The Next Generation


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:: 6x01 time's arrow, part II
:: 6x02 realm of fear
:: 6x03 man of the people
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:: 6x05 Schisms
:: 6x06 true-Q
:: 6x07 rascals
:: 6x08 a fistfull of Datas
:: 6x09 the quality of Life
:: 6x10 chain of command, part I
:: 6x11 chain of command, part II
:: 6x12 ship in an bottle
:: 6x13 aquiel
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:: 6x17 birthright, part II
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:: 6x23 rightful heur
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:: 6x26 descent, part I


Episodenlogbuch


6x11 "chain of command, part II"

[Geheime Mission auf Celtris III, II]


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 Synopsis
Picard steht unter einer Wahrheitsdroge und wird ĂŒber seinen Geburtsort Labarre, seine Eltern Yvette Gessard und Maurice Picard und ĂŒber seine Aufgabe befragt. Picard gesteht, eine spezielle Operation auf Celtris III durchzufĂŒhren. Er hatte den Auftrag, die metagenische Waffe zu finden und zu zerstören. Die Cardassianer wollen von Picard die VerteidigungsplĂ€ne der Föderation bei Minos Korva wissen. Doch Picard schwört, dass er sie nicht kennt. Da injiziert man ihn weitere Drogen.

Auf der Enterprise machen die Verhandlungen mit den Cardassianern keine Fortschritte. Gul Lemec möchte eine ErklĂ€rung dafĂŒr, dass Picard, Worf, und Crusher in eine Höhle auf Celtris eingedrungen sind und dort einen nichtprovozierten Angriff starteten und 55 MĂ€nner, Frauen und Kinder töteten. Picard konnte gefangen genommen werden. Gul Lemec verspricht, dass die Cardassianer darauf reagieren werden. Nachdem er gegangen ist, erklĂ€rt Jellico, dass die drei wirklich nach Celtris in einer geheimen Mission unterwegs waren und gefangen genommen worden sein könnten. Die Enterprise sollte sie im Lyshan System abholen. Riker soll mit einem Shuttle dorthin fliegen.

Picard verlangt von dem cardassianischen FĂŒhrer Gul Madred, einen neutralen ReprĂ€sentanten zu sprechen. Madred meint, dass man eine Nachricht nach Tohvun III , dem nĂ€hesten neutralen Planeten geschickt hat. Er befreit den Captain von seinen Fesseln. Madred weiß, dass sich Picard fĂŒr ArchĂ€ologie interessiert. Cardassia hat die Ă€ltesten und schönsten Ruinen der gesamten Galaxis. Picard kennt die erste hebitianische Kultur. Madred meint, dass man wertvolle SchĂ€tze in den GrĂ€bern fand, die aus Jevonit, einem atemberaubend schönen Stein, waren. Diese SchĂ€tze wurden durch die Armut gestohlen. Picard warnt, dass die Cardassianer einen neuen Krieg riskieren. Madred findet jedoch, dass Picard ein Verbrecher ist, der vor Gericht gestellt werden wird. Er bietet ihm aber an, die archĂ€ologischen SchĂ€tze Cardassias zu suchen, wenn er die VerteidigungsplĂ€ne bei Minos Korva verrĂ€t. Picard erklĂ€rt, dass er sie nicht kennt. Da schnappen sich die Wachen den Captain. Picard erkĂ€rt, dass die Folter durch die Konventionen von Seldonis IV verboten sind. Madred holt ein Messer heraus, das aus Jevonit besteht, und schneidet Picard die Kleider vom Leib. Nun ist der Captain fĂŒr ihn ein gewöhnlicher Mensch, ohne Namen. Er lĂ€sst ihn nackt und gestreckt gefesselt im Raum stehen.

Riker ist mit Dr. Crusher und Worf aus dem Lyshan System zurĂŒckgekehrt, die erklĂ€ren, dass sie gerade so entkommen sind. Captain Jellico befiehlt, die Tricorderdaten Beverlys auszuwerten. Riker bittet, eine Rettungsaktion fĂŒr Picard zu planen, doch dies verhindert Jellico, da man nicht wisse, ob Picard ĂŒberhaupt noch lebt.

Am nĂ€chsten Morgen wird Picard von seinen Fesseln gelöst. Durstig muss er mit ansehen, wie Gul Madred trinkt. Der Cardassianer schaltet vier helle Strahler ein und fragt wieviele Lichter Picard sieht. Der Captain antwortet wahrheitsgemĂ€ĂŸ, dass es vier Lichter sind, doch Madred erklĂ€rt, dass es fĂŒnf sind. Man hat Picard ein GerĂ€t eingepflanzt, dass es den Cardassianer erlaubt, Picard an beliebigen Körperstellen Schmerz zuzufĂŒgen. Er gibt ihm gleich eine Kostprobe. Nocheinmal fragt Madred, wieviele Lichter Picard sieht, der mit vier antwortet. Da wird Picard weiter gefoltert.

Gul Lemec zeigt Captain Jellico eine Aufzeichnung von Picards GestĂ€ndnis ĂŒber die Geheimmission. Riker ist empört, Picard steht unter der Konvention von Seldonis II bezĂŒglich Kriegsgefangenen. Lemec erklĂ€rt, dass dies nur so wĂ€re, wenn Picard offiziell fĂŒr die Föderation gehandelt hĂ€tte, doch Jellico dementiert dies. Dann so Lemec, wird Picard wie ein Terrorist behandelt. Jedoch wĂŒrde man ihn freilassen, wenn die Föderation ihre Truppen aus dem Grenzterritorien zurĂŒckzieht. Er gibt Jellico sieben Stunden Bedenkzeit und geht. Jellico möchte weitere Schiffe im Sektor stationieren. Riker bittet den Captain, gegenĂŒber den Cardassianern zuzugeben, dass Picard auf Befehl der Föderation gehandelt hat, damit die Konventionen von Seldonis eintreten. Er darf Picard nicht fĂŒr seine Verhandlungsstrategie verwenden. Daraufhin suspendiert Jellico Riker.

Madred erklĂ€rt in Gegenwart von Picard seiner Tochter Jil Orra, dass sie behutsam mit ihrem Wompat umgehen sollte. Menschen haben auch Kinder, aber sie lieben sie nicht so wie Cardassianer. Nachdem das MĂ€dchen gegangen ist, erzĂ€hlt Madred, dass er erstaunt ist, wie die Kinder einem ans Herz wachsen. Picard erklĂ€rt, dass er seine Kinder nicht dieser Gewalt aussetzen wĂŒrde. Madred lehrt, Menschen abzuwerten. Vielleicht wertet das Kind irgendwann auch ihre Eltern ab. Madred erklĂ€rt, dass Picard nichts ĂŒber die cardassianische Geschichte weiß. Der Captain weiß aber, dass es Frieden gab und ein großes Seelenleben. Und es gabeHunger, so Madred, bis das MilitĂ€r die Macht ĂŒbernahm und ein Aufbauprogramm entwickelte. Picard erklĂ€rt, dass der Magen der Kinder zwar voll sei, ihr Geist aber leer. Als Madred noch einmal nach den Lichtern fragt, fragt Picard nur: Was fĂŒr Lichter? Daraufhin wird er weiter gefoltert.

Geordi hat bei seinen Scans eine SchwĂ€chung der HĂŒlle von Lemecs Schiff im Bereich des Warpantriebs entdeckt. Es muss einem Dispersionsfeld ausgesetzt worden sein. Wahrscheinlich war es im McAllister C-5 Nebel. Es könnten noch weiter Schiffe im Nebel sein, doch nicht lange, da ihre HĂŒlle im Inneren zerstört wĂŒrden. Der Föderationssektor Minos Korva ist in der NĂ€he des Nebels. Die Cardassianer versuchten schon einmal, den Sektor zu annektieren. Jellico setzt Kurs nach Minos Korva.

Data, der nun Erster Offizier ist, erklÀrt, dass es keine metagenische Waffe gibt, alles war nur ein Trick, um Picard zu fangen. Picard ist der einzige von drei Captains, der sich mit Tetrabandemmisionen auskennt und noch in der Sternenflotte ist. Jellico erkennt, dass die Enterprise bei einem Angriff der Cardassianer hier das Kommandoschiff wÀre, vielleicht will man von Picard die VerteidigungsplÀne wissen. Geordi soll Lemecs Schiff auf Ungewöhnliches scannen, vielleicht findet man heraus, woher es stammt.

Picard liegt gepeinigt am Boden und summt ein Lied, da er, wie er Madred erklĂ€rt, in Gedanken zu Hause ist. Madred findet, dass der Captain einen bemerkenswert starken Willen besitzt. Er lĂ€sst ihn gehen. MĂŒhsam quĂ€lt sich Picard zur TĂŒr. Da erklĂ€rt Madred, dass man den Rest von der menschlichen Frau erfahren wird, die in seinem Team war, Dr. Beverly Crusher. Bis jetzt wurde ihr noch nichts angetan. Worf hatte sich zu stark gewehrt und musste getötet werden. Picard erklĂ€rt, dass Dr. Crusher Medizinerin ist, die nichts ĂŒber Operationen der Föderation weiß. Er setzt sich wieder vor Madred und will bleiben.

Briefing auf der Enterprise. Captain Jellico ist sicher, dass die Cardassianer eine Invasion auf Minos Korva planen. Doch die Crew will wissen, was passiert, wenn sich Jellico irrt. Er spielt mit hunderten von Leben. Data erklĂ€rt, dass die cardassianischen Schiffe innerhalb von 17 Stunden den Nebel verlassen mĂŒssen, da sonst ihre HĂŒllen zu stark beschĂ€digt wĂ€ren. Worf soll 50 Antimaterieminen vorbereiten, Geordi ein Shuttle zur Flugtauglichkeit im Nebel modifizieren und Dr. Crusher soll die Krankenstation fĂŒr Verletzte vorbereiten.

Gul Madred weckt Picard zu einem FrĂŒhstĂŒck. Er hat sich und dem Captain Taspar-Eier mitgebracht. Picard schlĂ€gt sein Ei auf und erblickt das schleimige Innere, das noch immer lebt. Dennoch verschlingt er es mit Genuss. Madred erklĂ€rt, dass er sechs Jahre alt war, als er seinen ersten lebenden Taspar aß. Alle Kinder waren ausgehungert und arm in Lakat. Er fand ein Nest mit drei Taspar-Eiern und verschlang eines sofort. Die anderen beiden wollte er behalten, doch ein Ă€ltere Junge brach ihm einen Arm und schnappte sich den Rest der Eier. Picard erklĂ€rt, dass Madred nun andere fĂŒr seine Qualen in der Kindheit leiden lĂ€sst. Folter war schon immer sinnlos, da die Wahrheit dadurch verzerrt wird. Er sieht jetzt in Madred nur noch einen sechsjĂ€hrigen Knaben, der sich nicht wehren kann. Madred ist bemitleidenswert. Rasend vor Wut nennt Madred Picard beim Namen und schaltet die Lichter an und das SchmerzgerĂ€t. Sich windend vor Schmerzen winselt Picard, vier Lichter, 6 Jahre alter Knabe, schwach und hilflos...

Geordi hat die Modifikationen am Shuttle beendet. Captain Jellico erklÀrt, dass er mit einem Shuttle seine Karriere begann auf einer Route zwischen Jupiter und Saturn, die Jovian Lauf genannt wurde. Geordi flog diese Route auch. Beide kennen das Manöver Titankurve. Geordi erklÀrt, dass im Nebel die Sensoren ausfallen werden und man nur mit dem AnnÀherungsalarm fliegen kann. Man wird einen Teufelskerl an Piloten brauchen, der die Titankurve im Schlaf fliegen kann. Riker ist der beste Pilot auf der Enterprise.

Jellico begibt sich daraufhin zu Riker, der in Picards Shakespeare-Buch liest. Er möchte, dass man kurz die Dienstgrade ablegt. Jellico erklĂ€rt, dass er Riker nicht mag, er ist aufssĂ€ssig, arrogant, eigensinnig und kein guter Erster Offizier, jedoch der beste Pilot. Riker erklĂ€rt, dass er Jellico auch nicht mag, er ist arrogant, engstirnig und schafft keine vertraute AtmosphĂ€re auf dem Schiff. Keiner hat unter seiner FĂŒhrung Spaß am Dienst, nein, er ist kein guter Captain. Da Jellico es nicht befehlen will, fragt er Riker, ob er das Shuttle fliegt. Riker wĂŒrde dies mit Freuden tun.

Zusammen mit Geordi fliegt Riker in den Nebel. Die Sensoren fallen aus. Mit Hilfe der AnnÀherungssensoren fliegt man zwischen den Cardassianischen Schiffen und verteilt die Minen.

Kurze Zeit spĂ€ter kehrt das Shuttle zur Enterprise zurĂŒck. Jellico ruft die Reklar, Gul Lemec meldet sich. Als der nicht glaubt, dass ĂŒberall Minen verteilt seien, lĂ€sst Jellico eine der schwĂ€cheren Minen explodieren. Der Captain befiehlt, dass alle cardassianischen Schiffe den Nebel verlassen, die primĂ€ren Phaserspulen abwerfen und zum nĂ€chsten cardassianischen StĂŒtzpunkt fliegen sollen. Nur mit einer Drohung ist Lemec dazu bereit. Jellico verlangt außerdem die Freilassung Picards.

Als Picard allein ist, zerschlĂ€gt er die Fernsteuerung des SchmerzgerĂ€tes. Doch Madred erklĂ€rt, dass dies sinnlos sei. Die Schlacht ist vorbei und die Enterprise zerstört. Die Invasion auf Minos Korva war auch ohne seine Hilfe erfolgreich. Sein Widerstand hat nichts genĂŒtzt. Er wird Picard hierbehalten, die Sternenflotte wird glauben, er sei mit der Crew auf der Enterprise gestorben. Madred gibt Picard die Wahl: Er kann ein Leben in Elend als Gefangener fĂŒhren oder in Luxus, eventuell mit Frauen und sich der ArchĂ€ologie widmen. Er soll ihm nur eine Frage beantworten: Wieviele Lichter sieht er. Picard ist Ă€ußerst verzweifelt und zögert. Da erscheint Gul Lemec und ist empört, dass man Picard noch nicht fĂŒr die Abreise vorbereitet hat. Er will gehen. Stolz verkĂŒndet Picard, dass es vier Lichter sind!

GlĂŒcklich zurĂŒck an Bord der Enterprise, ĂŒbergibt Captain Jellico Picard die Kommandocodes. Picard löst Jellico ab, der erklĂ€rt, dass es eine Ehre war, unter ihnen zu dienen und sofort verschwindet.

Picard redet mit Deanna. Er erklĂ€rt, dass nicht in seinem Bericht steht, dass man ihm die Wahl ĂŒber ein Leben in Elend oder Luxus gelassen hat. Er hĂ€tte nur antworten mĂŒssen, dass er fĂŒnf statt vier Lichter sehe. Er hat es nicht getan, doch stand kurz davor. Er hĂ€tte in diesem Moment alles gesagt. Doch das Schlimmste war, dass er fast wirklich fĂŒnf Lichter gesehen hat...