Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 E²
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x16 "Doctor's Orders"

[Auf ärztliche Anweisung]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha :: Zitate :: Besucher-Log (7) :: Credits Ľ 

 Synopsis
Die Enterprise treibt mit abgeschaltetem Warpantrieb durch etwas, das wie eine Art violetter Nebel aussieht. Die Br√ľcke, der Maschinenraum, die Schiffsmesse und alle Korridore sind menschenleer. Nur der kleine Porthos flitzt durch die G√§nge des Schiffes, verfolgt von einem au√üer Atem geratenen Phlox, der versucht, das H√ľndchen wieder einzufangen. Zielstrebig rennt Porthos zum Quartier des Captains und kratzt dort an der T√ľr und macht dem Doktor deutlich, dass er unbedingt hinein will. Phlox ist einverstanden, der Hund darf f√ľr einen Moment in das Quartier seines Herrchens. Dort springt er sofort auf den auf dem Bett liegenden Archer und leckt freundschaftlich seine Nase. Archer hat ein kleines Ger√§t auf der Stirn und schl√§ft wie im Koma und bekommt nichts von all dem mit. Phlox schnappt sich den Hund und verspricht, dass sie morgen wieder herkommen k√∂nnen.

In seinem Quartier liest der Doktor auf seinem Bett liegend, dass Hunde recht gern ihr Revier markieren. Er vermutet, dass er deshalb zur√ľck zum Captain wollte. Auf der Erde hat ein Hund schon einmal 3000 Kilometer zur√ľckgelegt, um wieder zu seinem Herrchen zu gelangen. Phlox hat schon einmal von einem pikonischen Spacemorph geh√∂rt, der ein halbes Lichtjahr gedriftet ist, um zu seiner Heimatwelt zur√ľckzukehren. Er glaubt jedoch nicht, dass dieser einen Namen hatte. Phlox k√∂nnte einen Spaziergang gebrauchen und fragt den schlafenden Porthos, ob er ihn begleiten m√∂chte. Der springt sofort auf, und geht mit ihm.
Unterwegs verfasst Phlox einen Brief an seinen langj√§hrigen Freund Dr. Lucas. "Ich entschuldige mich f√ľr die Verz√∂gerung beim Antworten auf ihren letzten Brief, aber wie sie sich vorstellen k√∂nnen war die Crew und ich sehr besch√§ftigt." Phlox betritt die Vorratskammer des Schiffes. "Es traf mich schwer zu erfahren, dass ihre Kollegen bei dem Angriff der Xindi umgekommen sind. Sie haben mein tiefstes Beileid. Es ist schade, dass sie ihre Zeit auf Denobula verk√ľrzen mussten, aber offensichtlich werden sie auf der Erde gebraucht. Wenn unsere Mission erfolgreich verl√§uft, k√∂nnen wir uns vielleicht in San Francisco treffen. Die Ausdehnung ist ein extrem merkw√ľrdiger Ort." Der Doktor holt ein Glas aus dem Schrank, auf dem er selbst davor warnt, den Inhalt nicht zu essen. Darin befinden sich wie schwarze Pilze aussehende Blutegel, die laut Phlox den Darmtrakt reinigen. Porthos bettelt, auch einen bekommen zu d√ľrfen. Der Hund soll aber dem Captain nichts verraten und bekommt einen Egel den er gen√ľsslich verschlingt. "Ich befinde mich im Moment in gewisserma√üen aufregenden Umst√§nden, Dr. Lucas, obwohl sie es mir erm√∂glicht haben, meine Korrespondenz nachzuholen." Gen√ľsslich isst auch Phlox einen der Egel. "Wir entdeckten das Ph√§nomen, das f√ľr die Situation verantwortlich ist, vor zwei Tagen..."
Auf der Br√ľcke haben sich Phlox, Trip, Archer und T'Pol im Besprechungsraum zusammengefunden. Die Vulkanierin erkl√§rt, dass das Ph√§nomen auf ihrem direkten Weg nach Azati Prime liegt. Die Sensoren haben es nicht entdeckt, weil es bisher noch nicht existierte. Es √§hnelt dem Ph√§nomen, das sie vor wenigen Wochen entdeckt haben - eine transdimensionale Verzerrung. Die Region wird rapide umgestaltet. Es w√ľrde zwei Wochen dauern, sie zu umfliegen. Doch vielleicht kann man sich den Umweg sparen. Weil die Verzerrung erst k√ľrzlich entstand, hat sie die Region noch nicht komplett umgestaltet. Sie k√∂nnten sie noch immer sicher durchqueren. Trip wundert dies, denn T'Pol selbst hat behauptet, dass nichts aus ihrem Universum darin √ľberleben k√∂nnte. Phlox hat jedoch eine L√∂sung. Sie m√ľssen nur angemessene Vorkehrungen treffen. Der umgestaltete Raum besch√§digt den Neokortex des Menschen. Er kann diesen Auswirkungen jedoch entgegenwirken, wenn er die neurologische Aktivit√§t der Crew d√§mpft. Es w√§re, als w√ľrde man den Hauptcomputer abschalten, um ihn vor einem Ionensturm zu besch√ľtzen. Indem er die Crew in einen komat√∂sen Zustand w√§hrend ihrer Reise durch die Region versetzt, w√ľrde er ihren Neokortex "abschalten". T'Pol erkl√§rt, dass es weniger als eine Stunde dauert, mit Warp 4 durch die Region zu fliegen. Doch Trip w√ľrde in dieser Region nicht auf Warp gehen. Wer wei√ü schon, wie sich diese Verzerrung auf das Warpfeld des Schiffes auswirkt. Es w√§re viel sicherer, mit Impulsgeschwindigkeit durch das Ph√§nomen zu fliegen. Deshalb m√ľssten sie mindestens vier Tage im Koma verbringen - was aber immer noch k√ľrzer w√§re, als einen Umweg zu fliegen. Phlox sieht kein Problem darin...
"Commander Tucker war nicht sehr begeistert von meinem Plan, aber ich war dennoch in der Lage, Captain Archer zu √ľberzeugen." Zusammen mit Porthos besucht Phlox den im Koma liegenden Mayweather in seinem Quartier und untersucht ihn. "Da meine denobulanische Physiologie immun gegen die Auswirkungen der Verzerrung ist, habe ich mich freiwillig gemeldet, auf die Crew Acht zu geben. Bisher gab es keinerlei Probleme. W√§hrend der Computer die meisten Systeme des Schiffes kontrolliert, bekam ich dennoch eine schnelle Einf√ľhrung, nur f√ľr den Fall. Trotz der widrigen Umst√§nde muss ich sagen, dass ich die Herausforderung liebend gern angenommen habe. Ich habe nun viel gr√∂√üeren Respekt vor F√§hnrich Mayweather." Travis brachte Phlox alles √ľber die Steuerung der Enterprise bei...
Im Maschinenraum erkl√§rt Trip dem Doktor den Waptantrieb. Er soll diverse Einstellungen mindestens alle zwei Stunden √ľberpr√ľfen. Wenn die Impulsleitungen nicht richtig funktionieren, wird sich der Antrieb √ľberladen, was sehr schlecht w√§re. Tucker meint, dass er unter normalen Umst√§nden ihn niemals in den Maschinenraum lassen w√ľrde, wenn er nicht mindestens vier Jahre Sternenflottentraining hinter sich hat. Trip fragt, ob Phlox ihn aufwecken wird, wenn irgendetwas passiert, das er nicht in den Griff bekommt. Phlox ist nicht dazu bereit. Nur wenige Minuten w√ľrden bleibende neurale Sch√§den verursachen. Trip findet aber, dass der Doktor nicht sein Wohl √ľber das des Schiffes stellen sollte.
Kurz darauf deaktiviert man den Warpantrieb und fliegt mit Impuls weiter. Der Doktor hat inzwischen die komplette Crew ins Koma versetzt. Nur noch Archer ist √ľbrig. Archer will sich aber nicht gleich auf sein Bett legen, auch wenn die Prozedur sicher ist. Phlox ist genervt, denn er wei√ü, welche Diskussion gleich kommen wird, die er schon mit Commander Tucker, Lieutenant Reed und all den anderen Offizieren an Bord gef√ľhrt hat, die sich nicht wohl dabei gef√ľhlt haben, au√üer Gefecht gesetzt zu werden. Sie wollten lieber auf ihren Posten sein und es riskieren, wach zu bleiben. Doch das k√∂nnen die Menschen nicht, noch m√ľssen sie es, versichert Phlox. Er hat alles im Griff. Doch Archer wei√ü dies. Als Captain des Schiffes ist er f√ľr jeden an Bord verantwortlich. Es gibt nicht viele Leute, denen er diese Verantwortung √ľbertragen w√ľrde, doch Phlox ist einer von ihnen. √úberrascht und verlegen bedankt sich Phlox beim Captain. Der wollte dies nur noch loswerden, bevor er wegtritt. Archer macht es sich auf seinem Bett gem√ľtlich und bekommt das kleine Ger√§t auf die Stirn gesetzt. Mit einem Hypospray versetzt Phlox ihn ins Koma....
"Ich muss sagen, Dr. Lucas, dass ich das Vertrauen des Captains sch√§tze. Ich hatte erst meine Bedenken √ľber die Verantwortung, die mir √ľbertragen wurde. Doch nach zwei Tagen an der Steuerung funktioniert das Schiff perfekt." Phlox √ľberpr√ľft den Warpantrieb, so wie Trip es ihm aufgetragen hat. Da h√∂rt er ein Ger√§usch von der oberen Ebene des Maschinenraums. Auf seinen Ruf hin antwortet jedoch niemand. Sorgf√§ltig durchsucht Phlox den Maschinenraum. "Nichtsdestotrotz sch√§me ich mich nicht zu sagen, dass ich erleichtert sein werde, wenn ich die Crew in 2 Tagen, 16 Stunden und 43 Mintuen wieder aufwecken kann.

Denobulanisch singend joggt der Doktor gefolgt von Porthos durch das Schiff, um sich die Zeit zu vertreiben. Sp√§ter kommt er v√∂llig nackt in die Krankenstation, um dort seine Tierchen zu f√ľttern. Danach g√∂nnt sich Phlox einen Film in der Schiffsmesse. Es l√§uft "The Court Jester" ("Der Hofnarr"). Dabei genie√üt der Doktor eine riesige Sch√ľssel Popcorn, wobei auch Porthos ein wenig davon abbekommt. Pl√∂tzlich h√∂rt er ein seltsames Ger√§usch. Er fragt, ob Porthos es ebenfalls geh√∂rt hat, der schaut jedoch nur unwissend drein. Als er weiterschaut, ert√∂nt das Ger√§uch noch einmal, als mache sich etwas an der H√ľlle des Schiffes zu schaffen. F√ľr Phlox klingt dies nicht normal. Er beschlie√üt deshalb √§ngstlich, der Sache auf den Grund zu gehen. Da Porthos sich zun√§chst weigert, mit ihm zu kommen, tr√§gt er ihn aus der Schiffsmesse und erkennt, dass er sich besser mit seiner Fledermaus unterhalten kann.

In den Korridoren scheint alles normal zu sein. Phlox gesteht sich ein, dass er niemals auf Commander Tucker h√§tte h√∂ren und sich den "Exorzisten" ansehen sollen. Da h√∂rt er erneut ein klapperndes Ger√§usch. Er begibt sich deshalb in die Shuttlestartbucht. Als es dort ein Ger√§usch wie von klappernden Ketten gibt, ergreift Porthos die Flucht. Als der Doktor sich gewissenhaft umsieht, entdeckt er die Quelle des Ger√§usches. Ein kleiner Dampfaussto√ü bewegt die Ketten auf der oberen Ebene der Startbucht. Auch Porthos ist wieder bei ihm und wird vom Doktor getr√∂stet. Da taucht T'Pol hinter einem Shuttle auf, wobei sie Phlox m√§chtig erschreckt. Der fragt sich, ob sie ihn nicht geh√∂rt hat, als er gerufen hat. T'Pol hat aber eine Diagnose durchgef√ľhrt und fragt, ob der Doktor Hilfe ben√∂tigt. Sie m√∂chte wissen, warum er hier ist. Sie dachte, er w√ľrde sich einen Film ansehen. Phlox erkl√§rt, dass er das Ger√§usch bis in die Schiffsmesse h√∂ren konnte. T'Pol hat bereits einen Eintrag in das Wartungslogbuch vorgenommen. Nachdem der Doktor den Dampfsto√ü abgestellt hat, fragt er sich, ob er auf einem Raumschiff oder in einem Spukhaus ist. T'Pol ist besorgt, da Phlox ein wenig angespannt aussieht. Der h√§tte durch ihr √ľberraschendes Auftreten auch beinahe einen Herzinfarkt erlitten. Sie entschuldigt sich daf√ľr. Phlox muss zugeben, dass er auch leichte Kopfschmerzen hat, seit sie in die Verzerrung geflogen sind. Vermutlich k√∂nnen sich Vulkanier und Hunde besser an die Situation anpassen. Er m√∂chte wissen, wie es ihr geht, denn er hat sie in den letzten beiden Tagen nicht gesehen. T'Pol musste jedoch ihre Pflichten erf√ľllen. Den Rest der Zeit hat sie in ihrem Quartier lesend und meditierend verbracht. Phlox fragt, ob sie sich nicht ihm und Porthos heute Abend anschlie√üen m√∂chte. Sie m√∂chte aber lieber die Diagnose beenden. Deshalb schl√§gt der Doktor vor, dass sie sp√§ter vielleicht etwas zusammen essen k√∂nnten. Die Vulkanierin ist einverstanden.
Als Phlox daraufhin den Warpreaktor √ľberpr√ľft, entdeckt er eine seltsame Anzeige. Erneut kommt von der oberen Ebene ein Ger√§usch. Phlox ruft fragend, ob es T'Pol ist, erh√§lt jedoch keine Antwort. Da scheint sich etwas schattenartiges schnell auf der oberen Ebene zu verstecken. Er ruft deshalb T'Pol √ľber das COMM-System und bittet sie, nicht wie eine Viper durch das Schiff zu huschen. Er h√§tte nie gedacht, dass Vulkanier solche kindischen Spiele drauf haben. T'Pol macht ihm aber klar, dass sie auf der Br√ľcke und nicht im Maschinenraum ist - etwas, das den Doktor nur noch mehr √§ngstigt.

In der Schiffskomb√ľse hat sich Phlox mit T'Pol getroffen und bereitet dort eine Suppe zu, die seine f√ľnfte Gro√ümutter an all seinen Hochzeiten zubereitet hat. Er zieht es vor mit ihr gleich in der Komb√ľse zu essen, da man sich in der Schiffsmesse so verloren vorkommt. Der Chefkoch an Bord hat schon √∂fters versucht, die Suppe zuzubereiten, doch nie gelang es ihm richtig. T'Pol wei√ü, wovon er spricht, denn seine Plomeek Suppe schmeckt auch nicht ganz nach dem Original. Phlox serviert sich und T'Pol eine Sch√ľssel voll und beginnt gen√ľsslich zu essen. Die Vulkanierin r√ľhrt die Suppe jedoch nicht an. Phlox fragt noch einmal verunsichert, ob sie sicher ist, dass sie heute nicht im Maschinenraum war. Sie best√§tigt dies und fragt, was er dort zu suchen hatte, denn schlie√ülich ist sie daf√ľr verantwortlich, den Antrieb zu √ľberwachen. Phlox hat sich nur gedacht, dass sie sich gegenseitig unterst√ľtzen sollten, denn sie sind nur zu zweit. T'Pol fragt, ob es irgendetwas zu berichten g√§be. Der Doktor gibt z√∂gerlich zu, dass er h√§tte schw√∂ren k√∂nnen, dass jemand im Maschinenraum war. Doch alle au√üer ihnen beiden sind in tiefer Narkose. Die Vulkanierin meint sehr freundlich, dass er sich dann wohl geirrt haben muss. Er fragt, ob sie jemals auf Denobula war. Die St√§dte dort sind stark besiedelt. Die Denobulaner haben sich freiwillig so angesiedelt, nicht aus Zwang. Die Atmosph√§re in der Stadt ist pulsierend und gemeinschaftlich, was sich f√ľr T'Pol faszinierend anh√∂rt. Phlox will damit nur sagen, dass Denobulaner ein geselliges Volk sind. Allein auf der Enterprise zu sein ist f√ľr ihn stressiger, als er gedacht hat. Zwei Leute sind noch nicht einmal f√ľr eine denobulanische Hochzeit genug. T'Pol entschuldigt sich daf√ľr, keine bessere Gesellschaft gewesen zu sein. Phlox hat dies aber gar nicht so gemeint. T'Pol findet es ironisch, dass gerade sie ihm beistehen muss. Anders als Denobulaner gehen Vulkanier oft zu gro√üen Seen um dort die Einsamkeit zu suchen. Es war schwierig f√ľr sie, unter 80 Leuten zu leben, von denen einige auch noch irrational handeln, wie Commander Tucker. Deshalb waren die letzten beiden Tage f√ľr sie sehr erholsam. Phlox versteht dies, wird sich aber in Zukunft nie wieder beschweren, wenn er mal keinen Platz mehr bei der Filmnacht an Bord bekommt.

In der Krankenstation f√§hrt Phlox mit seinem Brief an Dr. Lucas fort. "Trotz der widrigen Umst√§nde unter denen sie nach Hause zur√ľckkehren, Dr. Lucas, m√ľssen sie gl√ľcklich sein, zur Erde zur√ľckzukehren. Wie ich bereits zuvor erw√§hnt habe, bereue ich es keineswegs meine Position auf der Enterprise angenommen zu haben. Aber mir wurde k√ľrzlich klar, wie sehr ich die famili√§ren Freuden meines Zuhauses vermisse. Sie haben die Nachtclubs auf Denobula erlebt und kennen deshalb die aufregende Erfahrung, eine neue Gef√§hrtin oder zwei kennenzulernen. Die Intimit√§t kann sich so schnell entwickeln, wenn alle Beteiligten empf√§nglich daf√ľr sind. Ihr Menschen seid eine wahrhaft bemerkenswerte Spezies, Dr. Lucas. Aber wenn die Enterprise ihre Mission abgeschlossen hat, freue ich mich darauf, wieder unter Denobulanern zu sein - je mehr von ihnen, um so besser." Der Doktor sucht dabei die Krankenstation des Captains auf, um ihn zu untersuchen. Seine K√∂rperchemie sieht exzellent aus und auch sonst geht es ihm hervorragend. Da h√∂rt Phlox ein Knarren, das von der Au√üenseite des Schiffes zu kommen scheint. Voller Angst begibt sich Phlox vorsichtig zum Fenster in Archers Quartier, als ein Schatten schnell am Fenster vorbeizieht. Sofort ruft der Doktor T'Pol.
Die beiden treffen sich auf der Br√ľcke. Die internen Sensoren zeigen keine anderen Lebenszeichen an Bord. Phlox macht T'Pol klar, dass es sich auf der H√ľlle des Schiffes befunden hat. Die Vulkanierin wei√ü aber, dass in der Verzerrung nichts leben kann. Es gibt auch keine anderen Schiffe. Es ist zwar m√∂glich, dass die Verzerrung Auswirkungen auf ihre Sensoren hat, doch es gibt auch eine andere Erkl√§rung. Phlox hat erw√§hnt, dass er Schwierigkeiten hatte, sich an die Einsamkeit in den letzten Tagen zu gew√∂hnen. Er k√∂nnte es sich eingebildet haben. Das bestreitet der Doktor aber vehement. Die Vulkanierin fragt ihn, ob er wirklich glaubt, dass etwas auf der H√ľlle entlang gekrochen ist. Auch im Maschinenraum ist nichts, er hat selbst einige Scans durchgef√ľhrt. T'Pol ist sicher, dass es nichts ungew√∂hnliches an Bord gibt. Sie wei√ü, dass er nur wenig geschlafen hat, seit sie in die Verzerrung geflogen sind, und r√§t ihm deshalb, in sein Quartier zur√ľckzukehren und sich auszuruhen. Doch der Doktor will erst seine Runde beenden.

Phlox begibt sich einige Ebenen tiefer und m√∂chte gerade Hoshi Sato in ihrem Quartier untersuchen, als neben ihrem Bett ein Xindi-Insektoid steht, der sofort in Angriffstellung √ľbergeht. Phlox verlangt, dass der Insektoid die Finger von ihr l√§sst. Da geht der Xindi auf ihn los, so dass Phlox nur noch die Flucht ergreifen kann. Durch die Korridore rennend bleibt ihm dank eines weiteren Xindi nur ein Ausweg, die Luftschleuse. Schnell sperrt sich der Doktor darin ein. Nach kurzer Zeit zieht der Xindi von dannen. Phlox √∂ffnet die Schleuse und unterrichtet T'Pol, dass Xindi an Bord sind.
In der Waffenkammer erkl√§rt der Doktor T'Pol, dass er insgesamt zwei Xindi-Insektoiden an Bord gesehen hat, es k√∂nnten sogar mehr sein. Da die Sensoren nichts registrieren, d√ľrften diese nicht mehr funktionieren. Er jedenfalls bewaffnet sich. F√ľr ihn waren die Xindi auf jedenfall real, er hat sie gesehen. T'Pol fragt sich aber, wie sie an Bord kommen konnten. Alle externen Andockschleusen und Schotts sind versiegelt. Phlox vermutet, dass sie vermutlich Transporter-Technologie besitzen, doch es gibt keine Transporter-Signaturen. F√ľr ihn spielt es aber keine Rolle, wie sie an Bord gekommen sind. Wenn sie Lieutenant Reed oder irgendjemand von den MACOs aufwecken, w√§ren sie innerhalb von Minuten handlungsunf√§hig und in wenigen Stunden tot. Sie beide m√ľssen diese Situation allein kl√§ren. Er m√∂chte ihr deshalb eine Phasenpistole geben, doch sie lehnt ab. Phlox hat vor, auf dem G-Deck zu beginnen und sich nach oben zu arbeiten. Er will sie aufhalten, ob T'Pol ihn nun hilft oder nicht.

Der Doktor untersucht daraufhin ein Quartier, in dem zwei Crewmitglieder in einem Doppelstockbett im Koma liegen. T'Pol folgt ihm auf Schritt und Tritt. Zu seiner Entt√§uschung und Erleichterung ist niemand im Zimmer. Daraufhin √ľberpr√ľfen sie sorgf√§ltig einen dunklen Frachtraum, doch auch hier finden die beiden nichts.
Nachdem sie vier Decks durchsucht haben, fragt sich T'Pol langsam, warum sich die Xindi verstecken sollten, wenn sie an Bord sind. Phlox vermutet, dass sie die Enterprise zerst√∂ren wollen. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, als wenn die Crew so ausgeschaltet ist. Er registriert ein Lebenszeichen. T'Pol erinnert ihn daran, dass es √ľber 80 Lebenszeichen an Bord gibt, ganz zu schweigen von seinen Tierchen in der Krankenstation. Das Lebenszeichen ist jedoch nicht menschlich. Deshalb vermutet sie, dass eines seiner Tierchen entwischt ist. Er bekommt keinen klaren Scan, was vermutlich an Interferenzen hervorgerufen durch den ver√§nderten Weltraum liegt. Auch wenn die Hauptsensoren nicht beeinflusst werden, k√∂nnte es bei seinem Handscanner der Fall sein. Phlox gelingt es, das Lebenszeichen zu lokalisieren und macht sich auf den Weg. Vorsichtig n√§hert er sich und h√∂rt ein Klacken wie von einem Xindi-Insektoiden hinter einer Korridorabzweigung. Da kommt das Wesen um die Ecke und Phlox feuert sofort mit seinem Phaser darauf. Gl√ľcklicherweise verfehlt er Porthos nur um wenige Zentimeter. Der kleine Hund setzt sich etwas verschreckt zu den beiden. Der Doktor ist froh, dass er mit Handwaffen nicht gut umgehen kann. Er vermutet, dass er vergessen hat, den Hund wieder in sein Quartier zu sperren, nachdem er mit ihm einen Spaziergang unternommen hat. Er war schlie√ülich in Eile. Au√üerdem dachte er, dass der Handscanner den Unterschied zwischen einem riesigen Insekt und einem Hund anzeigen k√∂nnte. T'Pol macht ihm klar, dass der Scanner dies kann, wenn man ihn richtig einsetzt. Er findet aber, dass sie als Wissenschaftsoffizier ihm ein wenig hilfreicher zur Seite stehen k√∂nnte. Sie m√∂chte deshalb wissen, wie er die zwei Stunden erkl√§rt, die sie daf√ľr verschwendet hat, einem Gespenst nachzujagen, das er sich eingebildet hat. Phlox ist √ľberzeugt, dass er nicht halluziniert. Doch wie sich die Vulkanierin richtig erinnern kann, hat er einst F√§hnrich Sato erkl√§rt, dass es f√ľr Denobulaner gesund ist, zu halluzinieren. Dadurch bek√§mpft er Stress. Und in den letzten Tagen stand er stark unter Stress. Er hat zudem erw√§hnt, dass er Kopfschmerzen hat. Verschweigt er ihr etwa etwas? Phlox erkl√§rt, dass es ihm gut geht. T'Pol h√§lt ihm entgegen, dass er beinahe den Hund des Captains erschossen h√§tte. Der Doktor will den Scanner so umkonfigurieren, dass er nicht mehr auf Hunde-Lebenszeichen reagiert, und dann die Suche auf dem Schiff beenden. Er wei√ü, dass er sich nichts einbildet hat. Deshalb hat er vor, es zu beweisen. W√ľtend zieht er von dannen.

Auf seinem Weg durch die Korridore ruft pl√∂tzlich eine verweinte Hoshi √ľber das COMM-System nach Phlox. Als er keine R√ľckmeldung erh√§lt, macht er sich sofort auf den Weg. In ihrem Quartier liegt Hoshi nicht mehr im Bett. Stattdessen steht sie unter der Dusche, vollst√§ndig bekleidet. Phlox fleht sie an, herauszukommen. Er muss sie sofort wieder ins Koma versetzen, sonst wird sie dauerhaft gesch√§digt. Doch aus der Dusche steigt eine Hoshi, die zu einem Monster mutiert zu sein scheint. Weinerlich erkl√§rt sie, dass er ihr das angetan hat. Er h√§tte behauptet, es w√§re sicher. Er hat es ihnen versprochen. Als sie auf ihn losgehen will, stolpert Phlox zur√ľck in Hoshis Quartier und entdeckt, dass der F√§hnrich noch immer auf dem Bett im Koma liegt. Auch das Badezimmer ist nun verlassen und Tage nicht benutzt worden. Er hat sich alles nur eingebildet. Er ruft deshalb T'Pol und bittet sie, sich mit ihm in der Krankenstation zu treffen.
Verst√∂rt und vorsichtig macht er sich auf den Weg. Als er den Turbolift betreten m√∂chte, steht Archer darin und fragt, wo er gewesen ist. Er h√§tte ihn gerufen. T'Pol h√§tte ihn geweckt und h√§tte erz√§hlt, etwas w√ľrde schieflaufen und Phlox w√ľrde sich Dinge einbilden, wie etwa Xindi an Bord des Schiffes. Da Archer sich dar√ľber keine Sorgen macht, wei√ü der Doktor, dass er nicht real sein kann. Archer bittet ihn, zur√ľck in sein Quartier zu gehen. Er wird f√ľr ihn √ľbernehmen. Da taucht T'Pol hinter Phlox auf und der Captain ist verschwunden. Phlox steht nahezu unter Schock.

In der Krankenstation muss sich der Doktor eingestehen, dass er so sehr damit besch√§ftigt war, die Crew zu √ľberwachen, dass er ganz vergessen hat, auch einen Scan von sich selbst anzufertigen. Die Auswirkungen sind gering und schwer zu entdecken, aber es gibt Unterbrechungen tief in seinem Neokortex. T'Pol hatte recht. Er hat halluziniert. Er glaubt aber nicht, dass er permanenten Schaden erlitten hat. Es beeinflusst jedoch sein Urteilsverm√∂gen und er m√∂chte sich deshalb ins Koma versetzen. Er bittet T'Pol, auf die Crew Acht zu geben. Die glaubt jedoch nicht, dass sie die medizinische Erfahrung daf√ľr hat. Au√üerdem hat sie ihre eigenen Pflichten und kann unm√∂glich die gesamte Crew √ľberwachen. Phlox meint, dass es auch nicht lang dauern wird. In sechs Stunden werden sie bereits die Verzerrung wieder verlassen. Er bittet sie nur um Hilfe. Doch bestimmt erkl√§rt sie, dass sie das nicht tun kann. Als sie das Schiff durchsucht haben, wurde sie auf ihn w√ľtend. Sie stand kurz davor, die Kontrolle √ľber ihre Emotionen zu verlieren. Dieser ver√§nderte Weltraum scheint sie auch zu beeinflussen. Sie hat es ihm nicht erz√§hlt, da sie gehofft hat, es kontrollieren zu k√∂nnen. Es hat sich jedoch als weitaus schwieriger herausgestellt, als sie dachte. Die Crew ist in seinen H√§nden viel sicherer. Phlox bezweifelt dies aber. Er hat beinahe Porthos get√∂tet. Was, wenn eine der Halluzinationen ihn dazu f√ľhrt, eine Luftschleuse zu √∂ffnen oder die Lebenserhaltung abzuschalten. T'Pol ist sicher, dass er dies nie tun w√ľrde., denn es ist seine Pflicht, f√ľr das Wohl der Crew zu sorgen. Warum sonst h√§tte der Captain ihm erlaubt, ihn ins Koma zu versetzen, obwohl Commander Tucker Einspruch erhoben hatte. Archer vertraut auf Phlox, genau wie sie selbst. Der Doktor ist nicht sicher, ob er sich selbst trauen sollte. Sie bittet ihn, nur noch wenige Stunden Vertrauen in sich zu setzen.
"Deshalb Dr. Lucas waren die letzten Tage herausfordernd. Sowohl T'Pol als auch ich sind froh, dass dieses Abenteuer bald vorbei ist." Freudig st√ľrmt Phlox mit T'Pol auf die Br√ľcke. Wenn sie die Best√§tigung haben, dass sie die Verzerrung verlassen haben, will Phlox sofort damit beginnen, die Senior Offiziere zu wecken. Sein medizinischer Stab sollte der n√§chste sein. Sie k√∂nnen ihm beim Rest der Crew unterst√ľtzen. Als er jedoch den Schirm aktiviert, verl√§sst ihn der Mut. Vor ihnen liegt noch immer die Verzerrung, soweit das Auge reicht. Dabei h√§tten sie die Verzerrung schon vor einer Stunde verlassen sollen. T'Pol meint, dass es vielleicht einige kleine Navigationsfehler gab. Dabei hatte Phlox gedacht, Raumreisen w√§ren immer pr√§zise. Er √ľberpr√ľft sofort die Sensoren. Die Enterprise befindet sich noch immer mitten in der Verzerrung, √ľber ein Lichtjahr vom Rand der Verzerrung entfernt. Sie w√ľrden weitere 10 Wochen ben√∂tigen, um die Verzerrung mit Impuls zu durchqueren.

Sofort √ľberpr√ľft Phlox die Systeme. Die Navigation funktioniert, der Antrieb ist noch immer in Betrieb, alles scheint in Ordnung. T'Pol entdeckt, dass der ver√§nderte Weltraum sich ausgedehnt hat. Doch Travis hatte dies bereits vorausgesehen und gemeint, dass der Kurs und die Geschwindigkeit der Enterprise dies kompensieren w√ľrde. Die Vulkanierin ist beunruhigt und meint, dass die Ausdehnungsrate sich offensichtlich erh√∂ht haben muss. Sie m√ľssen die Geschwindigkeit erh√∂hen. Da sie bereits mit vollem Impuls fliegen, m√ľssen die beiden den Warpantrieb wieder aktivieren. Phlox erinnert sie daran, dass Tucker dies f√ľr zu gef√§hrlich hielt. Daher will sie wissen, ob er die Crew eine weitere Woche im Koma halten m√∂chte.
√úberredet begeben sich die beiden in den Maschinenraum. Nerv√∂s stehen sie vor dem Warpreaktor und wissen gar nicht, was sie als erstes tun sollen. T'Pol bef√ľrchtet sogar, keine gro√üe Hilfe f√ľr Phlox zu sein. Sie ist zwar Wissenschaftsoffizier, hat aber Schwierigkeiten sich zu konzentrieren. Phlox wei√ü aber, dass sie an ihrem schlimmsten Tag qualifizierter f√ľr die Inbetriebnahme des Warpreaktors w√§re, als er. F√ľr T'Pol ist dies aber weitaus schlimmer als ihr schlimmster Tag. Phlox merkt an, dass er Arzt und kein Ingenieur ist. Sie erinnert ihn daran, dass er ein dutzend wissenschaftliche Abschl√ľsse hat. Darunter ist aber keiner in Warptheorie, erwidert Phlox. T'Pol wei√ü, dass die Prozedur zur Aktivierung in der Datenbank steht - er soll einfach die Bedienungsanleitung lesen.
Tats√§chlich schaut er sich die Anleitung an, in der hilfreiche Dinge stehen wie: Der Aussto√ü muss zwischen 300 und 312 Millicochrane liegen, um eine Fusion mit der Dilithummatrix zu verhindern, au√üer der r√§umliche Kompressionsindex ist gr√∂√üer als 5,62 Prozent oder das Schiff befindet sich innerhalb von zwei Parsecs einer gravimetrischen Feldverzerrung. T'Pol bemerkt nun auch, dass dies eine komplexe Prozedur ist. F√ľr Phlox k√∂nnte es ebenso in Antikem Klingonisch geschrieben sein, so viel versteht er davon. Die Vulkanierin versteht ihn und w√ľnschte, sie k√∂nnte hilfreicher sein. Phlox beruhigt sie und wei√ü nun, dass sie einfach die Plasmarelais schlie√üen m√ľssen, bevor sie mit der Startsequenz beginnen. T'Pol soll dies tun. Pl√∂tzlich steht ein imagin√§rer Tucker neben dem Doktor und fragt w√ľtend, was er da macht. Er hat ihm schlie√ülich gesagt, nichts am Warpantrieb zu machen und dass er den Warpreaktor nicht in dieser Region starten darf. Phlox wei√ü aber, dass er behauptet hat, es w√§re schwierig, aber nicht unm√∂glich. Tucker erinnert ihn daran, dass der Antrieb den Raum manipuliert um die Gesetze der Bewegung au√üer Kraft zu setzen. Wenn er auch nur den kleinsten Fehler macht, wird das Warpfeld kollabieren und das Schiff zerst√∂rt werden. Phlox l√§sst sich nicht von ihm beirren und arbeitet nebenher weiter, auch wenn Trip behauptet, dass er jeden an Bord damit t√∂ten wird. Da verschwindet Tucker wieder und T'Pol fragt, ob es Phlox gut geht. Sie kann leider die Plasmarelais nicht finden. Deshalb will er sie selbst schlie√üen.
Es dauert nicht lange, und die beiden sind bereit, den Antrieb zu starten. Der Deutheriumdruck ist nominal, die Antimaterie-Eind√§mmungsspulen sind online. Sie wollen es mit Warp 2 probieren. Und tats√§chlich, der Warpreaktor erwacht zum Leben. Der Intermix ist stabil - ein Warpfeld bildet sich. Doch noch bevor sich die beiden richtig freuen k√∂nnen, ert√∂nt ein Alarm. Das Schiff wird immer st√§rker ersch√ľttert. Die Warpgondeln des Schiffes fluktuieren. Phlox hat keine Ahnung was vor sich geht. Er hat die Prozedur exakt befolgt. T'Pol will ihm sagen, was er tun muss, z√∂gert jedoch merkw√ľrdigerweise verwirrt, bis Phlox die Partikelbeschr√§nkung erw√§hnt, die sie erh√∂hen sollten. Er hat jedoch keine Ahnung, wie sie dies tun sollen. T'Pol ist ebenso ahnungslos und starrt L√∂cher in die Luft. Schnell eilt Phlox zu einer Konsole im Maschinenraum und sucht im Handbuch nach der Partikelbeschr√§nkung. Er findet das Kapitel. Als es eine √úberladung am Reaktor gibt, schl√§gt die Vulkanierin vor, Tucker zu wecken. Dazu ist er aber nicht bereit, auch wenn vielleicht alle an Bord sterben werden, wenn sie ihn nicht wecken. T'Pol erinnert ihn an ihre Mission. Wenn diese fehlschl√§gt, werden Milliarden von Menschen sterben. Es w√§re doch logisch, ein Leben f√ľr das Wohl von so vielen zu opfern. Doch Phlox m√∂chte im Moment niemanden opfern. Er erf√§hrt aus dem Handbuch, dass man die Energie zu den magnetischen Eind√§mmungsspulen erh√∂hen muss. T'Pol soll dies tun, zieht es aber vor, lieber vor all den Entladungen an Bord wie ein √§ngstliches Kind in Deckung zu gehen. Deshalb eilt Phlox zum Reaktor und nimmt die Einstellungen selbst vor. Das Warpfeld stabilisiert sich und h√§lt. Sie k√∂nnen auf Warp gehen. Der Doktor aktiviert deshalb den Warpantrieb. Surrend und ohne Probleme geht die Enterprise auf Warp 1, Tendenz steigend. Bei Warp 1,2 erh√∂ht sich der Druck auf die H√ľlle. Von Reed hat er aber gelernt, die Energie vom Antrieb zur H√ľllenpanzerung umzuleiten. Danach wird der Flug wieder ganz ruhig und die Geschwindigkeit steigt auf Warp 2. Und Phlox triumphiert.

Mit dieser Geschwindigkeit gelingt es dem Schiff, relativ schnell aus der Verzerrung zu kommen. Der Doktor kann deshalb auch Captain Archer aus seinem Koma wecken. Dieser soll noch etwas liegen bleiben, denn sein Neokortex braucht noch etwas, um warmzulaufen. Phlox kann berichten, dass sie die Verzerrung passiert haben. Er wird in K√ľrze damit beginnen, den Rest der Crew zu wecken. Es gab zwar ein paar kleine Ungereimtheiten, aber das wird er alles in seinem Logbuch vermerken. Er hat auch einen Besucher mitgebracht - Porthos, der sogleich auf das Bett seines Herrchens springt und ihn freudig begr√ľ√üt. Archer bedankt sich beim Doktor.
Kurz darauf hat Phlox zusammen mit T'Pol auch Trip wieder zum Leben erweckt, der sich noch ein wenig benebelt f√ľhlt. Dies ist auch kein Wunder, denn er hat einige Tage nichts zu sich genommen. Er soll deshalb in die Schiffsmesse gehen. T'Pol m√∂chte Phlox weiter helfen, die anderen Crewmitglieder aufzuwecken. Doch er lehnt danked ab. Au√üerdem braucht die Vulkanierin etwas Ruhe. Er will sie deshalb zu ihrem Quartier begleiten.
Als sie T'Pols Quartier betreten, bedankt sich die Vulkanierin bei ihm noch einmal. Phlox m√∂chte in wenigen Stunden noch einmal vorbeischauen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Als er ihr Bett betrachtet, muss er aber √ľberrascht feststellen, dass dort bereits T'Pol liegt - mit einem kleinen Ger√§t auf der Stirn im Koma. Seine Begleiterin w√§hrend des Fluges durch die Verzerrung war also rein imagin√§r und ist nun verschwunden.
"Wie sie sich denken k√∂nnen, Dr. Lucas, habe ich daran gedacht, diesen Brief zu l√∂schen und von vorn zu beginnen, denn einige Abschnitte darin sind fiktiv. Dennoch habe ich entschieden, dass meine halluzinierende Erfahrung recht unterhaltsam sein k√∂nnte. Wie immer haben sie meine besten W√ľnsche. Ihr Freund und Kollege, Phlox." In der inzwischen wieder gut besuchten Schiffsmesse nimmt sich der Doktor ein Essen und gesellt sich zu T'Pol, die bereits an einem Tisch sitzt. Bei ihr hat sich Commander Tucker beschwert, dass er Tage brauchen wird, die Warpspulen wieder richtig auszurichten. Dar√ľber kann Phlox nur lachen, denn Trip hat bereits mit ihm geredet. T'Pol erg√§nzt, dass Tucker auch gemeint h√§tte: Phlox hat verdammt gute Arbeit geleistet! Dies macht den Doktor stolz. Als ihn ein Crewmitglied aufgrund der Enge leicht anrempelt. vermutet die Vulkanierin, dass er es sicher genossen hat, das ganze Schiff f√ľr sich allein zu haben. F√ľr den grinsenden Phlox war das Schiff aber nicht ganz so leer, wie er erwartet hatte.




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