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Nachdem er Cold Station 12 überfallen hat, fliehen Soong und seine Augments in einem Klingonischen Bird of Prey. Soong ist besorgt, da Smike, ein defekter Augment ohne übermenschliche Fähigkeiten, bei der Auseinandersetzung auf CS-12 getötet wurde. Malik erzählt, dass er im Feuerwechsel zwischen Archers Leuten und den Augments getötet wurde. Aber Soong hat Zweifel - er ist nicht sicher, ob er glauben kann, was Malik sagt.
Soong entdeckt später, dass er noch weitere Gründe hat, wegen seiner Augments besorgt zu sein. Er wird furchtbar wütend auf Malik, als dieser einen Menschen tötet. Aber Malik behauptet, es wäre der einzige Weg gewesen, die Enterprise loszuwerden. Soong erkennt, dass dies die gleiche Art von Arroganz ist, die zu den Eugenischen Kriegen geführt hat: Die Augments glauben, sie wären besser als die Menschen und fangen an, sie zu unterschätzen.
Als er erkennen muss, dass die Augments sich seiner Kontrolle entziehen, flieht Soong von dem Bird of Prey mit einer Fluchtkapsel. Er bleibt jedoch nicht lang frei, die Enterprise findet ihn und nimmt ihn gefangen. Aber man hat inzwischen größere Probleme als Soong, da die Augments einen biogenischen Gefechtskopf in ihren Besitz gebracht haben, und sie haben keinerlei Skrupel, ihn einzusetzen...
von Thomas Dräger
Enterprise so wie es sein soll: Unterhaltend, mit Verweisen auf die eigene Geschichte, Action und Raumschiffen. Sogar die Tugend Einsicht spielt hier eine Hauptrolle.
Drei Folgen Enterprise, die auch viele Archer Kritiker zufrieden gestellt haben sind in Amerika gelaufen. Enterprise ganz im Stil der uralten Serie. Nur eben moderner. Klar sehen die Weltraumsequenzen heute besser aus und die Kulissen sind ausgefeilter, aber selten ist es so wie hier gelungen, den Geist einer Fernsehserie Jahrzehnte später wieder zu beleben.
Soong ist mit seinen Kindern auf der Flucht, und diese Tatsache gefällt manchen gar nicht. Eine Rebellion gegen den Vater bahnt sich an. Spiner schafft es seine Figur glaubhaft zweifeln zu lassen. Seine Idee der verbesserten Menschen verwirklichen wo seine Kreation einen Massenmord plant? Die Frage, wie weit ein Schöpfer für sein Werk verantwortlich ist, wird auch im dritten Teil der Spinner Story Arc behandelt.
Es beginnt halsbrecherisch, wirkt lange ruhig, entwickelt sich zu einer atemberaubenden Verfolgungsjagd und endet in einer tollen Schlußpointe, die hier natürlich nicht verraten wird.
Auf die Star Trek Geschichte wird an mehreren Stellen teils selbstironisch eingegangen. Da werden Klingonen hinters Licht geführt – was aber nicht immer klappt – und natürlich wird der große Kahn erwähnt. Und Datas Geburt wird natürlich vorbereitet – das musste sein.
Archer rettet den Frieden, Soong bekommt ein Geschenk und wir Enterprise Fans dürfen endlich wieder in Ruhe in All schauen – ohne die Hähme der wahren Bewahrer des picardschen Glaubens. |