Voyager


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 6x01 Equinox - Part II
:: 6x02 Survival Instinct
:: 6x03 Barge of the Dead
:: 6x04 Tinker, Tenor, Doctor, Spy
:: 6x05 Alice
:: 6x06 Riddles
:: 6x07 Dragon's Teeth
:: 6x08 One Small Step
:: 6x09 The Voyager Conspiracy
:: 6x10 Pathfinder
:: 6x11 Fair Haven
:: 6x12 Blink of an Eye
:: 6x13 Virtuoso
:: 6x14 Memorial
:: 6x15 Tsunkatse
:: 6x16 Collective
:: 6x17 Spirit Folk
:: 6x18 Ashes to Ashes
:: 6x19 Child's Play
:: 6x20 Good Shepherd
:: 6x21 Live Fast and Prosper
:: 6x22 Muse
:: 6x23 Fury
:: 6x24 Life Line
:: 6x25 The Haunting of Deck Twelve
:: 6x26 Unimatrix Zero - Part I


Episodenlogbuch


6x15 "Tsunkatse"

[Tsunkatse]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Nitpicker :: Zitate :: Besucher-Log (3) :: Credits Ľ 

 Synopsis
Eine Arena wird √ľberflutet von bunten Scheinwerfern. Ruhige Trommelschl√§ge k√ľndigen den kommenden Kampf an. Das Publikum auf den R√§ngen rund um die runde Arena ist angespannt. Eine T√ľr √∂ffnet sich und der erste K√§mpfer betritt den Ring. Er scheint sich schon als Sieger zu sehen und hebt die Arme, wobei er vom Publikum umjubelt wird. Er tr√§gt seltsame Handschuhe, die ein t√ľrkises Licht von sich geben. Noch einmal atmet er tief durch. Die zweite T√ľr √∂ffnet sich, ein Hirogen kommt gelassen heraus. Auch er tr√§gt diese Handschuhe und f√§hrt sich mit dem Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand quer √ľber das Gesicht. Gespannt stehen sich die Gegner gegen√ľber. Vorsichtig schleichen die beiden um sich herum. Der erste K√§mpfer geht zum Angriff √ľber, doch der Hirogen ist ziemlich gewandt. Er verteidigt sich gut und wirft seinen Kontrahenten zu Boden. Der tritt dem Hirogen allerdings auf den Brustkorb, wo ein kleines rundes Ger√§t pl√∂tzlich eine Energieladung abgibt. Schnell sind die beiden wieder auf den Beinen und ein wilder Kampf entbrennt. Der Hirogen muss einen kr√§ftigen Schlag einstecken. Mit einem Sprung und einer Drehung um die eigene Achse katapultiert er sich auf die andere Seite der Arena und schl√§gt den anderen au√üerirdischen K√§mpfer mit den langen Haaren nieder. Das Publikum ist begeistert. Noch einmal richtet er sich auf, wird aber wieder zu Boden geworfen. Er versucht es noch einmal, doch der Hirogen tritt ihm zun√§chst auf den Brustkorb und dann in den Nacken, so dass der K√§mpfer bewusstlos am Boden liegen bleibt. Das Publikum feiert den Sieger mit "Tsunkat!" Rufen. Der Hirogen genie√üt die Ehre. Im Publikum befinden sich zwei bekannte Gesichter, Chakotay und B'Elanna, die den Kampf einfach unglaublich fanden.

Die Crew genie√üt einen dringend ben√∂tigten Urlaub auf der norcadianischen Heimatwelt. W√§hrend Janeway Tendari, einen Planeten im benachbarten System besuchen m√∂chte, √ľberl√§sst sie Chakotay die Verantwortung √ľber die Voyager. Auf dem Weg zur Shuttlerampe schl√§gt sie ihm vor, eine Diagnose der Schildgeneratoren durchzuf√ľhren, denn die ist √ľberf√§llig. Au√üerdem soll er weiterhin Neelix' kleines Projekt im Kasino beobachten. Er versucht n√§mlich immer noch, die Plasmabrenner in seinem Herd mit Sevens Borgtechnologie zu verbessern. Sie m√∂chte nicht, dass er versehentlich das Kasino in eine Assimilationskammer verwandelt. Zudem soll er ihr mitteilen, wenn er der Meinung ist, dass sein Captain etwas √ľberbesorgt ist. L√§chelnd best√§tigt Chakotay dies. Er findet, dass der Captain sich auch mal einen Urlaub verdient hat. Janeway fragt sich jedoch, ob ihr Erster Offizier nicht auch etwas entspannen will. Der freut sich darauf, seine F√ľ√üe auf ihren Schreibtisch zu legen. W√§hrend der Captain die Shuttlerampe betritt, gesellt sich B'Elanna zu Chakotay. Sie hat erfahren, dass heute um 15 Uhr ein weiterer Kampf stattfinden wird. Leider steht aber die Systemdiagnose auf den Programm. Torres macht ihm jedoch klar, dass er doch nun das Kommando hat. Er kann die Aufgabe doch delegieren und zuf√§llig wei√ü sie, dass Harry heute Nachmittag frei ist. Die beiden erreichen gut gelaunt das Kasino. Was sie dort jedoch erblicken sieht nicht unbedingt wie das heutige Mittagessen aus: Eine riesige Sch√ľssel gelben Gelees. Doch das ist Leola Salbe f√ľr Neelix' Haut. Der Gute hat n√§mlich einen heftigen Sonnenbrand auf der rechten Gesichtsh√§lfte. Er hatte sich so auf den Besuch der norcadianischen Str√§nde gefreut, dass er ganz verga√ü, sein Dermalin Hypospray mitzunehmen. Er ist unter zwei Sonnen eingeschlafen. Es ist nun ein bisschen mehr Farbe, als er sich erhoffte. Es wird sich aber schon bald in Bernsteinfarbe verwandeln. Neelix fragt sich, wie ihr Landurlaub war. B'Elanna erz√§hlt, dass sie die vergangenen Tage bei den Tsunkatse K√§mpfen verbracht haben. Dies ist ein aufregender Test von St√§rke und Beweglichkeit. Neelix sollte heute Nachmittag einmal mit zum Kampf gehen. Da schaltet sich Seven of Nine in das Gespr√§ch ein. Nach allem, was sie von dem Kampf geh√∂rt hat, ist Tsunkatse primitiv und sinnlos. Chakotay fragt, was mit Tuvok ist. Er mag doch Kampfsport. Der Vulkanier hat jedoch andere Pl√§ne. Ein Mikronebel etwa 1.6 Lichtjahre von hier entfernt, wird in K√ľrze kollabieren. Er m√∂chte zusammen mit Seven mit einem Shuttle dorthin fliegen und das Ph√§nomen erforschen. Die beiden ben√∂tigen n√§mlich keine Freizeitaktivit√§ten. B'Elanna ist sicher, dass die Borg nicht einmal Spa√ü verstehen w√ľrden, wenn sie einen Vergn√ľgungspark assimiliert h√§tten. Chakotay findet, dass es ihr Urlaub ist. Er befiehlt ihnen aber, sich dabei zu am√ľsieren. Tuvok und Seven machen sich sofort auf den Weg.
Paris kommt kurze Zeit sp√§ter in Frachtraum 2 und bringt Seven die Navigationsdaten, um die sie gebeten hat. Sie packt gerade einen ganzen Container voll Ausr√ľstung zusammen so dass er sich fragen muss, wie lange sie eigentlich vor hat, wegzubleiben. Seven meint 48 Stunden. Tom findet sie genau wie B'Elanna, denn die packt auch immer zu viel ein. Seven ist jedoch der Meinung, dass sie sich nur auf alle Eventualit√§ten vorbereitet. Tom fragt sich, f√ľr welche Eventualit√§t sie einen Isomodulator braucht. Der wurde laut Seven verbessert, um die H√ľllenabschmelzung zu korrigieren, falls sie in einen Meteoritenschwarm geraten. Paris schl√§gt vor, dass sie sich dann doch einen Isomodulator replizieren k√∂nnte. Seven bevorzugt aber ihre eigenen Ger√§te. Genau wie B'Elanna, die immer ein Stofftier mitnimmt, wenn sie mal l√§nger als einen Tag fort ist, Toby der Targh. Seven fragt daher, ob Toby die H√ľllenabschmelzung korrigieren kann. Sein Vergleich hinkt.
W√§hrend Seven ihre beiden gepackten Container zur Shuttlerampe tr√§gt, st√∂√üt der Doktor zu ihr. Er ben√∂tigt ihre Gesellschaft und fragt, ob sie ihn zu den kulturellen Sehensw√ľrdigkeiten von Norcadia begleiten w√ľrde. Die Museen sollen zu den besten des gesamten Sektors geh√∂ren. Seven hat jedoch zu tun. Sie und Tuvok werden einen kollabierenden Mikronebel studieren. Der Doktor dachte, sie h√§tten dies bereits diskutiert. Sie soll ihren Urlaub mit anderen Crewmitgliedern verbringen, um ihre sozialen F√§higkeiten weiterzuentwickeln. Vulkanier sind nicht gerade bekannt f√ľr ihre gewinnende Pers√∂nlichkeit. Seven versteht, sie sollte ihre Zeit also mit geselligeren Crewmitgliedern verbringen, wie mit ihm. Er k√∂nnte sie doch auf ihrer Mission begleiten. Sie dr√ľckt ihm auch gleich einen Container in die Hand und bittet ihn, ihnen bei der Analyse von Beridiumoxid Partikeln zu helfen. Da blockt der Holodoc lieber ab und w√ľnscht Tuvok und Seven viel Spa√ü. Seven m√∂chte den Commander sein Bedauern ausdr√ľcken. Der Doktor r√§t ihr noch, falls der Nebel nicht so fesseln ist, wie sie gehofft hat, dann soll sie an Lektion 36 denken: Vergn√ľgliche Partyspielchen zum Zeitvertreib. Innerlich wei√ü er, dass sie die brauchen wird.
Kurze Zeit sp√§ter ist das Shuttle mit Seven und Tuvok an Bord unterwegs zu dem Nebel. An Bord herrscht tiefes Schweigen. Doch da meldet sich Seven mit einer Zeitangabe zu Wort. Sie hatten 2 Stunden, 37 Minuten 13 Sekunden keine verbale Kommunikation. Der Doktor ermutigte sie stets, Konversation zu betreiben bei unangenehmer Stille. Sie empfand die Stille jedoch nicht als unangenehm, genau wie Tuvok. Da registrieren die beiden ein Schiff, es n√§hert sich auf einen Abfangkurs. Die H√ľllenkonfiguration ist unbekannt. Man ruft das Schiff, bekommt jedoch keine Antwort. Das gegen√ľber dem Shuttle riesige Schiff n√§hert sich weiter und emittiert eine Art D√§mpfungsfeld, man kann die Voyager nicht mehr erreichen. Au√üerdem verliert man die Waffen, die Schilde und den Antrieb. Es wird dunkel im Shuttle und ein kleines Ger√§t wird an Bord gebeamt. Tuvok untersucht es mit einem Tricorder. Es ist eine Art Explosivk√∂rper. Da die Tratsporter ausgefallen sind, kann Seven ihn nicht von Bord beamen. Tuvok versucht ihn zu entsch√§rfen, doch das Ger√§t wird von einem Kraftfeld gesch√ľtzt. Einen Moment sp√§ter explodiert es auch schon.
Seven erwacht kurz darauf auf einer Pritsche in einem bewachten Raum. Im Hintergrund trainieren au√üerirdische Rassen Kampftechniken, w√§hrend sie von einem Fremden bewundert wird. Ihre Physiologie wurde von den Borg verbessert. Sie m√ľsste √ľber eine √ľberlegene St√§rke, Beweglichkeit, Ausdauer und Sehsch√§rfe verf√ľgen. Er hei√üt sie bei Tsunkatse willkommen. Seit Einf√ľhrung dieser K√§mpfe hatte ihr Publikum niemals das Vergn√ľgen, eine Drohne k√§mpfen zu sehen. Sie wird bestimmt eine sehr popul√§re Attraktion.

Seven fragt den Fremden, dessen Namen √ľbrigens Penk ist, was mit Commander Tuvok geschehen ist. Der Vulkanier wurde bei der Explosion verletzt. Seven m√∂chte ihn sofort sehen, was Penk ihr genehmigt, denn ihm ist nichts wichtiger, als das Wohl seiner K√§mpfer. Der Hirogen K√§mpfer stimmt zu. Penks "Gro√üz√ľgigkeit" ist legend√§r. Der Veranstalter der Tsunkatse K√§mpfe bezeichnet dies nur als Neid, da Seven nun sein neuer Favorit ist. Die m√∂chte jedoch an seinem Spiel nicht teilnehmen. Penk findet ihre Aggressivit√§t hervorragend. Man bringt den total geschw√§chten Tuvok herein. Sein Gesicht ist stark verletzt. Seven hilft, ihn zu einer Pritsche zu bringen und verlangt, dass er medizinische Behandlung bekommt. Penk k√∂nnte dies arrangieren. Seven hat jedoch noch keinen Kampf gewonnen und stellt schon Forderungen. Er w√ľrde ihn medizinische Hilfe zukommen lassen, wenn sie k√§mpft. Tuvok bittet Seven, sich nicht zu f√ľgen. Sein Zustand ist nicht besonders ernst. Penk findet, dass so ein Wettk√§mpfer spricht, der bereit ist, seine Verletzungen zum Wohle des Wettstreites zu ignorieren. Man soll einen Kampf f√ľr ihn festsetzen - ein Red Match - gegen den Kensata. Der Hirogen erkl√§rt den beiden Neuank√∂mmlingen, dass ein Red Match erst endet, wenn einer der Wettk√§mpfer get√∂tet wurde. Tuvok w√ľrde nicht √ľberleben. Seven dagegen vielleicht schon. Der Hirogen schl√§gt vor, ihr erst einmal ein Blue Match zu geben. Penk will doch seine neue Favoritin nicht beim ersten mal im Ring verlieren? Penk ist einverstanden, man sollte sie langsam aufbauen. Seven ist bereit, sich zu f√ľgen, wenn man Tuvok behandelt.
Auf der Voyager geht man im Kasino die n√§chsten K√§mpfe durch. Chakotay tippt auf den Vensidianer im siebenten Kampf, obwohl er die letzen beiden K√§mpfe verloren hat. Gegen den Xender ist er aber noch ungeschlagen. Tom bittet Harry, Chakotay zu vertrauen. Er kennt sich mit Rechtsauslegern aus. Seine Bilanz ist 23:0 als Leichtgewicht. Der Commander muss sie berichtigen, 23:1. Ein Nausicaaner mit einem gemeinen rechten Haken hat ihn einst besiegt. Kim glaubt nicht, dass dies so schlimm ist. Er hat einmal einen Parisses Sqares Schl√§ger in die Rippen bekommen. Er war dreimaliger Akademie Champion. Das ist ein harter Sport. Chakotay hat einmal gegen ein Paar Parisses Spieler geboxt. Danach √ľberlegten sie sich wieder, einfach Parisses Squares zu spielen. Harry fragt, ob dies eine Herausforderung war. Doch der Commander m√∂chte seinen OPS Offizier doch nicht dienstunf√§hig machen. Kim ist jedoch der Meinung, dass er einiges einstecken kann. Torres warnt den F√§hnrich aber. Der Legende zufolge hat der "T√§towierte Terror" schon mehr Leute auf die Krankenstation gebracht, als die ankaranische Grippe. Tom denkt auch, dass er sich seine Klarinettenfingerchen doch nicht brechen m√∂chte. Da m√∂chte Kim belustigt nicht mehr nur reden. Tom ballt die F√§uste, schl√§gt in die Luft, so dass Harry scherzt, dass er wie ein Ferengi zuschl√§gt.
Nach dieser am√ľsanten Runde ist B'Elanna immer noch √ľberzeugt, dass der Penzakan - Ventali Kampf zu ausgeglichen ist. Chakotay m√∂chte ihr sagen, wie er ausgegangen ist. Er hat heute fr√ľh die Dienstpl√§ne umgestellt. Sie hat ab 14 Uhr Dienst auf der Br√ľcke. Torres kann nicht glauben, dass er ihr diese Schicht aufdr√ľckt, damit er zu diesem Kampf gehen kann. Der Commander musste aber delegieren. Freut sie sich denn nicht, dass er ihren Rat befolgt? Sie m√∂chte den Grund wissen, wieso er diesen Kampf unbedingt sehen will. Chakotay erkl√§rt scheinheilig, dass er Anthropologe ist. Tsunkatse ist ein kulturelles Ph√§nomen.
Neelix l√§sst sich w√§hrenddessen auf der Krankenstation behandeln. Er hat eine allergische Reaktion auf seine Leola Salbe, so dass sich √ľberall auf seinem K√∂rper Blasen gebildet haben. Der Doktor hofft, dass ihm dies eine Lehre ist. Die talaxianische Hom√∂opathie ist kein Ersatz f√ľr die Schulmedizin. Er verabreicht ihm ein Mittel gegen die Schwellungen und Verf√§rbungen. Er darf in n√§chster Zeit nicht mehr in die Sonne gehen. Neelix muss den Rest seines Urlaubs auf Innenaktivit√§ten beschr√§nken. Dabei haben B'Elanna und Chakotay ihn zu den Tsunkatse K√§mpfen eingeladen. Er wird dorthin gehen. Der Doktor ist entt√§uscht. Jemanden anzufeuern, einem anderen Verletzungen zuzuf√ľgen, ist kaum eine Aktivit√§t, an der man sich erfreuen kann. Chakotay sagte Neelix jedoch, dass sei eine wundervolle Demonstration von athletischen K√∂nnen. Doch der Commander ist schlie√ülich Boxfan - wohl der barbarischste Sport in der Geschichte der Erde. Neelix erkundigt sich nach anderen Vorschl√§gen. Der Dokotr l√§dt ihn ein, mit ihm zusammen das norcadianische Museum f√ľr Enthomologie zu besuchen. Dies ist eine faszinierende Ausstellung von K√§ferlarven vom √§quatorialen Kontinent. Neelix hat die Wahl zwischen fremden Insekten und fremden Faustschl√§gen - ein verdammt harte Nuss f√ľr ihn.
Er entscheidet sich f√ľr die Faustschl√§ge. Schon kurz darauf feuert er mit "Tsunkat!" zusammen mit Paris, Chakotay, Harry und anderen Sternenflottenoffizieren einen weiblichen und m√§nnlichen au√üerirdischen K√§mpfer an. Die Frau erledigt ihren Gegner hervorragend. Neelix findet es aufregend und am√ľsiert sich hervorragend. Er versteht leider immer noch nicht die Regeln. Chakotay erkl√§rt, dass sie ganz einfach sind. Ein Tsunkatse K√§mpfer tr√§gt an beiden H√§nden und F√ľ√üen einen Poleron Disruptor. Jeder Disruptor gibt eine bioplasmische Ladung ab, wenn er in Kontakt mit einem der Zielsensoren des Gegners kommt. Man muss die Sensoren des Gegners also treffen, ohne die eigenen dabei zu exponieren. Paris fragt, ob die beiden zum Quatschen oder Zusehen hier sind. Da beginnt der n√§chste Kampf. Ein neuer K√§mpfer betritt die Arena - ein muskul√∂ser, gef√§hrlich aussehender Au√üerirdischer. Das Publikum tobt, als es ihn erblickt. Harry erkl√§rt, dass es sich um einen Pendari handelt, die bekannt f√ľr ihre √ľberlegene St√§rke und ihren schlechten Charakter sind. Sie werfen ihre Kontrahenten gern auf die Trib√ľhne. Gelassen erwartet der Pendari seinen Gegner, der auch kurz darauf die Arena betritt. Es ist Seven of Nine, die jetzt ebenfalls einen Kampfanzug tr√§gt. Die G√§ste von der Voyager sind geschockt, wen sie da erblicken m√ľssen.

W√§hrend die beiden Gegner angespannt umeinander herlaufen, versucht Harry Seven zu rufen, vergeblich. Der Pendari findet seinen Herausforder nicht gr√∂√üer als eine tarkalianische Feldmaus. Penk beleidigt ihn, dass er ihn in diesen Zirkus mit ihr k√§mpfen l√§sst. Seven warnt ihn, denn sie besitzt √ľberlegene Kr√§fte. Da schl√§gt der Pendari ihr mitten auf ihren Brustsensor. Sofort steht sie wieder auf. Die G√§ste von der Voyager rufen weiter vergeblich nach Seven, die sie aber anscheinend nicht h√∂ren kann. Seven versichert ihren Gegner, dass Widerstand zwecklos ist. Der hat ihr Gerede satt und geht zum Angriff √ľber. Es gelingt ihm, ihren Brustsensor mit einem gekonnten Fu√ütritt zu treffen. Chakotay ruft die Voyager. B'Elanna meldet sich gereizt. Er ruft sie doch nicht etwa, um ihr den Kampf genau zu beschreiben? Chakotay berichtet jedoch nerv√∂s, dass Seven of Nine in der Arena steht. Sie soll sie sofort dort herausbeamen. Inzsichen kann Seven ein paar gekonnte Fu√ütritte im Gesicht ihres Gegners landen. Der ist davon so abgelenkt, dass sie seinen Brustsensor ebenfalls trifft. Er bleibt geschafft am Boden knien. Seven hat nicht den Wunsch, weiteren Schaden zu verursachen, aber das gilt nicht f√ľr den Pendari. Der schnappt sich Seven und legt sie zu Boden. Sofort springt sie auf und tritt ihm vor das Kinn. Mit einem gekonnten rechten Faustschlag entledigt sich der Pendari ihres Angriffs.
Torres ist derweil im Transporterraum angekommen. Sie hat die Arenakooridinaten erfasst. Seven ist aber nicht dort. Chakotay sieht sie zwar, aber ihre Lebenszeichen sind vielleicht maskiert. Der Commander schlägt deshalb vor, die Bioscanner zu rekalibrieren. Es gibt jedoch nichts, was Torres erfassen kann. Die einzigen Werte, die sie erfassen kann, sind photonisch.
Die beiden K√§mpfer fangen auch in der Arena an zu fluktuieren, es sind Hologramme. Der Kampf wird wahrscheinlich von einem anderen Ort √ľbertragen.
Und dem ist tats√§chlich so. Der Pendari und Seven k√§mpfen in einer leeren Arena, wo nur Penk die beiden von einem Podest aus beobachtet. Seven wird gegen die Trib√ľne geschleudert. Sie klettert auf den Rand hinauf und versucht ihren Kontrahenten von dort oben anzugreifen. Der ergreift sie jedoch und wirft sie wieder zu Boden. V√∂llig w√ľtend setzt sich Seven zu wehr und schl√§gt dem Pendari mehrmals ins Gesicht. Penk beobachtet dies stolz. Er stellt fest, dass die Transmission zu einer der Arenen auf norcadia Prime unterbrochen wurde. Man soll dies kompensieren.
Seven trifft den Gegner mit einem Fu√ütritt im Gesicht, sodass er neben der Trib√ľhne liegen bleibt. Sie holt zum finalen Schlag aus, z√∂gert jedoch. Dies nutzt der Pendari nat√ľrlich und greift Seven noch einmal an. Er schl√§gt ihr aufs Gesicht, auf ihren R√ľckensensor. Dann wirft er sie zu Boden, holt aus und schl√§gt noch einmal auf ihren Brustsensor. Seven bleibt geschw√§cht liegen. Der Pendari hat den Kampf gewonnen. Das Publikum jubelt ihm begeistert zu, w√§hrend die Crewmitglieder dieses Schauspiel eher geschockt mit ansehen. Chakotay l√§sst sich und seine Kameraden zur√ľck auf die Voyager beamen.
Der Delta Flyer mit Janeway an Bord ist noch immer unterwegs. Chakotay erstattet Janeway √ľber Funk Bericht. Man hat die norcadianische Oberfl√§che gescannt, doch dort gibt es keine Spur von Seven. Die Quelle der Transmission wird praktisch zu jedem Planeten im Sektor geschickt, wodurch es nicht leicht ist, sie zu lokalisieren. Es k√∂nnte Tage dauern, um Seven und Tuvok zu lokalisieren. Janeway fragt, was mit diplomatischen Kan√§len ist. Chakotay berichtet, dass Neelix sich mit einigen norcadianischen Offiziellen trifft. Janeway befindet sich am √§u√üersten Rand des Pendari Systems und ist noch etwa 48 Stunden entfernt. Sie m√∂chte auf dem laufenden gehalten werden, w√§hrend sie zur√ľckkommt.
Im K√§mpferlager ben√∂tigt nun nicht nur Tuvok medizinische Hilfe. Auch Seven wird von dem Hirogen K√§mpfer behandelt. Geschockt erwacht sie auf ihrer Pritsche und m√∂chte, dass er ihr vom Leib bleibt. Der m√∂chte sie aber mit einem Hautgenerator behandeln, der kaum noch Energie hat. Seven f√§nde es besser, wenn er damit Tuvok heilen w√ľrde. Das hat er aber bereits getan, Tuvok schl√§ft nun. Sie m√∂chte gern wissen, wieso er ihnen hilft. Der Hirogen erkennt J√§gerkollegen, wenn er sie sieht. Er hat heute ihren Kampf gesehen. Ihre F√§higkeiten sind beeindruckend. Sie h√§tte den Pendari fast besiegt. Doch sie hat im letzten Moment gez√∂gert und stellte ihren Wunsch in Frage, ihre Beute zu vernichten. Seven hat jedoch keinen derartigen Wunsch. Der Hirogen dachte aber, genau dies in ihren Augen zu sehen. Mit dem richtigen Training w√§re sie der geborene Champion. Sevens Ziel ist es, zu √ľberleben, bis ihr Schiff kommt, um sie und Tuvok zu retten. Der Hirogen fragt, ob ihr der Unterschied zwischen einem √úberlebenden und Champion hier klar ist. Es gibt √ľberhaupt keinen. Penk kommt mit zwei Wachen herein. Er will der erste sein, der ihr gratuliert, auch wenn sie verloren hat. In diesem Sektor herrscht eine gro√üe Feindseligkeit gegen√ľber den Borg. Immer wenn der Pendari einen Treffer landete, vergr√∂√üerte sich die Zuschauerschaft. Sie erhalten zehntausende von Anfragen, wann sie wieder k√§mpfen wird. Der Hirogen wirft ein, dass sie sich regenerieren muss, um sich auf den n√§chsten Kampf vorzubereiten. Penk wei√ü dies. F√ľr √ľbermorgen ist ein Red Match geplant. Der Pendari sollte eigentlich darin antreten, doch er hat nun sie daf√ľr eingeteilt. Wenn 3 Milliarden Leute daf√ľr bezahlen um zu sehen, wie sie verletzt wird, wieviele werden dann erst bezahlen, um zu sehen, wie sie stirbt? Seven begreift, dass das √úberleben hier schwieriger sein k√∂nnte, als sie es sich vorgestellt hat. Der Hirogen ist jedoch sicher, dass sie den Kampf gewinnen wird. Er kennt ihren Gegner und seine Schw√§chen und wird sie deshalb f√ľr den Sieg trainieren. Seven m√∂chte zwar niemand in der Arena umbringen, doch der Hirogen bittet sie, die Alternative zu √ľberdenken. Als sie den hilflosen Tuvok ansieht, ist sie einverstanden.

Kurz darauf trainieren die beiden zusammen. Seven f√ľhrt konzentriert Bewegungs√ľbungen durch. Der Hirogen ermahnt sie, stets ihren Ellbogen fallen zu lassen und damit ihren Zielsensor zu exponieren. Die Exdrohne wei√ü aber, dass in der Ausf√ľhrung der Tanik Verteidigung der blockierende Ellbogen parallel zum mittleren Sensor stehen muss. Sie hat dies aus dem Buch des Tsunkatse. Tuvok hat es sich von einem der anderen K√§mpfer ausgeliehen. Sie versucht ihre Verteidigung gegen jeden Gegner zu perfektionieren. Doch dass sie damit nicht sehr erfolgreich ist, beweist ihr der Hirogen, indem er sie auf die Matte legt. Seven wei√ü, dass dies keines der 33 sanktionierten Man√∂ver war. Sie war auf seinen Angriff nicht vorbereitet. Der Hirogen bittet sie, aufzuh√∂ren, wie eine Drohne zu denken. Sanktionierte Man√∂ver, Verteidigung perfektionieren, sie kann doch Tsunkatse nicht einfach aus einem Buch assimilieren. Sie muss es leben, es f√ľhlen, in ihrem Herzen. Ihre Bewegungen m√ľssen ablaufen, als w√§ren sie instinktiv. Ein Angriff kann immer geschehen und zwar aus jeder Richtung. Sie muss lernen, zu improvisieren. Seven schl√§gt ihm deshalb gleich mal in die linke Seite. Sie hat beobachtet, dass er diese √∂fters anbietet. Der Trainer findet dies sehr aufmerksam. Dort befindet sich eine Wunde, die er in einen seiner ersten K√§mpfe erlitten hat. Nach 19 Jahren ist sie immer noch nicht verheilt. Er hat hier eine lange Zeit verbracht. Der Hirogen wurde bei der ersten Jagd seines Sohnes geschnappt. Er war so stolz bei seinem Vater zu sein. Er beobachtete jeder seiner Bewegungen, imitierte seine Gesten. Aber anstatt seine erste Troph√§e nach Hause zu bringen, sah er, wie sein Vater selbst zur Beute eines anderen wurde. Er hat ihn niemals gesehen und Penk sagte nur, dass er noch viel zu klein f√ľr einen Wettkampf sei. Seven glaubt, dass er wieder nach Hause gelangte. Da tritt der Hirogen ihr vor den Brustkorb, ergreift sie und holt zu einem Schlag aus. W√ľtend fragt er, wieso sie ihre Verteidigung h√§ngen l√§sst. Hat sie etwa Mitleid mit ihm, wegen seiner tragischen Vergangenheit. Seven gibt dies zu. Sie darf ihrer Beute gegen√ľber aber niemals Sympathie zeigen. Wenn sie dies nicht akzeptiert, wird sie tot sein. Er will weiter trainieren.
Neelix beamt inzwischen auf die Voyager zur√ľck. Er berichtet Chakotay, dass die Norcadianer schockiert waren, als sie erfuhren, dass Fremde gegen ihren Willen an Tsunkatse teilnehmen. Der Botschafter versprach, sofort eine Untersuchung einzuleiten. Er ist davon aber nicht so ganz √ľberzeugt, denn er hat mit einem Delegierten der Pendari geredet. Ihm zufolge wird ein gro√üer Teil der Staatseinnahmen des Planeten bei den Tsunkatse K√§mpfen kassiert. Niemand will irgendetwas tun, was die Spiele st√∂ren w√ľrde. An den Rekrutierungsma√ünahmen scheint keiner interessiert zu sein. √úber offizielle Kan√§le ist nichts zu erreichen. Es ist kaum zu glauben. Eine Zivilisation, deren Lieblingsbesch√§ftigung es ist, zu jubeln, w√§hrend Unschuldige um ihr Leben k√§mpfen. Chakotay erinnert Neelix aber daran, dass sie wahrscheinlich auch noch jubeln w√ľrden, wenn Seven und Tuvok nicht entf√ľhrt worden w√§ren.
Die beiden erreichen das Astrometrische Labor. B'Elanna erkl√§rt dort, dass einer der Gr√ľnde, warum sie Probleme hatten, die Herkunft der √úbertragung zu lokalisieren, war, dass sie nie zweimal vom selben Ort gekommen ist. Zun√§chst dachte man, dass die K√§mpfe an verschiedenen Orten stattfinden. Als Harry und sie die Punkte jedoch verbanden, wurde ihnen klar, dass das Muster einer Flugbahn entspricht. Und diese erstreckt sich √ľber den gesamten Sektor. Die K√§mpfe werden von einem Schiff √ľbertragen. Das ganze ist wie ein Wanderzirkus. Doch Harry hat das Schiff bereits entdeckt, was gar nicht wie ein Zirkus wirkt. 5 Millionen metrische Tonnen, verst√§rkte H√ľllenpanzerung gesch√ľtzt durch covariante Schutzschilde, neutronische Bewaffnung. B'Elanna ist der Meinung, dass dies ihre Gewichtsklasse √ľbersteigt, doch Chakotay findet, dass je gr√∂√üer der Gegner ist, umso besser. Die Koordinaten sollen dem Captain √ľbermittelt werden. Man kann jede Hilfe gebrauchen, die man kriegen kann.
Auf dem riesigen Schiff √ľbt Seven ausdauernd weiter ihre Bewegung. Sie ist nun √§u√üerst gewandt, flink und konzentriert. Der Hirogen findet es exzellent. Er fragt, was sie sieht wenn ihr Gegner die Arena betritt. Seven antwortet, ihre Beute, die sie zur Strecke bringen und t√∂ten wird. Er bittet sie, sich vor ihrem Kampf auszuruhen. Seven bedankt sich bei ihrem Trainer. Der m√∂chte, dass sie ihm dankt, indem sie gewinnt. Tuvok versucht w√§hrenddessen, das elektronische Verschlusssystem der T√ľren zu manipulieren. Seven wei√ü, dass Penks Wachen ihre Inspektionsrunden machen. Tuvok hat herausgefunden, dass sowohl das D√§mpfungsfeld als auch die Schilde des Schiffes auf Tetryonbasis arbeiten. Ohne Zugang zum Kontrollinterface kann er keines von beiden au√üer Kraft setzen. Er verschlie√üt die Wartungsklappe und erkundigt sich nach Sevens Training. Sie erkl√§rt, dass es abgeschlossen ist. Der Hirogen ist ein effizienter Lehrer und glaubt, dass sie gewinnt. Doch der Gedanke, jemanden umzubringen, nur zum Vergn√ľgen anderer, findet sie verabscheuenswert. Tuvok fragt, ob der Gedanke, ihr eigenes Leben zum Vergn√ľgen anderer zu verlieren, angenehmer ist. Als Drohne nahm sie vielen Lebewesen das Leben. Sie handelte als Teil des Kollektivs und ist nun besorgt, dass sie der Aufgabe allein nicht gewachsen ist. Seven ist aber besorgt, DASS sie sie bew√§ltigt. Da betritt Penk mit seinen Wachen den Raum, was der Hirogen mit Sorge beobachtet. Es ist Zeit f√ľr den Kampf. Tuvok h√§lt Seven noch einmal auf. Sie soll alles tun, was n√∂tig ist, um zu √ľberleben. Seven verl√§sst mit Penk und den Wachen den Raum. Der Hirogen scheint daraufhin etwas besorgt zu sein.
In der Arena fiebern die Zuschauer dem Kampf bereits entgegen. Trommelschl√§ge k√ľndigen die K√§mpfer an. Als Seven gefasst die Arena betritt, erntet sie Puh-Rufe, keinen Applaus. Die Poleron Disruptoren an den H√§nden und F√ľ√üen sind nun passend zum Kampf rot. Gespannt erwartet sie ihren Gegner, der auch sogleich den Ring betritt. Mit Schrecken muss sie erkennen, dass es der Hirogen J√§ger ist, der sie trainiert hat, und sich mit seiner Fingergeste auf den Kampf vorbereitet.

Auf dem Austragungsschiff beobachtet Penk von seiner Kanzel aus das Geschehen, w√§hrend Seven dem Hirogen vorwirft, es gewusst zu haben. Das Startsignal ert√∂nt. Seven versteht, dass ihr Training nur eine T√§uschung war. Er wollte sich mit ihren Schw√§chen vertraut machen. Doch der Hirogen macht ihr klar, dass er ihr half, sie zu √ľberwinden. 19 Jahre sind eine lange Zeit. Er ist m√ľde geworden und m√∂chte in der Arena get√∂tet werden. Er w√ľnscht sich einen Tod, auf dem sein Sohn stolz w√§re. Seven m√∂chte ihm diesen Tod jedoch nicht liefern. Dann ist der Hirogen aber gezwungen, SIE zu t√∂ten. Beide nehmen eine Kampfesstellung ein. Der Hirogen greift Seven an und landet einen Treffer auf ihrem Brustsensor.
Die Voyager n√§hert sich derweil dem Austragungsschiff. Man geht unter Warp, aktiviert die Schilde und l√§dt die Waffen. Da die Schilde des fremden Schiffes zu stark f√ľr die Sensoren der Voyager sind, gibt es keine Spur von Tuvok oder Seven. Man ruft das Schiff. Penk meldet sich, dem dieser Ruf aus verst√§ndlichen Gr√ľnden sehr ungelegen kommt. Chakotay wirft ihm vor, zwei seiner Leute festzuhalten, Commander Tuvok und Seven of Nine. Er verlangt die sofortige Aush√§ndigung. Penk erkl√§rt jedoch, dass die Borgdrohne im Moment ziemlich besch√§ftigt ist. Chakotay gibt ihm 30 Sekunden, dann wird er das Feuer er√∂ffnen. Der Fremde sieht in dem Commander einen K√§mpfer, der jedoch nicht ebenb√ľrdig ist. Er beendet die Kommunikation.
In der Arena ist der Kampf in vollem Gange. Geschickt weicht Seven einer Vielzahl von Attacken des Hirogen J√§gers aus. Es gelingt ihr, einen R√ľckentreffer mit ihrem Fu√ü zu landen. Sie macht ihm klar, dass sie immer noch einen anderen Weg hier heraus finden k√∂nnen. Doch f√ľr ihn gibt es keinen anderen Weg. Er wirft ihr vor, immer noch ihren Ellenbogen sinken zu lassen. Mit einer schnellen Attacke greift er sie an, erfasst ihren Arm und landet einen unsanften R√ľckentreffer. Sie soll w√§hlen, J√§ger oder Beute. Seven befreit sich aus seinem Griff und landet einen weiteren Fu√ütreffer auf seinem R√ľcken. Der Hirogen geht zum Gegenangriff √ľber und trifft Seven auf der Brust. Die schl√§gt gleich wieder zur√ľck, muss allerdings einen Schlag des Hirogen in ihr Gesicht erleiden. Der Kampf scheint ziemlich ausgeglichen zu sein.
Die Voyager geht inzwischen auch in den Angriff √ľber und feuert auf des √úbertragungsschiff, dessen Schilde aber weit √ľberlegen sind. Auf die Voyager wird nat√ľrlich auch zur√ľckgeschossen. Man landet einen direkten Treffer in die Achterschildgeneratoren des Austragungschiffes. Harry kann nun zumindest Tuvok erfassen, der sofort in die Krankenstation gebeamt wird. B'Elanna soll weiter auf die Generatoren zielen. Wieder an Bord wird Tuvok nach Sevens Status gefragt. Der erkl√§rt, dass sie gezwungen wird, bis zu ihrem Tod zu k√§mpfen. Er glaubt, sie befindet sich auf dem obersten Deck. Harry erkennt, dass diese Sektion von Multiphasenkraftfeldern gesch√ľtzt wird. Man kann sie nicht durchdringen. Die Voyager wird weiterhin schwer getroffen, so dass die Schilde auf 32% fallen.
In der Arena schl√§gt der Hirogen Seven immer wieder ins Gesicht und wirft ihr vor, schwach zu werden. Er h√§tte sich eine w√ľrdigere Beute suchen sollen. Er schnappt sie sich, hebt sie hoch und schmettert sie zu Boden. Als er meint, dass sie mangelhaft ist, explodiert Seven regelrecht. Sie wirbelt herum und trifft den J√§ger mit ihrem Fu√ü im Gesicht. Wieder und wieder tritt sie den Hirogen. Der fragt, ob dies das beste ist, was sie zeigen kann. Da schl√§gt sie weiter auf ihn ein, trifft seinen Brustsensor und schl√§gt ihn mit voller Wucht auf den Sch√§del, so dass dieser sich am Rand der Trib√ľne abst√ľtzen muss.
Die Voyager feuert weiter auf das Austragungsschiff, wird aber selbst schwer getroffen. Die Schilde fallen aus. Chakotay befiehlt ein Ausweichman√∂ver. Harry kann Seven immer noch nicht erfassen. Tom m√∂chte die Voyager schon wegbringen, damit auch nicht noch der Antrieb deaktiviert wird, doch der Commander m√∂chte lieber die Transmission des Kampfes unterbrechen. Wenn niemand mehr zusieht, gibt es keinen Grund, den Kampf fortzusetzen. Man soll deshalb auf die Signalgeneratoren zielen. Da wird die Voyager erneut getroffen. Es gibt einen H√ľllenbruch auf Deck 11.
W√§hrenddessen tobt der Kampf in der Arena weiter. Seven verpasst den Hirogen einen so heftigen Tritt auf die Brust, dass er einen Salto r√ľckw√§rts macht und am Boden liegen bleibt. Das Publikum tobt und feuert die K√§mpfer mit "Tsunkat! Tsunkat!" an.

Der Voyager geht es jedoch schlechter. Die Waffen fallen aus. Ein weiteres Schiff kommt auf sie zu. Es ist der Delta Flyer, der sofort das √úbertragungsschiff unter Beschuss nimmt. Chakotay findet es sch√∂n, dass der Captain zur√ľck ist, die liebend gern nach dem Urlaub wieder an die Arbeit zur√ľckkehrt. Er bittet Janeway die Signalgeneratoren unter Feuer zu nehmen. Dem Delta Flyer gelingt es, eine der riesigen Sendesch√ľsseln an der Oberseite des Schiffes wegzuschie√üen.
In der Arena k√§mpfen die beiden Kontrahenten noch immer gegeneinander, verschwinden jedoch pl√∂tzlich, was zu ziemlichen Puh-Rufen im Publikum f√ľhrt.
Auf dem Schiff bekommen die Kämpfer dies jedoch nicht mit. Penk dagegen schon. Man hat bereits die Hälfte der Zuschauer verloren. Er lässt deshalb mehr Energie auf die Transmitter 5 und 6 umleiten.
Dadurch verringert sich die Energie der Kraftfelder um das oberste Deck. Harry gelingt es, zwei Lebenszeichen zu erfassen. Er kann sie aber nicht individuell erfassen. Kim soll sie wenn nötig beide herausbeamen.
Seven und der Hirogen kämpfen verbittert weiter. Nach ein paar heftigen Schlägen landet sie einen Brusttreffer, so dass der Jäger in die Knie geht. Auch er kann ihren Brustsensor treffen. Doch Seven bearbeitet daraufhin mit hochfrequenten Schlägen sein Gesicht und dann seinen Brustsensor. Völlig am Ende fällt er zu Boden. Das Publikum tobt. Seven holt zum finalen Schlag aus - zögert jedoch erneut. Der Hirogen ermahnt sie, ihre Beute niemals leiden zu lassen. Sie soll ihn töten. Doch da werden die beiden vom Transporterstrahl der Voyager erfasst und weggebeamt.
Im Transporterraum hat sich ein schwerbewaffneter Sicherheitstrupp und Tom Paris eingefunden. Seven und der Hirogen erscheinen auf der Transporterplattform. Tom kann Seven gerate noch zur Einhalt gebieten. Die erklärt, dass alles in Ordnung ist. Der Kampf ist beendet. Freundschaftlich reicht sie ihrem am Boden liegenden Gegner die Hand und hilft ihm auf die Beine.
Kurze Zeit sp√§ter hat man den Kurs zum Alpha Quadranten wieder aufgenommen und mit den Reperaturen begonnen. Janeway kann nicht behaupten, dass es ihr leid tut, dass dieser Urlaub zu Ende ist. Auf der Krankenstation behandelt der Doktor Seven of Nine, w√§hrend Chakotay dem J√§ger erkl√§rt, dass man einen Jagdtrupp der Hirogen drei Lichtjahre entfernt lokalisiert hat. Sie haben einem Rendezvous zugestimmt. Der Hirogen ist der Crew daf√ľr dankbar. Seven bittet den Doktor, mit ihrem ehemaligen Gegner allein zu sein. Der bietet ihr ein Schmerzmittel und ein Phasergewehr an, doch Seven schafft es auch so. Sie bittet den Doktor zu entschuldigen, denn er ist ihr gegen√ľber sehr f√ľrsorglich. Der Hirogen wirft ihm vor, dass ihm nicht bewusst ist, wie gut sie sich selbst verteidigen kann. Er √ľberreicht Seven eine Troph√§e, seinen Brustsensor. Sie fragt sich, was er nun tun wird. Nach einer neuen Beute suchen? Der J√§ger m√∂chte diesesmal aber nach seinem Sohn suchen. Seven findet, dass es schwer werden k√∂nnte, ihn zu lokalisieren, wenn er so schlau ist, wie sein Vater. Der Hirogen fragt sich immer noch, ob sie ihn umgebracht h√§tte. Die Exdrohne wei√ü dies leider nicht. Der J√§ger findet es ein Gl√ľck, dass sie Recht hatte. Es gab noch einen anderen Weg hinaus.
Sp√§ter besucht Tuvok Seven of Nine in der Astrometrie. Er dachte, sie k√∂nnte Hilfe gebrauchen, wof√ľr sich die Exdrohne bedankt. Nach sekundenlangem Schweigen ergreift der Vulkanier das Wort. Ihm ist klar, dass sie die Vorliebe zum Schweigen mit ihm teilt. Doch er f√ľhlt sich in diesem Fall einfach gen√∂tigt zu sprechen. H√§tte sie in der Arena nicht seinen Platz eingenommen, w√§re er wom√∂glich get√∂tet wurde. Seven traf die logische Entscheidung, genau wie er es wohl getan h√§tte. Tuvok ist dennoch zu Dankbarkeit verpflichtet. Seven f√§nde es Dank genug, wenn er ihr bei diesen Rekalibrierungen helfen w√ľrde. Die beiden machen sich deshalb sofort an die Arbeit. Der Vulkanier scheint sich pl√∂tzlich im Smalltalk zu √ľben und fragt, ob sie wieder vollst√§ndig genesen ist. Seven erkl√§rt, dass sie einen leichten Schmerz unter ihren okzipitalen Implantat versp√ľrt. Der Doktor meint jedoch, dass es vor√ľber geht. Tuvok bezog sich jedoch nicht auf ihren k√∂rperlichen Zustand. Da gesteht sie, dass der Hirogen v√∂llig recht hatte, als er sie im Kampf gegen die Wand dr√ľckte und als schwach bezeichnete. Sie hat ihn nur bezwungen, weil sie die Kontrolle verlor. Tuvok findet ihr Verhalten aufgrund der Umst√§nde h√∂chst verst√§ndlich. Seven hat aber die letzten drei Jahre darum gek√§mpft, ihre Menschlichkeit wiederzuerlangen. Sie glaubt nun, sie in dieser Arena wieder verloren zu haben. Tuvok wei√ü, dass sie zur Zeit schwierige Emotionen durchlebt. Schuld, Scham und Reue. Dann hat sie ihre Menschlichkeit aber nicht verloren, sondern erneut best√§tigt. Noch einmal atmet Seven best√§tigend tief durch und setzt mit dem Taktischen Offizier ihre Arbeit fort, w√§hrend die Voyager mit Warpgeschwindigkeit dem Alpha Quadranten entgegenfliegt.




Teile des Episodenguides wurden freundlicherweise zur Verf√ľgung gestellt von memoryalpha.de und StarTrek Infos