The Next Generation


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 6x01 time's arrow, part II
:: 6x02 realm of fear
:: 6x03 man of the people
:: 6x04 relics
:: 6x05 Schisms
:: 6x06 true-Q
:: 6x07 rascals
:: 6x08 a fistfull of Datas
:: 6x09 the quality of Life
:: 6x10 chain of command, part I
:: 6x11 chain of command, part II
:: 6x12 ship in an bottle
:: 6x13 aquiel
:: 6x14 face of the enemy
:: 6x15 tapestry
:: 6x16 birthright, part I
:: 6x17 birthright, part II
:: 6x18 starship mine
:: 6x19 lessons
:: 6x20 the chase
:: 6x21 frane if mind
:: 6x22 suspicions
:: 6x23 rightful heur
:: 6x24 second changes
:: 6x25 timescape
:: 6x26 descent, part I


Episodenlogbuch


6x04 "relics"

[Besuch von der alten Enterprise]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Zitate :: Besucher-Log (5) » 

 Synopsis
Die U.S.S. Enterprise verfolgt ein Signal. Data identifiziert es als Notsignal der U.S.S. Jenolen, Sydney-Klasse. Ein Transportschiff der Föderation, dass seit 75 Jahren vermisst wird. Als man unter Warp geht, ist man einem sehr starken Gravitationsfeld ausgesetzt. Die Quelle ist ein riesiges rundes Objekt mit einem Umfang von 200 Millionen Kilometern, was der Umlaufbahn der Erde um die Sonne entspricht. Picard erkennt es als Dyson SphĂ€re wieder. Im 20. Jahrhundert hat der Wissenschaftler Dyson die Theorie aufgestellt, um einen Stern eine SphĂ€re zu errichten, um so die komplette Strahlungsenergie zu nutzen, eine unerschöpfliche Energiequelle. Data erklĂ€rt, dass sich im Inneren mehr als 250 Millionen Planeten der Klasse M befinden könnten. Das Signal kommt von der nördlichen HemisphĂ€re, FĂ€hnrich Vager setzt den Kurs dorthin. Man entdeckt die Jenolen, die auf die OberflĂ€che abgestĂŒrzt ist. Es gibt keine Lebenszeichen, jedoch strahlt es geringe Energie ab.

Riker, Worf und Geordi beamen auf das Schiff und stabilisieren die Lebenserhaltung. Geordi entdeckt, dass der Transporter noch immer aktiv ist. Ihm wird zusĂ€tzlich Energie zugefĂŒhrt. Der Rematerialisirungsprozess wurde unterbrochen. Der Musterpuffer ist einer stĂ€ndigen Diagnose ausgesetzt. Es befindet sich noch ein intaktes Muster im Puffer. Geordi rematerialisiert dieses Muster. Es ist Montgomery Scott von der ersten Enterprise, der glaubt Captain Kirk persönlich hĂ€tte ihn gerettet!

Der Gerettete erklÀrt, dass sich noch FÀhnrich Matt Franklin im Transporter befindet. Jedoch sind die Injektoren seines Puffers ausgefallen, er ist weg. Captain Scott ist erfreut, dass die Enterprise ihn gefunden hat. Er ist verwundert, dass ein Klingone Lieutenant bei der Sternenflotte ist. Riker meint, dass man ihm viel erklÀren muss.

Auf der Enterprise angekommen, interessiert sich Scotty sofort fĂŒr die verbesserte Transportertechnologie. Geordi erklĂ€rt ihm, dass die duotronischen VerstĂ€rker durch isolineare Chips ersetzt wurden. Scotty erzĂ€hlt ihm, dass er mit der Jenolen unterwegs zur Norpin Kolonie war, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Da fiel ihr Warpantrieb wegen gravimetrischer Interferenzen aus und sie standen der SphĂ€re gegenĂŒber. Man begann sie zu untersuchen, als ihre Achterenergiespule ausfiel und sie auf die OberflĂ€che gestĂŒrzt sind. Nur er und Franklin ĂŒberlebten. Geordi findet es eine brillante Idee, den Transporter als Überlebensraum zu benutzen. Und Scotty muss schon zugeben, dass die neue Enterprise ein fabelhaftes Schiff ist.

Der Gast wird von Dr. Crusher untersucht, die nur einen Haarriss im Oberarm feststellt. Scotty erklĂ€rt, dass die heutigen Ärzte viel hĂŒbscher sind als damals auf der Enterprise. Picard begrĂŒĂŸt den Captain auf der Enterprise. Er wundert sich, dass Scott nicht als Manschaftsmitglied in der Datenbank der Jenolen ist. Scotty erklĂ€rt, dass er nur Passagier auf den Weg nach Norpin V war. Picard möchte sich gern mit ihm ĂŒber seine berufliche Laufbahn unterhalten. Geordi erhĂ€lt den Auftrag, die Dyson SphĂ€re im Maschinenraum zu analysieren. Als Scotty dies hört, möchte er sofort mit, ist aber noch zu schwach.

FĂ€hnrich Kane bringt Scott in sein Quartier, der ĂŒberrascht ist, wie groß und komfortabel schon ein Standardquartier ist. Sie hatten mal den Dohlman von Elas an Bord, der mit seinem Quartier nie zufrieden war. Dies hier erinnert ihn an ein Hotelzimmer auf Agelius... Doch da muss sich der FĂ€hnrich anderen Pflichten widmen.

Scotty besucht Geordi im Maschinenraum, der eine Phase 7 Untersuchung der Dyson SphĂ€re durchfĂŒhrt. Er möchte ihm gern helfen, schließlich war er 52 Jahre Ingenieur bei der Sternenflotte. Geordi ist einverstanden.

Data scannt im Zentrum der SpÀre einen Stern des Typs G. An der inneren OberflÀche scheint ein Planet der Klasse M zu haften. Picard schickt mehrere Sonden der Klasse 4 los um mehr zu erfahren.

Scotty erklĂ€rt, dass man die EindĂ€mmungsfelder des Warpantriebs bis auf 3% aufeinandern phasenabstimmen muss. Geordi macht ihm aber klar, dass man nun mit MultiphasenselbsteindĂ€mmungsfelder arbeitet, die höhere Toleranzen zulassen. Scott erinnert sich, dass sich die alte Enterprise einmal spiralförmig auf Psi 2000 zubewegte, und er einen Kaltstart des Warpantriebs innerhalb von 30 Minuten durchfĂŒhren musste. Er bemĂ€ngelt außerdem die Dilithiumkristalle, die bald zerbrechen werden. Geordi erklĂ€rt, dass sie immer wieder zusammengesetzt werden, solange sie sich in der
Formierungsstruktur befinden. Scott erinnert sich, dass Captains immer wie kleine Kinder sind, die alles sofort haben wollen. Um als Wunderknabe dazustehen, muss man immer mehr Zeit vorgeben, als man wirklich braucht. Geordi bittet genervt, nicht mehr bei seiner Arbeit gestört zu werden. EnttÀuscht geht Scott.

In Zehn Vorne probiert der Veteran einen Scotch, der ihm ĂŒberhaupt nicht schmeckt. Data erklĂ€rt ihm, dass dies am Synthehol liegen könnte, es imitiert den Geschmack aber hat nicht die gleiche Wirkung. Guinan hat aber sicher noch echten Alkohol an Bord. Er findet eine Flasche mit einem grĂŒnen GetrĂ€nk, dass er nicht identifizieren kann. Es ist grĂŒn, so Data. Dies mundet Scott wiederum hervorragend.

Angetrunken begibt sich Scotty zum Holodeck und startet dort eine Simuation der U.S.S. Enterprise NCC-1701. Er betritt die alte BrĂŒcke und ist ĂŒberwĂ€ltigt. Einsam trinkt er auf seine alten Freunde und setzt sich an seinen alten Platz, als Picard zu ihm kommt, der das Schiff sofort als Constitution Klasse erkennt, weil er eines im Flotten-Museum gesehen. Scotty trinkt mit ihm zusammen, Picard identifiziert es als Aldebaran Whiskey. Scott erklĂ€rt, dass er auf zwei Schiffen namens Enterprise gedient hat, doch dies ist sein liebstes. Hier wurde er zum Chefingenieur befördert. Er hat auf 11 Schiffen gedient, aber keines vermisst er so sehr, wie dieses hier. Picard erklĂ€rt, dass sein erstes Schiff die U.S.S. Stargazer war, dass er auch in so manchen Moment vermisst. Scotty gesteht dem Captain, dass dessen jetztiges Schiff ein PrachtstĂŒck ist, doch er hat das GefĂŒhl, nur im Wege zu stehen. Er möchte auch nicht noch einmal von vorn anfangen sondern aufhören. Dies hier war sein zu Hause. Doch nun ist es reine Phantasie. Scotty beendet das Programm und geht.

Picard ruft Geordi zu sich. Der berichtet, dass man keine Daten der Jenolen auswerten konnte, da ihr Speicherkern zerstört wurde. Picard schlĂ€gt vor, dass Captain Scott bei dieser Arbeit hilfreich sein könnte. Geordi schlĂ€gt vor, Lieutenant Bartel als UnterstĂŒzung mitzuschicken, doch Picard bittet ihn, selbst diese Aufgabe zu ĂŒbernehmen. Scotty soll sich wieder nĂŒtzlich fĂŒhlen.

Data entdeckt auf der OberflĂ€che der SphĂ€re eine Antennenphalanx, die SubraumĂŒbertragungen sendet. FĂ€hnrich Vager setzt Kurs.
Zusammen beamen Geordi und Scott, mit einem mÀchtigen Kater, zur Jenolen.

Die Enterprise entdeckt in der NĂ€he der Antennenphalanx ein riesiges Portal, dass in das Innere der SphĂ€re fĂŒhrt. Als man einen Kommunikationsversuch unternimmt, wird man mit Traktorstrahlen erfasst. Sofort versucht man volle Schubumkehr, jedoch vergebens. Das Portal öffnet sich und die Enterprise wird hineingezogen. Der Antrieb der Enterprise ist vollkommen ausgefallen. Im Inneren der SphĂ€re deaktiviert sich der Traktorstrahl und das Portal schließt sich. Durch die TrĂ€gheit treibt die Enterprise jedoch auf den Stern im Zentrum zu.

Scotty schafft es, die Datenbank wieder unter Funktion zu nehmen, doch Geordi erhĂ€lt immer noch keine Daten. Da erklĂ€rt der gealterte Ingenieur, dass die Jenolen einfach zu alt fĂŒr die heutige Technik ist. Sie hat nur noch Museumswert. Doch Geordi erklĂ€rt, dass er keine voreiligen SchlĂŒsse ziehen soll. Wenn etwas alt ist, muss man es nicht gleich wegwerfen. Scotty ist erfreut dies zu hören. Er brĂ€uchte einen dynamischen Modus-Konverter. Geordi ist sicher, einen bauen zu können, doch er erhĂ€lt keinen Kontakt zur Enterprise. Das Schiff ist verschwunden.

Picard beschließt, mit den Manövertriebwerken den Kurs der Enterprise zu Ă€ndern, was gelingt. Das Schiff tritt in einen Orbit in sicherer Höhe ein. Data beginnt, nach Lebensformen im Inneren der SphĂ€re zu scannen.

In der Jenolen stellt man fest, dass die Enterprise definitiv nich im Orbit ist. Die beiden vermuten, dass sie sich im Inneren der SphĂ€re aufhĂ€lt. Geordi schlĂ€gt vor, den Antrieb der Jenolen zu reaktivieren, was Scott fĂŒr eine verrĂŒckte Idee hĂ€lt.

Auf der Enterprise sucht man gerade einen Weg aus der SphĂ€re, als der Stern im Inneren einen starken Energieausbruch hat, eine Sonneneruption der Klasse B mit einem Ausmaß von 12. Der Stern zeigt erhöhte AktivitĂ€ten. Die Schilde der Enterprise werden in drei Stunden nutzlos sein.

Scotty schlĂ€gt auf der Jenolen vor, Deuterium von der Hautpcryopumpe in den Zusatztank fließen zu lassen. Geordi meint, dass das gegen die Generelle Sternenflotten-Regel 42/15 verstĂ¶ĂŸt, doch Scotty macht ihm klar, dass er selbst diese Regel aufgestellt hat. Es funktioniert, die Maschinen sind wieder aktiv. Scotty findet, dass Geordi die BrĂŒcke ĂŒbernehmen sollte, er wollte immer der Ingenieur sein.

Auf der Enterprise stellt man fest, dass man kein Loch in die HĂŒlle der SphĂ€re schießen kann, da sie aus Kohlenstoff-Neutronium besteht. Data soll daraufhin eine andere eventuell offene Luke suchen.

Scott und Geordi entdecken die Luke und eine Ionenspur der Enterprise, die ins Innere fĂŒhrt und so intensiv ist, das sie volle Schubumkehr gehabt haben mussten. Sie sind nicht freiwillig hineingeflogen. Sie entdecken auch die Kommunikationsphalanx. Geordi vermutet dahinter jedoch ein Zugangsterminal, der durch Subraumsignale aktiviert wird. Die Enterprise hat es vielleicht aktiviert. Scotty meint, dass man einen Fuß in die TĂŒr stellen mĂŒsste, damit die Enterprise entkommen kann. Wenn sie eine halbe Million Kilometer entfernt das Portal öffnen, werden sie von den Traktorstrahlen nicht erfasst. Ist die TĂŒr offen, schieben sie die Jenolen dazwischen, so dass die Enterprise genug Zeit hat, zu fliehen. Gesagt getan, das Portal öffnet sich. Da die Tranktorstrahlen nichts entdecken, schalten sie sich nach kurzer Zeit ab. Die Jenolen fliegt zwischen die Tore und hĂ€lt sie mit ihren Schilde offen. Man ruft die Enterprise, die sofort Kurs setzt. Da die Steuerung der Jenolen ausfĂ€llt, muss die Enterpirse die Jenolen zerstören um zu entkommen, vorher werden die beiden Insassen jedoch an Bord gebeamt (mit hochgefahrenen Schilden?). Die Enterprise kann mit einem gewagten Manöver die SphĂ€re verlassen.

Die Sternenflotte schickt zwei Forschungsschiffe, die die SphĂ€re untersuchen werden. Die Enterprise ist unterwegs zur Sternenbasis 55. Geordi erzĂ€hlt Scotty von dem Baby im Weltraum, dass die Enterprise fĂŒr seine Mutter hielt und sich von ihrer Energie ernĂ€hrte. Zusammen mit Dr. Brahms hat er die Energeifrequenz von 21 cm auf 0.02 cm gebracht. Scotty erkennt, dass dadurch die "Milch" der Enterprise sauer wurde. Geordi soll diese Augenblicke genießen. Die Crew der Enterprise hat sich auf der Shuttlerampe versammelt und schenken Captain Montgomery Scott das Shuttle U.S.S. Goddard. Der möchte aber noch nicht zur Norpin Kolonie. Die Crew verabschiedet sich herzlich von ihm. Scotty meint zur Geordi, dass es eine gute Crew und ein feines Schiff ist. Ein Schiff ist jedoch immer nur so gut, wie sein Chefingenieur, doch die Enterprise ist in guten HĂ€nden.