The Next Generation


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 6x01 time's arrow, part II
:: 6x02 realm of fear
:: 6x03 man of the people
:: 6x04 relics
:: 6x05 Schisms
:: 6x06 true-Q
:: 6x07 rascals
:: 6x08 a fistfull of Datas
:: 6x09 the quality of Life
:: 6x10 chain of command, part I
:: 6x11 chain of command, part II
:: 6x12 ship in an bottle
:: 6x13 aquiel
:: 6x14 face of the enemy
:: 6x15 tapestry
:: 6x16 birthright, part I
:: 6x17 birthright, part II
:: 6x18 starship mine
:: 6x19 lessons
:: 6x20 the chase
:: 6x21 frane if mind
:: 6x22 suspicions
:: 6x23 rightful heur
:: 6x24 second changes
:: 6x25 timescape
:: 6x26 descent, part I


Episodenlogbuch


6x15 "tapestry"

[Willkommen im Leben nach dem Tode]


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 Synopsis
Dr. Crusher lĂ€sst aufgeregt in der Krankenstation eine Stasiseinheit vorbereiten, Dr. Selar soll die anderen Patienten verlegen. Man beamt die Verletzten, darunter auch Picard in die Krankenstation. Riker berichtet, dass eine gegnerische Fraktion der Lenarianer ihn bei der Konferenz angegriffen hat. Dr. Crusher stellt Herzstillstand und innere Blutungen fest, der Bioregulator seines kĂŒnstlichen Herzens ist durchgebrannt. Worf erklĂ€rt, dass dies ein komprimierter Tetryonstrahl verursacht hat. Dr. Crusher verabreicht dem Captain Inaprovaline und lĂ€sst Cortikal-Stimulatoren anbringen, nichts hilft, man verliert den Captain...

Im Geiste sieht sich Picard in einem hellen Raum, Q reicht ihm die Hand und heißt ihn willkommen im Leben nach dem Tode. Q erklĂ€rt, dass er Gott ist und Picards Leben nun zu Ende ist. Doch das kann der Captain nicht glauben. Da zeigt ihm Q seinen Vater, der ihn vorwirft, nicht auf ihn gehört zu haben und ihn jetzt schon wieder enttĂ€uscht. Viele Stimmen sind zu hören. Das sind die Menschen, die durch Picards Tun oder Nichttun starben. Der Captain soll nun Frieden mit seiner Vergangenheit schließen. Er wird nun die Ewigkeit mit ihm verbringen. Q erklĂ€rt, dass nicht er, sondern Picards Herz Schuld an seinem Tod war. Picard erklĂ€rt, dass er es damals durch einen dummen Fehler verlor. Q zeigt dem Captain den Kampf gegen die Nausicaaner, bei der Picard von hinten erstochen wird. Lachend verliert der junge Picard das Bewusstsein. Der tote Picard erklĂ€rt, dass er damals ein anderer Mensch war. Er ist nur in diese PrĂŒgelei geraten, weil er ein Angeber war. HĂ€tte er noch einmal die Chance, wĂŒrde er vieles anders machen. Das lĂ€sst sich Q nicht zweimal sagen...

Völlig verdutzt bekommt FĂ€hnrich Picard, in alter Uniform, doch mit heutigem Aussehen, eine Ohrfeige von einer Frau. Seine Freunde Cortin Zweller und Marta Batanides finden dies Ă€ußerst belustigend, doch sie wissen, dass Johnny bestimmt noch eine andere Verabredung hat. Nachdem die Freunde in das Bonestell Erholungszentrum gegangen sind erscheint Q. Er erklĂ€rt, dass dies keine Phantasie, sondern die RealitĂ€t sei. Er ist wieder 20 Jahre jung und frisch von der Akademie. Q kann das Leben nehmen und geben wie er es will. Er gibt ihm die Chance, Dinge in seinem Leben zu Ă€ndern. Picard meint jedoch, dass sich dies auf die Zukunft auswirken wird. Q erklĂ€rt, dass der Captain zu unwichtig sei, es wird keine Galaxie explodieren. Er verspricht, dass niemanden etwas passieren wird, es geht hier nur um sein Leben. Hier hat er eine zweite Chance. Picard erkennt, dass er auf Sternenbasis Earhart ist, wo er auf seine erste Mission wartet. Q bezweifelt zwar, dass Picard den Kampf mit den Nausicaanern verhindern kann, doch sollte es gelingen, wird er ihn in die Gegenwart zurĂŒckversetzen. Picard erklĂ€rt, dass die Frau, die ihm geohrfeigt hat, Collina war. Er hatte eine zweite Verabredung mit Penny, sie wartet sicher schon.

Deshalb begibt sich Picard in das Kasino und trifft die Frau an der Bar. Sie wundert sich, dass Picard so ruhig ist. Picard möchte mehr ĂŒber sie erfahren. Sie erklĂ€rt, dass sie von Rigel ist und Muroc mit Nachnamen heißt. Doch Picard verpatzt das GesprĂ€ch und wird mit einem Drink ĂŒbergossen. Er beobachtet mit Q, wie Cortin Dom-Jot spielt, obwohl dieser Barokie vorzieht. Da er stĂ€ndig gewinnt, fordert ihn ein Nausicaaner heraus. Picard bittet Cortin nicht zu spielen, da die Nausicaaner sauer werden, wenn sie verlieren, doch Cortin hört nicht darauf. Der Captain berichtet Q, dass die Nausicaaner betrĂŒgen, Cortin wird es noch heute herausfinden und er wird ihm helfen, den Tisch fĂŒr eine Revanche zu prĂ€perieren. Den Nausicaanern gefiehl es nicht zu verlieren und so begann eine PrĂŒgelei, bei der er erstochen wurde. Die beiden mĂŒssen mit ansehen, wie der Nausicaaner durch Straight Nines gewinnt.

Cortin berichtet Picard und Marta nach dem Spiel, dass die Nausicaaner mit Sicherheit gemogelt haben. Doch er wird es ihnen zurĂŒckzahlen und den Tisch so prĂ€periern, dass die Sache nach hinten losgeht. Picard versucht ihn davon abzuhalten, es gibt bestimmt einen besseren Weg, sie sollten sich nun auf ein höheres Niveau begeben, schließlich seien sie nun Offiziere. WĂŒtend geht Cortin. Marta beruhigt Picard, Cortin wird es irgendwann verstehen. Sie wundert es nur, diese Worte von Picard zu hören, sonst ist er es, der so etwas nicht auf sich sitzen lĂ€sst. Doch nun entwickelt er Verantwortungsbewusstsein. Da platzt Q herein und bringt Blumen fĂŒr einen gewissen John Luck Pickart von einer Verehrerin. Marta meint nur, dass sich einiges nie Ă€ndern wird. Picard beteuert, dass sie damals nur Freunde gewesen sind. Doch Q weiß, dass sich Picard wĂŒnscht, dass es mehr als Freundschaft gewesen wĂ€re. Außerdem prĂ€periert FĂ€hnrich Zweller gerade den Dom-Jot Tisch...

Picard bittet Cortin im Casino aufzuhören, das Ganze könnte schwere Konsequenzen haben und ist kein Spaß mehr. Cortin erklĂ€rt, dass sich Picard anhört wie seine Mutter. Picard lĂ€sst jedoch nicht locker und erklĂ€rt, dass er dem Spielhallenaufseher Bescheid sagen wird, wenn er weitermacht.

SpĂ€ter erklĂ€rt er Marta, dass Cortin nicht begeistert war, aber er hat es sein gelassen. Sie meint, dass sie Picard noch nie so ernst erlebt hat, er ist so anders. Aber es passt zu ihm. Marta findet es sogar anziehend. Sie fragt ihn, ob er darĂŒber nachgedacht hat, vielleicht mit ihr zusammenzubleiben. Picard erklĂ€rt, dass er das hat und es sich vorstellen kann. Leidenschaftlich kĂŒssen sich die beiden.

Am nĂ€chsten Morgen wird Picard zĂ€rtlich geweckt, doch als er die Augen aufmacht muss er feststellen, dass Q neben ihm im Bett liegt. Er fragt Picard, ob er sich nun schuldig fĂŒhlt. Picard meint nur, dass nun alles anders sein wird.

Picard besucht Marta in der Spielhalle, die sich sehr zurĂŒckhaltend verhĂ€lt. Er erklĂ€rt, dass er nichts bedauert, was letzte Nacht passiert ist. Doch Marta fĂŒrchtet nun, dass sie ihre Freundschaft dadurch zerstört haben. Sie wĂŒnschte, sie könnte vergessen was passiert es, doch das geht nicht. Sie wollen sich heute alle noch einmal treffen und einen draufmachen.

Bei diesem Treffen beglĂŒckwĂŒnscht Picard Cortin, da er seinen Dienst auf der U.S.S. Ajax unter Captain Narth tun wird. Da erscheinen drei Nausicaaner und möchten mit Cortin Dom-Jot spielen. Da Picard Cortin aufhĂ€lt, bezeichnen die Nausicaaner alle von der Sternenflotte als Undari (Nausicaanisch: Feigling). Dies will Cortin nicht auf sich sitzen lassen und eine SchlĂ€gerei anfangen. Doch Picard geht dazwischen. Lachend ziehen die Nausicaaner davon. Q bestĂ€tigt Picard, dass er es geschafft hat...

Picard ist wieder in der Gegenwart und auf der Enterprise, jedoch in Wissenschaftsuniform. Worf möchte seinen Bericht sehen und erklÀrt dem Verwirrten, dass er vom Rang Lieutenant Junior Grade ist und er der Assistent des Astrophysischen Offiziers ist. Picard will wissen wer Captain der Enterprise ist, Data meint, dass dies Thomas Halloway wÀre.

Der verwirrte Lieutenant eilt in die Krankenstation und findet dort Q in einem ArztkostĂŒm. Dieser erklĂ€rt ihm, dass sich nichts geĂ€ndert habe, bis auf Picard selbst. Er hat nun ein echtes Herz und kann seinen Dienst weiter tun und seine Berichte zu seinen Vorgesetzten bringen.

Picard begibt sich daraufhin nach Zehn Vorne zu Riker und Deanna, um mit ihnen ĂŒber seine Zukunft zu sprechen. Er will wissen, wie die beiden ihn einschĂ€tzen. Sie erklĂ€ren, dass Picard korrekt, pflichtbewusst, zuverlĂ€ssig und pĂŒnktlich sei. Der Lieutenant erklĂ€rt, dass er sich zu höheren Aufgaben im Befehlsbereich berufen fĂŒhlt. Doch das finden Deanna und Riker nicht realistisch. Picard hatte zwar schon immer hohe Ziele, doch war er nie bereit, etwas dafĂŒr zu tun. Man muss im Leben auch Risiken eingehen und auffallen. Nachdem die beiden gegangen sind, reicht es Picard von Qs Spiel. Da wird er von einem ungeduldigen Geordi in den Maschinenraum gerufen. Als sich die TurbolifttĂŒren jedoch öffen ist Picard wieder im weißen Raum bei Q.

Picard erklĂ€rt ihm, dass er dieses Leben nicht lĂ€nger fĂŒhren kann. Q meint, dass es Picards Leben wie er es kennt, nicht mehr gibt. Der neue Picard war nie direkt mit dem Tod konfrontiert, er erfuhr nie, wie zerbrechlich das Leben ist und ist immer mit dem Wasser mitgeschwommen. Dieser Picard war nie im Außenteam auf Milika III und hat den Botschafter gerettet. Dieser Picard hat nie die Verantwortung auf der Stargazer ĂŒbernommen als der Captain getötet wurde und ihm wurde nie ein Kommando angeboten. Er ist nie aufgefallen. Picard erklĂ€rt, dass es ein Fehler war, die Vergangenheit zu Ă€ndern. Er möchte wieder der Mann sein, wie er frĂŒher war. Lieber wĂŒrde er sterben, als ein solch stumpfsinniges Leben zu fĂŒhren...

Da befindet sich Picard wieder in der Spielhalle und die Nausicaaner bezeichnen die Sternenflotte als lauter Feiglinge. Diesmal lĂ€sst es Picard nicht auf sich sitzen und beginnt eine SchlĂ€gerei. Marta und Cortin werden zusammengeschlagen. HinterhĂ€ltig wird Picard von einem der Nausicaaner erstochen. Lachend stĂŒrzt der FĂ€hnrich mit einem Messer im Herzen zu Boden.

In der Krankenstation erwacht Captain Picard lachend. Dr. Crusher ist erfreut berichten zu dĂŒrfen, dass er wieder gesund wird.

Picard kann spĂ€ter Riker in der Beobachtungslounge nicht sagen, ob all dies nur ein Traum war oder nur wieder einer von Qs Tricks. Riker gibt zu, noch nie so eine detaillierte Schilderung des Todes gehört zu haben. Was Picard wundert, ist Qs Hilfsbereitschaft und MitgefĂŒhl. Er ist ihm zu Dank verpflichte. Er hat in seiner Jugend viele Fehler gemacht, doch bereuht er nun nichts mehr davon. Er wĂŒrde, hĂ€tte er die Wahl, alles wieder so tun, sonst wĂŒrde er ewig mit seinem Schicksal hadern. Riker muss lachen, als er sich Picard mit dem fast doppelt so großen Nausicaaner im Kampf vorstellt, Da erklĂ€rt der Captain, dass dies nicht seine erste Begegnung mit einem Nausicaaner war. Er war einmal zum Kadettentraining auf Morikin VII, wo sich auf einem Asteroiden ein Außenposten der Nausicaaner befand, und da...