|
Der Erfinder des Transporters namens Emory stattet der Enterprise NX-01 einen Besuch ab. Als Freund und Kollege von Jonathan Archers Vater, Henry Archer, schrieb Emory Geschichte, als er einen einzelligen Organismus erfolgreich mit dem Materie-Energie-Umwandlungsprozess transportierte.
Doch die Entwicklung dieser Technologie hatte schwere persönliche Folgen für Emory. Sein Sohn, Quinn, starb bei einem Transporter-Unfall. Teile von Emorys Wirbelsäule verschmolzen regelrecht miteinander, als eine Fehlfunktion im Musterpuffer einen Test zum Scheitern verurteilte. Diese Unfälle konnten jedoch nicht sein Bestreben stoppen, den Transporter zu seinem vollen Potential zu entwickeln. Tatsächlich scheinen sie ihm sogar anzuspornen, noch Größeres zu erreichen.
Während seines Besuches auf der Enterprise enthüllt Emory seinen Plan für einen Langstrecken-Transporter. Der Transporter der NX-01 kann nur über eine Distanz bis zu 20.0000 Kilometer beamen. Er glaubt, dass die Transportersignale durch den Subraum geschickt werden können und sieht bereits den Tag voraus, an dem Raumschiffe nicht länger benötigt werden, um Passagiere von Planet zu Planet zu bringen. Der Transporter könnte dies tun.
von Stefan Emgenbroich
Mit Deadalus haben die Autoren eine etwas ruhigere Folge geschaffen. Es gibt keine große Krise, wie die zwischen den Andorianern und Vulkaniern, die diesmal abgehandelt wird.
Es dreht sich allein um Emory Erickson und um sein Lebenswerk. Erickson wird wie so viele große Erfinder in Star Trek sehr exzentrisch charakterisiert. Das wird besonders durch die Darstellung von Bill Cobbs deutlich. Cobbs ist ein erfahrener Fernseh und Filmschauspieler und sein Gesicht ist mit Sicherheit schon einigen bekannt.
Es gibt auch einige Kritikpunkte die man an dieser Stelle anmerken muss. So werden die vergangenen Ereignisse auf Vulkan, die gerade mal eine Woche zurück liegen sollen nur am Rande in einem kurzen Gespräch zwischen Tucker und T'Pol behandelt. Es wäre wünschenswert gewesen hier etwas mehr darauf einzugehen und die Entwicklungen die auf Vulkan geschehen etwas näher zu beleuchten.
Auch wenn ich jetzt gefahr laufe, diese Folge völlig zu zerreißen, so ist die Story auch nichts neues mehr und kann auch durch die qualitativ gute Inszenierung nicht verbessert werden. Ohne alles verraten zu wollen, so ähnelt die Folge doch ein wenig der Episode "Dr. Jetrels Experiment" von Star Trek Voyager.
Zum Schluss wäre noch zu sage, dass auch diese Folge eine Star Trek Tradition ohne wenn und aber Aufrecht erhält. Und zwar die, dass sobald man ein unbekanntes Crewmitglied sieht, dass auch noch eine eine Sprechrolle für einen Satz hat und sich sowas wie eine Anomalie an Bord befindet, man ohne probleme das Schicksal dieses Besatzungsstatisten vorhersagen kann. |