The Next Generation


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
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:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 6x01 time's arrow, part II
:: 6x02 realm of fear
:: 6x03 man of the people
:: 6x04 relics
:: 6x05 Schisms
:: 6x06 true-Q
:: 6x07 rascals
:: 6x08 a fistfull of Datas
:: 6x09 the quality of Life
:: 6x10 chain of command, part I
:: 6x11 chain of command, part II
:: 6x12 ship in an bottle
:: 6x13 aquiel
:: 6x14 face of the enemy
:: 6x15 tapestry
:: 6x16 birthright, part I
:: 6x17 birthright, part II
:: 6x18 starship mine
:: 6x19 lessons
:: 6x20 the chase
:: 6x21 frane if mind
:: 6x22 suspicions
:: 6x23 rightful heur
:: 6x24 second changes
:: 6x25 timescape
:: 6x26 descent, part I


Episodenlogbuch


6x26 "descent, part I"

[Angriff der Borg I]


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 Synopsis
Data hat sich zu einer sehr seltsamen Pokerrunde gesellt, um die verschiedenen Facetten der Verhaltensweisen zu studieren. Er spielt gegen Sir Isaac Newton, Albert Einstein und Stephen Hawkins, der soeben mal einen Witz ĂŒber Quantenfluktuationen erzĂ€hlt, ĂŒber den Newton nun gar nicht lachen kann. Zu aller Verwunderung schafft es Hawkins, Einstein zu besiegen. Da gibt es Roten Alarm. Data beendet das Programm auf dem Holodeck.

Worf berichtet auf der BrĂŒcke, dass man einen Notruf von Ohniaka III erhalten habe. Der Außenposten wird angegriffen. Als man dort eintrifft, entdeckt man ein fremdes Schiff völlig unbekannter Bauart. Die Enterprise erhĂ€lt keine Antwort. Da das Schiff nicht angreift, beamt ein Außenteam hinĂŒber. Die komplette Besatzung von 274 Personen, so scheint es, wurde ausgelöscht. Es wurden Druckplasmastrahler verwendet. Data entdeckt eine TĂŒr, dessen Öffnungsmechanismus blockiert ist. Als er sie dennoch öffnet, steht ein Borg dahinter, der sofort das Außenteam angreift. Weitere Borg kommen hinzu und kĂ€mpfen sofort. Der Sternenflottenoffizier Corelki wird dabei getötet. Das fremde Schiff beginnt die Schilde der Enterprise zu beschießen. Einer der Borg, der das Außenteam angreift, wird wĂŒtend, da sein Partner, Torsus getötet wurde, und schwört Rache. Data kĂ€mpft Mann gegen Mann gegen einen der Borg. Es gelingt ihm Ă€ußerst wĂŒtend, ihn zu ĂŒberwĂ€ltigten. Der Borg erkennt Data. Nachdem die Angreifer ĂŒberwĂ€ltigt wurden, beamt man zurĂŒck auf die Enterprise. Das fremde Schiff verschwindet jedoch in einer Subraumverzerrung. Picard setzt Kurs zurĂŒck nach Ohniaka III. Riker will wissen, was mit Data los war. Dieser erklĂ€rt erschĂŒttert, dass er wĂŒtend wurde!

Aufgrund seiner Erlebnisse auf dem Außenposten, hat sich Data vorerst vom Dienst suspendieren lassen. Beim Briefing erklĂ€ren Riker und Worf, dass die Borg sich vollkommen anders als sonst verhalten haben. Sie waren schnell, aggressiv, bösartig, beinahe wie Klingonen. Sie agierten außerdem als Individuen, sprachen in der Ich-Form und einer bedauerte sogar den Tod eines GefĂ€hrten und nannte seinen Namen. Der einzige Borg aber, der je einen Namen hatte, war Hugh. Sie wollten niemanden assimilieren sondern nur zerstören. Picard glaubt, dass die Borg vielleicht ein neues Ziel verfolgen. Man soll die Daten ĂŒber das fremde Schiff untersuchen und Sicherheitsalarm der Stufe 2 aufrechterhalten. Er informiert die Sternenflotte.

Geordi untersucht Data, findet jedoch nichts, was Emotionen ausgelöst haben könnte. Data erklĂ€rt, dass es seine erste echte Emotion war und er glaubt, dass es Wut war. Geordi soll das GefĂŒhl Wut beschreiben. Geordi erklĂ€rt, dass er dann Feindschaft und kampflustig ist, er kann es jedoch nicht beschreiben, ohne sich auf andere GefĂŒhle zu beziehen. Er ist dann einfach wĂŒtend. Genau das hat Data gefĂŒhlt.

Die Sternenflotte hat Admiral Alynna Necheyev geschickt, um in diesem Sektor Abwehrmaßnahmen gegen die Borg zu planen. Sie erklĂ€rt Picard, dass 15 Schiffe hierherbeordert wurden. Sie wird die U.S.S. Gorkon als Flagschiff kommandieren. Picard fĂŒhrt Kampfverband 3 an, der aus der Enterprise, der U.S.S. Crazy Horse und der U.S.S. Agamemnon besteht. Sie hat erst kĂŒrzlich Picards Bericht ĂŒber Hugh gelesen, den er Admiral Brooks schickte. Sie fragt sich, warum er ihn gehen lassen hat. Picard hatte die Chance, den grĂ¶ĂŸten Feind der Föderation mit einem Schlag zu vernichten. Der Captain erklĂ€rt, dass Hugh sich zu einer Person entwickelte, dessen Rechte er respektieren musste. Er hat seine Prinzipien und konnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Admiral Necheyev befiehlt, dass, falls sich Picard noch einmal eine Ă€hnliche Möglichkeit bietet, er diese Chance wahrnehmen soll!

Data ist zu Deanna gekommen. Er hat versucht, weitere Emotionen zu erzeugen, wie Freude, Liebe, doch nichts ist passiert. Er wollte unbedingt positive GefĂŒhle erzeugen. Deanna meint, dass es keine positiven oder negativen GefĂŒhle gibt, nur das, was man daraus macht ist positiv oder negativ. Doch Data sorgt sich, was passiert, wenn Wut seine einzige Emotion ist, die er empfinden kann. Ist er dann eine böse Person? Deanna weiß, wenn Data je ein Mensch wird, dann kein böser. Da ist sich Data nicht so sicher und gesteht, dass er nach dem Angriff des Borgs eine zweite Emotion hatte. Als er ihn tot am Boden liegen sah empfand er etwas, dass er nur als VergnĂŒgen beschreiben kann...

Die U.S.S. Enterprise erhÀlt einen neuen Notruf von der New Berlin Kolonie, der sich jedoch sofort als Fehlalarm heraustellt. Die Kolonisten sind nur wegen eines Ferengi-Handelsschiffes in Panik geraten.

Picard sieht sich gerade die Aufzeichnungen ĂŒber Hugh an, als Riker ihm Geordis Analyse zur Subraumverzerrung bringt. Er glaubt, das es ein kĂŒnstlicher Energiefluss ist. Da wird Picard Ă€ußerst wĂŒtend, dass man ihm nur Spekulationen liefert, keine Fakten. Er entschuldigt sich aber sofort wieder. Damals hĂ€tte er die Föderation von einem Todfeind befreien können. Doch er hat sich moralisch entschieden. Vielleicht war jedoch die moralische Entscheidung die falsche Entscheidung.

Geordi kommt auf das Holodeck, wo Data seinen Kampf gegen den Borg auf Ohniaka III nachgebildet hat. Er hofft, erneut ein GefĂŒhl wie Wut zu erzeugen, doch bislang vergebens. Er will dieses Experiment nur schnell zu Ende fĂŒhren und dann Geordi helfen. Data erhöht die StĂ€rke des Borg, kann ihn aber besiegen, ohne Emotion. Eine weitere Erhöhung der StĂ€rke wĂŒrde das Sicherheitslimit ĂŒberschreiten, er braucht Geordis BestĂ€tigung als Offizier, um die Sicherheitsvorkehrung abzuschalten. Er muss sich in echte Lebensgefahr bringen, um dieses GefĂŒhl erneut zu erzeugen. Doch Geordi will nach einem anderen Weg suchen. Er wird nicht zusehen, wie sich einer seiner Freunde umbringt. Da gibt es erneut Roten Alarm.

Die MS 1 Kolonie wird angegriffen. Picard wundert sich, warum immer die Enterprise in der NĂ€he der Angriffe ist. Man geht auf Abfangkurs auf das fremde Borgschiff, dass jedoch wieder durch eine Subraumverzerrung verschwindet. Die Enterprise ist in einer Energiematrix gefangen und wird mit in die Verzerrung gezogen. Nach kurzer Zeit befinden sie sich wieder im Normalraum. Die Navigation ist ausgefallen. Plötzlich beamen drei Borg auf die BrĂŒcke. Mit MĂŒhe können sie ĂŒberwĂ€ltigt werden. Nach dem Kampf muss man jedoch feststellen, dass das Schiff verschwunden ist, die drei Borg waren nur eine Ablenkung. Data stellt fest, dass einer der Borg noch am Leben ist.

Beverly untersucht den Borg, dem es soweit gut geht und weckt ihn auf. Als Picard seine Kennzeichnung wissen will, erklĂ€rt dieser, dass er keine Kennzeichnung hat. Er heißt Crosis. Der Name wurde ihm von Eins gegegeben. Der Eins fĂŒhrt sie und er wird sie vernichten. Sie assimilieren keine niederwertige Spezies, sondern töten sie. Um keine weiteren Fragen zu beantworten, erklĂ€rt er, wie man am schnellsten einen Klingonen und einen Menschen tötet. Dr. Crusher soll die toten Borg untersuchen und die Daten mit denen von Hugh vergleichen. Data soll eine Biospektralanalyse dieses Borg durchfĂŒhren.

Als Data und der Borg allein sind, bemerkt der Borg, der etwas an seinem Arm aktiviert, sofort, dass Data nicht wie die anderen ist. Er ist es wert, assimiliert zu werden. FrĂŒher war er wie er, ohne Emotionen. Der Eins hat ihm geholfen, zu fĂŒhlen und er könnte auch Data helfen. Er fragt sich, ob Data schon einmal Emotionen hatte. Data erklĂ€rt, dass er auf Ohniaka III Wut empfand und dass es ein gutes GefĂŒhl war. Dann, so erklĂ€rt Crosis, sei Data eine unethische Person. Sein Gewissen hat zu diesem Zeitpunkt nicht funktioniert. Data erklĂ€rt, dass er dieses GefĂŒhl hatte, es war eine mĂ€chtige Erfahrung. Der Borg möchte wissen, ob Data nocheinmal dies empfinden möchte, ob er dafĂŒr noch einmal töten wĂŒrde, was der Android verneint, da davor sein Gewissen steht. Crosis fragt ihn jedoch, ob Data seinen Freund Geordi töten wĂŒrde, um Emotionen zu erhalten. Nach einem Moment des Zögerns erklĂ€rt Data, dass er dies tun wĂŒrde...

Geordi hat herausgefunden, dass die Borg viele TranswarpkanĂ€le durch den Subraum erschaffen haben. Wenn man in die Öffnung eines solchen Kanals fliegt, wird man wie von der Strömung eines Flusses mitgerissen. In einem solchen Kanal erreicht man Geschwindigkeiten, zwanzigmal höher als die Enterprise bei maximalen Warp. Das Borgschiff öffnete einen dieser KanĂ€le mit einen Hochenergietachionimpuls. Die unterschiedlichen KanĂ€le reagieren wahrscheinlich auf unterschiedliche Frequenzen des Impulses. Da bemerkt Worf einen nicht genehmigten Shuttlestart. Der Traktorstrahl wurde außer Betrieb gesetzt, was sich auch nicht ĂŒberbrĂŒcken lĂ€sst. An Bord des Shuttles befinden sich Data und der gefangene Borg. Das Shuttle öffnet einen der TranswarpkanĂ€le und verschwindet. Picard fragt sich, ob Data nun ein gefangener des Borgs ist, oder ob er ihm freiwillig gefolgt ist. Um dem Shuttle zu folgen, simuliert Geordi den Tachionimpuls. Er findet die richtige Frequenz und die Enterprise fliegt in den Transwarpkanal. Innerhalb kĂŒrzester Zeit legt man 65 Lichtjahre zurĂŒck. Man entdeckt jedoch kein Shuttle. In der NĂ€he befinden sich drei Sternensysteme mit drei fortschrittlichen Zivilisationen. Es werden jedoch auf keinem Lebensformen angezeigt, es gibt aber Spuren von Plasmawaffen, typisch fĂŒr die Borg. Man findet die Energiesignatur des Shuttles, die zu einem Planeten fĂŒhrt. Da es seltsame EM-Interferenzen in der MagnetosphĂ€re gibt, kann man Data nicht vom Orbit aus orten.

Riker beamt mit einem Außenteam hinunter. Er findet zwar keine Spur von Data und den Borg jedoch sein Shuttle, dessen Antrieb vor drei Stunden deaktiviert wurde. Riker soll einen Kommandoposten einrichten. Picard beschließt, den Planeten mit Shuttles abzusuchen. Die komplette Crew wird in Vier-Mann-Außenteams aufgeteilt, an Bord bleibt nur eine Notbesatzung. Der Captain ĂŒbertrĂ€gt Beverly Crusher das Kommando ĂŒber die Enterprise. Sie soll sofort ĂŒber den Transwarpkanal verschwinden und die Föderation informieren, falls etwas schiefgeht.

Riker befiehlt Towles und Wallace, den Kommandoposten zu halten. Picard begibt sich mit Geordi, Deanna und einem weiteren Offizier auf die Suche. Nachdem sie hĂŒgeliges GelĂ€nde durchquert haben, und man Data selbst dann nicht orten könnte, wenn man einen luvetrischen Puls aussendet, der eine Resonanz in Datas Energiezellen auslösen wĂŒrde, entdecken die vier ein GebĂ€ude.

Geordi stellt fest, dass man das Innere des GebĂ€udes nur Ă€ußerst schwer scannen kann. Es gibt jedoch eine Art TĂŒr oder Luke. Durch diese gelangt das Außenteam in das Innere des GebĂ€udes. Man findet eine Art Versammlungssaal, der ĂŒberall das Zeichen der Borg trĂ€gt. Man erhĂ€lt keinerlei Sensorwerte von den anderen RĂ€umen. Picard vermutet, dass dieser Raum durch ein DĂ€mpfungsfeld geschĂŒtzt wird, es könnte eine Falle sein. Als man verschwinden will, strömen dutzende von Borg in den Versammlungsraum. Man sitzt in der Falle. Der Sicherheitsoffizier wird sofort getötet. Da erscheint der AnfĂŒhrer der Borg, der Eins. Es ist Lore, Datas Bruder! Und er ist nicht allein. Data betritt ebenfalls den Raum und erklĂ€rt, dass sich die Söhne des Soong vereint haben. Gemeinsam werden sie die Föderation vernichten..