|
26.07.06, 18:34 Uhr
|
VOYAGER
unregistriert
|
Die Folge besitzt zwar interessante philosophische Fragen, die den Zuschauer aber nicht wirklich zum nachdenken anregen. Der Plott um Worf ist totlangweilig, wobei Dorn ihn als Hauptcharakter nicht wirklich gut darstellt/darstellen kann. Es sind immer dieselben Themen um das blöde Ehrengeschwafel, es kommt für den Charakter nichts wirklich neues. Wie Worf dann überlebt verstehe ich dann auch überhaupt nicht: Er ist tot, Crusher läuft erstmal weg, kommt dann minutenspäter mit deanna und Alexander(der mir übrigens ganz gut gefallen hat) wieder und plötzlich erwacht Worf wieder zum leben-LÄCHERLICH!
Der einzige Höhepunkt dieser Episode war Dialog zwischen Riker und Worf. Diese Szene war als einzige überdurchschnittlich.
Der Originaltitel "Ethics" lässt darauf schließen, dass die ethischen Fragen mit Worf und der Ärztin (sofern man sie so nennen darf) im Vordergrund stehen sollten, da es klar war, dass Worf die Folge überlebt, und über den Charakter ansonsten wiegesagt nichts neues kam. Auf die Fragen wurde viel zu wenig eingegangen! Verschwendung einer guten Idee.
Ich hätte es besser gefunden wenn Worf und Alexander im Hinblick auf ihre Vergangeheit und Zukunft bei der Föderation, diskutiert hätten, wie die Bräuche sich aus ihrer Sicht unterscheiden, welche besser sind (dann hätte man besser auf die philosophischen Fragen eingehen können, um diesen mit dem Plot der Ärztin (die übrigens Janeways Synchronstimme hatte) verknüpfen zu können). Stattdessen wurde der altbekannte "Worf steht zum Klingonischen und entscheidet sich dann anders-Plot" verwendet, den wir schon aus unzähligen Folgen kennen.
|
|
|
|
|
26.07.06, 19:16 Uhr
|
plumtree
unregistriert
|
Ich stimme Voyager vollinhaltlich zu.
Aber der Versuch dieser ethischer Diskussion ist schon zwei Sterne wert - wenn auch schweren Herzens.
|
|
|
|