schon, dass er seine Holodeckzeit wieder zurĂŒckbekommt und puttet den Ball geschickt in ein Glas.
Tom erreicht den Maschinenraum und findet die Chefingenieurin an Bord auch sofort, die sich wundert, warum er so frĂŒh dran ist. Die beiden suchen sich eine ruhigere Ecke im Maschinenraum und B'Elanna umarmt ihren Angebeteten auch sofort und gibt ihm einen innigen BegrĂŒĂŸungskuss. Sie fragt ihn, ob er schon gepackt hat. Paris gesteht, dass dem nicht so ist, da es ein kleines Problemchen geben könnte. Vorsichtig erklĂ€rt er, dass er die Chance hat, den Flyer in einem Rennen zu fliegen, einem wirklich einzigartigen Rennen. Und der Captain denkt, dass es eine großartige Idee ist. Er schĂ€tzt, dass er so aufgeregt war, dass er ihre PlĂ€ne total vergessen hat. Sofort erklĂ€rt er aber, dass er dies nicht machen muss. Der Captain wĂŒrde es verstehen. Torres meint, dass es in Ordnung ist, doch Paris scheint sie nicht gehört zu haben, denn er wirft sich vor, dass er sich hĂ€tte daran erinnern sollen. Dieses Rennen schien nur so eine gewaltige Gelegenheit zu sein - Piloten von ĂŒberall her. Mit einem zauberhaften LĂ€cheln wiederholt B'Elanna, dass es okay ist. Tom glaubt sich verhört zu haben und fragt, ob sie das wirklich so meint. Torres erklĂ€rt, dass das Holodeck immer hier sein wird, dieses Rennen aber nicht. Tom ist ĂŒberglĂŒcklich und meint, dass er sie gar nicht verdient. Mit einem LĂ€cheln meint sie, dass er in diesem Fall recht hat. Tom verspricht, diesen Urlaub ein andermal durchzufĂŒhren. Er schwört, dass es das nĂ€chste mal klappen wird. B'Elanna bleibt etwas enttĂ€uscht im Maschinenraum zurĂŒck.

SpĂ€t in der Nacht kommt Torres noch in das Kasino, wo der selbst ernannte Moraloffizier gerade beim AufrĂ€umen ist. Er fragt, ob er ihr irgendetwas bringen kann, doch die deprimierte Halbklingonin lehnt ab. Da scheint Neelix plötzlich starke Schmerzen im rechten Fuß zu haben, denn er hatte den ganzen Tag noch keine Chance, sich hinzusetzen. B'Elanna rĂ€t ihm, sich nicht zu bemĂŒhen, falls er versucht, sie aufzuheitern. Neelix gibt zu verstehen, dass er dies nie tun wĂŒrde. Torres möchte ihm auch gleich seine Holodeckzeit wiedergeben. Neelix fragt sich natĂŒrlich, was dann aus ihrem Wochenende mit Tom wird. Diese erklĂ€rt, dass es einfach abgesagt wurde. Der Talaxianer ist geschockt. Hat Tom ĂŒberhaupt eine Ahnung, wieviel Planung dafĂŒr nötig war? B'Elanna verneint dies und bittet Neelix, Tom auch nichts davon zu sagen. Er ist mit diesem Rennen beschĂ€ftigt und davon wirklich begeistert. Sie möchte es ihm nicht verderben. Neelix ist sicher, dass Tom sich umentscheiden wird, wenn sie ihm erklĂ€rt, wie wichtig ihr dieses Wochenende ist. Toress stimmt ihm zu, möglicherweise wĂ€re dies so. Aber er sollte dennoch das tun, was ihn glĂŒcklich macht. Neelix fragt, was mit dem ist, was sie glĂŒcklich macht. Traurig meint sie, dass sie den Tatsachen ins Auge sehen muss. Sie und Tom gehören einfach nicht zueinander. Der Talaxianer fragt sie unglĂ€ubig, ob sie ihn nun nicht mehr liebt, doch Torres hat dies nicht gesagt. Neelix möchte schon loslegen und erzĂ€hlen, was noch werden kann, wenn sie sich noch gegenseitig lieben, doch B'Elanna macht ihm klar, dass dies vielleicht nicht ausreicht. Der Talaxianer sieht sich schon als hoffnungslosen Romantiker, da er denkt, dass dies genĂŒgt. B'Elanna erzĂ€hlt ihm deshalb von einem klingonischen Sprichwort, das ihre Mutter stets benutzte. mok'tah - was soviel bedeutet wie schlechtes GegenstĂŒck. Das ist, was Tom und sie ist. Sie hasst es, dass sie drei Jahre gebraucht hat, um dies zu erkennen. Neelix ist sicher, dass es schreckliche drei Jahre waren, wenn sie wirklich so ein mok'tah ist. Da muss Torres aber widersprechen. Tom ist ein großartiger Kerl. Sie hatten eine Menge Spaß zusammen. Und es scheint nun genug fĂŒr ihn zu sein. Aber nicht fĂŒr sie. Da fragt sich der Talaxianer schon, warum sie dies nicht einfach Tom erzĂ€hlt. Sie hat dies sogar geplant, nach dem Rennen. Neelix meint, dass Tom sie schon wieder enttĂ€uscht hat. Er kennt sich mit klingonischen Traditionen nicht so gut aus, wie Torres Großmutter, aber Tom im Dunkeln zu lassen, scheint ihm wenig ehrenhaft. Da Torres nichts darauf erwidert meint er nur noch, dass sich seine FĂŒĂŸe schon viel besser anfĂŒhlen. Er geht zurĂŒck an seine Arbeit und lĂ€sst B'Elanna mit ihren Gedanken allein.
Die Anfrage der Voyager, den Delta Flyer am Rennen teilnehmen zu lassen, wurde akzeptiert. Captain Janeway trifft sich mit dem Rennkoordinator, Botschafter O'Zaal, um die Details auszuarbeiten. Dieser erklĂ€rt, dass sie Teilnehmer von ĂŒberall hier haben. Doch niemand ist von soweit angereist, wie die Voyager, die aus dem Alpha Quadranten stammt. Zynisch erklĂ€rt Janeway mit einem LĂ€cheln, dass sie gerne Lichtjahre in Kauf nehmen, um an einem guten Rennen teilzunehmen. Ihre Aufnahmedaten scheinen in Ordnung zu sein. Der Delta Flyer erfĂŒllt ihre Richtlinien. Alles was Janeways Piloten nun tun mĂŒssen, ist zu gewinnen. Aber irgendetwas sagt Chakotay, dass es ihnen die anderen Teams nicht zu leicht machen werden. Da meldet sich Tuvok von der BrĂŒcke. Man empfĂ€ngt eine Nachricht fĂŒr den Botschafter. Janeway lĂ€sst es zum Botschafter in ihren Bereitschaftsraum umleiten. Der Botschafter erklĂ€rt dem Anrufer, dass er doch darum gebeten hatte, nicht gestört zu werden. Dieser entschuldigt sich auch gleich, aber es gibt Probleme. Die Aksani wollen die Zeremonie nach dem Rennen unbedingt durchfĂŒhren. Der Botschafter erinnert seinem GegenĂŒber, dass er doch erklĂ€rt hat, dies wĂ€re den Chessu schon versprochen. Aber die Aksani finden dies inakzeptabel. Der Botschafter lĂ€sst deshalb ein weiteres Treffen arrangieren. Er beendet den Anruf und erklĂ€rt Janeway, dass er hofft, dieses Rennen wĂŒrde nicht enden, noch bevor es ĂŒberhaupt anfĂ€ngt. Janeway fragt, ob es so ernst ist. Der Botschafter macht ihr klar. dass der neue Frieden noch sehr zerbrechlich ist. Jede Entscheidung, die er trifft - und sei sie noch so trivial - wird als symbolisch angesehen. Jedesmal, wenn er einem Teilnehmer ein ZugestĂ€ndnis macht, fĂŒhlt sich ein anderer angegriffen. Der Captain glaubt, vielleicht helfen zu können. Die Voyager könnte als neutrales Territorium fĂŒr die AktivitĂ€ten vor und nach dem Rennen dienen. Da sie niemals an den Konflikt beteiligt waren, zeigt der Botschafter damit, dass er niemanden bevorzugen möchte. O'Zaal ist beeindruckt. Wenn die rennfahrerischen FĂ€higkeiten von Janeways Team genauso gut sind, wie ihr diplomatischer Instinkt, werden die anderen keinerlei Chance haben.
Die Vorfeierlichkeiten fĂŒr das freundschaftliche Rennen haben begonnen. Teilnehmer unterschiedlichster Herkunft haben sich im Kasino der Voyager versammelt und auch die Crew der Voyager schließt bereits neue Freundschaften mit den Außerirdischen. Irina, Tom und Harry stehen an der Bar und beobachten die GĂ€ste. FĂŒr das Rennen wurden fĂŒr Tom und Harry extra neue Uniformen in den Tönen grau, schwarz, weiß mit einem Hauch rot erschaffen. Irina macht die beiden auf eine Person aufmerksam, auf die sie aufpassen mĂŒssen. Sein Name ist Assan. Er war Kampfpilot, einer der skrupellosesten. Ganz der Offizier der Sternenflotte möchte sich Paris auf eine kleine persönliche Erkundigung machen, schließlich sind sie ja die Gastgeber. Er begibt sich also zu dem Fremden, stellt sich vor und heißt ihn an Bord willkommen. Doch Assan hĂŒllt sich in Schweigen. Um die Situation aufzulockern fragt Paris, ob er ihm etwas bringen könnte, wie einen Drink oder etwas zu essen. Auch eine Tour durch das Schiff hat er zu bieten. Da fragt ihn Assan, ob er angewiesen wurde, ihm zu dienen, was Tom verneinen muss. Deshalb fragt der mysteriöse Pilot, ob sie Freunde sind. Auch hier muss Tom mit nein antworten. Dann, so Assan, muss Tom jemand sein, der an die Kameradschaft im Gefecht glaubt. Der hatte jedoch gedacht, dass es sich um ein freundschaftliches Rennen handelt, nicht um eine Schlacht. Aber wenn er dies glaubt, dann hat er bereits verloren, macht ihm Assan klar. Etwas angekratzt meint Paris, dass es schön war, sich mit ihm zu unterhalten. Harry findet dies natĂŒrlich belustigend. Tom hat eines gelernt, er sollte das Gastgeben Neelix ĂŒberlassen. Da betritt ein weiterer Teilnehmer das Kasino - Joxom, Irinas Copilot. Die beiden fallen sich sofort in die Arme. Tom meint, dass sie ziemlich gute Freunde sein mĂŒssen, aber Harry beruhigt sich, es sind nur Teamkollegen - enge freundschaftliche Teamkollegen, wie Tom ihn berichtigt. Mit einem Seufzer bringt Harry hervor, dass es schön war, solange es dauerte. Mit einem freundschaftlichen "Komm schon!" baut Tom seinen Freund wieder auf und die beiden machen sich auf, Joxom nĂ€her kennenzulernen.
WĂ€hrend Seven den Rennkurs in der Astrometrie studiert, kommt B'Elanna zu ihr. Sie braucht sie fĂŒr eine Diagnose einer Menge von Sensordaten. Diese möchte dies tun, sobald sie mit ihrer Arbeit fertig ist. Sie berechnet den besten Kurs fĂŒr das erste Segment der Rallye. Torres scheint es, als hĂ€tte sich die gesamte Crew vom Rennfieber anstecken lassen. Seven schlĂ€gt ironisch vor, dass B'Elanna den Doktor fragen könnte, ob er nicht ein Gegenmittel entwickelt. Dennoch ist Torres ĂŒberrascht, dass Seven ihre Zeit dafĂŒr opfert. Diese fand diese AktivitĂ€t zunĂ€chst auch irrelevant. Aber dann bemerkte sie, dass es wichtig fĂŒr die Moral der Crew und ihrer Beziehung zu Lieutenant Paris ist. Torres fragt sich, welche Beziehung sie meint. Seven hat dies jedoch beruflich gemeint. Sie bot ihm an, bei Navigationsproblemen zu helfen. Sie weiß, dass er ein unstetes Individuum sein kann. Aber genauso ist er ein kompetenter Offizier und ganz klar ein begabter Pilot. Torres erklĂ€rt, dass es das unstete Individuum ist, an das man sich gewöhnen muss. Daran hat Seven keinen Zweifel. Aber sie hat gelernt, dass sie sich fĂŒr einige seiner Interessen begeistern kann - ihm bei seinen persönlichen Zielen zu unterstĂŒtzen - so dass sie nun als Crewmitglieder effizienter zusammen arbeiten.
Die Rennstrecke ist abgesteckt. Große Schiffe haben sich an der Startlinie zusammengefunden. Irina und Assan fliegen ihre Gleiter in die Startpositionen. Auch Tom fĂŒhrt einen letzten Check am neuen Delta Flyer durch. Als sich die TĂŒr zum Cockpit öffnet, fragt er sich, wo Harry so lang gesteckt hat. Doch stattdessen kommt B'Elanna zu ihm und bittet ihn "Q'aplA!" zu sagen. Als sich Tom verwundert umdreht, schießt sie ein Bild mit der Holokamera. Auch sie hat nun eine der feschen neuen Uniformen an und erklĂ€rt, dass Q'aplA Erfolg bedeutet. Sie wollte einfach diesen Moment festhalten - ganz zu schweigen von diesem niedlichen fassungslosen Ausdruck in seinem Gesicht. Tom fragt sich, was sie in diesem Fliegeranzug macht. Torres erklĂ€rt, dass sich die PlĂ€ne geĂ€ndert haben. Sie ist jetzt seine Copilotin. Tom hat keine Zeit fĂŒr Witze, doch B'Elanna auch nicht. Sie fragt, ob er bereit ist, diesen Impulsantrieb online zu bringen. Sie war bestĂŒrzt, dass er ihr Wochenende abgesagt hat. Doch dann fragte sie sich: Warum sollen sie diese Zeit getrennt verbringen, wenn sie doch zusammen sein und etwas tun können, was er mag. Tom fragt, was aus Harry geworden ist. Den hat die Chefingenieurin zu einer Ebene 5 Diagnose im Maschinenraum abkommandiert. Tom findet dies furchtbar, aber B'Elanna hat nur eine Witz gemacht. Sie hat ihm erzĂ€hlt, wie schwer es war, dass sie zusammen Zeit finden und er verstand es. So wie sie es sieht, erhĂ€lt er einen Chefingenieur im Austausch fĂŒr einen FĂ€hnrich. Doch sie muss Tom nicht ĂŒberzeugen. Er könnte sich keinen besseren Copiloten wĂŒnschen. Deshalb umarmt er B'Elanna auch gleich und kĂŒsst sie sanft. Sie soll jedoch daran denken. Sie sind hier nicht im Urlaub. Sie mĂŒssen gewinnen. Torres erinnert ihn, wie sehr sie es hasst, zu verlieren. Stolz verkĂŒndet Tom, dass die Manövriertriebwerke online sind und er die Tore der Shuttlerampe öffnet.
Auf der BrĂŒcke der Voyager meldet Tuvok, dass die Rennteilnehmer ihre Positionen einnehmen. Janeway öffnet einen Kanal auf das gesamte Schiff und an alle Teilnehmer und ĂŒbergibt das Wort an den Botschafter. O'Zaal heißt alle bei der allerersten Antarianischen Trans Stellar Rallye willkommen. Dieser Moment markiert einen hoffnungsvollen Punkt in ihrer gemeinsamen Geschichte - eine Chance, all ihre Feindlichkeiten beiseite zu schieben. Sie sind zusammengekommen, um den Frieden in diesem freundlichen Wettbewerb zu besiegeln. Er wĂŒnscht allen viel GlĂŒck. Man soll sich auf das Startzeichen vorbereiten. Alle kleinen Rennschiffe haben nun ihre Startposition eingenommen, auch der Delta Flyer. O'Zaal ĂŒberlĂ€sst Janeway die Ehre, das Startzeichen zu geben. Der Captain lĂ€sst Tuvok einen Torpedo abfeuern, der ĂŒber den Rennschiffen explodiert.
Tom gibt in seinem Flitzer sofort krÀftig Gas. Die Schiffe starten und der Delta Flyer kommt gar nicht mal so schlecht weg. WÀhrend die Schiffe an der Voyager vorbeirasen, beobachten und feiern die GÀste vom Kasino aus das Rennen.

Der Delta Flyer und zwei weitere kleine Schiffe fliegen eine enge Kurve um eine der Bojen, die die Rennstrecke markieren. Das Sternenflottenschiff hat dabei die ideale Fluglinie erwischt und setzt sich somit vor diese beiden Schiffe. B'Elanna erkennt auf den Sensoren, dass noch immer drei weitere Schiffe vor ihnen sind. Paris erkundigt sich nach seinem Impulstriebwerk, das dank des neuen Treibstoffkonverters heiß aber stabil ist. Da kommt ein Schiff von hinten und ĂŒberholt den Delta Flyer von oben und streift dabei die Schilde des Flyers. Torres erkennt, dass dies Schiff Nummer 8 war. Tom weiß, dass dies Assan ist. Tom kennt diesen alten Trick noch von der Akademie, wo sie dies "Kratzen" nannten. Es sind noch 20 Sekunden bis zur nĂ€chsten Marke, um die Assan bereits geflogen ist, dank seiner unehrenhaften Taktik. Tom weiß aber, dass sie noch im Rennen sind, sie werden sich ihn schnappen.
Durch das Rennen völlig angetan kommt Neelix in die Astrometrie zu Seven, die das Rennen auf dem großen Schirm verfolgt. Der Talaxianer möchte wissen, wie sich ihr Team macht. Seven erklĂ€rt, dass sie den Status des Rennens schon vor 11 Minuten bekanntgegeben hat. Aber Neelix weiß, dass in einem Rennen wie diesem, 11 Minuten eine Ewigkeit bedeuten. Etwas genervt erklĂ€rt Seven, dass der Delta Flyer auf Platz vier liegt und 62% der Strecke zurĂŒckgelegt hat. Das Aksani Schiff befindet sich auf Position drei und hat 68% der Rennstrecke zurĂŒckgelegt. Der Talaxianer findet, dass sie dies nicht sehr aufregend rĂŒberbringt. Seven hat jedoch die relevanten Fakten wiedergegeben. Neelix macht ihr aber klar, dass es auf die Überbringung ankommt und fragt, ob sie etwas dagegen hat, einen Kanal zu öffnen. Er tut dies und verkĂŒndet stolz: "Achtung, alle herhören! Machen sie sich bereit fĂŒr den aktuellen Stand des Rennens. Mit nur noch 58 Millionen Kilometer Reststrecke im ersten Segment kĂ€mpfen die Aksani, Imhotep und Terellianischen Schiffe um die FĂŒhrung. Aber warten sie. Schiff Nummer acht hat gerade Schiff nummer drei im Darla System abgehĂ€ngt. Nun Ă€ndert die Drei ihren Kurs und benutzt dabei die Gravitation eines Gasgiganten um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Es holt den verlorenen Boden wieder auf!" Captain Janeway und Harry Kim kommen herein. Kathryn findet, dass sich dies ja fast wie ein Rennen anhört. Etwas angekratzt meint Seven, dass es offenbar auf die Überbringung ankommt.
An einer weiteren Kurve gelingt es dem Delta Flyer, das Aksani Schiff zu ĂŒberholen. Tom sieht in Irina und Assan nun sein nĂ€chstes Ziel. B'Elanna scheint es ebenfalls Spaß zu machen. In ein paar Minuten, so erklĂ€rt sie, werden diese beiden nur noch Echos auf ihren Scannern sein. Doch Tom ist etwas besorgt, denn ihnen steht die Mobius Inversion noch bevor. Da Torres nichts darĂŒber zu wissen scheint, fragt Tom, ob sie die Rennanleitung nicht gelesen hĂ€tte. Sie hat sie mehr oder weniger ĂŒberflogen. Tom ist nicht gerade begeistert. Er zeigt ihr das PhĂ€nomen direkt vor ihnen, das wie ein blĂ€ulich-tĂŒrkiser Wirbel aussieht. Es umspannt das gesamte letzte Drittel des Rennkurses. Darin gibt es Ebene 6 Subraum Verzerrungen und gravimetrische Scheren. Man kann sich das ganze als ein kleines Wurmloch vorstellen. B'Elanna findet dies gar nicht gut.
Im Astrometrischen Labor haben sich inzwischen weitere Crewmitglieder eingefunden, wĂ€hrend Neelix sich als Moderator des Rennens bewĂ€hrt hat. Er verkĂŒndet: "Das Terrellianische und das Imhotep Schiff liegen immer noch in FĂŒhrung. Der Delta Flyer liegt nur wenige Sekunden hinter ihnen. Inzwischen holen die beiden Chessu Schiffe weiter auf und sichern sich die vierte und fĂŒnfte Position!" Tuvok ĂŒberreicht Janeway seinen wöchentlichen Sicherheitsbericht in Form eines PADDs. Der Captain ist aber voll und ganz in das Rennen vertieft und möchte ihn spĂ€ter lesen. Tuvok möchte mit ihr zwar einige VorfĂ€lle diskutieren aber Chakotay macht dem Vulkanier klar, dass er doch gehört hat, was der Captain sagte. Da stellt Neelix fest, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Schiffe scheinen zu verschwinden. Seven stellt fest, dass Strahlung, die von der Mobius Inversion ausgeht, ihre Sensoren blockiert. Besorgt fragt sich Tuvok, wie sie dann das Fortschreiten des Rennens beobachten sollen. Chakotay erklĂ€rt, dass dies unmöglich ist, bis sie auf der anderen Seite der Anomlie wieder herauskommen. Der Captain fragt deshalb, ob Tuvok vielleicht jetzt ĂŒber die VorfĂ€lle diskutieren möchte. Doch auch der Vulkanier wurde vom Rennfieber angesteckt. Wenn es zulĂ€ssig ist, möchte er dies auf spĂ€ter verschieben.
Innerhalb er Anomalie nĂ€hert sich der Delta Flyer den beiden fĂŒhrenden Schiffen immer weiter. B'Elanna hat eine Idee. Sie ist sicher, dass sie an den beiden Schiffen vorbei kommt, doch Tom findet, dass es zu eng ist. Sie sind jetzt schon zu nahe zusammen. Aber Torres möchte die DeflektorpolaritĂ€t umkehren. Dies wird deren Schilde zurĂŒckweisen. Tom findet dies zu riskant, was Torres gar nicht verstehen kann. Dies klingt nicht nach dem Tom Paris, den sie kennt. Sie nimmt Einstellungen an den Beschleunigungstriebwerken vor um mehr Energie zum Manövrieren zu bekommen, damit man durch diese LĂŒcke kommt. Als sich Tom einmischen will, bittet Torres ihn, einfach das Schiff zu steuern. Sie aktiviert ihre Modifikation, wodurch der Delta Flyer unheimlich beschleunigt wird. Er fliegt durch die LĂŒcke zwischen den beiden fĂŒhrenden Schiffen, streift diese aber an den Schilden, so dass sie nach außen gedrĂ€ngt werden.
In der Astrometrie kann sich Neelix kaum noch halten, als er verkĂŒndet: "Sie sind es! Es ist der Delta Flyer! Sie fĂŒhren! Sie ziehen davon!" Die Crew beginnt schon zu feiern...
Und auch B'Elanna verkĂŒndet lauthals, dass sie es geschafft haben. Tom macht ihr klar, dass sie abwarten sollte. B'Elanna sah eine Chance, doch Paris macht ihr klar, dass er der Pilot ist. Dies bedeutet, dass er gefĂ€lligst zu fliegen hat. O'Zaal meldet sich ĂŒber Funk. Es gab einen Unfall. Er bittet alle, auf ihrer Position zu bleiben und die Triebwerke abzustellen. B'Elanna sieht man die Schuld förmlich ins Gesicht geschrieben.
Auf der Krankenstation der Voyager untersucht der Doktor den verletzten Copiloten von Irina, der am Hals stark verwundet ist. Janeway kommt mit O'Zaal auf die Krankenstation und verlangt einen Bericht. Der Doktor erklĂ€rt, dass sich Joxoms Zustand stabilisiert. Er kann mit der Hautgeneration schon in wenigen Stunden beginnen. Irina, die auch neben dem Krankenbett steht, erklĂ€rt, dass dies Assans Schuld ist. Er ist mit ihr so oft zusammengestoßen, bis sich ihr Schildgenerator ĂŒberladen hat. Joxoms Konsole explodierte. Er kann froh sein, dass er noch am Leben ist.
Im Besprechungsraum stellt man deshalb Assan spĂ€ter zur Rede. Der erklĂ€rt, dass wenn er an irgendetwas schuld ist, dann dass er sich nun auf Platz zwei befindet, eine Situation, die er in der nĂ€chsten Etappe beseitigen wird. O'Zaal findet, dass er sich schlecht rechtfertigt. Da gesteht B'Elanna, dass sie mit diesem Vorfall auch etwas zu tun haben könnten. Sie haben die Schilde der beiden Schiffe gestriffen wĂ€hrend sie in der Anomalie waren. Geschockt fragt Janeway, ob dies vorsĂ€tzlich geschah. Tom erklĂ€rt, dass es ein enger Kurs war. Jeder ist sehr aggressiv geflogen. Irina springt auch sofort in die Presche und erklĂ€rt Janeway, dass das Team der Voyager hierfĂŒr nicht verantwortlich ist. Ihr Generator begann sich schon zu ĂŒberladen, bevor der Delta Flyer sie streifte. Tuvok glaubt aber, dass vielleicht niemand der Anwesenden Schuld ist. Er fand ein StĂŒck Technologie, dass mit Irinas Schildgenerator verbunden war. Er hat es analysiert und herausgefunden, dass es sich um einen Phaseninverter handelt, der dafĂŒr entwickelt wurde, ein System zu ĂŒberladen. Janeway findet es schwer zu glauben, dass jemand so weit gehen könnte, nur um einen Gegner aus dem Rennen zu werfen. O'Zaal glaubt, dass es sich hierbei um mehr als nur einen Fall des Betrugs handelt. Jemand hat wohl beschlossen, dem jungen Frieden ein Ende zu setzen.

Janeway glaubt, irgendetwas verpasst zu haben. Sie haben hier einen Fall von einfacher Sabotage. Wie soll dies den Vertrag bedrohen. O'Zaal erklĂ€rt, dass dieser Vorfall allein dies nicht vermag. Aber sie haben einige Bedrohungen von ernsterer Natur erhalten. Tuvok möchte wissen, von wem. Es handelt sich um Gruppen, die sich gegen die Allianz stellen: WaffenhĂ€ndler, Isolationisten, politische Extremisten. Bis jetzt war sich O'Zaal nicht sicher, wie ernst er sie nehmen sollte. Tuvok weiß, dass diese ganz klar eine Gefahr fĂŒr die Sicherheit darstellen. Doch was auch immer sie fĂŒr das Rennen tun könnten, wĂ€re nicht genug, glaubt der Botschafter. Er möchte keine weiteren Leben riskieren. Er schlĂ€gt vor, das Rennen abzubrechen oder zumindest solange zu verschieben, bis man die Sicherheit jedes einzelnen garantieren kann. Irina ist dagegen. Wenn sie das Rennen jetzt abbrechen, lassen sie diese Extremisten gewinnen. Assan stimmt ihr zu. O'Zaal gibt sich geschlagen, wenn dies der Konsens ist. Sie werden das Rennen dann wie geplant morgen fortsetzen. Wenn Janeway jetzt aufgeben will, wĂŒrde er dies verstehen. Doch als sie zum letzten mal das Rennen geprĂŒft hat, hatte sie das GefĂŒhl, sie wĂŒrden gewinnen.
Da nun eine kleine Pause bevorsteht, machen sich Irina, B'Elanna und Tom auf, an ihren Schiffen Reperaturen vorzunehmen. Unterwegs begegnen sie aber Harry Kim, der seinen beiden Crewmitgliedern zur FĂŒhrung gratuliert. Er ist sich aber sicher, dass sie nicht gewinnen werden. Irina ist auf der Suche nach einem Copiloten. Er hat sich die Rennregeln noch einmal gecheckt. Es ist vollkommen legal, dass er ihr Copilot sein kann. Und außerdem bringt das sie beide wieder ins Rennen. Irina schĂ€tzt seinen Vorschlag, doch ihr Schiff ist beschĂ€digt. Tom und B'Elanna sind aber sicher, dass Harry zusammen mit Irina dieses Problem schon lösen könnte. Offensichtlich kann Irina dieses Angebot nicht ausschlagen.
WĂ€hrend sie am Delta Flyer noch ein paar Feineinstellungen vornehmen, spielt Tom den Oberlehrer und bringt B'Elanna mit KindersprĂŒchen bei, was sie zu tun hat, wenn sie wieder im Rennen sind. Er möchte den Spruch nocheinmal hören, obwohl sie dies gar nicht gern macht. "Right at the light - then we adjust my site". Tom will auch von ihr hören, was dies bedeutet. Genervt erklĂ€rt Torres, dass wenn man einem Roten Riesen nahe kommt, dann mĂŒssen sie die Sensoren so rekalibrieren, um photonische Interferenzen kompensieren. Tom will den nĂ€chsten Spruch hören, doch Torres fragt sich, ob sie wirklich den Morgen damit verbringen soll, idiotische Reime aufzusagen? Tom hat es zumindest durch die Akademie gebracht. Torres weiß aber, dass er ausgestoßen wurde. Er möchte deshalb, dass sie ihm nachspricht. "Ich bin nicht der Pilot. Ich werde nicht versuchen, dieses Schiff zu fliegen." Das reimt sich fĂŒr Torres aber nicht gerade. Da kommt Harry in den Flyer und fragt, ob jemand zu Hause ist. Torres fragt, ob er sie ausspionieren möchte, doch Kim will sich nur einen Hyperspanner ausleihen. Tom findet, dass er aussieht, als hĂ€tte er ebenfalls nicht viel geschlafen. Der FĂ€hnrich gibt zu, dass er und Irina die ganze Nacht auf waren. Da wird Tom hellhörig. Kim wirft schnell ein, dass sie Reperaturen erledigt haben. Mit einem Leuchten in den Augen gesteht Harry, dass er sich nicht daran erinnern kann, wann er jemals solchen Spaß hatte. Sie ist lustig, smart. Er möchte sie fragen, ob sie nicht eine Weile auf der Voyager nach dem Rennen bleiben möchte. Paris fragt, was eigentlich mit Joxom ist. Der ist das, was Kim immer gesagt hat: Irinas Teamkollege. Harry weiß, was Paris jetzt sagen will, aber Tom findet es fast an der Zeit, ihm zu gratulieren, denn Irina ist keine Borg, kein Hologramm und sie ist nicht tot. Es scheint, als hĂ€tte er es endlich geschafft, die perfekte Frau zu finden. Da meldet sich O'Zaal ĂŒber Funk. Alle Teams sollen sich bei ihren Schiffen melden. Das Rennen wird in 30 Minuten wieder aufgenommen. Kim verabschiedet sich deshalb und begibt sich zu Irinas Flyer. Tom startet die Triebwerke und alle Schiffe begeben sich wieder in ihre Positionen.

WĂ€hrend Chakotay einen Bericht in Form eines PADDs in die Hand gedrĂŒckt bekommt, meldet sich Neelix ĂŒber einen schiffsweiten Kanal: "Achtung, alle herhören! Machen sie sich bereit fĂŒr einen weiteren Stand des Rennens! Nachdem er eine beeindruckende Herausforderung mit dem terellianischen Team ausgefochten hat, hat es der Delta Flyer geschafft, in FĂŒhrung zu bleiben und fliegt jetzt in den dritten und letzten Abschnitt!"
Nach einer scharfen Kurve fliegt der Delta Flyer auf zwei hellstrahlende Pulsare zu. B'Elanna wiederholt deshalb einen der nervigen SprĂŒche von Tom: "Straight through the gate, then we march alate!" Um die Situation etwas aufzulockern, meint sie, dass Harry sicherlich dieses GlĂŒhen hat, dieses Aussehen, das man hat, wenn man jemanden zum ersten mal trifft. Tom gibt zu, dass seine Wangen etwas roter waren als gewöhnlich. Da meldet Torres, dass sie die Pulsare passiert haben. Harry und Irina sind direkt hinter ihnen. Tom möchte deshalb etwas Energie von den Antrieben nehmen, um Treibstoff fĂŒr den letzten Abschnitt aufzuheben. Da wirft B'Elanna ein, dass wenn die UmstĂ€nde richtig sind, Harry und Irina eine gemeinsame Zukunft bevorsteht. Tom findet, dass es wohl noch etwas zu frĂŒh ist, eine Hochzeit zu planen. B'Elanna meinte nur - einige Leute passen einfach zusammen, ohne dass sie dafĂŒr etwas tun mĂŒssen...und andere Leute, was auch immer sie tun... Da muss sich Paris fragen, ob sie ĂŒber Harry und Irina oder ĂŒber sie selbst spricht. Wenn ihr etwas auf dem Herzen liegt, sollten sie darĂŒber reden. Torres findet, dass sie sich auf das Rennen konzentrieren sollten. Da meldet sich einer von Toms Sensoren. Vielleicht sind Harry und Irina doch kein so gutes Team. Sie fallen nĂ€mlich zurĂŒck.
An Bord von Irinas Schiff registriert Harry Fehlfunktionen in den EPS-Relays. Sie haben sie doch alle zweimal letzte Nacht ĂŒberprĂŒft. Irina glaubt, dass sie etwas ĂŒbersehen haben. Bei dieser Geschwindigkeit wird das Rennen sowieso in wenigen Minuten vorrĂŒber sein. Kim möchte Energie zur Impulssammelleitung umleiten, doch Irina hĂ€lt ihn davon ab. Dies könnte die Reaktorspulen beschĂ€digen. Da muss sich Harry schon fragen, was die Reaktorspulen mit der Impulssammelleitung zu tun hat. Irina weicht ihm weiter aus und meint, dass diese Systeme anders sind, als die, die er kennt. Kim fragt, ob sie wirklich gewinnen will, was sie bestĂ€tigt. Dem FĂ€hnrich fĂ€llt nur auf, dass jedesmal, wenn er einen Vorschlag macht, sie diesen abweist. Irina macht ihm klar, dass sie mit diesem Schiff besser vertraut ist. Da geht ein Alarm los. Die Piolotin vermutet, dass es der Injektoranschluss ist und macht sich auf den Weg. Harry entdeckt aber, dass seine Konsole sich ĂŒberlĂ€dt und bringt sich schnell in Sicherheit, bevor sie explodiert. Dies ist nun schon das zweite mal, dass die Konsole des Copiloten explodiert ist. Als Harry sich aufrichtet, muss er erkennen, dass Irina eine Waffe auf ihn gerichtet hat. Sie entschuldigt sich aus vollem Herzen.

Harry kann nicht verstehen, wieso sie ihr Schiff zweimal sabotiert hat. Warum versucht sie so verbissen, aus diesem Rennen zu fliegen? Da Irina ihm nicht antwortet, erfasst er die SteuerknĂŒppel und reist das Schiff herum. Irina verliert das Gleichgewicht und muss sich festhalten, um nicht umzufallen. Mit Gewalt entreist Harry ihr die Waffe, muss aber dafĂŒr einen gewaltigen Schlag in die Magengegend einstecke. Als sich Irina ihm nĂ€hern möchte, bedroht er sie schnell und fragt wĂŒtend, was zur Hölle hier los ist. Da sie nicht antwortet, befiehlt er ihr, sich hinzusetzen und stillzuhalten. Sie tut, wie ihr befohlen wurde. Wenn sie nicht mit Harry sprechen möchte, dann vielleicht mit der antarianischen Sicherheit. Doch die Pilotin hat auch das COMM-System außer Kraft gesetzt. Deshalb möchte er warten. Eventuell wird irgendjemand vorbeikommen.
Der Delta Flyer ist noch immer in FĂŒhrung und fliegt eine enge Kehre. Damit haben sie die letzte Markierung passiert. B'Elanna findet es an der Zeit, die Schubtriebwerke einzusetzen und Tom ist damit einverstanden. Sie möchte deshalb wissen, was aus dem "Ich bin der Pilot" geworden ist. Tom versteht, dass sie das wirklich geĂ€rgert haben muss. Glaubt sie deshalb, dass sie nicht zusammenpassen, genau wie Harry und Irina? B'Elanna möchte spĂ€ter darĂŒber reden, da sich Assan nĂ€hert. Dann will Tom mal lieber die Triebwerke hinzuschalten, was Torres auch gleich macht. Sie findet, dass es nicht mehr um das Rennen geht. Tom möchte, dass sie es herauslĂ€sst, aber B'Elanna hĂŒllt sich weiterhin in Schweigen.
Kim hĂ€lt Irina noch immer mit der kleinen Pistole im Schach. Sie findet, dass sie hier sitzenbleiben oder nachschauen können, wer am gewinnen ist. Kim findet, dass sie sich nicht gerade in der Position befindet, in der sie Forderungen stellen kann. Irina möchte, dass er zugibt, dass er ebenfalls neugierig ist. Deshalb schaut er auf die Sensoren. Freudig muss er feststellen, dass der Delta Flyer noch immer in FĂŒhrung liegt. Irina findet dies gut fĂŒr sie, was auf nichts gutes schließen lĂ€sst.
B'Elanna hat sich inzwischen doch dazu durchgerungen, ĂŒber ihr Problem zu sprechen. Sie dachte, wenn sie diese eine Sache - die ihm am Herzen liegt - zusammen tun, könnte dies ihrer Beziehung helfen. Tom wusste aber gar nicht, dass sie Hilfe brauchen. Torres sieht genau darin ein Teil des Problems. Paris will wissen was es noch gibt, doch das weiß er laut B'Elanna bereits. Er findet, dass sie deshalb manchmal die "Schilde kratzen". Dies hĂ€lt die Dinge interessant. Aber vielleicht ist "interessant" nicht genug fĂŒr B'Elanna. Da reicht es Tom und er schaltet den Antrieb ab.
Auch Kim registriert, dass sie anhalten. Sie treiben nur noch. Irina möchte sich dies genauer ansehen, doch der junge FĂ€hnrich hĂ€lt sie zurĂŒck. Sie möchte wissen, wie weit der Delta Flyer von der Ziellinie entfernt ist. Harry antwortet, dass sie weniger als eine Million Kilometer weg sind. Nun beginnt er sich innerlich zu fragen, wieso Irina dies ĂŒberhaupt wissen will.
Der Delta Flyer wird ziemlich durchgeschĂŒttelt, als Assan daran vorbeizieht. B'Elanna möchte endlich wissen, wieso sie hier noch rumsitzen. Tom macht ihr klar, wenn sie ein Problem haben, können sie es genau hier und gerade jetzt klĂ€ren.
Harry fasst noch einmal zusammen. Irina hat alles mögliche getan, um sich selbst aus dem Rennen zu manövrieren. Und nun scheint sie enttÀuscht zu sein, dass der Delta Flyer die Ziellinie nicht erreicht. Harry zÀhlt dort mehr als ein dutzend Schiffe. An Bord sind Zuschauer, Offizielle... Irina fÀhrt fort, dass sie alle im Namen des Friedens hier sind. Sie fragt, ob das nicht ergreifend ist. Kim vermutet, dass sie irgendeine Art Anschlag geplant hat und macht ihr klar, dass es dort hunderte von unschuldigen Leuten gibt. Wie kann sie nur so etwas tun. Irina glaubt, dass es nicht jedem recht ist, sich mit anderen Spezies zu mischen. Einige von ihnen glauben, dass es besser war, als sie noch abgesondert lebten.
Im Delta Flyer spricht man sich endlich aus. B'Elanna erklĂ€rt, dass sie Tom nie gesagt hat, er solle dieses Rennen aufgeben, oder irgendetwas, das ihm etwas bedeutet. Sie hat niemals verlangt, dass er aufhören soll, er selbst zu sein. Tom möchte nur einer sein, der Kerl, der in sie verliebt ist. B'Elanna ist beeindruckt und flĂŒstert, dass sie nicht wusste, dass er so denkt. Tom fragt sich, wie sie so etwas nur behaupten kann. FĂŒr Torres sah es nur immer so aus, als hĂ€tte er andere PrioritĂ€ten. Doch er zeigt ihr gerade jetzt seine PrioritĂ€ten.
Harry versucht weiter zu verstehen. Der Delta Flyer wĂ€re nicht in diesem Rennen, wenn sie sie nicht darum gebeten hĂ€tte. Sie gab ihnen den Treibstoffkonverter, damit sie sich qualifizieren konnten. Der Treibstoffkonverter ist es also, warum B'Elanna und Tom ĂŒber die Ziellinie fliegen sollen. Was hat sie vor? Will sie ihn zum explodieren bringen? Irina antwortet nicht, doch Harry ist sicher, er hat sie enttarnt. Sofort beginnt er etwas in die Konsole zu tippen, wĂ€hrend Irina ziemlich deprimiert dreinschaut.
Im Delta Flyer hat sich Torres bereits auf den Boden gehockt und fragt sich, warum er nicht schon frĂŒher mit ihr darĂŒber gesprochen hat. Tom hockt sich zu ihr und erklĂ€rt, dass sie dieses starke klingonische Äußere hat. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie dieses verweichlichte Zeug mag. Torres fragt, ob sie in diesem Moment so stark aussieht. WĂ€hrend er ihr tief in die Augen blickt fragt er, ob sie damit meinte, dass sie in der Stimmung fĂŒr verweichlichtes Zeug ist. Sie antwortet mit einem festen "vielleicht". Tom möchte daher wissen, ĂŒber welches verweichlichte Zeug sie gerade reden. Torres möchte, dass er es ihr sagt. Tom flĂŒstert, dass es das - er beugt sich zu ihr und gibt ihr einen langen sanften Kuss - Kusszeug gibt. B'Elanna fand dies schön. Dann, so Tom, gibt es noch das "du bist die wichtigste Person auf der Welt fĂŒr mich". Auch das mochte die Halbklingonin. Und es gibt das "glĂŒcklich fĂŒr immer". B'Elanna fragt, wie das wohl funktionieren soll. Tom erklĂ€rt ihr, dass man traditionell dafĂŒr einen Heiratsantrag braucht. Da wird der Delta Flyer erschĂŒttert. B'Elanna stellt schnell fest, dass sie von einer Art modulierendem Impuls gescannt werden. Er kommt von Irinas Schiff. Tom glaubt, dass sie sich wohl wundern, warum sie angehalten haben. Doch B'Elanna entdeckt etwas in der Amplitude. Tom erkennt dieses Piepsen als Morse Code wieder. Harry und er benutzten ihn im Captain Proton Holoprogramm. Er sagt:"Treibstoff-Konverter-VerĂ€ndert-Abwerfen". Paris fragt sich, was er wohl mit "verĂ€ndert" meint. B'Elanna findet heraus, dass aus ihm Veridium Isotope auslaufen. An den inneren Sensoren hat sich jemand zu schaffen gemacht, so dass sie dies nicht von selbst entdeckten. Tom fragt, ob sie das Leck flicken kann, doch dafĂŒr ist es bereits zu spĂ€t. Das Veridium reagiert schon mit dem Warpplasma und verursacht einen Warpkernbruch in weniger als einer Minute. Tom will den Konverter trotzdem abwerfen, doch es ist zu spĂ€t. B'Elanna muss den gesamten Kern abwerfen. Tom weiß, dass sie die Druckwelle niemals ĂŒberleben werden, niemand wird dies, innerhalb einer Million Kilometer. Tom startet deshalb die Triebwerke.
Irina erkennt auf den Sensoren, dass sich der Delta Flyer wieder in Bewegung setzt. Harry weiß aber, dass er von der Ziellinie weg fliegt. Irina deprimiert dies nur noch mehr. WĂŒtend wendet sie sich von Kim ab.
Mit Hilfe des neuen Nachbrenners fliegt der Delta Flyer zĂŒgig einem Nebel entgegen. Der Computer meldet, dass es noch 30 Sekunden bis zum Warpkernbruch sind. Tom möchte in den Klasse J Nebel fliegen, der mit ionisiertem Gas gefĂŒllt ist und die Explosion dĂ€mpfen sollte. Torres hat weitere schlechte Nachrichten. Sie bekommt die Abwurfsubroutinen nicht online. Es sind noch 20 Sekunden bis zum Warpkernbruch. Tom will deshalb wissen, was ihre Antwort ist. Torres fragt sich, welche Antwort er meint. Deshalb stellt er die Frage: "Willst du mich heiraten?" B'Elanna kann nicht verstehen, dass er ihr gerade jetzt einen Heiratsantrag macht. Paris findet diesen Moment so gut wie jeden anderen. Als es noch 10 Sekunden bis zum Warpkernbruch sind und der Computer mit dem Countdown beginnt, bekommt B'Elanna die Subroutinen online. Mitten in dem tĂŒrkislich-blauen Nebel werfen sie den Warpkern ab. Tom gibt auf Torres Meldung hin sofort vollen Impuls und schaltet den Nachbrenner hinzu. Als der Warpkern explodiert, strömt eine Druckwelle aus dem Nebel und erfasst den Flyer. Tom schmeißt es dabei von seinem Pilotensessel.
WĂ€hrenddessen erreicht Assan die Ziellinie, was Janeway mit Missgunst im Kasino beobachtet. Zu Neelix meint sie nur, "Verdammt!" O'Zaal tut es leid, dass ihr Team nicht gewonnen hat. Da erreicht die Druckwelle die Voyager, die erschĂŒttert wird. Janeway ruft sofort die BrĂŒcke und bittet um Bericht. Tuvok meldet, dass es sich um eine Druckwelle von einer Antimaterieexplosion handelt ungefĂ€hr 1.2 Millionen Kilometer von der Voyager entfernt. Janeway und Chakotay machen sich sofort auf den Weg.
Der Delta Flyer treibt ihm Raum. Blaue Blitze zĂŒngeln um die rechte Antriebsgondel. WĂ€hrend das Cockpit mit Rauch ĂŒberflutet ist, erwachen Tom und B'Elanna wieder. Sie schĂ€tzt, sie sind verloren, doch er meint, dass es davon abhĂ€ngt, wie sie seine Frage beantwortet. Torres dachte, er wĂŒrde dies nur fragen, weil sie beinahe explodiert wĂ€ren. Sie sind aber noch immer am Leben, und Toms Frage steht noch. Torres setzt sich zu ihm und fragt, wieso er dies nie zuvor gefragt hat. Doch Tom kann kaum verstehen, wieso sie noch immer seiner Frage ausweicht. Als B'Elanna meint, dass sie darĂŒber nachdenkt, möchte er, dass sie dies schneller tut. Sie fragt sich wieso? Wird er die Frage etwa wieder zurĂŒckziehen? Tom verneint dies, er könnte aber anfangen zu betteln. Und das könnte ihn in Verlegenheit bringen. Mit einem zĂ€rtlichen Kuss besiegeln die beiden ihren Antrag.

Die Antarianer haben die Crew der Voyager eingeladen, an den FestivitĂ€ten nach dem Rennen teilzunehmen. Dies verschafft zwei Senior Offizieren an Bord genug Zeit, ihren wohlverdienten romantischen Urlaub anzutreten. Der Delta Flyer benötigt noch immer einen neuen Warpkern, aber Janeway glaubt nicht, dass das Parr es eilig hat, irgendwo hinzukommen. In diesem kleinen Schiff sitzt B'Elanna auf Toms Schoß und schenkt ihnen beiden ein Glas Champagner ein. Paris stĂ¶ĂŸt mit ihr auf die Gewinner an. Beide nehmen genĂŒsslich einen Schluck. Tom findet, dass "B'Elanna Paris" einen schönen Klang hat. Doch Torres hat bereits einen Ring (Wortspiel: Klang heißt im Englischen auch Ring). Sie hat gerade angefangen, den Klang von "Tom Torres" zu mögen. Ihr Mann hofft, sie scherzt. WĂ€hrend sie sich umdreht meint sie nur, dass dies doch das 24. Jahrhundert ist. Mit einem nahezu ewig andauerenden Kuss beginnen die beiden ihre Flitterwochen.
Der Delta Flyer setzt daraufhin seinen gemĂ€chlichen Flug fort und zieht dabei an vier Leinen unzĂ€hlige von Vorratskanistern hinter sich her. Auf der HĂŒlle steht am Heck geschrieben: "Just Married".




Teile des Episodenguides wurden freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt von memoryalpha.de und StarTrek Infos