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Episodenlogbuch |
4x22 "half a life"
[Die Auflösung]
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03.08.05, 22:36 Uhr
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Amgod
unregistriert
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Diese Episode hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Man mag von Lwaxana Troi halten, was man will, aber ich denke jeder kann nachempfinden, was sie überwinden muss. Die Vorstellung einer solchen Tradition ist für uns erschreckend, trotzdem kann man der Argumentation nicht viel entgegenstellen. Und das ist was Star Trek für mich ausmacht: Ein Plädoyer, vielleicht nicht für Menschlichkeit, aber für das Verständnis anderer Weisheiten.
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29.06.06, 10:00 Uhr
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VOYAGER
unregistriert
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Wie Amgod halte ich "Die Auflösung" für eine Episode mit sehr guten Star Trek-Ideen. Aber die Umsetzung... eine solch gute Idee fast nur durch Lwaxana auszudrücken... Insgesamt: Tolle Grundidee, schlechte Umsetzung! Zwischen 2 und 3.
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29.06.06, 17:57 Uhr
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Breen
unregistriert
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Viele existentielle Fragen werden hier aufgeworfen, die nicht einfach zu beantworten sind, was diese Episode zum Glück auch gar nicht versucht. Ist der rituelle Selbstmord wirklich ein akzeptables Mittel, um alterbedingte Probleme zu beseitigen? Das sollte gar keine Frage sein. Natürlich nicht. Trotzdem ist es als historisch gewachsenes Ritual eines anderen Volkes zu akzeptieren. Oder? Auch in unserer Welt gibt es viele alterbedingte, vor allem demografische Probleme, die man lösen könnte, wenn man einen rituellen Selbstmord hätte. Doch das kommt in unserer Gesellschaft gar nicht in Frage. Wieso. Weil es gegen unsere Werte, die auch historisch gewachsen sind, verstößt. So sind auch Werte, die ein solches Verhalten zulassen, nicht in Frage zu stellen. Der Selbstmord erscheint auf den ersten Blick schrecklich, doch bei diesem Volk ist er ein Teil ihrer Kultur. Es kommt weniger darauf an, wie man als Außenstehender auf dieses Vorgehen blickt, sondern mehr wie das Volk es selbst wahrnimmt.
So ist Lwaxana's Ablehnung zwar mehr als verständlich, doch auch die gegensätzliche Position ist nachvollziehbar.
Weniger erfreulich ist der Umstand, dass hier wieder wisenschaftliche Aspekte miteingebaut werden, die der Episode sicherlich noch mehr Dramatik verleihen (der Selbstmord eines einzigen könnte schließlich das Ende des ganzen Volkes bedeuten), aber auch ein wenig zu viel Raum einnehmen. Der wissenschaftliche Teil hätte noch mehr in der Hintergrund treten können, als hier praktiziert.
Ein besonders erfreulicher Punkt ist, dass Lwaxana endlich ernsthafte Facetten verliehen werden, die ihr sehr gut zu Gesicht stehen, auch wenn die oberflächlichen Episoden mit ihr mich bislang auch nie gestört haben.
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